Strategien zur B2B-Lead-Generierung.

Wenn euch die Generierung von B2B-Leads schwerfällt, seid ihr nicht allein. Auch wenn mehr als zwei Drittel der B2B-Marketing-Fachleute gegenüber SPI Greatsands angaben, dass Lead-Generierung für sie höchste Priorität hat, berichteten 80 % der Marketing-Fachleute in einer Befragung des Lead Generation Institute, dass ihre Maßnahmen zur Lead-Generierung weniger effektiv sind als erwartet.

Zwar gibt es keine Patentlösung für vollständig qualifizierte Leads, aber es gibt eine Reihe von Strategien, mit denen sich euer Erfolg bei der Lead-Generierung im B2B-Bereich verbessern lässt. Einige davon sind Klassiker wie E-Mail-Marketing-Kampagnen und bezahlte Werbung. Andere, wie etwa die Erschließung alternativer Social-Media-Kanäle zur Gewinnung von Leads, erfordern etwas mehr Kreativität.

Wir haben 23 Strategien zur Lead-Generierung zusammengetragen, die dazu beitragen, effizient und schnell qualifizierte Leads zu generieren.

1. Führt A/B-Tests durch.

Ein wichtiger Faktor bei der Lead-Generierung ist es, erkennen zu können, welche Aspekte zu Conversions führen und welche nicht. A/B-Tests bringen diese Erkenntnisse.

Mit A/B-Tests lässt sich überprüfen, ob eine Änderung – von der Farbe eines CTA-Links bis zu einer E-Mail-Betreffzeile – eure Interaktionen verbessert oder erschwert. Die Bewertung der Auswirkungen kleiner Änderungen ist von entscheidender Bedeutung, da der Erfolg der Lead-Generierung oft von Details abhängt. Laut einer Litmus-Studie können beispielsweise Marken, die ihre E-Mails konsequent A/B-Tests unterziehen, einen E-Mail-Marketing-ROI erzielen, der 37 % höher ist als der ROI von Marken, die diese Tests nicht durchführen.

Nutzt LinkedIn zur B2B-Lead-Generierung.

Da LinkedIn eine große Reichweite hat und der Schwerpunkt der Plattform auf Business-Communitys liegt, bietet sie eine Fülle von Möglichkeiten für B2B-Marketing-Fachleute und Führungskräfte im Bereich Demand Generation. Zu wissen, welche Tools LinkedIn für die Lead-Generierung bietet und wie sie genutzt werden können, ist in jeglichem B2B-Kontext entscheidend.

2. Sprecht wichtige Leads gezielt mit LinkedIn-Anzeigen an.

Mit durchschnittlichen Kosten von über 5 $ pro Klick kann sich LinkedIn-Werbung laut WebFX als relativ kostspielig erweisen. (Zum Vergleich: Die durchschnittlichen Kosten pro Klick für Facebook-Anzeigen belaufen sich laut Buffer auf weniger als 0,40 $.) Aber diese Werbeausgaben sind klug investiert, wenn sie es euch ermöglichen, wichtige Leads zu erreichen.

Entsprechend können sich LinkedIn-Anzeigen bei Kampagnen für Account-basiertes Marketing (ABM) lohnen. Die gezielte Ansprache dieser wichtigen Leads ist ein entscheidender Schritt im ABM-Prozess.

3. Baut bei LinkedIn ein Netzwerk auf.

Ihr könnt euer Unternehmen bei LinkedIn kostenfrei bewerben, indem ihr ein professionelles Netzwerk aufbaut. Etabliert mit LinkedIn-Kontakten ein organisches, engagiertes Netzwerk, indem ihr eigene Inhalte teilt und Beiträge anderer Mitglieder kommentiert.

Ihr könnt euer LinkedIn-Netzwerk auch erweitern, indem ihr euch auf Profilseiten von Personen, mit denen ihr bereits vernetzt seid, vorstellen lasst. Die Funktion identifiziert Kontakte zweiten Grades, die ihr mit dieser Person gemeinsam habt, sodass ihr euch an diese wenden und um eine Vorstellung bitten könnt.

4. Nutzt LinkedIn Sales Navigator.

Wenn ihr vorhabt, in umfangreiche und fortlaufende LinkedIn-Marketing-Maßnahmen zu investieren, empfiehlt sich die Verwendung von LinkedIn Sales Navigator. Der Service bietet Funktionen, mit denen Marketing-Fachleute u. a. Entscheidende in Unternehmen identifizieren können, an die sie verkaufen möchten, ihre Netzwerke darstellen können, um zu verstehen, welche Kontakte sie mit potenziellen Leads gemeinsam haben, und mehr über die Interessen potenzieller Leads erfahren können.

