Unter Content-Management versteht man den Prozess der Erstellung, Speicherung, des Zugriffs, der Bereitstellung und Optimierung von Texten, Videos und Grafiken über eine einheitliche Plattform. Laut einer kürzlich durchgeführten Adobe-Studie wird sich die Nachfrage nach Content in großen Unternehmen voraussichtlich verdoppeln, sodass eine effektive Verwaltung des Prozesses von entscheidender Bedeutung ist. Wenn ihr Konzepte wie den Content-Management-Lebenszyklus versteht und Zeit in Governance und Strategie investiert, könnt ihr die Erstellung und Verwaltung von Content hoher Qualität für eure Zielgruppe besser organisieren und optimieren.
In diesem Blog-Beitrag erfahrt ihr:
- Definition von Content-Management
- Vorteile von Content-Management
- Warum Content-Management für euch wichtig ist
- Strukturierter vs. unstrukturierter Content
- Drei Content-Management-Prozesse
- Der Content-Management-Lebenszyklus
- Governance im Content-Management
- Systeme und Tools zur Verwaltung von Content
- Strategien für eine erfolgreiche Verwaltung von Content
- Vorlage für eine Content-Management-Strategie
- Sieben Tipps für besseres Content-Management
- Verwaltet euren Content kanalübergreifend mit automatisierten Tools
Content-Management: Definition.
Content-Management bezeichnet den gesamten Prozess – Erstellung, Publishing, Aktualisierung und Pflege von digitalem Content. Dafür gibt es wichtige Prozesse, Konzepte und Tools, die ihr kennen und einsetzen solltet, um dies effektiv zu tun:
- Content-Lebenszyklus: Der chronologische, ganzheitliche Prozess der Content-Planung, -Erstellung, -Bearbeitung, -Publishing und -Aufbewahrung bzw. Archivierung.
- Content-Workflow: Ein festgelegter Prozess, wie ein Content entwickelt, gebrieft, erstellt, geprüft und veröffentlicht wird. Dadurch wird der Content-Lebenszyklus unterstützt.
- Content-Governance: Richtlinien, die euch dabei helfen, sicherzustellen, dass euer Content konsistent, markenkonform und den regulatorischen Anforderungen entsprechend ist.
- Content-Strategie: Diese legt die Content-Typen fest, die ihr erstellt, und warum. Zum Beispiel eine Strategie zur Lead-Generierung oder eine SEO-orientierte Strategie.
- Digitale Tools: In der Regel benötigt ihr ein Content-Management-System (CMS), um digitalen Content zu verwalten und zu veröffentlichen, das häufig durch eine Digital Asset Management (DAM)-Plattform ergänzt wird.
Die Aufgabe, Content zu verwalten, ist nicht immer einfach. Dabei gibt es eigene Herausforderungen, wie zum Beispiel die gefürchteten Content-Silos. Das könnt ihr effektiv angehen, indem ihr all das oben Genannte umsetzt und als Grundlage ein robustes CMS nutzt.
Content-Management: Vorteile.
Effektives Content-Management bietet eine Reihe von Vorteilen, die interne Workflows verbessern, Customer Experience optimieren und übergeordnete Geschäftsziele unterstützen.
- Mehr Effizienz: Workflows optimieren und automatisieren, damit die richtigen Team-Mitglieder in die richtigen Schritte der Content-Erstellung, -Bearbeitung und -Veröffentlichung eingebunden werden.
- Besserer Kundendienst: Ihr könnt ein Self-Service-Portal implementieren, um Kundenabfragen schnell zu beantworten und so den Bedarf an direkter Kundendienst-Interaktion zu reduzieren.
- Geringere Betriebskosten: Automatisierung kann zu erheblichen Einsparungen führen, indem sie die Effizienz eures Teams steigert und manuelle Aufgaben reduziert.
- Erhöhte Online-Sichtbarkeit: Indem ihr euren Content optimiert, könnt ihr die Relevanz eurer Website für einen breiteren Kundenstamm erhöhen und euer Suchmaschinen-Ranking verbessern.
- Personalisierte Bereitstellung von Informationen: Organisiert und liefert Content so aus, dass er bei eurer Kundschaft gut ankommt, dort Bedeutung gewinnt und relevant für deren Bedürfnisse ist.
