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Expertentipps für nachhaltigen E-Mail-Erfolg

Ein Leitfaden mit Best Practices für die E-Mail-Zustellbarkeit.

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So verbessert ihr eure E-Mail-Zustellbarkeit

Im digitalen Zeitalter erwarten Menschen schnell begeistert zu werden – und der Wettbewerb ist intensiv. Ob Computer, Smartphones, Smart-Home-Geräte oder Kanäle wie Instant Messaging, E-Mail, Web, Push und Social Media – Verbraucherinnen und Verbraucher werden mit Inhalten überhäuft. Wer nicht sofort überzeugt, riskiert, ignoriert zu werden oder Kontakt zur eigenen Marke zu verlieren.

Um herauszustechen, braucht ihr einzigartige, personalisierte und hochrelevante Erlebnisse für eure Kundschaft. Das erfordert eine integrierte, dynamische Multichannel-Strategie, die euer Publikum kontinuierlich einbindet. Ein E-Mail-Marketingprogramm bildet dabei das Herzstück – doch eine E-Mail entfaltet ihre Wirkung nur, wenn sie tatsächlich im Posteingang der Empfangenden landet.

Dieser Leitfaden vermittelt euch die wichtigsten Begriffe, Konzepte und Strategien rund um die E-Mail-Zustellbarkeit – damit ihr stets einen Schritt voraus seid. Er zeigt, wie ihr euren E-Mail-Kanal durch die Priorisierung von Zustellbarkeit, Posteingangsplatzierung und Umsatz an der Spitze eures Marketing-Mix haltet.

Hindernisse bei der E-Mail-Zustellbarkeit

Die E-Mail-Zustellbarkeit ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg jedes Marketingprogramms – und unterliegt ständig wechselnden Kriterien und Regeln. Internetdienstanbieter (ISPs) arbeiten kontinuierlich daran, Spam zu verhindern, und setzen dafür immer ausgefeiltere Filtertechniken ein, um ihre Kundschaft zu schützen. Dabei können seriöse Absenderinnen und Absender unbeabsichtigt in diese Filter geraten. Um eure Zielgruppen zuverlässig zu erreichen, müsst ihr eure E-Mail-Strategie regelmäßig anpassen und dabei aktuelle Trends bei der Zustellbarkeit im Blick behalten.

Laut Forbes wird die Zahl der E-Mail-Nutzenden bis Ende 2026 weltweit auf 4,73 Milliarden ansteigen. Die Zeiten, in denen maximale Versandmengen bei minimaler Conversion als Erfolg galten, sind vorbei. Wer sich allein auf das Volumen konzentriert, riskiert, dass selbst die engagiertesten Kundinnen und Kunden wichtige E-Mails nicht erhalten – mit erheblichen Auswirkungen auf den Umsatz. E-Mail als kostengünstigen Kanal mit unbegrenztem Potenzial zu betrachten, ist trügerisch und riskant.

Strategie und Schlüsselkennzahlen für die Zustellbarkeit

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Zwei zentrale Produktmetriken definieren die Zustellbarkeit:

Zustellrate

Sie gibt an, welcher Prozentsatz der E-Mails nicht zurückgewiesen wird und vom ISP akzeptiert wird.

Posteingangsplatzierung

Diese Produktmetrik zeigt bei den vom ISP akzeptierten E-Mails, ob die Nachricht im Posteingang oder im Spam-Ordner der empfangenden Person landet.

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Eine hohe Zustellrate allein sagt also noch nichts über die tatsächliche Zustellbarkeit aus. Nur wer sowohl die Zustellrate als auch die Posteingangsplatzierung im Blick behält, kann die E-Mail-Performance wirklich zuverlässig messen. Denn nur weil eine Nachricht den ersten Kontrollpunkt eines ISP passiert, bedeutet das nicht automatisch, dass Abonnierende sie gesehen oder damit interagiert haben.

Erfolgreiche E-Mail-Marketingkampagnen entstehen, wenn die Marketingziele klar definiert sind – egal ob es um die Neukundengewinnung oder die Pflege bestehender Kundenbeziehungen geht. Daraus ergibt sich, wen ihr ansprechen wollt, was ihr bewerbt und wann der ideale Zeitpunkt für die Kontaktaufnahme ist. Mögliche Ziele einer E-Mail-Marketingstrategie sind:

Warum E-Mail-Zustellbarkeit entscheidend ist

Wenn ihr nicht wisst, ob eure E-Mails ankommen und im Posteingang landen – oder im Spam-Ordner verschwinden –, solltet ihr das ändern.

In die Planung und Betreibung eurer E-Mail-Kampagnen fließt enorm viel Aufwand. Wenn E-Mails zurückgewiesen werden oder im Spam-Ordner eurer Abonnierenden landen, werden sie mit großer Wahrscheinlichkeit nicht gelesen. Euer Call to Action (CTA) bleibt unbeachtet, und durch entgangene Conversions verfehlt ihr eure Umsatzziele. Kurz gesagt: Ihr könnt es euch nicht leisten, die Zustellbarkeit zu vernachlässigen. Sie ist entscheidend für den Erfolg eurer E-Mail-Marketingmaßnahmen und damit auch für euer Geschäftsergebnis.

Wer bei der E-Mail-Zustellbarkeit auf bewährte Methoden setzt, erhöht die Chancen auf Öffnungen, Klicks und das eigentliche Ziel — Conversions. Eine aussagekräftige Betreffzeile, ansprechende Bilder und relevante Inhalte sind wichtig. Wird die E-Mail jedoch gar nicht erst zugestellt, hat die Kundschaft keine Möglichkeit zu konvertieren. Bei der E-Mail-Zustellbarkeit hängt jeder Schritt im Abnahmeprozess vom vorherigen ab — nur so lässt sich der gewünschte Programmerfolg erzielen.

Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche E-Mail-Zustellung

Damit eure E-Mails zuverlässig bei den gewünschten Empfangenden ankommen, solltet ihr folgende Schlüsselfaktoren im Blick behalten:

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Stabile Infrastruktur

Sorgt für eine korrekte IP- und Domain-Konfiguration, die Einrichtung von Feedback-Schleifen (FBL) inklusive Beschwerde-Monitoring und Verarbeitung sowie eine regelmäßige Bounce-Verarbeitung. Adobe übernimmt diese Einrichtung im Auftrag unserer Kundschaft.

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Starke Authentifizierung

Setzt Sender Policy Framework (SPF), DomainKeys Identified Mail (DKIM) und Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance (DMARC) ein, um die Echtheit eurer E-Mails sicherzustellen.

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Hohe Listenqualität

Setzt auf explizites Opt-in, nutzt zuverlässige Methoden zur E-Mail-Erfassung und haltet Engagement-Richtlinien ein, um hochwertige E-Mail-Listen aufzubauen.

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Gleichmäßiger Versandrhythmus

Haltet einen regelmäßigen E-Mail-Versandplan ein und vermeidet starke Schwankungen im Versandvolumen.

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Hohe IP- und Domain-Reputation

Pflegt eine starke Absenderreputation, damit eure E-Mails nicht als Spam eingestuft werden.

Schlüsselfaktoren für die Zustellung in den Posteingang

ISPs verwenden einzigartige, komplexe und sich stetig weiterentwickelnde Algorithmen, um zu entscheiden, ob eure E-Mail im Posteingang oder im Spam-Ordner landet. Achtet auf diese wichtigen Faktoren, um die Zustellung in den Posteingang zu verbessern:

  • Zugestellte E-Mails-Rate
  • Hohes Engagement
  • Niedrige Beschwerderate (unter 0,1 %)
  • Gleichmäßiges Versandvolumen
  • Minimale Spam-Fallen
  • Niedrige Hard-Bounce-Rate
  • Keine Sperrlisten-Probleme

Schlüsselfaktoren für Klicks im E-Mail-Engagement

Um den ROI eurer E-Mail-Kampagnen zu maximieren und die Klickraten zu steigern, müssen eure E-Mails nicht nur ankommen, sondern auch Engagement erzeugen. Folgende Faktoren spielen dabei eine entscheidende Rolle:

  • Zugestellte und geöffnete E-Mails
  • Überzeugende, klare CTAs
  • Relevanter, wertvoller Content

Schlüsselfaktoren zur Verbesserung der E-Mail-Öffnungsrate

Um die Öffnungsraten eurer E-Mails zu maximieren, solltet ihr diese entscheidenden Faktoren berücksichtigen:

  • Zustellung in den Posteingang
  • Markenbekanntheit
  • Überzeugende Betreffzeile und Preheader
  • Personalisierung
  • Optimale Versandfrequenz
  • Inhaltliche Relevanz

Schlüsselfaktoren für Conversions

Um eure Conversion-Raten zu optimieren, solltet ihr diese entscheidenden Faktoren berücksichtigen, die die gesamte Customer Journey beeinflussen:

  • Berücksichtigt die wichtigsten Treiber der Klickrate, wie E-Mail-Zustellung, einen starken CTA und relevante Inhalte.
  • Übergang von der E-Mail über einen anklickbaren Link zu einer Landing Page oder Verkaufsseite.
  • Gestaltet eine benutzerfreundliche, ansprechende Landing Page mit einem klaren Weg zur Conversion.
  • Markenbekanntheit, Markenwahrnehmung und Kundentreue stärken.