Angesichts von Kosten von rund 1.200 $ pro Anwenderin bzw. Anwender und Jahr ist LinkedIn Sales Navigator nicht gerade günstig. Allerdings lässt sich damit ein hoher ROI erzielen, wenn ihr mithilfe des Service qualifizierte Leads generiert, die dann große Bestellungen aufgeben.

Nutzung von Content und SEO zur B2B-Lead-Generierung.

Website-Inhalte, die optimiert sind, um ein hohes Suchmaschinen-Ranking zu erzielen, stellen eine weitere gute Möglichkeit dar, B2B-Leads zu generieren. Im Rahmen einer aktuellen Markletic-Studie nannten 56 % der befragten B2B-Marketing-Fachleute SEO als wichtigste kontinuierliche Quelle für Leads. Somit zahlen sich SEO-optimierte Inhalte auf Dauer aus, da sie kontinuierlich potenzielle Käuferinnen und Käufer zu eurer Website führen. Dies hilft auch, eine starke Markenbotschaft zu entwickeln und Leads nach der ersten Interaktion mit eurem Unternehmen in den Verkaufstrichter zu leiten.

5. Startet eine moderne SEO-Kampagne.

Marketing-Fachleute versuchen schon seit Jahrzehnten, ihre Inhalte für Suchmaschinen zu optimieren. Da aber Suchmaschinen in den letzten Jahren intelligenter geworden sind, hat sich die Suchmaschinenoptimierung verändert. Heute basieren gute SEO-Kampagnen auf Praktiken wie sorgfältigen Recherchen zur Keyword-Intention und der Entwicklung qualitativ hochwertiger Inhalte.

Kategorien der Keyword-Intention von Google

Je früher ihr eine SEO-Kampagne startet, desto besser. In der Regel dauert es mehrere Monate, bis SEO-Maßnahmen erste Früchte tragen. Jetzt ist es an der Zeit, sich über moderne SEO zu informieren und erfahrene SEO-Marketing-Fachleute oder eine Agentur als Partner zu beauftragen, wenn ihr intern nicht über genügend SEO-Kenntnisse verfügt.

6. Optimiert euren vorhandenen Content.

Ihr müsst eure Website nicht von Grund auf neu erstellen, um bei der Lead-Generierung von den Vorteilen der Suchmaschinenoptimierung zu profitieren. Mitunter reichen schon geringfügige Optimierungen eures vorhandenen Contents, um bei der organischen Suche Steigerungen zu erzielen.

Um geeigneten Content für eine Aktualisierung zu identifizieren, solltet ihr ermitteln, welche Inhalte derzeit etwas Traffic ohne Markenbezug generieren, aber nicht so gut abschneiden wie die Seiten der Konkurrenz. Erstellt dann einen Plan für die Aktualisierung dieser Inhalte, indem ihr prüft, wie erfolgreich der Content der Konkurrenz eure Zielgruppe anspricht. Stellt sicher, Anwenderinnen und Anwender direkt zu einem Formular oder einem anderen CTA weiterzuleiten, um euch keine Leads entgehen zu lassen.

7. Investiert in Longtail-Keywords.

Longtail-Keywords sind normalerweise aus mindestens vier Wörtern zusammengesetzt und stehen für bestimmte Formulierungen, nach denen Käuferinnen und Käufer suchen, wenn sie sich dem Ende des Verkaufstrichters nähern. Diese Keywords werden oft nicht berücksichtigt, weil sie tendenziell seltener vorkommen. Dies wird jedoch durch eine wesentlich stärkere Intention ausgeglichen.

Beispielsweise könnte ein Käufer, der nach einem Programm sucht, das Anmeldedaten speichert und Cloud-basiert ist, ein Longtail-Keyword wie „SaaS-App Passwortspeicherung“ eingeben. Das wäre ein präziserer Suchbegriff als beispielsweise „Passwort-App“.

Indem ihr in Inhalte investiert, die auf Longtail-Keywords basieren, leitet ihr mehr qualifizierte Leads auf eure Website. Ihr könnt Tools wie Google Suggest verwenden, um Longtail-Keywords zu identifizieren. Ihr könnt auch eigene Recherchen in Foren oder auf Q&A-Websites durchführen, um herauszufinden, welche Art von Fragen eure Kundschaft stellt, bevor sie etwas kauft.