- Verbesserte Content-Kontrolle: Content-Management-Systeme ermöglichen Organisationen, den Zugriff auf verschiedene Content-Typen zu regulieren und festzulegen, wie sie genutzt werden.
- Nahtlose Bereitstellung: Liefert die passenden Erlebnisse über die richtigen Kanäle wie eure Website, Social Media und E-Mails.
Warum ist Content-Management wichtig?
Content-Management ist wichtig, da es euch ermöglicht, Content in eurem Unternehmen effektiv zu planen, zu erstellen und zu pflegen. Dadurch könnt ihr Konsistenz und Effizienz erzielen. Eine Studie von Adobe im Jahr 2025 hat ergeben, dass sich der Content-Bedarf in großen Unternehmen voraussichtlich verdoppeln wird. Außerdem produzieren 99 % der großen Firmen mehr Content als noch vor zwei Jahren. Eine frühere Adobe-Studie (2023) zeigte, dass Personalisierung im großen Maßstab, hybride Customer Experience und neue Content-Formate die Nachfrage nach Content voranbringen. Außerdem: Tempo und Menge der Content-Produktion – auch als Content Velocity bezeichnet – stellten zunehmend ein Problem für Organisationen dar.
Angesichts dieser gestiegenen Nachfrage machen sich viele Marken Gedanken bezüglich Publishing von „Rogue Content“, also veraltete Inhalte, was dem Ruf der Marke schaden könnte. Effektives Content-Management ermöglicht euch vollständige Kontrolle über euren Content während des gesamten Lebenszyklus – von der Planung über die Erstellung und das Publishing bis hin zur Archivierung. Gleichzeitig sorgen robuste Governance-Prozesse dafür, dass euer Content regelkonform und im Einklang mit der Marke bleibt. Außerdem könnt ihr eure Workflows optimieren und die Nachfrage besser verwalten.
Strukturierter vs. unstrukturierter Content.
Es gibt zwei Haupttypen von Content: strukturiert und unstrukturiert. Das Verständnis des Unterschieds ist entscheidend für effektives Content-Management.
- Strukturierter Content ist in einer bestimmten Weise organisiert und formatiert, sodass er für Computer leicht lesbar ist. Er wird häufig mit Tags und Metadaten versehen, die zusätzlichen Kontext und zusätzliche Bedeutung liefern. Beispiele für strukturierten Content sind Datenbanken und Tabellen, in denen Informationen sauber in Zeilen und Spalten angeordnet sind.
- Unstrukturierter Content hat kein festes Format, was die Interpretation durch Computer erschwert. Diese Kategorie umfasst eine Vielzahl von Content-Typen, wie Textdokumente, Videos und Bilder. Trotz ihres weniger strukturierten Charakters ist unstrukturierter Content ein wichtiger Bestandteil der digitalen Content-Landschaft.
Kombination von strukturiertem und unstrukturiertem Content.
Organisationen arbeiten in der Regel mit einer Mischung aus strukturiertem und unstrukturiertem Content, die jeweils unterschiedlichen Zwecken bei der Gestaltung einzigartiger Customer Experiences dienen. Die meisten Content-Management-Tools sind darauf ausgelegt, sowohl strukturierten als auch unstrukturierten Content zu verwalten. Allerdings sind manche Tools für den Umgang mit einer der beiden Inhaltsarten besser geeignet als für die andere. Ein CMS ist beispielsweise typischerweise effizienter bei der Verwaltung von strukturiertem Content, während ein Digital Asset Management-System (DAM) sich besonders gut für die Handhabung von unstrukturiertem Content eignet.
Was sind die drei Prozesse des Content-Managements?
Die drei Schlüsselprozesse des Content-Managements sind Content-Erstellung, Content-Datenspeicherung und Content-Verteilung.
- Content-Erstellung: Der gesamte Ablauf der Content-Erstellung – von der Ideenfindung und dem Briefing für das Schreiben (oder Fotografieren bzw. Filmen bei Foto- oder Video-Content) über die Erstellung bis hin zur Optimierung.
- Content-Datenspeicherung: Wie Content gespeichert wird, nachdem er erstellt wurde und bis zur Verteilung wartet. Texte können in das Backend eines CMS hochgeladen und in markenspezifische Seitenvorlagen integriert werden, die bereit zur Veröffentlichung sind, wenn nötig.
