Die vier Hauptelemente einer SWOT-Analyse sind:
Stärken (intern, positiv).
Das sind die Dinge, in denen eure Firma stark ist, oder die Ressourcen, die euch einen Vorteil verschaffen. Sie sind eure internen positiven Merkmale.
Fragt euch:
- Worin sind wir gut?
- Über welche einzigartigen Ressourcen verfügen wir?
- Was schätzen unsere Kunden an uns?
- Welche Vorteile haben wir gegenüber unseren Konkurrenten?
Beispiele:
- Starker Markenname
- Loyale Kundschaft.
- Qualifizierte Mitarbeitende
- Effiziente Prozesse
- Einzigartige Technologie oder Patente
- Guter finanzieller Status
- Gute Lage
Schwächen (intern, negativ).
Dies sind interne Faktoren, die eure Firma zurückhalten oder ihr einen Nachteil verschaffen. Dies sind Bereiche, in denen ihr euch verbessern müsst.
Fragt euch:
- Welche Bereiche erbringen unzureichende Leistungen? Warum?
- Was machen Konkurrenten besser?
- Welche Schlüsselressourcen fehlen uns?
- Sind unsere Prozesse ineffizient oder veraltet?
- Worüber beschweren sich Kundinnen und Kunden?
Beispiele:
- Schwache Marke oder niedriger Bekanntheitsgrad
- Hohe Schulden oder finanzielle Schwierigkeiten
- Kapital- oder Finanzierungsmangel
- Veraltete Technologie
- Ineffiziente Abläufe
- Schlechte Lage
- Hohe Mitarbeiterfluktuation
- Unklares Alleinstellungsmerkmal (USP)
- Begrenzte Marktreichweite
- Schlechter Kundendienst
- Lücken in den Kompetenzen der Mitarbeitenden
- Übermäßige Abhängigkeit von wenigen Kunden/Produkten
Chancen (extern, positiv).
Dies sind externe Situationen oder Trends, die ihr zu eurem Vorteil nutzen könnt. Das sind günstige Bedingungen am Markt.
Fragt euch:
- Von welchen Markttrends können wir profitieren, sei es technologisch, sozial oder wirtschaftlich?
- Gibt es Kundenbedürfnisse, die wir nicht erfüllen?
- Können wir in neue Märkte expandieren oder neue Kundinnen und Kunden erreichen?
- Gibt es neue Technologien wie KI, die wir einführen könnten?
- Könnten Partnerschaften helfen?
- Welche Schwächen haben unsere Konkurrenten?
Beispiele:
- Der Eintritt in neue Märkte, ob lokal oder international
- Veränderung des Kundengeschmacks, beispielsweise Anforderungen an Nachhaltigkeit oder Personalisierung
- Neue Technologien wie KI, Automatisierung, digitale Plattformen oder Datenanalyse
- Hilfreiche neue Vorschriften oder staatliche Unterstützung
- Konkurrenten mit Schwächen
- Möglichkeit, neue Produkte und Dienstleistungen anzubieten
- Potenzielle Partnerschaften oder Akquisen
- Nutzung von Datenanalysen für bessere Erkenntnisse
- Wachsende Nachfrage nach bestimmten Dienstleistungen wie Digital Marketing oder E-Commerce
- Positive Medienaufmerksamkeit
- Neue Marketingkanäle wie soziale Medien und Influencer
- Chancen im Zusammenhang mit Remote-Arbeit-Trends
Bedrohungen (extern, negativ).
Dies sind externe Faktoren, die eurem Unternehmen potenziell schaden können. Es handelt sich um Risiken oder ungünstige Marktbedingungen.
Fragt euch:
- Welche Herausforderungen kommen von außen auf uns zu?
- Wer sind unsere Konkurrenten und was tun sie? Treten neue Konkurrenten auf?
- Könnten neue Vorschriften unserem Unternehmen schaden?
- Könnte uns ein Wirtschaftsabschwung treffen?
- Verliert unsere Kundschaft das Interesse an unserem Angebot?
- Gibt es Risiken in unserer Lieferkette?
- Könnten wir durch neue Technologien obsolet werden?
- Stellen Vorschriften zur Cybersicherheit oder zum digitalen Datenschutz große Risiken dar?
Beispiele:
- Neue oder stärkere Konkurrenten
- Nachteilige Änderungen an Vorschriften
- Wirtschaftliche Rezession oder Instabilität
- Negative Berichterstattung
- Veränderungen der Kundenpräferenzen
- Steigende Kosten, zum Beispiel für Personal und Materialien
- Umwälzende technologische Veränderungen
- Zunehmende Marktsättigung
- Lieferkettenprobleme
- Cyber-Sicherheitsbedrohungen, Datenschutzverletzungen, Datenschutzbestimmungen (DSGVO, CCPA)
Die gängigste Methode, diese Aspekte zu organisieren, ist eine SWOT-Matrix – eine einfache 2x2-Tabelle mit einem Feld für jede Kategorie: Stärken, Schwächen, Chancen und Bedrohungen. So lässt sich alles auf einen Blick erkennen.