8. Unterzieht eure Website einem externen Audit.

Ihr wisst nicht, was ihr nicht wisst. Daher ist es sinnvoll, ein externes Unternehmen mit der Prüfung eurer Website zu beauftragen und Vorschläge zur Verbesserung eurer SEO- und Content-Marketing-Ergebnisse einzuholen.

Externe Prüfende können euch u. a. dabei helfen, Seiten mit unzureichender Leistung zu ermitteln und zu verbessern, das Layout eurer Website umzustrukturieren und neue Arten von Inhalten zu erstellen. Sie können euch auch über die neuesten Entwicklungen im Bereich Content-Marketing und SEO auf dem Laufenden halten, um sicherzustellen, dass euer Content so relevant wie möglich bleibt, auch wenn sich Trends beim Käuferverhalten ändern.

9. Erstellt „Lead-Magneten“.

Ein Lead-Magnet ist eine Ressource wie ein E-Book oder ein On-Demand-Webinar, das ihr Website-Besuchern im Austausch für ihre Kontaktdetails anbietet. Laut GetResponse erzielen videobasierte Lead-Magneten die meisten Conversions, dicht gefolgt von textbasiertem Content.

Um einen starken Lead-Magneten zu erstellen, solltet ihr zunächst Informationen ausmachen, die für eure potenzielle Kundschaft organisch interessant sind. Entwickelt dann Inhalte, die auf diese Informationen ausgerichtet sind, beispielsweise ein Schulungsvideo zu einem technischen Thema, das für den jeweiligen Markt relevant ist, oder ein Webinar, in dem Fachleute ein drängendes Problem erörtern. Stellt diese Inhalte als „Gated Content“ auf eure Website, sodass sich eure Besucherinnen und Besucher mit ihren Kontaktinformationen anmelden müssen, um darauf zuzugreifen. Vergesst nicht, den Content auch auf euren Social-Media-Kanälen zu bewerben, um größtmögliche Aufmerksamkeit zu erzielen.

10. Setzt verstärkt auf Kundenreferenzen.

Kundenreferenzen, in denen detailliert beschrieben wird, wie Kundinnen und Kunden euer Produkt oder euren Service erfolgreich verwendet und welchen Nutzen sie daraus gezogen haben, eignen sich hervorragend, um Glaubwürdigkeit und Vertrauen zu stärken. Laut G2 sind sie zudem das zweitbeliebteste Content-Format für die Lead-Generierung.

Die besten Kundenreferenzen sind mehr als bloße Zusammenfassungen davon, wie jemand eure Produkte oder Services eingesetzt hat. Sie sollten ansprechend und interessant formuliert sein. Ihr solltet außerdem quantifizierbare Daten darüber einfließen lassen, wie viel Mehrwert euer Angebot eurer Kundschaft gebracht hat und welche spezifischen Probleme es gelöst hat.

11. Veröffentlicht eigene Untersuchungen.

Untersuchungen zu einem Thema, das eure Kundschaft interessiert, und die Veröffentlichung der Ergebnisse sind eine weitere gute Möglichkeit, Leads auf eure Website zu lenken. Und das ist gar nicht schwer. Ihr könnt ganz einfach eine Umfrage unter eurer Kundschaft oder eurer Community durchführen oder ein externes Marktforschungsunternehmen damit beauftragen, Daten für euch zu sammeln.

Abgesehen davon, dass sie die Aufmerksamkeit auf euer Unternehmen lenken, tragen Reports wie die „Digitale Trends“-Umfrage von Adobe dazu bei, eure Marke als ernstzunehmenden Vordenker in Ihrer Branche zu etablieren. Sie können außerdem dazu beitragen, qualitativ hochwertige Backlinks zu eurer Website zu erlangen, was eure SEO-Authority verbessern kann.

Nutzung von Social Media zur B2B-Lead-Generierung.

Social Media mag für B2B-Marketing nicht relevant erscheinen, da sich die meisten Social-Media-Plattformen auf den privaten Bereich und weniger auf B2B-Beziehungen konzentrieren. Aber auch B2B-Käuferinnen und -Käufer sind Menschen. Das bedeutet, dass Social Media auch im B2B-Kontext ein hervorragendes Instrument zur Lead-Generierung sein kann.