- Content-Verteilung: Wie teilt ihr Content mit eurer Zielgruppe? Normalerweise wird Content über das CMS veröffentlicht und kann anschließend direkt von der CMS-Plattform auf verschiedene Kanäle verteilt werden. Beispielsweise als neuer Post im Blog oder über eine E-Mail-Marketing-Plattform.
Der Content-Management-Lebenszyklus.
Der Content-Management-Lebenszyklus ist von grundlegender Bedeutung, wenn ihr euren Content effektiv verwalten wollt. Es gibt sieben wichtige Elemente, die ihr berücksichtigen solltet: von der Planung und Erstellung eines Inhalts über das Hochladen in ein CMS bis hin zur Veröffentlichung im Frontend eurer Website.
Planung.
Die Planung ist der erste entscheidende Schritt im Content-Management-Lebenszyklus. Dabei geht es darum, den Content-Typ, der erstellt werden soll, die Botschaft, die er vermitteln soll, und die Zielgruppe, an die er sich richten soll, zu definieren.
Zum Beispiel könnte eine Tech-Firma planen, eine Reihe von Blogposts über ihr neuestes Produkt zu erstellen, wobei als Zielgruppe Technikbegeisterte auf der eigenen Website und auf Social-Media-Kanälen angesprochen werden. Diese strategische Planung stellt sicher, dass der Content relevant und ansprechend ist und die richtige Zielgruppe zur richtigen Zeit erreicht.
Erstellung.
Content gibt es in verschiedenen Formaten, wie Blogposts, Guides, Infografiken und Video. Jedes Format hat eigene Best Practices bzw. Richtlinien für die Erstellung, mit denen Text-Erstellende, Video-Bearbeitende, Designerinnen und Designer sowie weitere Personen vertraut sind.
Nehmen wir redaktionellen Content wie Blogposts als Beispiel. Diese Elemente sorgen für einen reibungsloseren und konsistenteren Ablauf:
- Klare Briefing-Dokumente und Briefing-Calls
- Eine Content-Vorlage, in die ihr etwas einarbeiten könnt
- Ein etablierter Korrekturleseprozess und eine Ordnerstruktur, denen ihr folgen könnt
- Zielgruppe, Keywords und eine Handlungsaufforderung (CTA)
Speicherung.
Nach der Erstellung muss der Content sicher an einem leicht zugänglichen Speicherort gespeichert werden, in der Regel in einem Content-Management-System (CMS). Ein CMS ist eine Technologieplattform, über die ihr Content für eure Website oder Websites erstellen, verwalten, ändern und verteilen könnt.
Content kann im CMS mithilfe markenbezogener Seitenvorlagen finalisiert und durch Hinzufügen von Bildern und Grafiken aus dem DAM ergänzt werden. Anschließend wird der Content gespeichert, bis ihr ihn benötigt. Dann könnt ihr ein Datum und eine Uhrzeit für die Veröffentlichung im Frontend eurer Website festlegen – zum Beispiel im Blog oder auf einer Produktseite.
Workflow.
Content-Management-Workflows legen fest, wie ein Unternehmen seinen digitalen Content plant, erstellt, prüft, veröffentlicht, pflegt und archiviert. Einige Workflow-Prozesse finden innerhalb des CMS statt – zum Beispiel das Erstellen von Seiten, das Planen von Veröffentlichungen und das Aktualisieren von Inhalten. Andere Workflow-Schritte finden vor dem CMS statt, wenn Content konzipiert und erstellt wird.
Wichtige Schritte in Content-Workflows:
- Content-Erstellung
- Prüfung und Bearbeitung
- Genehmigung durch Verantwortliche
- Planung und Veröffentlichung
- Pflege und Überarbeitung
- Archivierung und Stilllegung
Workflows sind das Rückgrat jeder Content-Management-Strategie. Sie sorgen dafür, dass Content nahtlos von einem Schritt zum nächsten gelangt – unter Einbezug der richtigen Personen zur richtigen Zeit.
Bearbeitung.
