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Hier wird Wachstum großgeschrieben.

Wie Sika mit Adobe ein skalierbares Ökosystem aufbaut.

Gegründet:

1910

Mitarbeitende: 33.547

Baar, Schweiz

https://che.sika.com

25%

Mehr Unique Visitors und Page Views im Vergleich zum Vorjahr (41,4 Mio. im Jahr 2023)

Produkte:

Adobe Experience Manager Sites

Adobe Experience Manager Assets as a Cloud Service

Adobe Creative Cloud

Adobe Firefly

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Ziele

Markenkonsistente Präsenz an allen Sika-Touchpoints

Daten akquirierter Unternehmen zur schnellen Weiterverarbeitung ins Digital Asset Management migrieren

Qualitativ hochwertige Assets durch klare Verantwortlichkeiten und definierte Workflows

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Ergebnisse

Mit Adobe Experience Manager Assets kann Sika optimal auf den Traffic reagieren, inklusive des auf den 40 Prozent gestiegenen Traffics mobiler Endgeräte

Mit den Adobe Lösungen ist die Zahl der validierten Assets in den letzten Jahren um das Dreifache auf 150.000 gestiegen

1500 verschiedene Benutzergruppen in AEM Assets garantieren granulare Zugriffsrechte

Digitale Innovation und globales Wachstum vorantreiben

Wenn Peter Simon über die Digitalisierungsstrategie von Sika spricht, wirkt seine Begeisterung ansteckend. Man kann sich gut vorstellen, was der Head of Application Services für die Zukunft des Unternehmens plant. Simon will Innovation vorantreiben, Chancen der digitalen Transformation bestmöglich nutzen und das Kundenerlebnis an allen Touchpoints kontinuierlich verbessern. Für die großen und kleinen Herausforderungen seines beruflichen Alltags gilt sein Motto „Can do.“

Produkte von Sika finden sich in fast jedem Alltagsgegenstand, von der Kaffeemaschine und Waschmaschine bis zum Firmenwagen – ebenso in Wohnmobilen, Schiffen, Flugzeugen, Windrädern, Solaranlagen, Lkws, Traktoren, Fenstern, Fassaden, Aufzügen und mehr. Das schweizerische Unternehmen für bauchemische Produktsysteme und industrielle Dicht- und Klebstoffe zählt zu den weltweit führenden Anbietern in der Baubranche. Mit über 100 Jahren Erfahrung agiert Sika als zuverlässiger Partner für Architekten, Planer, Bauherren, das Handwerk und den Handel. An acht Standorten, verteilt auf fünf Kontinenten, entwickelt der Profi für Spezialitätenchemie außerdem neue Wege und Lösungen, um nachhaltigeres Bauen zu ermöglichen.

Dank seiner 15 Jahre Erfahrung in Web-Content-Management, Online-Vertrieb und Customer-Relationship-Management ist Peter Simon bestens aufgestellt, um die Umsetzung der Produkt-Roadmap für globale technische Lösungen zu verantworten. Derzeit leitet er ein Team von etwa 30 Mitarbeitenden, die kundenorientierte Anwendungen, Tools und Plattformen für über 100 Länder und 33.000 Nutzer*innen bereitstellen und vertreiben. Ein starker Fokus liegt dabei auf unternehmerischem Wachstum durch Zukäufe; allein zwischen 30 bis 40 Prozent des Tagesgeschäfts werden für die Integration akquirierter Unternehmen in die vorhandene IT-Infrastruktur der Muttergesellschaft aufgewendet. Da müssen beim Verschmelzen der Unternehmen nicht nur umfangreiche Soft- und Hardware-Portfolios angeglichen werden, sondern auch Daten, Prozesse oder Templates. Zudem gilt es, die Strukturen der übernommenen Firmen mit den Aktivitäten Sikas zur Standardisierung und Automatisierung von Prozessen zu harmonisieren. Auf diese Weise standardisieret Sika die eigene IT und macht sie zukunftssicher.