12. Investiert in organische Social Media.

Organische Social Media gewinnen für B2B-Marken zunehmend an Bedeutung. Beispielsweise berichtet das Content Marketing Institute, dass für 91 % der B2B-Marketing-Fachleute organische Social Media Teil ihrer Strategien sind.

Der Grund dafür liegt auf der Hand: Käuferinnen und Käufer sind bereits in Social Media aktiv und verhalten sich dort ungezwungener. Indem ihr auf Social-Media-Kanälen postet, an Diskussionen teilnehmt und Gruppen zu Themen erstellt, die für potenzielle Kundinnen und Kunden von Interesse sind, könnt ihr eine starke Markenbotschaft an B2B-Interessierte senden.

Darüber hinaus können Social Media die Grundlage für B2B-Influencer-Marketing bilden – einer weiteren großartigen Möglichkeit, Leads zu erreichen. Und keine Sorge: Influencer müssen nicht unbedingt Prominente sein. Wenn ihr zufriedene Kundinnen und Kunden dazu ermutigt, Erfahrungsberichte in Social Media zu teilen, oder wenn ihr Empfehlungsprogramme auf Social-Media-Kanälen durchführt, sind das Formen des Influencer-Marketings.

13. Nutzt Social-Media-Anzeigen.

Die Schaltung von Anzeigen in Social Media lässt sich gut nutzen, um Käuferinnen und Käufer zu erreichen, vor allem weil Social-Media-Anzeigen äußerst zielgerichtet sein können. Ihr könnt Anzeigen präsentieren, die auf Variablen wie Standort, Arbeitsplatz und Interessen basieren. Die Anzeigen sind mit Kosten verbunden, aber diese sind auf den meisten Social-Media-Plattformen relativ gering.

14. Habt keine Scheu vor alternativen Social Media.

Social Media ist nicht auf große, bekannte Plattformen wie Facebook und Instagram beschränkt. Eure Social-Media-Marketing-Maßnahmen sollten das ebenso wenig sein. Achtet darauf, auch alternative oder Nischen-Plattformen zu berücksichtigen, insbesondere solche, die auf die Zielgruppe oder die Branche ausgerichtet sind, an die ihr verkauft.

Wenn ihr zu den Ersten gehört, die mit einer neuen oder noch unentdeckten Social-Media-Zielgruppe interagieren, könnt ihr euch einen großen Vorteil gegenüber Konkurrenten verschaffen, die noch nicht in den Aufbau einer Markenpräsenz in diesen Medien investieren.

Nutzung von Offsite-Content zur B2B-Lead-Generierung.

Content-Marketing sollte sich nicht auf den Content auf eurer eigenen Website beschränken. Ihr könnt auch strategische Inhalte auf Websites und Kanälen Dritter platzieren, um sowohl eure Reichweite als auch eure Glaubwürdigkeit zu erhöhen.

15. Sprecht neue Zielgruppen durch Gastbeiträge an.

Geht Partnerschaften mit nicht konkurrierenden Marken oder mit Medien-Websites ein, um Gastbeiträge für ihre Blogs zu verfassen. Ein Gastbeitrag, der unter dem Namen einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters eures Unternehmens erscheint, ermöglicht es euch, die Position eurer Marke zu einem für euren Markt relevanten Thema mit Lesenden zu teilen, die sonst vielleicht nichts über euer Unternehmen erfahren bzw. eure Website nicht besuchen würden.

Um überzeugende Gastbeiträge zu erstellen, solltet ihr zunächst ein ansprechendes, relevantes Thema auswählen, das sowohl für eure Marke als auch für die Marke, die euren Content präsentiert, von Bedeutung ist. Vermeidet explizit werbliche Inhalte, und konzentriert euch auf Content, der informativ und interessant ist. Achtet bei der Erstellung auf die Stil- und Formatierungsrichtlinien der Website, auf der ihr einen Gastbeitrag veröffentlichen möchtet.

16. Beantwortet Fragen auf Q&A-Websites.

Q&A-Websites wie Quora sind Anlaufstellen für die Fragen von Anwenderinnen und Anwendern, die an eurer Branche oder Nische interessiert sind. Durch die Beantwortung dieser Fragen könnt ihr die Perspektive eures Unternehmens darstellen und die Markenwahrnehmung verbessern.

Wie bei Gastbeiträgen solltet ihr auch hier darauf achten, dass eure Antworten relevante, verwertbare Informationen enthalten und nicht nur euer Produkt bewerben. Indem ihr euer Unternehmen als neutrale, kompetente Instanz in Diskussionen etabliert, die eure Kundschaft interessieren, bringt ihr sie dazu, nach weiteren Informationen zu suchen und verstärkt mit eurer Marke in Verbindung zu treten.