Die Bearbeitungsphase, oft auch als Versionierung bezeichnet, ist ein wichtiger Schritt im Content-Management-Lebenszyklus. Hier wird der Content überarbeitet und verfeinert. Entscheidend ist ein systematischer Ansatz für Feedback, bei dem alle Verantwortlichen den Content zeitnah und geordnet prüfen. Dieser kollaborative Prozess verbessert nicht nur die Qualität des Content, sondern stellt auch sicher, dass er prägnant, ansprechend und bereit für die Zielgruppe ist.
Veröffentlichung.
Veröffentlichung oder Publishing ist der Schritt, in dem euer Content endlich seine Zielgruppe erreicht. Dabei geht es darum, euren Content über verschiedene Plattformen eurer Zielgruppe zur Verfügung zu stellen. Dazu zählen zum Beispiel die Website eurer Firma, Social-Media-Kanäle oder sogar E-Mails.
Entfernung.
Die Entfernung, oft auch als Archivierung bezeichnet, ist der letzte Schritt im Content-Management-Lebenszyklus. Dabei wird Content entfernt, der seinen Zweck erfüllt hat oder nicht mehr relevant ist. Dies kann auf veraltete Informationen, niedrige Interaktion oder eine Veränderung im Marken-Messaging zurückzuführen sein. Durch effektives Verwalten des Entfernungsprozesses könnt ihr sicherstellen, dass eure digitalen Erlebnisse stets frisch, ansprechend und optimal auf die sich wandelnden Bedürfnisse und Vorlieben eurer Zielgruppe abgestimmt sind.
Governance im Content-Management.
Governance im Content-Management ist das Framework, das jede Phase des Content-Lebenszyklus steuert und überwacht. Im Wesentlichen umfasst es zwei Arten – Content-Governance und digitale Content-Management-Governance.
Content-Governance.
Content-Governance ist ein Set von Richtlinien, die die Konsistenz und die Einhaltung regulatorischer Vorgaben des produzierten Contents gewährleistet. Es bietet eine Roadmap für Content-Bestände, Risiko-Management und weitere Aspekte. Dies ist besonders vorteilhaft für große Unternehmen mit mehreren Teams, in denen eine einheitliche und kohärente Content-Strategie unerlässlich ist.
Digitale Content-Management-Governance.
Im Gegensatz dazu fokussiert sich die Governance im digitalen Content-Management darauf, die Prozesse der Content-Erstellung zu optimieren. Dabei werden Besitzverhältnisse an Content festgelegt, der Zugriff darauf gesteuert und Standards für Metadaten, Versionierung und Genehmigungs-Workflows festgelegt. Das Ziel besteht darin, sicherzustellen, dass Content auf möglichst effiziente Weise erstellt, gespeichert und genutzt wird.
Ressourcen für die Content-Governance.
Um Content effektiv zu steuern, kommen häufig Tools wie Content-Workflows und Taxonomien zum Einsatz. Diese Ressourcen helfen euch dabei, euren Content gut zu organisieren und leicht zugänglich zu halten. Durch die Implementierung eines robusten Governance-Frameworks können Organisationen sicherstellen, dass ihr Content stets aktuell, ansprechend und im Einklang mit den zentralen Werten sowie den einzigartigen Attributen ihrer Marke bleibt.
Systeme und Tools für die Content-Verwaltung.
Für das Content-Management sind zwei Tools erforderlich: eine CMS-Plattform und eine DAM-Plattform. Wir haben im gesamten Blog über beide Plattformen gesprochen, aber lasst uns hier noch einmal genauer auf jede eingehen.
Um den Hauptunterschied klarzustellen: Ein CMS ist dafür konzipiert, Website-Content von der Erstellung bis zum Publishing zu verwalten, während ein DAM als Archiv dient, um digitale Assets zu verwalten, zu speichern und zu organisieren.
Content Management System (CMS).
Ein Content-Management-System (CMS) ist ein leistungsstarkes Tool, das das Rückgrat eurer digitalen Content-Strategie bildet. Es handelt sich um ein Programm, mit dem ihr digitalen Content auf eurer Website erstellen, verwalten und verändern könnt, ohne über spezielles technisches Wissen zu verfügen. Mit einem CMS könnt ihr Content ganz einfach speichern, Tracking von Änderungen durchführen, Aktualisierungen veröffentlichen und ein einheitliches Look-and-Feel auf euren Web-Seiten gewährleisten.
Enterprise-Content-Management-System (ECM).
