Der Content-Management-Lebenszyklus ist von grundlegender Bedeutung, wenn ihr euren Content effektiv verwalten wollt. Es gibt sieben wichtige Elemente, die ihr berücksichtigen solltet: von der Planung und Erstellung eines Inhalts über das Hochladen in ein CMS bis hin zur Veröffentlichung im Frontend eurer Website.
Planung.
Die Planung ist der erste entscheidende Schritt im Content-Management-Lebenszyklus. Dabei geht es darum, den Content-Typ, der erstellt werden soll, die Botschaft, die er vermitteln soll, und die Zielgruppe, an die er sich richten soll, zu definieren.
Zum Beispiel könnte eine Tech-Firma planen, eine Reihe von Blogposts über ihr neuestes Produkt zu erstellen, wobei als Zielgruppe Technikbegeisterte auf der eigenen Website und auf Social-Media-Kanälen angesprochen werden. Diese strategische Planung stellt sicher, dass der Content relevant und ansprechend ist und die richtige Zielgruppe zur richtigen Zeit erreicht.
Erstellung.
Content gibt es in verschiedenen Formaten, wie Blogposts, Guides, Infografiken und Video. Jedes Format hat eigene Best Practices bzw. Richtlinien für die Erstellung, mit denen Text-Erstellende, Video-Bearbeitende, Designerinnen und Designer sowie weitere Personen vertraut sind.
Nehmen wir redaktionellen Content wie Blogposts als Beispiel. Diese Elemente sorgen für einen reibungsloseren und konsistenteren Ablauf:
- Klare Briefing-Dokumente und Briefing-Calls
- Eine Content-Vorlage, in die ihr etwas einarbeiten könnt
- Ein etablierter Korrekturleseprozess und eine Ordnerstruktur, denen ihr folgen könnt
- Zielgruppe, Keywords und eine Handlungsaufforderung (CTA)
Speicherung.
Nach der Erstellung muss der Content sicher an einem leicht zugänglichen Speicherort gespeichert werden, in der Regel in einem Content-Management-System (CMS). Ein CMS ist eine Technologieplattform, über die ihr Content für eure Website oder Websites erstellen, verwalten, ändern und verteilen könnt.
Content kann im CMS mithilfe markenbezogener Seitenvorlagen finalisiert und durch Hinzufügen von Bildern und Grafiken aus dem DAM ergänzt werden. Anschließend wird der Content gespeichert, bis ihr ihn benötigt. Dann könnt ihr ein Datum und eine Uhrzeit für die Veröffentlichung im Frontend eurer Website festlegen – zum Beispiel im Blog oder auf einer Produktseite.
Workflow.
Content-Management-Workflows legen fest, wie ein Unternehmen seinen digitalen Content plant, erstellt, prüft, veröffentlicht, pflegt und archiviert. Einige Workflow-Prozesse finden innerhalb des CMS statt – zum Beispiel das Erstellen von Seiten, das Planen von Veröffentlichungen und das Aktualisieren von Inhalten. Andere Workflow-Schritte finden vor dem CMS statt, wenn Content konzipiert und erstellt wird.
Wichtige Schritte in Content-Workflows:
- Content-Erstellung
- Prüfung und Bearbeitung
- Genehmigung durch Verantwortliche
- Planung und Veröffentlichung
- Pflege und Überarbeitung
- Archivierung und Stilllegung
Workflows sind das Rückgrat jeder Content-Management-Strategie. Sie sorgen dafür, dass Content nahtlos von einem Schritt zum nächsten gelangt – unter Einbezug der richtigen Personen zur richtigen Zeit.
Bearbeitung.
Die Bearbeitungsphase, oft auch als Versionierung bezeichnet, ist ein wichtiger Schritt im Content-Management-Lebenszyklus. Hier wird der Content überarbeitet und verfeinert. Entscheidend ist ein systematischer Ansatz für Feedback, bei dem alle Verantwortlichen den Content zeitnah und geordnet prüfen. Dieser kollaborative Prozess verbessert nicht nur die Qualität des Content, sondern stellt auch sicher, dass er prägnant, ansprechend und bereit für die Zielgruppe ist.
Veröffentlichung.
Veröffentlichung oder Publishing ist der Schritt, in dem euer Content endlich seine Zielgruppe erreicht. Dabei geht es darum, euren Content über verschiedene Plattformen eurer Zielgruppe zur Verfügung zu stellen. Dazu zählen zum Beispiel die Website eurer Firma, Social-Media-Kanäle oder sogar E-Mails.
Entfernung.
Die Entfernung, oft auch als Archivierung bezeichnet, ist der letzte Schritt im Content-Management-Lebenszyklus. Dabei wird Content entfernt, der seinen Zweck erfüllt hat oder nicht mehr relevant ist. Dies kann auf veraltete Informationen, niedrige Interaktion oder eine Veränderung im Marken-Messaging zurückzuführen sein. Durch effektives Verwalten des Entfernungsprozesses könnt ihr sicherstellen, dass eure digitalen Erlebnisse stets frisch, ansprechend und optimal auf die sich wandelnden Bedürfnisse und Vorlieben eurer Zielgruppe abgestimmt sind.