17. Veranstaltet Webinare.

Webinare – Live-Diskussionen, in denen Repräsentierende eures Unternehmens (und gelegentlich externe Fachleute) eine Frage oder ein Thema erörtern – können sowohl zur Lead-Generierung als auch zur Stärkung der Markenwahrnehmung und Glaubwürdigkeit beitragen. Ein Webinar generiert laut Zippia typischerweise bis zu 1.000 Leads, und die Teilnehmerzahlen sind infolge der Pandemie noch gestiegen.

Ihr könnt Webinare auf eurer eigenen Website, auf einer externen Medien-Website oder im Rahmen einer Partnerschaft veranstalten, die euch die gleichzeitige Nutzung beider Kanäle ermöglicht. Um den größtmöglichen Nutzen aus dem Event zu ziehen, solltet ihr die Zahl der Registrierungen und Interaktionen während der Veranstaltung steigern. Stellt die Aufzeichnung des Webinars nach der Live-Veranstaltung auf eurer Website ein und überlegt, ob ihr den Webinar-Content als Basis für Blogs, E-Books oder andere Inhalte wiederverwenden könnt.

Nutzung von E-Mails zur Generierung neuer B2B-Leads.

E-Mail-Technologie mag alt sein, aber sie ist nicht veraltet. Digital-Marketing-Fachleute können E-Mails auf vielfältige Weise einsetzen, um Leads zu generieren und zu pflegen.

18. Personalisiert „kalte“ E-Mails.

75 % der Marketing-E-Mails werden gar nicht erst geöffnet, und mangelnde Personalisierung ist einer der Hauptgründe hierfür. Durch die Personalisierung von E-Mails lässt sich sicherstellen, dass sie aus der Flut von E-Mails in den Kunden-Postfächern hervorstechen und die Conversion Rates CampaignMonitor zufolge um bis zu 600 % steigern.

Zur effizienten Erstellung personalisierter E-Mails solltet ihr eine E-Mail-Marketing-Plattform wählen, mit der ihr Nachrichten für eine große Anzahl von Empfängerinnen und Empfängern anpassen könnt. Nutzt dieses Tool, um eure E-Mails so umfassend wie möglich zu personalisieren. Belasst es nicht bei der Anrede mit Namen. Wenn möglich, solltet ihr auch den Inhalt eurer Nachrichten personalisieren, indem ihr beispielsweise auf kürzlich getätigte Käufe der Leserin bzw. des Lesers eingeht oder einen Jahrestag erwähnt.

Überprüft eure Vorlagen und Konfigurationen sorgfältig, um sicherzugehen, dass eure E-Mails nicht zu den Nachrichten gehören, die an „VORNAMEN-HIER-EINFÜGEN“ adressiert sind, und dass der richtige Content die richtigen Personen erreicht.

19. Aktualisiert eure E-Mail-Signatur.

Eure E-Mail-Signatur sollte mehr als euren Namen aufweisen. Käuferinnen und Käufer lesen eure E-Mail-Signatur, um herauszufinden, wie sie mehr über eure Marke erfahren oder mit euch in Kontakt treten können. Daher ist es wichtig, Signaturen zu erstellen, über die sich relevante Informationen möglichst leicht abrufen lassen.

Zwar sollte eure Signatur so kurz gehalten werden, dass sie einfach überflogen werden kann, dennoch eignet sie sich auch für Promotions, Links zu Lead-Magneten oder zur Terminvereinbarung.

20. Bietet einen E-Mail-Newsletter an.

Anders als „kalte“ E-Mails werden E-Mail-Newsletter ausschließlich an Leserinnen und Leser gesendet, die dem Erhalt dieser Mitteilungen zugestimmt haben. Auf diese Weise erreicht ihr Personen, die mit größerer Wahrscheinlichkeit von vornherein qualifizierte Leads sind, womit sich euer Aufwand für die Conversion verringert.

Überzeugende E-Mail-Newsletter – wie der zweiwöchentlich erscheinende Newsletter „Total Annarchy“ von Ann Handley – enthalten Content, der sich einerseits durch Substanz und Relevanz auszeichnet, der andererseits aber nicht so lang ist, dass er die Leserschaft abschreckt. Sie sind oft weniger förmlich gehalten und umfassen sowohl eigene Inhalte als auch Links zu relevanten Informationen von Dritten. Sie sollten darüber hinaus auf aktuelle Themen eingehen, auch wenn ein wenig „zeitloser“ Content nicht schaden kann.

