Jede große Marketing-Evolution hat einen zündenden Funken – den Moment, in dem kühne Ideen und leistungsstarke Technologien zusammenkommen und völlig neue Möglichkeiten eröffnen. Dieser Funke ist derzeit KI. Sie verändert, wie Marken interagieren, kommunizieren und Mehrwert schaffen – und formt die Workflows neu, die ansprechende und relevante Erlebnisse ermöglichen. In dieser Serie erkunde ich, wie Innovationen wie generative und Agent-basierte KI die Zukunft des Marketing prägen und was das für Marketing- und IT-Führungskräfte bedeutet, die überlegen, wie, wo und wann sie KI-Lösungen implementieren sollten.
Beginnen wir im Jahr 2022, das gefühlt eine Ewigkeit her ist. Damals arbeitete Adobe eng mit Kundschaft weltweit zusammen, um zu verstehen, wie sie Personalisierung skalierten, um den steigenden Kundenerwartungen gerecht zu werden – und wie sich diese Bemühungen auf die Geschäftsergebnisse auswirkten. Spulen wir drei Jahre vor: Vieles hat sich verändert, insbesondere durch den wachsenden Einfluss von KI. Dennoch bleiben einige Faktoren konstant: die Notwendigkeit, Kundeninhalte und Erlebnisse zu personalisieren, die Bedeutung einer soliden Datengrundlage und die Fähigkeit, Erkenntnisse schnell und effektiv in die Tat umzusetzen.
KI ist ein wichtiger Kraftmultiplikator für Marketing-Fachleute und Kreativ-Teams. Mit der Integration von Kundendaten und KI-Lösungen wird das Versprechen von der Personalisierung in großem Stil nun zur gelebten Praxis. Früher bedeutete das, der Kundschaft Informationen auf Basis weniger einfacher Kriterien zu liefern – etwa Datum, Uhrzeit und bevorzugte Fluggesellschaft. In der Ära der AI Agents bedeutet es einen komplett für euch kuratierten und gebuchten Urlaub – mit Flügen, Hotels und Erlebnissen vor Ort, die individuell auf eure Vorlieben zugeschnitten sind – von Reiseziel und Reisezeit bis hin zu Treueprogrammen und mehr. Unser Team für digitale Strategie arbeitet mit einer führenden Hotelmarke zusammen, um genau das in Form einer dialogbasierten Oberfläche auf Basis von Adobe Brand Concierge umzusetzen. Genau das macht den Unterschied, ob man sich wie eine Person aus Millionen oder wie eine unter Millionen fühlt. Endlich wird Personalisierung in großem Stil Realität. Und KI öffnet eine Fülle an Möglichkeiten, überzeugende, einzigartige Erlebnisse zu schaffen, die die Akquise fördern, die Loyalität stärken und die Markenpräferenz festigen.
Um besser zu verstehen, wie sich die Stimmung bei der Käuferschaft in Bezug auf Personalisierung und KI verändert – und wie Unternehmen darauf reagieren –, hat Adobe gemeinsam mit Forrester weltweit über 1.800 B2C- und B2B-Kaufende befragt. Die wichtigste Erkenntnis: Personalisierung ist eine strategische Notwendigkeit. 80 % Prozent der Entscheidungstragenden gaben an, ihr Unternehmen plane, die internen und externen Investitionen in Personalisierungsstrategien in den nächsten zwei Jahren um 10 % oder mehr zu erhöhen. Weil die Kundenerwartungen so hoch sind wie nie, bleiben die Hürden bestehen: Fast 75 % der von Forrester Befragten erwarten von Marken, dass sie ihre Vorlieben verstehen. Dazu gehört auch, wann, wo und wie sie interagieren möchten. Marken müssen also sicherstellen, dass der Kontext stimmt, damit die Ansprache nicht aufdringlich oder irrelevant wirkt. Eine rechtzeitige Benachrichtigung über eine Gate Änderung, während ihr euch durch den Flughafen bewegt, ist hilfreich. Eine SMS mit einem Angebot für ein Hotel, aus dem ihr gerade ausgecheckt habt? Eher weniger.