Ein Enterprise-Content-Management-System (ECM) funktioniert ähnlich wie ein CMS, ist aber darauf ausgelegt, die umfangreichen Content-Anforderungen großer Unternehmen zu bewältigen. Es ist eine leistungsstarke Plattform, die eine Vielzahl von Content-Typen verwaltet, speichert und bereitstellt – von Dokumenten und Bildern bis hin zu Videos und mehr. Aber die wahre Stärke eines ECM liegt in seiner Fähigkeit, Content-Workflows über verschiedene Abteilungen hinweg zu optimieren, die Collaboration zu fördern und Konsistenz bei der Bereitstellung von Content zu gewährleisten. Mit einem ECM können Unternehmen ihren Content-Lebenszyklus effektiv verwalten, sodass ihre digitalen Erlebnisse stets frisch, relevant und im Einklang mit den zentralen Werten und einzigartigen Attributen ihrer Marke bleiben.
Digital-Asset-Management-System (DAM).
Ein Digital Asset Management-System (DAM) ist eine spezialisierte Form eines CMS, die speziell dafür entwickelt wurde, Datenspeicherung, Organisation und Verwaltung von Rich Media Content – Dokumente, Videos und Audiodateien – zu übernehmen. Es ist mehr als nur eine digitale Speichereinheit. Es handelt sich dabei um ein dynamisches Tool, mit dem Teams Content bearbeiten und optimieren können, während sie diese in ihre digitalen Erlebnisse integrieren.
Für kleinere Organisationen mit weniger Medienelementen reichen oft einfache Dateifreigabe-Tools aus. Für größere Konzerne mit einer Vielzahl von Assets ist ein DAM jedoch unverzichtbar. Content im DAM bleibt aktuell, gesetzeskonform, lizenziert und passend mit Tags versehen, sodass der richtige Content zur richtigen Zeit problemlos abgerufen werden kann.
Social-Media-Content-Management.
Social-Media-Content-Management ist eine Schlüsselkomponente einer umfassenden Content-Strategie. Es ist ein Framework, das Organisationen ermöglicht, ansprechenden Content für verschiedene Social Media-Plattformen zu erstellen, zu kuratieren und bereitzustellen. Dieser Ansatz sorgt nicht nur für Konsistenz im Messaging, sondern ermöglicht auch die Schaffung personalisierter Erlebnisse, die unterschiedliche Zielgruppen erfolgreich ansprechen. Indem ihr Social-Media-Content-Management nutzt, können Marken effektiv mit ihrer Zielgruppe interagieren, eine Community schaffen und sinnvolle Gespräche anregen.
Mobile-Content-Management (MCM).
Mobile Content-Management (MCM) ist ein Tool, mit dem Unternehmen ansprechende digitale Erlebnisse direkt auf die mobilen Geräte ihrer Zielgruppen bringen können. Es ist mehr als nur eine Plattform zur Content-Bereitstellung – sie ermöglicht es Marken, jederzeit und überall auf persönlicher Ebene mit ihrer Zielgruppe in Kontakt zu treten.
Strategien für ein erfolgreiches Content-Management.
Eine erfolgreiche Content-Management-Strategie orientiert sich an den zentralen Werten und einzigartigen Attributen eurer Firma. Es geht darum, einen nahtlosen Workflow zu schaffen, damit jede Phase des Prozesses effizient und effektiv abgewickelt wird.
Eines der Schlüsselelemente einer erfolgreichen Strategie ist, eure Content- oder Marketing-Teams dazu zu befähigen, Content zu veröffentlichen. Ohne eine durchdachte Strategie kann es euch passieren, dass mehrere Teams an unterschiedlichen Inhalten arbeiten, was zu Ineffizienzen führt. Eine starke Strategie beginnt mit dem richtigen CMS – einem, das beispielsweise eine kontextbezogene Vorschau und Drag-and-Drop-Funktionen bietet.
Egal, ob ihr eure Website mit den neuesten Produktinformationen aktualisiert, einen Webstore für euer wachsendes Unternehmen erstellt, eine App entwickelt, um mehr Kundschaft zu erreichen, oder intern die Freigabe von Informationen durchführt – Content-Management ist der Schlüssel, um den richtigen Personen zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Content bereitzustellen.
