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Vom Leuchtturmprojekt zur neuen digitalen Effizienz.

Die EDER Gruppe setzt auf Adobe als Partner für ihre langfristige Digitalisierungsstrategie.

Von 30

auf über 90 gestiegener Lighthouse Performance Score

2-3 Tage

Einarbeitung der Content Editor*innen statt Wochen

Ca. 50 %

weniger Pflegeaufwand für Webseiten vs. vorherigem CMS

Produkte

Adobe Experience Manager

AEM Sites and Edge Delivery Services

Adobe Commerce

„Unser Ziel ist es, das digitale Geschäft von EDER konsequent weiter auszubauen – auf Basis einer zukunftssicheren und skalierbaren Plattform. Mit Adobe haben wir bewusst einen starken und verlässlichen Partner gewählt, der unsere Digitalisierungsstrategie langfristig unterstützt.“

Gregor Ries, Geschäftsführer, EDER Gruppe

Gelebte Vielfalt – und ein klarer digitaler Kurs.
Wenn Gregor Ries über die EDER Gruppe spricht, wird schnell deutlich: Der Geschäftsführer denkt in Strukturen, in Skalierung und vor allem in Wirkung. Seit dem 1. Oktober 2010 lenkt der gelernte Banker die Gruppe mit betriebswirtschaftlichem Blick, Schwerpunkt Finanzen, aber stets nah genug am Geschäft, um zu wissen, wo Prozesse reiben und wo Digitalisierung den wirklichen Unterschied macht.  Für ihn geht es jeden Tag erneut darum, die Weichen für die Zukunftsfähigkeit der Unternehmensgruppe zu stellen. So stehen die Sicherung der Arbeitsplätze und der Ausbau und die Optimierung von erfolgversprechenden Geschäftsfeldern in einem besonderen Fokus. Zudem müssen für die kommende Generation des Familienunternehmens die richtigen Voraussetzungen geschaffen werden, um die Unternehmensgruppe erfolgreich weiterführen und entwickeln zu können.

Und Komplexität gibt es reichlich. Zu sagen, die EDER Gruppe verfüge über viele Geschäftsbereiche, ist tatsächlich Understatement. EDER ist der Mantel für ein eng verzahntes Geflecht spezialisierter Firmen – von EDER Landtechnik, Agratec Landtechnikzentrum und dem Lely Center Bayern über EDER Stapler, Kommunalmaschinen, Golfplatztechnik und feedstar bis hin zu Anhängercenter, Profi-Baumarkt, Garten- und Baumaschinen sowie dem Algema Fahrzeugbau.

Beim Verständnis dieses Geflechts hilft auch ein Blick auf die Produkte: EDER vertreibt unter anderem landwirtschaftliche Maschinen, Traktoren, Melkanlagen, Fahrzeuge, Baumaschinen, Stapler und Anhänger. Das Unternehmen ist mit einer seiner vielen Töchter auch im Fahrzeugbau aktiv und betreibt in Oberbayern drei Baumärkte. Und mit agrar-direct.de bietet EDER der Agrarbranche einen Webshop, der für sich genommen schon eine beeindruckende Angebotspalette bietet. Kurz: „EDER bietet Produkte und Services für alle, die an ihre Arbeit professionelle Ansprüche stellen“, fasst Ries zusammen.

Genau aus dieser Vielfalt leitet Ries den digitalen Anspruch ab: nicht punktuell modernisieren, sondern ein Fundament schaffen, das für mehrere Geschäftsbereiche funktioniert – belastbar, skalierbar und langfristig tragfähig.

„Unser Ziel ist es, das digitale Geschäft von EDER konsequent weiter auszubauen – auf Basis einer zukunftssicheren und skalierbaren Plattform. Mit Adobe haben wir bewusst einen starken und verlässlichen Partner gewählt, der unsere Digitalisierungsstrategie langfristig unterstützt. Adobe Commerce und AEM Edge Delivery Services liefern uns eine technologische Basis, die mit unserem Wachstum Schritt hält und sich flexibel für weitere Geschäftsbereiche einsetzen lässt.“