Mögliche Auswirkungen auf den Umsatz

Das folgende Diagramm zeigt den potenziellen Umsatzverlust, den eine schwache Zustellbarkeitsrichtlinie für euer Marketingprogramm bedeuten kann. Am Beispiel eines Unternehmens mit einer Conversion-Rate von 2 % und einem durchschnittlichen Bestellwert von 100 $ gilt: Jede Verringerung der Posteingangsplatzierung um 10 % entspricht einem Umsatzverlust von fast 20.000 $. Diese Zahlen sind für jeden Absender individuell unterschiedlich.

Diagramm, das zeigt, wie eine schwache E-Mail-Zustellbarkeit zu erheblichen Umsatzverlusten führen kann.

Produktmetrik, die bei der E-Mail-Zustellbarkeit wirklich zählt

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Die Analyse wichtiger Schlüsselkennzahlen ist eine der effektivsten Methoden, um Probleme mit der Absenderreputation zu erkennen. So könnt ihr Zustellbarkeitsmetriken nutzen, um Reputationsprobleme frühzeitig zu identifizieren.
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Bounces

Bounces gehören zu den wichtigsten Faktoren, anhand derer ISPs die IP-Reputation bewerten. Ein Bounce tritt auf, wenn ein E-Mail-Zustellungsversuch fehlschlägt und der ISP eine Fehlermeldung an den Absender zurücksendet. Ein korrektes Bounce-Management ist entscheidend für eine saubere Listenqualität. Wenn eine E-Mail mehrfach hintereinander zurückgewiesen wird, wird sie zur Unterdrückung markiert – damit werden weitere Zustellversuche an ungültige Adressen verhindert. Die Anzahl und Art der Bounces, die eine Unterdrückung auslösen, variiert je nach System.

„Zugestellt“ versus „zurückgewiesen“ ist die gängigste Methode zur Messung der Zustellung von Marketingbotschaften: Je höher der Prozentsatz der zugestellten E-Mails, desto besser. Es gibt zwei Arten von Bounces: Hard Bounce und Soft Bounce.

Hard Bounces.

Hard Bounces sind dauerhafte Fehler, die auftreten, wenn ein ISP feststellt, dass ein Zustellversuch an die Adresse einer abonnierenden Person fehlgeschlagen ist. Diese Adressen werden als unzustellbar eingestuft und in die Quarantäne aufgenommen – es erfolgen keine weiteren Zustellversuche. In bestimmten Fällen wird ein Hard Bounce ignoriert, wenn die Ursache des Fehlers unbekannt ist.

Typische Beispiele für Hard Bounces:

  • Adresse existiert nicht
  • Konto deaktiviert
  • Ungültige Syntax
  • Ungültige Domain

Soft Bounces.

Soft Bounces sind vorübergehende Fehler, die ein ISP generiert, wenn die Zustellung einer E-Mail vorübergehend nicht möglich ist. Es werden mehrere Wiederholungsversuche unternommen, um eine erfolgreiche Zustellung zu erzielen – abhängig davon, ob benutzerdefinierte oder Standardzustellungseinstellungen verwendet werden. Adressen, bei denen wiederholt Soft Bounces auftreten, werden erst dann in die Quarantäne aufgenommen, wenn die maximale Anzahl an Wiederholungsversuchen erreicht wurde (die ebenfalls je nach Einstellungen variiert).

Häufige Ursachen für Soft Bounces:

  • Postfach voll
  • Empfangs-E-Mail-Server ausgefallen
  • Probleme mit der Absenderreputation
Bounce-Typ
Fehlertyp
Hard Bounce
Ein „harter“ Fehler weist auf eine ungültige Adresse hin. Dabei handelt es sich um eine Fehlermeldung, die ausdrücklich bestätigt, dass die Adresse ungültig ist.
  • Benutzer unbekannt
  • Nicht erreichbar (5.5x)
  • Konto deaktiviert
  • Abgelehnt (Spam-Beschwerde)
Soft Bounce
Dabei handelt es sich um einen vorübergehenden oder nicht kategorisierbaren Fehler.
  • Ungültige Domain
  • Nicht erreichbar (4.4x)
  • Postfach voll
  • Konto deaktiviert
  • Abgelehnt
Ignorieren
Dabei handelt es sich um einen bekannten vorübergehenden Fehler.
  • Abwesenheitsmeldung
  • Technischer Fehler
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Bounces sind ein zuverlässiger Indikator für Zustellbarkeitsprobleme: Hard Bounces weisen auf fehlerhafte Datenquellen hin, während Soft Bounces häufig auf Probleme mit der Absenderreputation bei einem ISP hindeuten. Soft Bounces sind beim E-Mail-Versand weit verbreitet. Gebt dem System ausreichend Zeit, diese bei erneuten Sendeversuchen zu beheben, bevor ihr sie als echtes Zustellbarkeitsproblem einordnet. Liegt die Soft-Bounce-Rate bei einem einzelnen ISP über 30 % und löst sich nicht innerhalb von 24 Stunden, müsst ihr dies mit eurem Zustellbarkeitsberater von Adobe klären.
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Beschwerden

Eine Beschwerde wird registriert, wenn eine empfangende Person eine E-Mail als unerwünscht oder unerwartet einstuft. Diese Aktion wird in der Regel über den E-Mail-Client der abonnierenden Person erfasst, wenn diese die Spam-Schaltfläche betätigt, oder über ein Spam-Meldesystem eines Drittanbieters.

ISP-Beschwerde.

Die meisten Tier-1-ISPs und einige Tier-2-ISPs stellen ihren Nutzerinnen und Nutzern eine Spam-Meldefunktion zur Verfügung, da Opt-out- und Abmeldeprozesse in der Vergangenheit missbräuchlich zur Validierung von E-Mail-Adressen genutzt wurden. Die Adobe-Plattform empfängt diese Beschwerden über ISP-Feedback-Loops. Diese werden im Rahmen des Einrichtungsprozesses für alle ISPs konfiguriert, die Feedback-Loops (FBLs) bereitstellen, und ermöglichen es der Adobe-Plattform, gemeldete E-Mail-Adressen automatisch in die Quarantänetabelle zur Unterdrückung einzutragen. Ein sprunghafter Anstieg von ISP-Beschwerden kann auf eine geringe Listenqualität, unzureichende Methoden zur Listenpflege oder schwache Engagement-Richtlinien hinweisen – und tritt häufig dann auf, wenn Inhalte für die Empfängerinnen und Empfänger nicht relevant sind.

Beschwerden über Drittanbieter.

Verschiedene Anti-Spam-Organisationen ermöglichen die Meldung von Spam auf einer breiteren Ebene. Die dabei verwendeten Produktmetrik setzen Tags am E-Mail-Inhalt, um Spam zu identifizieren – ein Verfahren, das häufig als Fingerprinting bezeichnet wird. Nutzende dieser Methoden sind in der Regel besonders versiert im Umgang mit E-Mails, weshalb unbeantwortet gebliebene Beschwerden dieser Art größere Auswirkungen haben können als andere.

ISPs erfassen Beschwerden und nutzen sie zur Bewertung der Gesamtreputation eines Absenders. Alle E-Mail-Adressen, die mit Beschwerden in Verbindung stehen, sollten schnellstmöglich unterdrückt und gemäß den geltenden lokalen Gesetzen und Vorschriften nicht länger kontaktiert werden.
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Spam-Fallen.

Spam-Fallen sind E-Mail-Adressen, die ISPs einsetzen, um unerwünschte E-Mails von betrügerischen Absendern oder solchen zu erkennen, die keine bewährten E-Mail-Praktiken einhalten. Diese Adressen sind nicht öffentlich zugänglich und lassen sich kaum identifizieren. Das Zustellen von E-Mails an Spam-Fallen kann euren Ruf je nach Art der Falle und dem ISP unterschiedlich stark beeinträchtigen. Werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Arten von Spam-Fallen.

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Recycelt.

Recycelte Spam-Fallen sind Adressen, die einst gültig waren, aber nicht mehr genutzt werden. Um Verteilerlisten so sauber wie möglich zu halten, empfiehlt es sich, regelmäßig E-Mails an die gesamte Liste zu senden und Bounces zuverlässig zu unterdrücken. So werden aufgegebene E-Mail-Adressen aus dem aktiven Verteiler entfernt und nicht weiter verwendet.

In manchen Fällen kann eine Adresse bereits nach 30 Tagen als recycelt eingestuft werden. Regelmäßiges Versenden ist ein wesentlicher Bestandteil einer guten Listenpflege – ebenso wie das konsequente Unterdrücken inaktiver Nutzender.

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Blocklisting.