Je nach Content-Typ kann eure Firma verschiedene Strategien wählen oder mehrere miteinander kombinieren. Hier ein paar Beispiele:
Lead-Generierung.
Eine Strategie zur Lead-Generierung nutzt Content, um potenzielle Kundschaft dazu zu bewegen, ihre Interaktion mit einer Marke zu vertiefen, etwa indem sie einen Newsletter abonnieren. Sie setzt Content ein, der die Kundschaft auf potenzielle Verbesserungsbereiche aufmerksam macht und bereichernde Erlebnisse verspricht, um zu unterstützen.
Eine Fitness-Marke könnte etwa ein kostenloses E-Book mit dem Titel „10 einfache Schritte zu einem gesünderen Lebensstil“ zum Download anbieten – wenn sich die Kundin oder der Kunde dafür mit seiner E-Mail-Adresse registriert. Dadurch wird die Kundschaft nicht nur über eine gesündere Lebensweise informiert, sondern es eröffnet sich für die Marke auch ein Kanal, über den sie personalisierte Fitness-Tipps und Produktempfehlungen teilen kann, um die Verbindung zu vertiefen.
Vordenkertum.
Diese Strategie zielt darauf ab, eure Marke als vertrauenswürdige Autorität in eurer Branche zu etablieren. Dabei geht es darum, aufschlussreiche, zukunftsweisenden Content zu erstellen und zu teilen, die die Kompetenzen eures Unternehmens hervorheben.
Zum Beispiel könnte ein Cyber-Sicherheitsunternehmen eine Reihe von Artikeln veröffentlichen, die sich neuen Bedrohungen und innovativen Verteidigungsstrategien widmen. Damit unterstreicht das Unternehmen nicht nur sein umfassendes Verständnis im Bereich Cyber-Sicherheit, sondern positioniert sich auch als vordenkende Organisation, zieht potenzielle Kundschaft an und fördert das Vertrauen in die Branche.
Suchmaschinen-Optimierung (SEO).
Suchmaschinen-Optimierung (SEO) ist ein strategischer Ansatz, um die Sichtbarkeit eurer Website in den Suchmaschinenergebnissen zu erhöhen. Dabei geht es darum, zu verstehen, welche Suche eure potenzielle Kundschaft durchführt, und euren Content so zu gestalten, dass er zu diesen Suchanfragen passt.
Zum Beispiel: Wenn ihr eine vegane Bäckerei führt, könntet ihr eure Blogposts auf Keywords wie „veganes Schokoladenkuchen-Rezept“ oder „beste vegane Gebäcke“ optimieren, da dies Begriffe sind, nach denen eure Zielgruppe wahrscheinlich sucht. Dadurch macht ihr es Suchmaschinen leichter, die Relevanz eurer Inhalte zu erkennen, verbessert das Ranking eurer Website und sorgt für mehr organischen Traffic auf eurer Website.
Enterprise-Content-Marketing-Strategie.
Eine Enterprise-Content-Marketing-Strategie ist ein leistungsstarkes Tool für Organisationen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden. Diese Strategie konzentriert sich darauf, die Ressourcen des Unternehmens zu nutzen, um Content in großem Maßstab zu generieren, der sich an wichtige Zielgruppen richtet. Es geht darum, eure Ressourcen zu optimieren, um ansprechenden, relevanten Content zu erstellen, der eure Zielgruppe anspricht und zu den zentralen Werten und einzigartigen Attributen eurer Marke passt.
Content-Management-Strategie-Vorlage.
Die Entwicklung einer Content-Management-Strategie umfasst eine Vielzahl von Elementen, die jeweils eine entscheidende Rolle für die erfolgreiche Ausführung eures Content-Plans spielen. Werfen wir einen genaueren Blick auf diese Komponenten:
- Content-Typ: Der erste Schritt in eurer Strategie besteht darin, den Content-Typ festzulegen, den ihr erstellen möchtet. Das Spektrum reicht von Blogartikeln und Guides bis hin zu Infografiken, Videos oder Webinaren. Die Wahl des Content-Typs sollte sich an den zentralen Werten eurer Marke ausrichten, bei eurer Zielgruppe Anklang finden und euren allgemeinen Geschäftszielen dienen.