21. Automatisiert E-Mail-Kampagnen.

E-Mail-Automatisierung ist bei der Verwaltung skalierter E-Mail-Kampagnen unabdingbar. Entsprechend ergab eine Umfrage von MarketingCharts, dass sich 64 % der B2B-Marketing-Fachleute auf E-Mail-Automatisierung stützen.

Mithilfe von Tools zur E-Mail-Automatisierung könnt ihr zielgerichtete E-Mails an eine große Anzahl Personen senden und dabei die Mitteilungen personalisieren. Außerdem könnt ihr den Versand von E-Mails im Voraus planen, um Drip-Kampagnen durchzuführen oder Nurturing von Leads im zeitlichen Verlauf zu ermöglichen. Dazu braucht es nicht einmal Programmierkenntnisse. Moderne Tools erleichtern die Automatisierung komplexer E-Mail-Vorgänge, ohne dass ihr Code schreiben müsst.

Weitere Strategien zur B2B-Lead-Generierung.

Neben den gängigen Kommunikationskanälen gibt noch weitere Möglichkeiten, neue Leads zu generieren.

22. Richtet einen Live-Chat ein oder implementiert einen Chatbot.

Live-Chats auf eurer Website ermöglichen es euren Käuferinnen und Käufern, in Echtzeit mit eurer Marke zu interagieren, indem sie sich mit Mitarbeitenden in Verbindung setzen, die Fragen zu euren Produkten oder Services beantworten können. Wenn ihr es euch nicht leisten könnt, rund um die Uhr einen Live-Chat-Kanal zu besetzen, könnt ihr alternativ Chatbots verwenden, um den Dialog mit eurer Kundschaft zu automatisieren.

Chats und Chatbots sind besonders hilfreich, da sie sicherstellen, dass potenzielle Käuferinnen und Käufer umgehend und ohne großen Aufwand Informationen von eurem Unternehmen erhalten können. Einige Kundinnen und Kunden scheuen sich möglicherweise, anzurufen oder ein Termin zu vereinbaren. Ein paar Zeilen in ein Chat-Feld einzugeben, das standardmäßig auf eurer Website verfügbar ist, bietet hingegen eine niederschwellige Möglichkeit zur Interaktion.

23. Initiiert ein Empfehlungsprogramm.

Empfehlungsprogramme belohnen Markenbotschafter und Fans. Sie tragen nicht nur dazu bei, mehr Leads zu geringen Kosten für euer Unternehmen zu gewinnen, sondern verleihen eurer Marke zudem mehr Glaubwürdigkeit, da euer Erfolg durch Aussagen Dritter bestätigt wird.

Um größtmöglichen Nutzen aus Empfehlungsprogrammen zu ziehen, solltet ihr Anreize für Empfehlungen schaffen, die stark genug sind, um eure Kundschaft zum Handeln zu bewegen. Entscheidend dabei ist außerdem, dass ihr zum strategisch günstigsten Zeitpunkt um Empfehlungen bittet. Anstatt sofort nach einem Geschäftsabschluss um eine Empfehlung zu bitten, sollten ihr einen Anreiz für eine Empfehlung bieten, wenn beispielsweise eine Vertragsverlängerung ansteht.

Beginnt noch heute damit, mehr Leads zu generieren.

Zu wissen, wo ihr bei der B2B-Lead-Generierung ansetzen sollt, ist nicht einfach. Noch schwieriger ist es, die beste Strategie zur Lead-Generierung für euer Unternehmen zu finden, denn von Social-Media-Marketing über Content-Erstellung bis zu E-Mail-Kampagnen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um Leads zu identifizieren und mit ihnen in Kontakt zu treten.

Adobe Marketo Engage ist die passende Lösung. Die branchenführende Plattform bietet euch Orientierung bei der Identifizierung qualifizierter Leads und unterstützt euch beim Nurturing dieser Leads. Auf diese Weise lassen sich bessere Leads und höhere Conversion Rates erzielen. Außerdem wendet ihr weniger Zeit und Mühe auf, qualitativ minderwertigen Leads nachzujagen. Ihr möchtet mehr erfahren? Seht euch eine kostenlose Produkteinführung an oder registriert euch für eine personalisierte Demo.