Blocklisting tritt auf, wenn ein externer Blocklist-Manager Spam-ähnliches Verhalten eines Absenders registriert. Der Grund für eine Blockierung wird von der zuständigen Partei manchmal veröffentlicht. In der Regel bezieht sich ein Eintrag auf eine IP-Adresse, in schwerwiegenden Fällen kann er jedoch auch einen IP-Adressbereich oder sogar eine Versanddomain betreffen. Bei Blocklisting empfehlen wir, gemeinsam mit eurer Zustellbarkeitsberatung von Adobe vorzugehen, um das Problem vollständig zu beheben und weitere Einträge zu verhindern. Manche Einträge sind besonders kritisch und können langfristige Reputationsschäden verursachen, die sich nur schwer beheben lassen. Die Auswirkungen eines Blocklist-Eintrags variieren je nach Anbieter, können aber die Zustellung aller E-Mails beeinträchtigen.

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Bulking.

Bulking beschreibt das Phänomen, bei dem E-Mails von einem ISP direkt in den Spam- oder Junk-Ordner einsortiert werden. Erkennbar ist dies an einer unterdurchschnittlichen Öffnungsrate – und manchmal auch Klickrate – bei gleichzeitig hoher Zustellrate. Die Ursachen für Bulking unterscheiden sich je nach ISP. Grundsätzlich gilt: Werden Nachrichten im Bulk-Ordner abgelegt, deutet das auf ein Reputationsproblem hin – etwa mangelnde Listenpflege –, das dringend überprüft werden muss. Handelt schnell, bevor zukünftige Kampagnen beeinträchtigt werden. Arbeitet mit eurer Zustellbarkeitsberatung von Adobe zusammen, um Bulking-Probleme zu beheben.

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Unberührt.

Eine unberührte Spam-Falle ist eine E-Mail-Adresse, die niemals einem echten Nutzer oder einer echten Nutzerin gehört hat und ausschließlich dazu dient, Spam-Mails zu identifizieren. Dieser Typ ist besonders gefährlich: Er lässt sich kaum erkennen und erfordert erheblichen Aufwand, um ihn aus einer Liste zu entfernen. Die meisten Sperrlisten nutzen solche Adressen, um unzuverlässige Absender zu erfassen. Der einzige wirksame Schutz gegen diese Art von Spam-Fallen ist ein Double-Opt-in-Verfahren beim Listenaufbau.

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Blockierung.

Eine Blockierung tritt auf, wenn Spam-Indikatoren die internen Schwellenwerte eines ISP überschreiten und der ISP daraufhin E-Mails eines bestimmten Absenders blockiert – erkennbar an Bounce-Benachrichtigungen. Es gibt verschiedene Arten von Blockierungen: In der Regel betreffen sie eine IP-Adresse, können aber auch auf der Ebene der Sendedomain oder des sendenden Unternehmens auftreten. Da die Behebung einer Blockierung spezifisches Fachwissen erfordert, empfehlen wir, den Deliverability-Consultant von Adobe zu kontaktieren.

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Tippfehler.

Eine Tippfehler-Spam-Falle ist eine E-Mail-Adresse, die einen Rechtschreib- oder Formatierungsfehler enthält. Häufig entstehen solche Adressen durch bekannte Tippfehler bei großen Domains wie Gmail. ISPs und Betreiber von Sperrlisten registrieren derartige fehlerhafte Domains gezielt als Spam-Fallen, um Spam-Versender zu identifizieren und die Qualität von Absendern zu messen. Die beste Vorbeugung gegen Tippfehler-Spam-Fallen ist der Einsatz eines Double-Opt-in-Verfahrens beim Listenaufbau.

E-Mail-Engagement

Engagement gehört zu den wichtigsten Themen, auf die ihr euren Fokus legen solltet. Zunächst erklären wir, warum es so entscheidend ist – und dann, wie ihr es gezielt verbessern könnt.

Engagement ist heute der wichtigste Faktor bei der Entscheidung über die Posteingangsplatzierung. Im Laufe der Zeit haben ISPs ihren Fokus von inhaltsbezogenen Filtern auf ein verhaltensbasiertes Modell verlagert, das positive und negative Interaktionen stark gewichtet. Zu positiven Signalen zählen Öffnungen, Klicks, Weiterleitungen und Antworten – negative Signale umfassen das Löschen ohne Öffnen, das Ignorieren, das Abbestellen sowie das Markieren als Spam. Die Grundlage für positives E-Mail-Engagement ist die ausdrückliche Einwilligung der Empfangenden. Sobald eine Marke diese Einwilligung hat, sollte die Beziehung aktiv gepflegt werden – durch regelmäßige Messung und gezielte Abstimmung von Versandfrequenz und Inhalten auf die Erwartungen der Kundschaft.

Was als gute Öffnungs- und Klickrate gilt, hängt vom jeweiligen Programm ab. Sprecht mit eurem Deliverability-Consultant, um konkrete Ziele und Ausgangswerte für euer E-Mail-Programm festzulegen.

E-Mail-Engagement bezeichnet außerdem eine Produktmetrik, die zur Bewertung der IP-Reputation eingesetzt wird. ISPs, die auf der B2C-Seite Portale betreiben (Hotmail, AOL, Yahoo, Gmail usw.), sowie E-Mail-Hosting- und Filteranbieter auf der B2B-Seite verfügen über umfangreiche Daten zu den Interaktionen von Kundinnen und Kunden mit E-Mails. Diese Anbieter können Öffnungen, Klicks und viele weitere Interaktionsformen nachverfolgen – selbst wenn eine E-Mail in den Spam-Ordner verschoben oder daraus entfernt wird. Zudem können sie erkennen, ob die Empfängeradresse im Adressbuch der jeweiligen Kundin oder des jeweiligen Kunden gespeichert ist oder nicht.

Als Absendende könnt ihr zwar nicht alle Engagement-Produktmetriken erfassen, doch Öffnungen und Klicks sind ein guter Ausgangspunkt. Wichtig zu wissen: ISPs haben ausschließlich Einblick in das E-Mail-Engagement. Mit der Einführung von Apple’s Mail Privacy Protection im September 2021 ist es für Absendende noch wichtiger geworden, alle Arten von Engagement-Signalen ihrer Abonnentinnen und Abonnenten im Blick zu behalten. Dazu zählen Website-Besuche, Interaktionen in sozialen Medien, Kaufaktivitäten und das allgemeine Nutzerverhalten.

Qualität vor Quantität

Aus Zustellbarkeitsperspektive ist es entscheidend, eine qualitativ hochwertige Liste mit aktiven und engagierten Abonnentinnen und Abonnenten aufzubauen. Wer kontinuierlich E-Mails an eine reaktionslose Zielgruppe versendet, riskiert eine verschlechterte Versandreputation und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass E-Mails im Spam- oder Junk-Ordner landen.

Auch die Versandfrequenz spielt beim Aufbau und der Pflege eines E-Mail-Marketingprogramms eine entscheidende Rolle. Empfängerinnen und Empfänger schätzen es, wenn klare Erwartungen bereits in der Willkommensnachricht kommuniziert werden – und diese sollten dann auch eingehalten werden. Zu häufige E-Mails führen schnell zu Ermüdungserscheinungen und können vermehrte Beschwerden sowie Abmeldungen nach sich ziehen.

Jede Marketing-Fachkraft muss die optimale Frequenz für ihr spezifisches Marketingprogramm selbst ermitteln. Wir empfehlen, verschiedene Versandintervalle zu testen, um die richtige Balance zu finden.

Interessen im Wandel

Die Interessen von Abonnentinnen und Abonnenten entwickeln sich ständig weiter, und Marketer müssen akzeptieren, dass die Bindung an eine Marke nicht von Dauer sein muss. Manche melden sich aktiv ab, viele löschen unerwünschte E-Mails einfach oder ignorieren sie. Aus Sicht der Verbrauchenden gilt jede unerwünschte Nachricht als Spam. Daher sollten Marketer auf Permission-based Marketing setzen und das Engagement ihrer Zielgruppe kontinuierlich auf nachlassendes Interesse hin überwachen. Für eine optimale Platzierung im Posteingang empfehlen wir, inaktive Abonnentinnen und Abonnenten gezielt über Reaktivierungskampagnen und eine „Win-back-Strategie“ zurückzugewinnen.

Eine Win-Back-Strategie zielt darauf ab, inaktive Abonnentinnen und Abonnenten mit geringen Öffnungs- und Klickraten durch spezielle Anreize wieder zu aktivieren. Wer positiv reagiert, bleibt in der aktiven Liste – wer nicht antwortet, wird in eine Inaktivliste verschoben und erhält künftig keine E-Mails mehr.

Eine Reaktivierungskampagne verfolgt ein ähnliches Ziel, dient jedoch in erster Linie der erneuten Bestätigung einer Liste. Sie eignet sich besonders für alte, veraltete Listen, die seit mehr als 12 Monaten nicht mehr bespielt wurden. Solche Kampagnen werden häufig durch Sperrlisten ausgelöst, um eine bestehende Blockierung zu beheben. Abonnentinnen und Abonnenten, die sich nicht erfolgreich reaktivieren lassen, sollten aus künftigen E-Mail-Aktionen ausgeschlossen werden.

Eure Win-Back- oder Reaktivierungskampagne ist so individuell wie euer E-Mail-Programm – gestaltet sie vollständig auf die Bedürfnisse eures Unternehmens zugeschnitten.

Antworten zählen auch als Engagement

Es mag verlockend sein, die Antwortadresse einfach auf eine „No-Reply“-Adresse zu setzen – doch das wäre ein Fehler, der das große Ganze außer Acht lässt.