- Arbeitstitel: Ein Arbeitstitel dient als Leitstern während des Content-Erstellungsprozesses. So bleibt euer Content mit Fokus und Übersichtlichkeit, behält den roten Faden und vermittelt die gewünschte Botschaft klar.
- Kunden-Personas: Die Identifizierung von Kunden-Personas ist essentiell, um euren Content optimal auf eure Zielgruppe abzustimmen. Diese Personas repräsentieren eure ideale Kundschaft und helfen euch, ihre Bedürfnisse, Vorlieben und Verhaltensweisen zu verstehen, damit euer Content bei eurer Zielgruppe ankommt und die Interaktion voranbringt.
- Ziel-Keywords: Keywords spielen eine entscheidende Rolle dabei, Traffic auf euren Content zu lenken. Das Identifizieren und Einbinden relevanter Keywords verbessert die Sichtbarkeit eures Content in Suchmaschinen und zieht mehr organischen Traffic an, sodass er eine größere Zielgruppe erreicht.
- Content-Status: Damit euer Projektmanagement effizient bleibt, solltet ihr den Status eures Contents immer im Blick behalten. Egal, ob euer Content sich gerade im Recherche-, Entwurfs-, Überarbeitungs-, Publishing- oder Promotion-Schritt befindet – mit einer klaren Statusaktualisierung bleiben alle Beteiligten auf dem gleichen Stand.
- Content-Erstellung: Wenn ihr frühzeitig im Prozess die Inhalte einer schreibenden Person zuweist, könnt ihr Projekte und Workloads besser organisieren. So hat die schreibende Person ausreichend Zeit, die Content-Anforderungen zu verstehen, die nötige Recherche durchzuführen und ansprechenden Content zu erstellen, der Tonalität und Messaging eurer Marke trifft.
- Abgabedatum des Entwurfs: Indem ihr ein Abgabedatum für den Entwurf festlegt, bleibt der Content-Erstellungsprozess im Zeitplan. So könnt ihr eure Arbeitslast besser verwalten, hektische Last-Minute-Aktionen vermeiden und ausreichend Zeit für Überarbeitung und Feedback einplanen.
- Content-Redaktion: Die Content-Redaktion übernimmt eine entscheidende Rolle bei der Überarbeitung der Inhalte und sorgt dafür, dass diese klar, präzise und fehlerfrei sind. Wenn frühzeitig eine redaktionell tätige Person zugewiesen wird, ist sichergestellt, dass diese Person über ihre Verantwortlichkeiten und die Projekt-Timeline Bescheid weiß.
- Bearbeitungsdatum: Wenn ihr eine klare Frist für die Bearbeitung festlegt, kann sichergestellt werden, dass Feedback zeitnah bereitgestellt wird. So können alle erforderlichen Überarbeitungen vorgenommen werden, bevor der Content veröffentlicht wird.
- Veröffentlichungsdatum: Die Auswahl eines Veröffentlichungsdatums hilft euch, die Timeline für die Content-Erstellung zu strukturieren. Wenn ihr rückwärts von diesem Datum plant, könnt ihr sicherstellen, dass jeder Schritt des Content-Erstellungsprozesses rechtzeitig abgeschlossen wird.
- Veröffentlichungsort: Die Entscheidung, wo euer Content veröffentlicht wird, ist entscheidend, um eure Zielgruppe zu erreichen. Das könnten zum Beispiel die Website, der Blog, die Social-Media-Kanäle oder die E-Mail-Newsletter eurer Firma sein. Die Wahl des Veröffentlichungsorts sollte zu den Präferenzen eurer Zielgruppe und eurer Content-Distribution-Strategie passen.
- Bilder: Bilder, Infografiken oder Videos einzubinden, kann euren Content deutlich aufwerten. Visuelle Elemente machen nicht nur euren Content ansprechender, sondern tragen auch dazu bei, komplexe Informationen in einem leicht verständlichen Format zu vermitteln.
Sieben Tipps für effektives Content-Management.
Effektives Content-Management ist ein wesentlicher Aspekt jeder erfolgreichen digitalen Strategie. Hier sind einige Best Practices für die optimale Umsetzung:
1. Zentralisiert die Content-Erstellung.
Eine der häufigen Herausforderungen für ein Unternehmen besteht darin, die Konsistenz über verschiedene Kanäle hinweg zu wahren. Dies tritt häufig auf, wenn separate Teams für Content auf verschiedenen Plattformen verantwortlich sind. Eine Best Practice ist es, die Content-Erstellung zu zentralisieren, sodass ein einziges Team für die Erstellung und Veröffentlichung von Content über alle Kanäle hinweg verantwortlich ist. So könnt ihr Konsistenz in Messaging, Tonalität und Stil wahren.
