Retargeting ist eine Marketing-Taktik, die Personen wieder anspricht, die bereits mit eurer Marke über eine Website oder einen Onlinestore interagiert haben, aber noch nicht konvertiert sind. Im B2B-Marketing involvieren Kaufentscheidungen oft verschiedene Stakeholder und lange Entscheidungsprozesse. Retargeting hält eure Marke im Gedächtnis, indem es Interessierte zum Kauf oder zur Conversion motiviert.
Es gibt mehrere Retargeting-Typen, die jeweils einen anderen Zweck verfolgen:
Pixel-basiertes Retargeting.
Dieser Ansatz nutzt Tracking-Pixel, die in einer Website eingebettet sind, um Besuchende zu identifizieren und Anzeigen basierend auf ihrem Verhalten auf der Site zu schalten.
Beispiel: Ein IT-Direktor besucht eure Preisseite, stellt aber keine Demo-Anfrage. Pixel-basiertes Retargeting ermöglicht es euch, ihm Anzeigen zu präsentieren, die Kundenreferenzen oder kostenlose Beratungsangebote bewerben.
Warum es im B2B effektiv ist: Pixel-basiertes Retargeting gewährleistet präzise, verhaltensbasierte Interaktion mit Interessierten, die Interesse gezeigt haben.
Listen-basiertes Retargeting.
Listen-basiertes Retargeting stützt sich auf hochgeladene E-Mail-Listen oder Customer Relationship Management-Daten, um bestimmte Personen auf Social Media-Plattformen oder Display-Anzeigen-Plattformen anzusprechen.
Beispiel: Eine SaaS-Firma lädt eine Liste von Gesundheitswesen-CIOs hoch und liefert Anzeigen mit branchenspezifischen Use Cases, wie Patientendatensicherheit, aus.
Warum es im B2B effektiv ist: Es ermöglicht Account-basierte Personalisierung, sodass hochwertige Interessierte relevanten Content sehen.
Diese Methode zielt auf Interessierte auf Plattformen wie LinkedIn, Instagram, TikTok und Facebook ab, basierend auf ihren vorherigen Interaktionen mit eurer Marke.
Beispiel: Ein Verantwortlicher in der Beschaffung lädt ein Whitepaper herunter und sieht später Anzeigen, die euer Webinar zu Kostensparstrategien bewerben.
Warum es im B2B effektiv ist: Social Media-Retargeting verstärkt die Interaktion mit Stakeholdern aus verschiedenen Bereichen und sorgt dafür, dass eure Marke dort sichtbar bleibt, wo sie Zeit aufwenden.
E-Mail-Retargeting.
E-Mail-Retargeting richtet sich an Nutzende, die mit euren E-Mail-Kampagnen interagiert haben, aber keine Aktion durchgeführt haben.
Beispiel: Ein Lead öffnet eure E-Mail, meldet sich aber nicht für die kostenlose Demo an. Eine Follow-up-E-Mail mit einer Fallstudie kann ihn näher zur Conversion bringen.
Warum es im B2B-Bereich so effektiv ist: E-Mail-Retargeting hält Leads bei der Stange, indem es zeitnahe, personalisierte Follow-ups liefert.