Gregor Ries

Geschäftsführer, EDER Gruppe

Aus strategischer Sicht kam bei EDER der Wunsch auf, mögliche Synergieeffekte zwischen den vielen Geschäftsbereichen zu identifizieren und die Außendarstellung des Gesamtunternehmens zu harmonisieren und zu zentralisieren. Gemeinsam mit dem Partner TechDivision wurde dieser Bedarf im Rahmen einer strategischen Einstiegsberatung strukturiert, priorisiert und in eine klare Roadmap überführt. Zudem schwächelte das bestehende Content Management System bei der Erstellung des vielfältigen Contents, daraus ergab sich Handlungsbedarf. Die Entscheidung, auf eine zukunftssichere, skalierbare und einheitliche Plattform umzuziehen, war dann fast nur noch Formsache. Die Wahl fiel auf Adobe Experience Manager mit Edge Delivery Services.

So begann die nächste Etappe der digitalen Reise der EDER Gruppe: nicht als IT-Projekt, sondern als strategischer Schritt, um Vielfalt beherrschbar zu machen und Wachstum digital sauber abzusichern. TechDivision begleitete den Übergang von der Beratung bis zur Umsetzung und unterstützte den einheitlichen Auftritt der Plattform mit Design- und UX-Kompetenz.

Der Weg zu Edge.

Edge Delivery Services (EDS) ist ein modernes Framework zur Inhaltsbereitstellung, das die Erstellung und Bereitstellung von Websites neu definiert und für hohe Geschwindigkeit, einfache Bedienung und flexible Skalierbarkeit sorgt. Als zentraler Bestandteil von Adobe Experience Manager ermöglicht EDS schnellere digitale Erlebnisse. Die Entscheidung für den Einsatz von Edge Delivery Services bei EDER fiel aus mehreren Gründen: Durch den Einsatz konnten viele Marken schlank auf dieselbe Plattform migriert werden. Da die Bereiche zum großen Teil sehr ähnliche Anforderungen hatten, ließen sich viele Features vergleichsweise einfach global zur Verfügung stellen und trotzdem die individuellen Ansprüche einzelner Teilbereiche berücksichtigen. So konnte die Umsetzung im Vergleich zu klassischen AEM Sites schneller und kostengünstiger erfolgen.

Auf den EDER-Webseiten gibt es zahlreiche Inhalte, die ursprünglich mit Microsoft Word erstellt wurden, darunter Pressemitteilungen oder Event-Ankündigungen. Die Möglichkeit, bestehende SharePoints und Word für das Erstellen von Inhalten weiternutzen zu können, überzeugte bei der Auswahl der geeigneten Content-Plattform. EDER versprach sich davon eine schnellere Einarbeitung seiner Content Editor*innen, was sich nach dem Go-Live der neuen Plattform bestätigte: Neue Editor*innen sind heute meist schon innerhalb von 2 bis 3 Tagen einsatzbereit, auch als Quereinsteiger. Früher zog sich dieser Prozess oft über mehrere Wochen.

Im Zuge des Relaunches harmonisierte EDER außerdem das visuelle Erscheinungsbild einzelner Geschäftsbereiche. Damit folgen gleiche Inhaltselemente über alle Bereiche hinweg einer einheitlichen Designlogik und Usability – bei gleichzeitiger Möglichkeit eines bereichsspezifischen Brandings.

Zusätzlich überzeugte, dass die Nutzung der Cloud-Lösung Updates und Maintenance eigener Infrastruktur weitestgehend überflüssig macht.

Ausgangspunkt für die Migration vom alten Content Management System auf EDS waren elf Webseiten der verschiedenen EDER-Geschäftsbereiche mit ihren zwischen 50 und 650 Unterseiten.

Die Migration der bestehenden Inhalte verlief reibungslos, weil AEM Edge Delivery Services mit AEM Importer eine integrierte Logik für das Konvertieren von Webseiten bereitstellt. Bestehende Inhalte aus dem bisherigen CMS konnten damit automatisiert in das für SharePoint und Word-basierte Authoring benötigte Format überführt werden. Projektspezifische Konvertierungsregeln sorgten dafür, dass sich die gewachsene Content-Struktur zusätzlich vereinheitlichen ließ – unter Berücksichtigung markenspezifischer Bausteine. Das hat die Migration nicht nur beschleunigt, sondern zugleich die Chance eröffnet, Inhalte strukturell zu harmonisieren und zukunftsfähig aufzustellen.