2. Fokussiert auf Personalisierung.
Personalisierung ist ein wirkungsvolles Tool, das die Relevanz und Wirkung eurer Inhalte erheblich steigern kann. Indem ihr Personalisierung in eure Content-Management-Strategie integriert, könnt ihr Content bereitstellen, der auf jede einzelne Person der Kundschaft zugeschnitten ist. Das verbessert nicht nur die digitalen Erlebnisse der Kundschaft, sondern bringt Interaktionen voran und fördert eine engere Verbindung mit eurer Marke.
3. Kategorisiert Content.
Um den Wert eures Content zu maximieren, ist es wichtig, ihn effektiv zu kategorisieren. Hierzu erstellt ihr einen detaillierten Bestand des gesamten Contents und taggt diesen mit relevanten Metadaten, Kategorien und Tags in eurem CMS. Dadurch wird euer Content nicht nur übersichtlicher und leichter zugänglich, sondern auch sichtbarer und leichter auffindbar.
4. Verwendet einen Redaktionskalender.
Ein Redaktionskalender ist ein leistungsstarkes Tool, das euch hilft, organisiert zu bleiben und euren Content effektiv zu planen. Dieser Kalender bietet euch einen klaren Überblick, wann welcher Content erstellt und wo er veröffentlicht wird. So könnt ihr frühzeitig Lücken und Chancen identifizieren und sicherstellen, dass eure Content-Strategie agil und responsiv auf die sich ändernden Bedürfnisse und Vorlieben eurer Zielgruppe bleibt.
5. Etabliert Verantwortlichkeiten.
Verantwortlichkeit ist entscheidend, damit euer Content-Team auf Kurs bleibt und hochwertigen Content liefert. Dies umfasst die Erstellung klarer Richtlinien für Prozesse wie das Befolgen von Content-Workflows, die Wahrung der Versionskontrolle, das Tracking des Fortschritts und die Einhaltung von Stilrichtlinien. Indem ihr Verantwortlichkeit etabliert und aufrechterhaltet, könnt ihr sicherstellen, dass euer Content nicht nur konsistent und ansprechend ist, sondern auch mit den Kernwerten und einzigartigen Attributen eurer Marke übereinstimmt.
6. Fördert Collaboration.
Collaboration oder Zusammenarbeit ist entscheidend, um ansprechenden, hochwertigen Content zu erstellen. Dabei ist es wichtig, dass eure Kreativ-Teams vernetzt sind und effektiv zusammenarbeiten. Dazu gehört, dass ihr Teams für Fachliches, Text und Design ermutigt, Beziehungen aufzubauen, damit der Review- und Validierungsprozess reibungslos läuft.
7. Wählt die richtigen Tools aus.
Mit den richtigen Tools könnt ihr euren Content-Management-Prozess erheblich verbessern. Dazu gehören Tools, die die Collaboration während der Content-Produktion erleichtern, Workflows optimieren und die Effizienz steigern. Wenn ihr die richtigen Tools auswählt, könnt ihr Probleme vermeiden, die die Veröffentlichung verzögern könnten, und euren Content-Management-Prozess reibungslos am Laufen halten.
Verwaltet Content über alle Kanäle hinweg mit automatisierten Tools.
In der sich ständig weiterentwickelnden digitalen Landschaft ist eine robuste Content-Management-Strategie euer Schlüssel, um Herausforderungen wie Content-Silos zu überwinden und die konsistente, herausragende Bereitstellung von Erlebnissen auf allen Kanälen zu gewährleisten.
Eure Journey zu effektivem Content-Management beginnt mit der richtigen Technologie. Mit Adobe Experience Manager Sites könnt ihr Digital Asset Management und Content-Management in einer einzigen, leistungsstarken Lösung fusionieren. Beschaffen, anpassen und liefern – mit seinen Automatisierungsfunktionen sorgt Adobe Experience Manager Sites für relevanten und personalisierten Content.
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