Wer Marketing-E-Mails beantwortet, erwartet eine Reaktion. Ein funktionierendes Antwort-System stärkt euren Absender-Ruf und verbessert damit die Zustellbarkeit sowie die Platzierung im Posteingang. Gleichzeitig sorgt es für eine deutlich bessere Kundenerfahrung und hinterlässt ein positives Markenbild. Denn nichts signalisiert echtes Interesse an einer Geschäftsbeziehung so überzeugend wie die Botschaft: „Wir möchten von euch hören."

Wenn ihr eine echte Antwortadresse anbietet, stellt sicher, dass diese aktiv betreut wird und nicht nur automatische Antworten versendet. Eine unbeaufsichtigte Adresse enttäuscht die Erwartungen der Kundschaft und kann zu Beschwerden oder sinkender Interaktion führen.

E-Mail-Plattform wechseln

Beim Wechsel zu einem neuen E-Mail-Dienstleister (ESP) lassen sich bestehende, etablierte IP-Adressen nicht übertragen. Ihr müsst daher beim Aufbau eurer Reputation bei null anfangen und bewährte Vorgehensweisen konsequent anwenden. Da die neuen IP-Adressen noch keinen Ruf besitzen, begegnen Internetdienstanbieter (ISPs) eingehenden E-Mails mit Zurückhaltung. Euer Markenbekanntheit spielt dabei zunächst keine Rolle – ISPs müssen das Versandverhalten neu einschätzen. Der Aufbau einer positiven Reputation braucht Zeit, doch ist sie einmal etabliert, wirken sich kleinere negative Signale weit weniger auf eure E-Mail-Zustellung aus.
Zwei Liniendiagramme vergleichen Reputationsverläufe: Ein guter Start führt schneller zu einer positiven Reputation, während ein schlechter Start deutlich mehr Aufwand erfordert.
Zwei Liniendiagramme vergleichen Reputationsverläufe: Ein guter Start führt leichter zu einer positiven Reputation, während ein schlechter Start deutlich mehr Aufwand erfordert.
Zwei Liniendiagramme vergleichen Reputationsverläufe: Ein guter Start führt leichter zu einer positiven Reputation, während ein schlechter Start deutlich mehr Aufwand erfordert.

Infrastruktur.

Die E-Mail-Infrastruktur ist ein zentrales Element für erfolgreiche Zustellbarkeit. Eine solide E-Mail-Infrastruktur setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen – insbesondere Domains und IP-Adressen. Diese Komponenten bilden das technische Fundament eurer E-Mail-Kommunikation und sind häufig die Grundlage eurer Absenderreputation. Zustellbarkeitsexpertinnen und -experten stellen sicher, dass diese Elemente bei der Implementierung korrekt eingerichtet werden. Aufgrund ihrer erheblichen Auswirkungen auf die Reputation solltet ihr jedoch ein grundlegendes Verständnis davon haben, wie das Zusammenspiel funktioniert.

Domain-Einrichtung und -Strategie

Die Zeiten haben sich geändert: Einige ISPs (wie Gmail und Yahoo) nutzen die Absenderreputation heute als zusätzlichen Reputationsindikator. Eure Domain-Reputation basiert auf eurer Absenderdomain – nicht auf eurer IP-Adresse. Das bedeutet, dass eure Domain bei den Filterentscheidungen von ISPs den Ausschlag gibt. Zum Onboarding-Prozess für neue Absenderinnen und Absender auf Adobe Plattformen gehört die Einrichtung eurer Absenderdomains und der ordnungsgemäße Aufbau eurer Infrastruktur. Arbeitet dabei mit Expertinnen und Experten zusammen, die euch bei der langfristigen Domain-Strategie unterstützen.

Tipps für eine erfolgreiche Domain-Strategie:

  • Wählt eine Domain, die klar eurer Marke zugeordnet werden kann, damit Empfängerinnen und Empfänger eure E-Mails nicht für Spam halten.
  • Vermeidet die Verwendung eurer Haupt- oder Unternehmens-Domain, da dies die E-Mail-Zustellung eurer Organisation an ISPs beeinträchtigen kann.
  • Erwägt den Einsatz einer Subdomain eurer Haupt-Domain, um eure Absenderdomain zu legitimieren.
  • Nutzt separate Subdomains für Transaktions- und Marketing-E-Mails. Transaktions-E-Mails werden durch Nutzeraktionen ausgelöst und liefern Kundinnen und Kunden in der Regel wichtige Informationen. Eine klare Trennung stellt sicher, dass der Transaktionsverkehr die Reputation eurer Marketing-Subdomain nicht beeinträchtigt.
  • Verwendet eine Marken-Envelope-From-Domain – das ist besonders für B2B-Marketeers wichtig. Viele Hosting- und Filteranbieter bewerten die Reputation der Envelope-From-Domain bei der Ermittlung der Absenderreputation.

IP-Strategie

Eine durchdachte IP-Strategie ist entscheidend, um eine positive Reputation aufzubauen. Die Anzahl der IP-Adressen und die jeweilige Konfiguration hängen von eurem Geschäftsmodell und euren Marketingzielen ab. Entwickelt gemeinsam mit Expertinnen und Experten eine klare Strategie.

Berücksichtigt folgende Punkte beim Aufbau der IP-/Domain-Strategie für eure Marke:

  • Spam-Versender nutzen häufig eine große Anzahl von IP-Adressen, um die Last zu verteilen – ein Vorgehen, das als „Snowshoeing“ bekannt ist. Auch wenn ihr selbst keine Spam-Mails versendet, kann der Einsatz zu vieler IP-Adressen – insbesondere solcher ohne bisherigen Traffic – einen entsprechenden Eindruck erwecken.
  • Zu wenige IP-Adressen können den E-Mail-Durchsatz verlangsamen und Reputationsprobleme auslösen. Der Durchsatz variiert je nach ISP – wie viel E-Mail ein ISP akzeptiert und wie schnell, hängt in der Regel von seiner Infrastruktur und den Schwellenwerten für die Versenderreputation ab.
  • Es kann sinnvoll sein, verschiedene Produkte oder Marketing-Streams in separate IP-Pools aufzuteilen, wenn sich deren Reputation stark unterscheidet. Einige Marketingverantwortliche segmentieren auch nach Region. Das Auslagern von Traffic mit niedrigerer Reputation löst das Problem zwar nicht grundlegend, schützt aber eure qualitativ hochwertigen E-Mail-Zustellungen. Denn ihr wollt euer engagiertes Publikum nicht durch risikoreichere Zielgruppen gefährden.

Feedback Loops (FBLs)

Im Hintergrund verarbeiten Adobe Plattformen Bounces, Beschwerden, Abmeldungen und mehr. Die Einrichtung dieser FBLs ist ein wesentlicher Bestandteil der Zustellbarkeit. Beschwerden können eure Reputation schädigen – daher solltet ihr E-Mail-Adressen, die Beschwerden aus eurer Zielgruppe registrieren, aus euren Listen entfernen. Gmail stellt diese Daten allerdings nicht bereit, weshalb List-Unsubscribe-Header und Engagement-Filterung für Gmail-Zielgruppen besonders wichtig sind – die heute den Großteil der Abonnentendatenbanken ausmachen.

Authentifizierung

ISPs nutzen Authentifizierung, um die Identität von Absendern zu überprüfen. Die beiden gängigsten Protokolle sind Sender Policy Framework (SPF) und DomainKeys Identified Mail (DKIM). Für Endnutzende sind diese nicht sichtbar, helfen ISPs jedoch dabei, E-Mails von verifizierten Absendern zu filtern. Domain-based Message Authentication, Reporting, and Conformance (DMARC) gewinnt zunehmend an Bedeutung und wird derzeit von allen großen E-Mail-Anbietern unterstützt (darunter Google, Microsoft, Yahoo).

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SPF

Eine Authentifizierungsmethode, mit der Domain-Inhabende festlegen können, welche E-Mail-Server sie zum Versenden von E-Mails verwenden.

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DKIM

Eine Authentifizierungsmethode zur Erkennung gefälschter Absenderadressen – auch als Spoofing bekannt. Ist DKIM aktiviert, kann die empfangende Seite bestätigen, dass die Nachricht tatsächlich aus eurer Organisation stammt.

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DMARC

Eine Authentifizierungsmethode, die es Domain-Inhabenden ermöglicht, ihre Domains vor unbefugter Nutzung zu schützen. DMARC verwendet SPF, DKIM oder beide Protokolle, um zu steuern, was mit E-Mails geschieht, die die Authentifizierung nicht bestehen: ob sie zugestellt, unter Quarantäne gestellt oder abgelehnt werden.

