Verbraucherinnen und Verbraucher erwarten heute denselben Komfort und die gleiche Personalisierung von ihren Anbietern im Gesundheitswesen, wie sie es von Einzelhändlern, Banken und Streaming-Diensten gewohnt sind – insbesondere, wenn es darum geht, die Versorgung online zu verwalten.Komfort und Kosten sind zwei Hauptgründe, warum viele Patientinnen und Patienten virtuelle Besuche persönlichen Terminen vorziehen. Aber für viele Organisationen bleibt die Bereitstellung eines nahtlosen digitalen Erlebnisses eine Herausforderung. Patientinnen und Patienten sind häufig gezwungen, mehrere nicht miteinander verbundene Plattformen zu nutzen, erhalten unpersönliche Mitteilungen und haben Schwierigkeiten, auf ihre Gesundheitsdaten zuzugreifen.
Um die Interaktion zu verbessern, müssen Organisationen im Gesundheitswesen über transaktionsbezogene Touchpoints hinausgehen und vernetzte, personalisierte Erlebnisse schaffen, die die digitale und persönliche Versorgung miteinander vereinen. Mit einem soliden Datenfundament und Integrationen zwischen Krankenakten, Abrechnungssystemen, Anbieterplattformen und Apothekennetzwerken können Krankenhäuser und Kliniken sämtliche Abläufe von der Terminplanung und Versicherungsverifizierung bis zur schnellen Beantwortung von Patientenanfragen effizienter gestalten. Für Patienten und Patientinnen bedeutet das nahtlosen Zugriff über alle Geräte auf Termine sowie auf Testergebnisse und andere Gesundheitsinformationen an einem leicht zugänglichen Ort.
Die richtige Technologie macht das möglich. Real-Time CDP vereinheitlicht Patientendaten in Echtzeit und hilft Marken aus dem Gesundheitswesen, relevanten Content, proaktive Kontaktaufnahmen und Selbstbedienungs-Tools bereitzustellen, die auf jede einzelne Person zugeschnitten sind. Außerdem verbindet es Daten aus Gesundheitsakten, Websites, Anwendungen und anderen Touchpoints, um ein reibungsloses, konsistentes Erlebnis zu bieten – egal, ob jemand einen Telemedizin-Besuch vereinbart oder Laborergebnisse überprüft. Einige Organisationen setzen diese digitale Transformation bereits aktiv um.
Mercy Health, eines der fünf größten Gesundheitssysteme in den USA, war sich der Schwierigkeiten, die die meisten Patienten online erlebten, sehr bewusst. Vor der digitalen Transformation verfügte Mercy über eine Website, die grundlegende Funktionen abdeckte, wie die Suche nach einem Behandler und die Bereitstellung von Kontaktinformationen. Allerdings war das Online-Erlebnis für alle identisch und ließ sich nicht mit der individuellen Aufmerksamkeit vergleichen, die Patientinnen und Patienten bei persönlichen Besuchen erhielten.
Mercy wollte das ändern. Das Digital-Marketing-Team von Mercy Health setzte sich ein ehrgeiziges Ziel: den Aufbau eines messbaren, allgegenwärtigen, individuellen Nutzererlebnis über ihre digitale Präsenz, neue Kanäle und physische Räume hinweg. Mithilfe von Lösungen von Adobe hat Mercy Health seine Website umgestaltet. Jetzt können Patienten auf mercy.net ihre Rechnungen bezahlen, Termine vereinbaren, Laborergebnisse einsehen und auf Self-Service-Informationen zugreifen. Sie erhalten außerdem personalisierte Inhalte und Erinnerungen an Folgetermine, die durch Kundenprofile ermöglicht werden, in denen Daten aus digitalen Plattformen und medizinischen Praxissystemen miteinander verknüpft werden.