Adobe Commerce engagiert sich für Standards für Agent-basierten Commerce (Agentic Commerce), unter anderem Universal Commerce Protocol (UCP) und Agentic Commerce Protocol (ACP). Damit bauen wir auf unserer früheren Ankündigung zur Unterstützung von AP2 (Agent Payments Protocol) auf. Dies ermöglicht es Marken, Transparenz über KI-gesteuerte Shopping-Kanäle zu gewinnen und dabei die volle Kontrolle über Kundenbeziehungen, Branding und Commerce-Daten zu behalten.
Commerce entwickelt sich weiter und die Erwartungen auf Käuferseite steigen.
KI-gestützte Agents verändern Produktentdeckung und Kaufverhalten grundlegend. Während der Feiertage 2025 führten generative KI-Tools zu einem 693,4%igen Anstieg des Traffics auf Einzelhandels-Sites.
Kundinnen und Kunden nutzen zunehmend LLMs wie ChatGPT und Gemini, um die Produkte zu finden, die sie brauchen. Sie verwenden diese Agents nicht nur als Einstiegspunkt, sie verlassen sich auch darauf, um Produkte zu vergleichen, Auswahlmöglichkeiten einzugrenzen und Kaufentscheidungen zu treffen. Dieses Verhalten wirkt sich direkt auf die Performance aus. Laut dem Adobe Digital Insights Report von Januar 2026 konvertieren Agent-basierte Empfehlungen für euren Storefront 31 % höher, generieren 254 % mehr Umsatz pro Besuch und verlängern die Aufenthaltsdauer auf Sites um 45 %.
Da KI-empfohlene Kaufende qualifizierter, aktiver und kaufbereiter sind, wird das alte Modell für E-Commerce neu geschrieben:
- LLM-basierte Interfaces sind ein primärer Einstiegspunkt für Produktentdeckung und Empfehlungen.
- Kundschaft fordert schnelle, dialogorientierte Kauferlebnisse, ohne zwischen Apps oder Kanälen zu wechseln.
- Vertrauen, Sicherheit und Datengenauigkeit sind entscheidend, wenn Agents im Namen einer Person Transaktionen durchführen.
- Produktkataloge und -Content müssen „AI ready“ sein, um sichtbar und wettbewerbsfähig zu bleiben.
In diesem neuen Modell verschmelzen Entdeckung, Entscheidungsfindung und Aktion zu einem einzigen Dialog.
Um zum Zeitpunkt der Kaufabsicht sichtbar zu bleiben, müssen Marken ihre Produktdaten, Preise, Produktverfügbarkeit und Kauflogik für AI Agents lesbar und umsetzbar machen. Gleichzeitig müssen sie für die Menschen attraktiv bleiben, die organisch auf ihre Storefronts gelangen.
Adobe ermöglicht sowohl Agent-basierten als auch von Menschen gesteuerten Commerce.
Mit der Weiterentwicklung von Commerce müssen Marken bereit sein, sowohl AI Agents als auch Menschen zu bedienen.
Adobe Commerce ist darauf ausgelegt, Marken dabei zu helfen, in beiden Bereichen zu glänzen. Sie erhalten die Möglichkeit, KI-gesteuerte Nachfrage zu erfassen, um die Akquise zu steigern und Storefront-Erlebnisse sowie Shopping-Journeys zu verbessern, die Interaktion und Treue fördern.
Ein natives Gateway zu Agent-basiertem Commerce.
UCP und ACP bedienen unterschiedliche Verbraucheroberflächen und Onboarding-Modelle. Adobe Commerce verpflichtet sich zur Unterstützung beider Standards, damit Marken überall dort mitwirken können, wo Agent-geführtes Shopping stattfindet.
Durch diese Unterstützung können Marken:
- Einkaufende über LLM-basierte Schnittstellen mit präzisen, aktuellen Produktdaten ansprechen.
- sicheren, Agent-internen Kunden-Checkout durch standardkonforme Zahlungsabläufe anbieten.
- Agent-basierte Interaktionen mit standardisierten Schnittstellen und wiederverwendbaren Integrationen skalieren und so den Bedarf an individuellen benutzerdefinierten Entwicklungen reduzieren.
- Genauigkeit, Kontrolle und Differenzierung aufrechterhalten, wenn sich die Produktentdeckung zu KI-Schnittstellen verlagert.