Targeting-Kriterien

Richtet beim Versand neuer Traffic zunächst nur eure aktivsten Kontakte an – besonders in den frühen Phasen des IP-Warmings, also des schrittweisen Aufbaus des E-Mail-Volumens über eine neue IP-Adresse. So etabliert ihr von Anfang an eine positive Absenderreputation und baut gezielt Vertrauen auf, bevor ihr weniger aktive Zielgruppen einbezieht. Hier ist eine einfache Formel zur Berechnung des Engagements:

Formel zur Berechnung der Engagement-Rate: Engagement-Rate = (geöffnet oder geklickt) geteilt durch zugestellt.
Formel zur Berechnung der Engagement-Rate: Engagement-Rate = (geöffnet oder geklickt) geteilt durch zugestellt.
Formel zur Berechnung der Engagement-Rate: Engagement-Rate = (geöffnet oder geklickt) geteilt durch zugestellt.
Die Engagement-Rate wird in der Regel über einen festgelegten Zeitraum berechnet. Diese Produktmetrik kann je nach Berechnungsebene – ob über alle Sendungen hinweg oder für bestimmte Mailing-Typen und Kampagnen – erheblich schwanken. Da jeder Absender und jeder ISP eigene Anforderungen hat, empfiehlt sich ein individuell angepasster Plan. Arbeitet am besten eng mit einem Zustellbarkeits-Consultant von Adobe zusammen, um passende Targeting-Kriterien zu definieren.

ISP-spezifische Aspekte beim IP-Warming

Verschiedene ISPs wenden unterschiedliche Regeln und Bewertungsmaßstäbe für eingehenden Traffic an. Gmail beispielsweise gehört zu den anspruchsvollsten ISPs: Neben allen anderen Reputationsfaktoren werden Öffnungen und Klicks besonders streng bewertet. Das erfordert einen individuellen Plan, der zu Beginn ausschließlich die aktivsten Kontakte anspricht. Aber auch andere ISPs können maßgeschneiderte Strategien verlangen. Arbeitet hierzu mit einem Zustellbarkeits-Consultant von Adobe zusammen.

Volumen

Das Versandvolumen spielt eine entscheidende Rolle beim Aufbau einer positiven Absenderreputation. Stellt euch die Perspektive eines ISPs vor: Wer plötzlich eine große Menge an Traffic von einer unbekannten Quelle erhält, reagiert mit Misstrauen. Ein sofortiger Massenversand ist riskant und führt fast zwangsläufig zu Reputationsproblemen, die sich nur schwer beheben lassen. Der Weg zurück aus einer schlechten Reputation – mit all den daraus resultierenden Problemen wie Spam-Einstufung und Blockierungen – ist mühsam, zeitaufwendig und kostspielig.

Die Volumenschwellenwerte variieren je nach ISP und hängen auch von euren durchschnittlichen Engagement-Metriken ab. Manche Absender müssen ihr Volumen sehr langsam und schrittweise steigern, während anderen ein schnellerer Anstieg möglich ist. Wir empfehlen, gemeinsam mit einer erfahrenen Fachkraft – zum Beispiel einem Zustellbarkeits-Consultant von Adobe – einen individuell abgestimmten Volumenplan zu entwickeln.

Hier sind einige Tipps für einen reibungslosen Übergang:

  • Die Grundlage jedes erfolgreichen E-Mail-Programms ist die ausdrückliche Zustimmung der Empfangenden.
  • Startet mit niedrigen Versandvolumen und steigert diese schrittweise, während ihr eure Absenderreputation aufbaut.
  • Mit einer Tandem-Mailing-Strategie könnt ihr das Versandvolumen über eure Adobe-Lösung schrittweise steigern, während ihr gleichzeitig den bisherigen ESP-Betrieb reduziert – ganz ohne Unterbrechung eures E-Mail-Kalenders.
  • Engagement ist entscheidend: Beginnt mit den Abonnentinnen und Abonnenten, die eure E-Mails regelmäßig öffnen und darauf klicken.
  • Haltet euch an den Plan – unsere Recommendations haben bereits Hunderten von Adobe Kundinnen und Kunden dabei geholfen, ihre E-Mail-Programme erfolgreich hochzufahren.
  • Behaltet euer Antwort-E-Mail-Konto im Blick. Es hinterlässt einen schlechten Eindruck, wenn ihr noreply@xyz.com verwendet oder auf eingehende Antworten nicht reagiert.
  • Inaktive Adressen können die Zustellbarkeit beeinträchtigen. Reaktiviert diese Adressen und holt die erneute Einwilligung auf eurer aktuellen Plattform ein, bevor ihr zu neuen IPs wechselt.
  • Verwendet eine Versand-Domain, die eine Subdomain eures Unternehmens ist. Wenn eure Unternehmens-Domain z. B. xyz.com lautet, bietet email.xyz.com bei ISPs mehr Glaubwürdigkeit als xyzemail.com.
  • Die Registrierungsdaten für eure E-Mail-Domain sollten öffentlich zugänglich und nicht als privat eingetragen sein.
In vielen Fällen folgt Transaktions-E-Mail nicht dem klassischen Aufwärmprozess für Werbekampagnen. Da diese E-Mails durch Nutzeraktionen ausgelöst werden, lässt sich ihr Volumen nur schwer steuern. Manchmal ist eine Umstellung ohne formellen Plan möglich – in anderen Fällen empfiehlt es sich, jeden Nachrichtentyp schrittweise zu migrieren, um das Volumen kontrolliert aufzubauen. Eine mögliche Vorgehensweise wäre beispielsweise:

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Willkommens-E-Mails.

hohes Engagement, kann jedoch je nach Listenerstellungsmethode fehlerhafte Adressen enthalten

Einen positiven ersten Eindruck hinterlassen

Eine starke Beziehung beginnt mit einem nachhaltigen ersten Eindruck – und das gilt genauso für die Verbindung zwischen einer Marke und ihrem Publikum. Ohne ein positives erstes Erlebnis bleibt eure Botschaft oft ungehört. Im E-Mail-Marketing legt ihr den Grundstein mit der Adresserfassung und der Begrüßung neuer Abonnentinnen und Abonnenten. Diese ersten Schritte bestimmen maßgeblich den Ton eurer gesamten E-Mail-Strategie. Erfahrt, wie ihr einen überzeugenden ersten Eindruck schafft, der den Weg zu einem erfolgreichen E-Mail-Programm ebnet.

Adresserfassung und Listenwachstum

Die besten Quellen für neue E-Mail-Adressen sind direkte Kanäle – etwa Anmeldeformulare auf eurer Website oder in stationären Geschäften. Hier habt ihr das Erlebnis selbst in der Hand: Ihr stellt sicher, dass es positiv verläuft und dass die Abonnentinnen und Abonnenten eure E-Mails wirklich erhalten möchten.

Die persönliche Erfassung von E-Mail-Adressen – etwa im Ladengeschäft, auf Messen oder bei Branchenveranstaltungen – birgt besondere Herausforderungen: Mündlich übermittelte oder handgeschriebene Angaben sind fehleranfällig und können Tippfehler enthalten. Um solchen Problemen entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, kurz nach der Anmeldung eine Bestätigungs-E-Mail zu versenden.

Die häufigste Form der Website-Anmeldung ist das Single-Opt-in-Verfahren, das als absoluter Mindeststandard für die Erfassung von E-Mail-Adressen gelten sollte. Dabei erteilt die inhaber- oder inhaberinnenschaft einer E-Mail-Adresse die Erlaubnis, Marketing-E-Mails zu empfangen – in der Regel durch das Absenden der Adresse über ein Webformular oder eine Anmeldung im Geschäft. Obwohl mit dieser Methode erfolgreiche E-Mail-Kampagnen möglich sind, kann sie zu bestimmten Herausforderungen führen.

  1. Nicht bestätigte E-Mail-Adressen können Tippfehler enthalten, fehlerhaft formatiert, ungültig oder missbräuchlich verwendet sein. Fehlerhafte und falsch formatierte Adressen verursachen hohe Bounce-Raten, die zu Sperren seitens der ISPs oder zu einem Verlust der IP-Reputation führen können.
  2. Das mutwillige Eintragen bekannter Spam-Fallen (auch als „List Poisoning“ bezeichnet) kann bei Lieferung und Reputation erhebliche Probleme verursachen, sobald die Betreibenden der Falle aktiv werden. Ohne Bestätigung lässt sich nicht mit Sicherheit feststellen, ob eine Empfängerin oder ein Empfänger tatsächlich in eine Marketing-Liste aufgenommen werden möchte. Dies erschwert zudem das Setzen klarer Erwartungen und kann zu einer erhöhten Spam-Beschwerderate führen – und im schlimmsten Fall zu einer Aufnahme in eine Blockliste, wenn die erfasste E-Mail-Adresse eine Spam-Falle ist.

Viele Abonnierende nutzen Wegwerf-Adressen, abgelaufene Adressen oder Adressen, die ihnen gar nicht gehören, um auf einer Website das zu bekommen, was sie möchten – ohne dabei in Marketing-Listen aufgenommen zu werden. Die Folgen für Marketeers und Marketerinnen: hohe Hard-Bounce-Raten, steigende Spam-Beschwerderaten sowie Abonnierende, die E-Mails weder anklicken noch öffnen noch positiv damit interagieren. Für Postfachanbieter und ISPs kann dies ein deutliches Warnsignal sein.

Anmeldeformulare

Neben der Erfassung grundlegender Daten über neue Abonnierende – die dabei helfen, eine tiefere Verbindung zu euren Kundinnen und Kunden aufzubauen – gibt es einige weitere Schritte, mit denen ihr das Anmeldeformular auf eurer Website optimieren könnt.