Harmonisierung als Core Business

In den letzten drei Jahren hat Sika seinen Umsatz und die Zahl der Mitarbeitenden mehr als verdoppelt. Der Schweizer Baustoffhersteller kauft jährlich etwa zwischen fünf und sieben mittelgroße Unternehmen mit 50 und manchmal mehr als 8000 Mitarbeitenden. Bereits seit 15 Jahren ist Sika dabei überzeugter Adobe Kunde und blickt mittlerweile auf ein umfangreiches Adobe-Ökosystem diverser Applikationen aus allen drei Clouds. Begonnen hat alles mit der Content-Management-Lösung Adobe Experience Manager Sites, um die Unternehmenswebseite mit ihren mittlerweile 120.000 Seiten und den jährlich mehr als 40 Millionen Unique Visitors zu verwalten. Die Webseite ist der am häufigsten genutzte Kundenkontaktpunkt und Startpunkt in die Sika-Produktwelten, allein im vergangenen Jahr ist der Traffic hier um 25 Prozent gestiegen. Zentraler Touchpoint ist daneben das vor kurzem in die Cloud migrierte Digital Asset Management System – Adobe Experience Manager (AEM) Assets as a Cloud Service –, das bei der Gelegenheit gleich einen Relaunch erhielt. Sika stellt Inhalte und Assets auch dem Kundenportal und dem B2B-Online Shop zur Verfügung – alles direkt über AEM Assets. „Wir legen großen Wert auf einen modularen Ansatz, über den wir verschiedene, für uns strategisch wichtige Aufgaben erledigen können“, sagt Peter Simon. „Damit wir uns auf unsere operativen Geschäftsziele konzentrieren und zudem den administrativen Aufwand für unser IT-Team kleinhalten können, wissen wir unser Ökosystem aus Adobe Creative Cloud, Adobe Experience Cloud und anderen Tools zu schätzen, das neue Module ohne großen Aufwand integrieren kann.“

„Damit wir uns auf unsere operativen Geschäftsziele konzentrieren und zudem den administrativen Aufwand für unser IT-Team kleinhalten können, wissen wir unser Ökosystem aus Adobe Creative Cloud, Adobe Experience Cloud und anderen Tools zu schätzen, das neue Module ohne großen Aufwand integrieren kann.“

Peter Simon

Head of Application Services, Sika

Für ein Unternehmen mit einer klaren Wachstumsstrategie wie Sika ist aber nicht nur die einfache Integration neuer Module und Anwendungen relevant, sondern auch die Skalierbarkeit des Ökosystems. Auch hier hilft Adobe: Wird beispielsweise ein neues Unternehmen akquiriert, lassen sich vorhandene Produktbilder oder Webseiten automatisiert nach AEM migrieren. Über einen API Endpoint kann Sika die Assets mittlerweile ganz einfach in AEM Assets hinterlegen und beispielsweise für Produktpräsentationen im B2B-Onlineshop weiterverarbeiten. Dank der Adobe-Lösung ist die Zahl der validierten Assets in den letzten Jahren um das Dreifache auf 150.000 gestiegen. Darunter fallen auch viele Assets, die bestimmten Rechten oder Beschränkungen unterliegen und nur in validierter Form migriert und dann weiterverwendet werden können. „Standardisierung, Templates und globale einheitliche Prozesse sind für ein so großes Unternehmen unheimlich wichtig. Besonders in Bezug auf unseren starken Wachstumsfokus setzen wir auf automatisierte Lösungen wie beispielsweise Workflows, die für unsere überschaubaren Teams eine große Zeitersparnis bedeuten“, so Simon.

Früher wurden Webseiten neuer Firmen meist manuell übertragen. Neben der mangelnden Skalierbarkeit bestand das Problem darin, dass die Seiten anschließend lokalisiert und der Sika-Tonalität angepasst werden mussten. Basierend auf AEM hat das Unternehmen jetzt ein Content Migration Tool gebaut, mit dem die Webseiten der akquirierten Unternehmen 1:1 in das Adobe CMS übertragen werden können. Dafür müssen sich die jeweiligen Web-Teams auch nicht untereinander austauschen, sondern nur die URL der betreffenden Seite versenden. Die erfahrenen Sika-Webautor*innen schauen sich dann die Struktur und inhaltlichen Elemente an und wählen aus, was für das Unternehmen relevant ist. „Du loggst dich einfach am Montag in die Sika AEM Plattform ein und wählst die 10 Bilder von der Webseite des am Freitag gekauften Unternehmens aus, die du haben möchtest. Damit sparen wir eine Menge Zeit, Aufwand und vor allem Kosten, die wir lieber in zukünftige Akquisitionen stecken, denn mit aktuell 11 Prozent Marktanteil gibt es noch 89 Prozent Wachstumspotenzial.“