Die vielen Marken von EDER laufen nun auf einem einfachen System, das von den unterschiedlichen Geschäftsbereichen gemeinsam genutzt wird. So verringert sich nicht nur der Aufwand für Entwicklung und Wartung; durch die klare und einfach strukturierte Architektur lassen sich auch neue Mandanten oder Webseiten schnell hinzufügen.

Die Ergebnisse bestätigen die Erwartungen.

Zur objektiven Bewertung der technischen Qualität von Webseiten dient der von Google entwickelte Lighthouse Score. Das Tool analysiert Auftritte in vier Kategorien: Performance, SEO, Best Practices, Accessibility – und liefert damit eine verlässliche Grundlage für Optimierungsmaßnahmen.

Vor dem Umzug auf AEM Edge Delivery Services lag der Lighthouse Performance Score einiger EDER-Webseiten bei rund 30 Punkten – ein sehr niedriger Wert, der auf deutliche Defizite hinwies, insbesondere bei den Core Web Vitals, also den entscheidenden Werten wie Ladegeschwindigkeit, Interaktivität und visuelle Stabilität.

Mit der Migration stieg der Score auf über 90 Punkte. Dieser Sprung markiert nicht nur eine massive Qualitätssteigerung, sondern auch eine spürbar verbesserte User Experience durch deutlich optimierte Performance. Besonders die Core Web Vitals konnten signifikant verbessert werden – mit direktem Effekt auf die Sichtbarkeit in Suchmaschinen. Die technische Optimierung zahlt damit unmittelbar auf Marketing und Vertrieb ein.

Neben diesen messbaren Verbesserungen spielen auch weiche Faktoren eine wichtige Rolle. Dazu zählt vor allem die spürbare Reduktion des Pflegeaufwands der Webseiten etwa beim Erstellen von Landingpages oder Aktionsseiten oder das Veröffentlichen von Pressemeldungen und Event-Ankündigungen, also von standardisierten Content-Formaten. Im Vergleich zum vorherigen CMS erstellt das Team Webseiteninhalte insgesamt rund 50 % schneller, wodurch der Aufwand für wiederkehrende Inhalte deutlich sinkt.  Auch der Schulungsaufwand ist erheblich geringer: Für die tägliche Arbeit mit Edge Delivery Services sind keine technischen Fachkenntnisse erforderlich. Zudem erleichtert die vertraute Arbeit mit Microsoft Word oder Google Docs den Einstieg in das neue System.

„Mit Adobe Edge Delivery Services haben wir den Pflegeaufwand unserer vielen Webseiten deutlich reduziert – insbesondere bei standardisierten Content-Formaten. Wir können heute Inhalte viel schneller erstellen und veröffentlichen, was unser Marketing-Team spürbar entlastet. Besonders überzeugt hat uns der geringe Schulungsaufwand: Für den Einstieg und die tägliche Arbeit ist kein technisches Wissen erforderlich und wir können auf vertraute Tools wie Word oder Google Docs aufsetzen. Am meisten überzeugt hat uns aber die dramatische Verbesserung unsere Lighthouse Scores, der zeigt, wie unsere Optimierungen und Anpassungen wirken. Das ist für uns ein klarer Mehrwert.“

Christian Dettendorfer

Online-Marketingmanager, EDER Gruppe

Der Blick vom Leuchtturm in die Zukunft.

EDER wird weiter daran arbeiten, das eigene Digitalgeschäft auszubauen und zukunftssicher sowie skalierbar aufzustellen. Dafür wird das Unternehmen weitere Shops auf Adobe Commerce sowie weitere Bereiche zu AEM Edge Delivery Services umziehen. Dabei wird EDER auch auf aktuelle Rechtsrahmen Rücksicht nehmen müssen, etwa das 2025 in Kraft getretene Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG). Mit der Adobe-Plattform verfügt EDER auch dafür über die geeignete Basis.

Aktuell betreibt EDER Adobe Commerce und EDS noch unabhängig voneinander, perspektivisch ist aber die engere Vernetzung von Shop-Inhalten und Webseiten angedacht. Dabei setzt EDER bewusst auf starke, verlässlichen Partner wie Adobe und TechDivision, um die weitere Digitalisierung des Unternehmens voranzutreiben.

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