  • Kommuniziert klar und transparent mit euren Abonnierenden: Bestätigt die Einwilligung zum E-Mail-Empfang, erläutert, welche Inhalte sie erwarten können, und gebt an, in welchen Abständen ihr euch melden werdet.
  • Bietet Optionen an, mit denen Abonnierende die Häufigkeit oder Art der Kommunikation selbst festlegen können. So kennt ihr die Präferenzen eurer Abonnierenden von Anfang an und könnt ihnen das bestmögliche Erlebnis bieten.
  • Wägt sorgfältig ab: Wer beim Registrierungsprozess zu viele Informationen abfragt – etwa Geburtstag, Standort oder Interessen –, riskiert, potenzielle Abonnentinnen und Abonnenten zu verlieren. Gleichzeitig ermöglichen solche Daten eine individuellere Ansprache. Da die Erwartungen und Toleranzgrenzen je nach Marke und Zielgruppe unterschiedlich sind, ist Testen der Schlüssel zur richtigen Balance.
Verwendet beim Registrierungsprozess keine vorab angehakten Checkboxen. Das kann nicht nur rechtliche Konsequenzen haben, sondern hinterlässt auch einen schlechten ersten Eindruck bei euren Kundinnen und Kunden.

Datenqualität und Datenpflege

Daten zu erheben ist nur der erste Schritt – entscheidend ist, dass diese Daten korrekt und nutzbar sind. Beginnt mit einfachen Formatfiltern: Eine E-Mail-Adresse ohne „@" oder „." ist beispielsweise ungültig. Vermeidet außerdem die Akzeptanz gängiger Alias-Adressen, sogenannter Rollenkonten (wie „info“, „admin“, „sales“ oder „support“). Solche Adressen repräsentieren in der Regel Gruppen statt einzelner Personen – mit entsprechend unterschiedlichen Erwartungen und Toleranzschwellen. Das kann zu Beschwerden, uneinheitlichem Engagement, Abmeldungen und Verwirrung führen. Im Folgenden stellen wir einige Lösungsansätze für typische Probleme mit E-Mail-Adressdaten vor.

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Double Opt-in (DOI).

DOI gilt unter E-Mail-Expertinnen und -Experten als beste Praxis für eine zuverlässige Zustellbarkeit. Wenn ihr Probleme mit Spam-Fallen oder Beschwerden bei euren Willkommens-E-Mails habt, stellt DOI sicher, dass die empfangende Person tatsächlich diejenige ist, die sich registriert hat.

Beim DOI-Verfahren erhalten neue Abonnentinnen und Abonnenten unmittelbar nach der Registrierung eine Bestätigungs-E-Mail. Diese enthält einen Link, der zur endgültigen Bestätigung der Einwilligung angeklickt werden muss. Erfolgt keine Bestätigung, werden keine weiteren E-Mails zugestellt. Weist neue Abonnentinnen und Abonnenten aktiv auf das Double-Opt-in-Verfahren hin und motiviert sie, den Registrierungsprozess abzuschließen. Zwar sinkt durch dieses Verfahren die Anzahl der Anmeldungen – wer sich jedoch registriert, ist in der Regel hochgradig engagiert und bleibt langfristig dabei. Zudem erzielt dieses Verfahren für die Absender- und Absenderseite typischerweise einen deutlich höheren ROI.

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Verstecktes Feld.

Ein verstecktes Feld in eurem Registrierungsformular ist eine effektive Methode, um automatisierte Bot-Anmeldungen von menschlichen Abonnentinnen und Abonnenten zu unterscheiden. Da das Datenfeld im HTML-Code verborgen ist, füllt ein Bot es aus – ein Mensch hingegen nicht. Mit dieser Methode lassen sich Regeln einrichten, die jede Anmeldung mit Daten in diesem versteckten Feld automatisch ausschließen.

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ReCAPTCHA.

ReCAPTCHA ist eine Validierungsmethode, mit der ihr das Risiko minimieren könnt, dass sich hinter einem Abonnenten ein Bot statt einer echten Person verbirgt. Diese Methode gibt es in verschiedenen Versionen – einige davon nutzen Schlüsselworterkennung oder Bildabfragen. Manche Versionen sind wirkungsvoller als andere, doch die Vorteile für Sicherheit und Zustellbarkeit überwiegen bei weitem mögliche negative Auswirkungen auf die Konversionsrate.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Zieht euer Rechtsteam hinzu, um lokale und nationale E-Mail-Gesetze zu interpretieren. Denkt daran: Die gesetzlichen Anforderungen unterscheiden sich von Land zu Land – und manchmal sogar von Region zu Region innerhalb eines Landes.

  • Stellt sicher, dass ihr den Standort eurer Abonnentinnen und Abonnenten erfasst, damit ihr die jeweiligen Landesgesetze einhalten könnt. Ohne diese Information ist euer Handlungsspielraum beim Marketing möglicherweise eingeschränkt.
  • Welche Gesetze gelten, richtet sich in der Regel nach dem Standort der Empfangenden – nicht nach dem der Absender. Ihr müsst die Gesetze aller Länder kennen und einhalten, in denen ihr Abonnentinnen und Abonnenten habt.

Den tatsächlichen Wohnsitz von Abonnentinnen und Abonnenten zu ermitteln ist oft schwierig. Kundendaten können veraltet sein, und der per Pixel ermittelte Standort kann durch VPN-Nutzung oder zentrales Bild-Hosting – wie es bei Gmail und Yahoo Mail der Fall ist – ungenau sein. Im Zweifelsfall ist es in der Regel am sichersten, die strengsten geltenden Gesetze und Richtlinien anzuwenden.

Weitere nicht empfohlene Methoden zur E-Mail-Listensammlung

Es gibt viele weitere Möglichkeiten, E-Mail-Adressen zu sammeln – jede mit eigenen Chancen, Herausforderungen und Risiken. Wir empfehlen diese Methoden generell nicht, da ihre Nutzung häufig gegen die Acceptable-Use-Richtlinien von Anbietern verstößt. Schaut euch einige typische Beispiele an, um die jeweiligen Konsequenzen zu verstehen und Risiken zu vermeiden.

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Liste kaufen oder mieten.

E-Mail-Adressen gibt es in vielen Formen – primäre, berufliche, schulische, sekundäre und inaktive, um nur einige zu nennen. Adressen, die durch Kauf oder Miete gesammelt und weitergegeben werden, sind selten primäre E-Mail-Konten – also genau jene, über die die meiste Interaktion und Kaufaktivität stattfindet.

Beim Kauf oder der Miete einer Liste ist das bestmögliche Szenario, sekundäre Konten zu erhalten – also Adressen, die Personen nutzen, um nach Angeboten zu suchen, wenn sie kaufbereit sind. Das führt in der Regel zu niedrigen Interaktionsraten. Im schlimmsten Fall enthält die Liste überwiegend inaktive Adressen, die inzwischen als Spam-Fallen dienen können. Oft bekommt ihr eine Mischung aus beidem. Insgesamt schadet die Qualität solcher Listen einem E-Mail-Programm mehr, als sie nützt. Der Kauf oder die Miete von Listen verstößt gegen die Richtlinien von Adobe.

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Listen-Append.

Diese Personen haben sich zwar bewusst für eure Marke entschieden – aber über andere Kanäle wie den stationären Handel oder soziale Medien, nicht per E-Mail. Eine unerwünschte E-Mail wird von ihnen möglicherweise nicht willkommen geheißen, und sie könnten sich fragen, woher ihr ihre E-Mail-Adresse habt, da sie diese nie direkt angegeben haben. Dieses Vorgehen riskiert, aus einem Kunden oder einer Kundin einen Kritiker oder eine Kritikerin zu machen, der oder die eurer Marke nicht mehr vertraut und zu einem Mitbewerber wechselt. Diese Praxis ist durch die Richtlinien von Adobe ausdrücklich untersagt.

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Messen und andere Veranstaltungen.

Das Sammeln von Adressen an einem Stand oder über eine andere offizielle, klar markenbezogene Methode kann sinnvoll sein. Bei vielen Veranstaltungen werden jedoch alle Teilnehmeradressen erfasst und über den Veranstalter oder die Veranstalterin weitergegeben. Das bedeutet: Die Inhaberinnen und Inhaber dieser E-Mail-Adressen haben nie ausdrücklich zugestimmt, E-Mails von eurer Marke zu erhalten. Die Folge ist eine höhere Beschwerdewahrscheinlichkeit – eure E-Mails werden eher als Spam markiert, und die angegebenen Kontaktdaten sind möglicherweise von Anfang an ungenau.

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Gewinnspiele.

Gewinnspiele liefern schnell eine große Anzahl an E-Mail-Adressen. Doch diese Abonnierenden wollen den Preis – nicht eure E-Mails. Viele haben euren Markennamen dabei gar nicht wahrgenommen. Die Folge: hohe Beschwerderaten, häufige Spam-Markierungen und kaum Interaktionen oder Käufe.

Willkommens-E-Mails

Eure Willkommens-E-Mails legen das Fundament für ein erfolgreiches E-Mail-Programm. Entwickelt daher beim Erstellen eine durchdachte Willkommensstrategie.