Adobe Commerce entwickelt sich in Richtung UCP- und ACP-Unterstützung insofern, als Produktkataloge, Preise und Warenbestand für Agents maschinenlesbar gemacht und für die neuesten LLM-Oberflächen wie Gemini und ChatGPT verfügbar gemacht werden. Diese Funktionen sollen nahtlose, sichere Transaktionen über beide Protokolle ermöglichen – und damit die Agent-basierte Buying Journey vervollständigen – und sich mit bestehenden Endpunkten für Bestellverwaltung integrieren, um Fulfillment und andere interne Prozesse umzusetzen.
Entwicklung für das Agent-basierte Zeitalter: Entdeckung, Aktion und Differenzierung.
Während sich Marken auf das Agent-basierte Zeitalter vorbereiten, kommt es für Erfolg darauf an, drei Commerce-Ebenen zu stärken.
Die erste ist Entdeckung, d. h. sicherzustellen, dass Marken sichtbar und korrekt dargestellt werden, wenn AI Agents Kundschaft in der Entdeckungsphase führt. Adobe LLM Optimizer stärkt diese Ebene, indem die Lösung Produktkataloge und Markennarrative für Auffindbarkeit und Genauigkeit strukturiert, die Reichweite vergrößert und die Akquise fördert.
Die zweite Ebene ist Agent-zu-Agent-Commerce. Marken müssen bereit sein, damit AI Agents nicht nur ihre Marke entdecken, sondern auch im Namen eines Kunden oder einer Kundin handeln, wie etwa Prüfung auf Verfügbarkeit oder Abschluss einer Transaktion. Die Unterstützung von Adobe für Protokolle für Agent-basierten Commerce ermöglicht es AI Agents, sicher mit Händlersystemen zu interagieren und Entdeckung in Akquise zu verwandeln.
Die dritte Ebene konzentriert sich darauf, die Messlatte für markeneigene Erlebnisse für Menschen höher zu legen, um Differenzierung und Treue voranzubringen. Adobe Brand Concierge bietet dialogbasierte On-Site-Shopping-Unterstützung innerhalb eigener Erlebnisse. So kann Kundschaft verlässlich recherchieren und entscheiden. Adobe Experience Manager Sites Optimizer gewährleistet lesbare, leistungsstarke Storefronts für Menschen und AI Agents. Und Adobe Commerce Optimizer liefert hochperformante Storefronts und einen skalierbaren, flexiblen Katalog. Zusammen ermöglichen sie schnelle, ansprechende Shopping-Erlebnisse auf allen Vertriebskanälen.
Der Blick nach vorne.
„Marken stehen vor einer doppelten Herausforderung: Sie müssen Agents die Auffindbarkeit erleichtern und gleichzeitig direkte Kundenbeziehungen durch überlegene Erlebnisse vertiefen“, sagte Loni Stark, Vice President, Strategy and Product bei Adobe. „Adobe Commerce ist darauf ausgerichtet, aktuelle und aufkommende Agent-basierte Standards zu unterstützen, damit Marken das nicht müssen – und sie dadurch in reichhaltigere Produkterlebnisse und menschliche Kontaktpunkte investieren können, die wahre Markentreue aufbauen.“
Agent-basiertes Shopping ist kein Nischen-Trend. Es ist die neue Eingangstür für Commerce – ein struktureller Wandel darin, wo ein Kauf beginnt, wie Absichten ausgedrückt werden und wie Transaktionen ausgeführt werden. Und es ist gekommen, um zu bleiben.
Mit Unterstützung für UCP und ACP sowie zusätzlichen Funktionen, die für die nahe Zukunft geplant sind, bietet Adobe Commerce ein Fundament für Agent-basierten Commerce und hilft somit Marken dabei, Kundschaft zu erreichen, wo und wie auch immer Kaufabsichten entstehen.
Kartavya ist ein erfahrener Experte für Produkt-Marketing mit umfassender Expertise in der Entwicklung von Go-to-Market-Strategien für B2B- und B2C-Unternehmen aus verschiedensten Branchen. Bei Adobe verantwortet er Positionierung, Messaging, Launches und Marketing-Strategien, um Kundinnen und Kunden dabei zu helfen, den Wert intelligenter, skalierbarer Commerce-Lösungen zu erschließen. Als engagierter Fürsprecher für verantwortungsvolle und transformative KI setzt sich Kartavya für die Einführung generativer und Agent-basierter Technologien ein, damit Teams und Unternehmen intelligenter arbeiten, schneller agieren und wirkungsvollere Kundenerlebnisse bieten können.