„Standardisierung, Templates und globale einheitliche Prozesse sind für ein so großes Unternehmen unheimlich wichtig. Besonders in Bezug auf unseren starken Wachstumsfokus setzen wir auf automatisierte Lösungen wie beispielsweise Workflows, die für unsere überschaubaren Teams eine große Zeitersparnis bedeuten.“

Peter Simon

Head of Application Services, Sika

Eine Datenquelle für alle Kunden-Touchpoints

Parallel zur Webseite bietet Sika auch einen B2B-Online Shop. Dabei personalisiert das Unternehmen in ihren E-Mail-Marketingkampagnen durch Kundensegmentierungen nach Kaufhistorie oder in Bezug auf vorhandene Rechnungen, um die Kunden im 360 Grad Profil darzustellen. Auch eine konsistente User Experience ist für den Baustoffspezialisten relevant, denn die hochwertigen Produktbilder sollen nicht nur im Online-Shop, sondern auch auf der Webseite und im Kundenportal identisch sein. Mit AEM Assets kann Sika auch auf den um 40 Prozent gestiegenen Traffic mobiler Endgeräte optimal reagieren, 2019 lag der Anteil noch bei 10 Prozent. „Der Kunde soll, egal wo er in der digitalen Sika-Welt unterwegs ist, einheitliche Datenquellen und somit eine einheitliche User Experience erhalten“, so Simon.

Ein verlängerter Arm in die Creative Cloud

„Neben AEM unterstützt uns auch die Creative Cloud in der gesamten Content Supply Chain“, so Marcus Grunewald, DAM Product Owner & Business Analyst bei Sika. „Das DAM ist quasi unser verlängerter Arm in die Creative Cloud.“ Sika nutzt Adobe Creative Cloud, um Content schnell und effizient zu generieren. In InDesign werden beispielsweise Broschüren für Referenzprojekte erstellt. Dabei profitiert Sika vom Adobe Asset Link Plugin, womit sich eine dynamische Verbindung zwischen den Assets in AEM und den Produkten der Creative Cloud herstellen lässt. In InDesign können Assets damit ganz einfach aktualisiert werden. Gibt es zum Beispiel ein neues Produktbild, kann dieses über diese Verknüpfung mit AEM Assets auch einfach in der entsprechenden InDesign-Datei angepasst werden, weil es dort referenziert ist.

Weitere Inhalte generiert der Bausubstanzhersteller über verschiedenste Creative Cloud Applikationen. Anschließend wird der Content über die Experience Cloud veredelt, gemanagt und in die entsprechenden Kanäle ausgespielt.

„Neben AEM unterstützt uns auch die Creative Cloud in der gesamten Content Supply Chain. Das DAM ist quasi unser verlängerter Arm in die Creative Cloud.“

Marcus Grunewald

DAM Product Owner & Business Analyst, Sika

Generative KI für das Sika-Ökosystem

Im Schnitt benötigt Sika derzeit etwa drei Jahre, um ein neues Unternehmen vollumfänglich zu integrieren. Das soll sich zukünftig um die Hälfte der Zeit reduzieren, sodass neue Firmen bereits nach 9 bis 12 Monaten komplett migriert sind. Um diesem Ziel näher zu kommen, müssen Prozesse bei Sika weiter automatisiert werden. Das Thema „Generative KI“ und damit zusammenhängend Adobe Firefly wird dabei auch eine Rolle im Marketing spielen. Derzeit ist das Unternehmen dabei, Adobe Firefly in verschiedenen Projekten umfangreich zu testen. Für einen so globalen Player ist das Experimentieren mit KI-Tools mit großer Verantwortung verbunden. Mit Firefly kann Sika sich auf eine KI-Lösung verlassen, die mit lizenzierten gemeinfreien Inhalten trainiert wird, die für die kommerzielle Nutzung sicher sind und die sich nahtlos in das bestehende Ökosystem einfügt. „Generative KI wie Adobe Firefly ist eine super Ergänzung, die uns schneller macht, mehr kreative Kapazitäten frei räumt und uns eine verantwortungsvolle Verwaltung und Kontrolle der Inhalte ermöglicht“, so Simon.

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