Im Durchschnitt ist die Wahrscheinlichkeit, dass Abonnierende, die mit eurer Willkommens-E-Mail interagieren, auch künftige E-Mails öffnen und lesen, mehr als viermal höher als bei denen, die keine erhalten haben – vorausgesetzt, ihr sendet eine einzelne Willkommens-E-Mail. Bei einer Serie von drei Willkommens-E-Mails ist die Wahrscheinlichkeit einer dauerhaften Interaktion sogar 12-mal höher.

Unabhängig von eurer Strategie gilt: Abonnierende, die keine Willkommens-E-Mail erhalten oder sich mit eurer Willkommensbotschaft nicht identifizieren können, werden sich selten zu treuen Abonnierenden entwickeln. Eine gut geplante und sorgfältig ausgearbeitete Willkommensstrategie – die Inhalt, Zeitpunkt und Zielgruppe eurer Nachrichten definiert – hinterlässt einen positiven ersten Eindruck und schafft die Grundlage für langfristige Abonnentenzufriedenheit.

Hier sind einige wichtige Aspekte, die ihr beim Aufbau eurer Willkommens-E-Mail oder -Serie berücksichtigen solltet.

Nachricht so schnell wie möglich senden

Bietet ihr eine Aktion an, wartet euer neuer Abonnent oder eure neue Abonnentin wahrscheinlich noch auf der Website auf die E-Mail, bevor ein Kauf getätigt wird. Schon eine Verzögerung von fünf bis zehn Minuten kann einen verlorenen Verkauf bedeuten. Aber auch ohne Sonderangebot zeigen neue Abonnentinnen und Abonnenten aktiv Interesse an eurer Marke. Nutzt diesen Moment – denn je länger ihr wartet, desto größer das Risiko, sie zu verlieren.

Starke Betreffzeilen und Preheader erstellen

Bedankt euch nicht nur für die Anmeldung, sondern weckt auch gleich die Neugier und schafft einen klaren Anreiz, die E-Mail zu öffnen. Nutzt den zusätzlichen Platz im Preheader, um eure Botschaft zu verstärken und den Mehrwert eurer Marke hervorzuheben.

Erwartungen kommunizieren

Macht deutlich, dass euch ein positives Erlebnis für eure Abonnentinnen und Abonnenten am Herzen liegt. Erklärt, was sie von euch erwarten können und wie häufig ihr euch melden werdet. Eine einfache Möglichkeit zur Verwaltung der eigenen Präferenzen – etwa ein Link zu einem Preference Center – ist ebenfalls empfehlenswert. Überlegt auch, Links zu früheren Inhalten einzufügen, damit neue Abonnentinnen und Abonnenten einen ersten Eindruck davon bekommen, was sie erwartet.

Eure Marke erlebbar machen

Jede Marke hat eine eigene Stimme – und genau diese sollte in eurer Willkommens-E-Mail deutlich spürbar sein. So können neue Abonnentinnen und Abonnenten eine Verbindung zu eurer Marke aufbauen, und es gibt keine unangenehmen Überraschungen durch einen plötzlichen Tonwechsel in späteren E-Mails.

Kurz und prägnant bleiben

Ihr habt viel zu sagen – und neue Abonnentinnen und Abonnenten sind bereit zuzuhören. Dennoch gilt: Die erste Nachricht sollte kurz, klar und auf den Punkt gebracht sein.

Eine E-Mail-Serie versenden

Mit einer vollständigen Willkommensserie aus drei bis fünf E-Mails könnt ihr jede einzelne Nachricht kompakt halten und trotzdem alle wichtigen Informationen vermitteln. Zudem fördert ihr so das anhaltende Interesse eurer Abonnentinnen und Abonnenten – mit positiven Auswirkungen auf das Engagement, eine stärkere Reputation und eine bessere Zustellbarkeit.

Werden Sie persönlich,

Wenn ihr eine Willkommensserie versendest, fügt mindestens einer E-Mail eine persönliche Note hinzu. Nutzt die Informationen, die ihr bei der Anmeldung oder aus Kaufdaten gesammelt habt, um das Erlebnis zu personalisieren und zu zeigen, welchen individuellen Mehrwert ihr bieten könnt. Habt ihr noch keine Daten gesammelt, nutzt diese Chance, um zu zeigen, was möglich wäre. Fragt anschließend gezielt nach den Informationen, die ihr benötigt, um das Erlebnis eurer Abonnentinnen und Abonnenten weiter anzureichern.

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Content-Best-Practices für optimale E-Mail-Zustellbarkeit

Content ist der Schlüssel zum Erfolg. Ihr habt bereits unsere Einschätzung zur Relevanz gelesen – hier sind einige weitere Tipps, wie ihr eure Zustellbarkeit durch gezielten Content optimieren könnt.

  • Vermeidet zu große HTML-Dateien. Bleibt unter 100 KB, um eine verzögerte Zustellung zu verhindern – angestrebt werden sollten 60 bis 80 KB.
  • Alt-Tags gezielt einsetzen. Alt-Tags sind Teil des Bild-Codes und zeigen Text an, wenn ein Bild nicht sichtbar ist oder noch geladen wird. Statt einer nichtssagenden Beschreibung wie „Produktfoto“ eignet sich etwas Überzeugendes wie „Jetzt kaufen und 30 % sparen“.
  • Die Anzahl der Bilder begrenzen. Die meisten ISPs blockieren Bilder standardmäßig – stellt daher sicher, dass eure E-Mail auch ohne Bilder die Aufmerksamkeit der Empfangenden auf sich zieht. So werden diese motiviert, Bilder später zu aktivieren.

Volumen und Strategie konsistent halten

Unter Absenderkontinuität versteht man ein gleichbleibendes Sendevolumen und eine einheitliche Strategie, um eine starke ISP-Reputation aufzubauen. Hier erfahrt ihr, warum das so wichtig ist:

  • Spam-Versender wechseln häufig die IP-Adresse – ein Verfahren, das als „IP-Hopping“ bekannt ist – um Reputationsprobleme zu umgehen.
  • Kontinuität signalisiert Vertrauen. Ein gleichmäßiges Sendemuster zeigt ISPs, dass ihr ein seriöser Absender seid und keine schlechten Sendepraktiken zu verbergen habt.
  • Langfristige Konsistenz ist unverzichtbar. Manche ISPs verlangen ein dauerhaft zuverlässiges Sendeverhalten, bevor sie einem Absender überhaupt einen guten Ruf zuschreiben.
Einige Beispiele:
Balkendiagramm mit konstant hohem Volumen an Marketing-E-Mails und niedrigem Volumen an Transaktions-E-Mails über fünf Datumsangaben hinweg.
Balkendiagramm mit einem starken Einbruch beim Marketing-E-Mail-Volumen nach einem anfänglichen Anstieg, mit Anmerkungen zu hohem Volumen gefolgt von null Sendungen.
Balkendiagramm mit weitgehend stabilem Marketing-E-Mail-Volumen bei leichten Schwankungen und Anmerkungen zu akzeptablen Sendemustern.

Überblick über Internet-Serviceprovider

Nicht alle ISPs funktionieren gleich. Jeder verfolgt eigene Kriterien, um zu entscheiden, welche E-Mails im Posteingang landen, im Spam-Ordner landen oder ganz blockiert werden. Im Folgenden beleuchten wir die wichtigsten Unterschiede zwischen einigen großen ISPs. Dieser Überblick erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, hebt aber die wesentlichsten Unterschiede hervor, die ihr kennen solltet.
Gmail-Konten machen den größten Teil der E-Mail-Listen der meisten Versender aus. Gmail verarbeitet E-Mails etwas anders als andere ISPs. Das solltet ihr wissen:

Gmail

Welche Daten sind relevant?
Gmail stützt viele seiner Filterentscheidungen stark auf das Nutzer-Feedback. Der genaue Algorithmus ist zwar nicht bekannt, doch es gibt gängige Produktmetriken, die Marketingverantwortliche beobachten können. Öffnungs- und Klickraten liefern Insights zur Zielgruppen-Interaktion und tragen dazu bei, eine positive Reputation aufzubauen – was die Zustellung in den Posteingang verbessert.
Welche Daten stellt Gmail bereit?

Gmail bietet über die Gmail Postmaster Tools einen eingeschränkten Einblick in eure Sendepraktiken. Dieser Dienst liefert einen übergeordneten Überblick über eure IP- und Domain-Reputation, Authentifizierungsergebnisse und Beschwerde-Trends.

Hinweis: Gmail stellt keine vollständigen Daten zu allen Beschwerden bereit und unterstützt kein klassisches FBL. Daten werden nur in bestimmten Fällen bereitgestellt – in der Regel bei hohen Versandvolumen und entsprechend hohen Beschwerdequoten. Beschwerden lassen sich zwar nie vollständig vermeiden, doch sollten sie auf ein Minimum reduziert werden, da sie die Zustellbarkeit direkt beeinflussen. Zeigt eure Beschwerderate dauerhaft null an, könnte das auf ein Reporting-Problem hinweisen, das einer genauen Prüfung bedarf.

Absenderreputation.
Gmail bewertet die Reputation von IP-Adressen, Domains und sogar Marken. Eine schlechte Reputation lässt sich nicht einfach durch den Wechsel von IP oder Domain beheben. Kurzfristige Lösungsansätze mögen verlockend erscheinen, doch der nachhaltigere Weg führt über die Beseitigung der eigentlichen Ursache – das zahlt sich langfristig bei der Posteingangsplatzierung aus.
Insights.

Gmail bewertet Engagement anders als die meisten Versendenden. Während Marketing-Fachleute eine aktive oder engagierte abonnierte Person oft daran messen, ob sie innerhalb von 30, 90 oder 180 Tagen eine E-Mail geöffnet hat, analysiert Gmail das langfristige Interaktionsverhalten der Nutzenden mit euren Nachrichten.

Ein Beispiel: Versendet ihr über 90 Tage dreimal pro Woche E-Mails, ergibt das rund 39 Nachrichten. Nach klassischer Messmethode gilt eine abonnierte Person bereits als engagiert, wenn sie eine dieser 39 E-Mails geöffnet hat. Für Gmail hingegen bedeutet das: 38 E-Mails wurden ignoriert – die Person gilt als nicht engagiert. Ihr könnt das Engagement eurer Gmail-Kontakte einschätzen, indem ihr deren Öffnungsverhalten bei den letzten 10 E-Mails analysiert und daraus einen Score ableitet. Eine abonnierte Person, die 7 der letzten 10 E-Mails geöffnet hat, ist deutlich stärker engagiert als eine, die nur 2 davon geöffnet hat. Wer weniger engagierten Kontakten seltener schreibt, stärkt damit die eigene Versendungsreputation.

Gmail nutzt verschiedene Tabs, damit Nutzende ihre E-Mails besser nach Typ sortieren können: „Posteingang“, „Soziale Netzwerke“ und „Werbung“.

Auch E-Mails, die im Tab „Werbung“ landen, gelten als zugestellt. Nutzende können ihre Ansicht und die Tab-Einstellungen jederzeit anpassen.

Microsoft ist je nach Listenzusammensetzung in der Regel der zweit- oder drittgrößte Anbieter und verarbeitet den E-Mail-Verkehr etwas anders als andere ISPs.

Hier erfahrt ihr, was ihr wissen solltet.

Microsoft, einschließlich Hotmail, Outlook und Windows Live

Welche Daten sind relevant?
Microsoft berücksichtigt bei der Bewertung die Absenderreputation, Beschwerden, das Nutzerengagement sowie Rückmeldungen einer eigenen Gruppe vertrauenswürdiger Nutzender – auch bekannt als Sender Reputation Data (SRD).
Welche Daten stellt Microsoft bereit?
Das proprietäre Sender-Reporting-Tool von Microsoft, Smart Network Data Services (SNDS), bietet Einblicke in Sendevolumen, Abnahmeraten sowie Trends zu Beschwerden und Spam-Fallen. Die bereitgestellten Daten dienen als Referenz, geben jedoch den besten Aufschluss darüber, wie Microsoft euch als Absender einschätzt. Microsoft gibt keine öffentlichen Informationen zu seiner Gruppe vertrauenswürdiger Nutzender preis – diese Daten sind jedoch gegen zusätzliche Gebühren über das Return Path Certification-Programm zugänglich.
Absenderreputation.
Microsoft hat bei der Bewertung von Reputation und Filterentscheidungen traditionell die sendende IP-Adresse in den Mittelpunkt gestellt. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen aktiv daran, auch die Fähigkeiten zur Domain-basierten Bewertung auszubauen. Beide Ansätze basieren weitgehend auf klassischen Reputationsfaktoren wie Beschwerden und Spam-Fallen. Darüber hinaus kann das Return Path Certification-Programm – mit seinen spezifischen quantitativen und qualitativen Anforderungen – die Zustellbarkeit erheblich beeinflussen.
Insights.

Microsoft fasst alle eigenen Empfangsdomains zusammen, um die Absenderreputation zu erfassen und zu verfolgen. Dazu gehören Hotmail, Outlook, MSN und Windows Live sowie alle über Microsoft Office 365 gehosteten Unternehmens-E-Mails. Da Microsoft besonders sensibel auf Schwankungen im Sendevolumen reagiert, empfiehlt es sich, bei großen Versandmengen gezielt auf schrittweise Erhöhungen oder Reduzierungen zu setzen – anstatt abrupte Volumenänderungen zuzulassen.

Besonders streng geht Microsoft in den ersten Tagen des IP-Warmings vor: In dieser Phase werden die meisten E-Mails zunächst gefiltert. Während andere ISPs nach dem Prinzip „unschuldig bis zum Beweis des Gegenteils“ vorgehen, kehrt Microsoft diesen Grundsatz um – ihr müsst eure Zuverlässigkeit als Absender erst aktiv unter Beweis stellen.

VMG zählt bei den meisten B2C-Listen zu den drei wichtigsten Domains. Das Besondere an VMG: Bei Reputationsproblemen drosselt der Anbieter den E-Mail-Versand oder leitet Nachrichten direkt in den Spam-Ordner weiter.

Hier erfahrt ihr, was ihr wissen solltet.

Verizon Media Group (VMG), einschließlich Yahoo, AOL und Verizon.

Welche Daten sind relevant?
VMG entwickelt und pflegt eigene proprietäre Spam-Filter, die auf einer Kombination aus Inhaltsfilterung, URL-Filterung und Spam-Beschwerden basieren. Zusammen mit Gmail gehört VMG zu den Pionieren unter den ISPs, die E-Mails sowohl nach Domain als auch nach IP-Adresse filtern.
Welche Daten stellt VMG bereit?
VMG betreibt eine Feedback Loop (FBL), über die Beschwerdemeldungen direkt an Absender zurückgemeldet werden. Zudem prüft VMG, künftig weitere Datenpunkte bereitzustellen.
Absenderreputation.
Die Reputation eines Absenders wird anhand seiner IP-Adresse, Domain und Absenderadresse berechnet. In die Berechnung fließen klassische Faktoren ein: Beschwerden, Spam-Fallen, inaktive oder fehlerhafte Adressen sowie Engagement-Metriken. VMG setzt auf Rate-Limiting (auch als Throttling bekannt) und Bulk-Foldering, um sich gegen Spam zu wappnen. Ergänzend nutzt VMG interne Filtersysteme sowie die Spamhaus Block List (SBL), die Policy Block List (PBL) und die Exploits Block List (XBL), um die eigenen Nutzenden zu schützen.
Insights.
VMG führt inzwischen regelmäßige Wartungszeiträume durch, um veraltete und inaktive E-Mail-Adressen zu entfernen. Dadurch kann es vorübergehend zu einem erhöhten Aufkommen an Bounces wegen ungültiger Adressen kommen, was die Zustellrate kurzfristig beeinflussen kann. VMG reagiert zudem sensibel auf hohe Bounce-Raten durch ungültige Adressen – ein deutliches Signal, dass Akquise- oder Engagement-Richtlinien überarbeitet werden sollten. Schon rund 1 % ungültige Adressen können die Zustellbarkeit spürbar verschlechtern.

Kontinuierliches Monitoring

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Die folgenden Anzeichen können auf mögliche Probleme hinweisen, bei denen Expertenunterstützung sinnvoll ist:

  • Ein deutlicher Anstieg bei Hard- oder Soft-Bounces kann auf eine Blockierung, eine Aufnahme in Blocklisten oder andere Zustellbarkeitsprobleme hinweisen.
  • Ein merklicher Rückgang bei Öffnungs- und Klickmetriken bei gleichbleibend hoher Zustellrate ist ein Indiz für eine mögliche Einstufung im Bulk-Ordner.
  • Ein signifikanter Anstieg der Beschwerden kann auf eine mangelnde Qualität der Listquelle zurückzuführen sein.
  • Strategische Maßnahmen wie Abonnentenakquise, Engagement-Strategien, saisonale Kampagnen oder wesentliche Änderungen an Versandfrequenz und Kampagnentyp können sich auf die Zustellbarkeit auswirken.

Das Gelernte in die Praxis umsetzen

Zahlreiche Best Practices und Feinheiten rund um die Zustellbarkeit wurden hier beleuchtet. Für den weiteren Weg gilt es, diese vier zentralen Erfolgssäulen im Blick zu behalten:

  1. Klare Erwartungen beim Anmeldeprozess setzen und einen robusten Mechanismus einführen, der fehlerhafte Adressen von vornherein verhindert.
  2. Relevante und zeitgerechte Inhalte bereitstellen.
  3. Listen regelmäßig pflegen und ungültig gewordene Adressen konsequent entfernen.
  4. Kontinuierlich überwachen, testen und optimieren.

Bei Unklarheiten oder wenn ihr Unterstützung bei einem Problem benötigt, wendet euch bitte an eure Zustellbarkeitsberaterin oder euren Zustellbarkeitsberater von Adobe.

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Quellenangaben.

Katherine Haan, „9 Top Email Marketing Statistics“, Forbes, 2. Februar 2026.

Empfehlungen für euch.

https://main--da-bacom--adobecom.aem.live/fragments/resources/cards/thank-you-collections/ajo