Im Kommunikationsmanagement-Prozess gibt es drei Hauptschritte. Diese sind:
- Kommunikation planen.
- Kommunikation verwalten.
- Kontrolle der Kommunikation.
Planung der Kommunikation.
Bevor ihr mit der Planung der Kommunikation starten könnt, müsst ihr eure Stakeholder identifizieren. Zu den internen Stakeholdern können Personen im Projekt-Management, interne Teams und Sponsoren gehören. Zu den externen Stakeholdern können jedoch Clients, Endbenutzer, Subunternehmer und Lieferanten gehören. Eure Kommunikation wird je nach Stakeholder unterschiedlich ausfallen, daher ist es wichtig, eure Strategie mit einem klaren Verständnis der Beteiligten zu starten.
Ein Kommunikationsmanagement-Plan ermöglicht es euch, die Kommunikationsstrategie eures Projekts effektiv zu organisieren. Sie sollte die Kommunikationsanforderungen während des gesamten Projektlebenszyklus dokumentieren.
Zu den Anforderungen gehören:
- Häufigkeit: Wie häufig werden Aktualisierungen versendet?
- Zielgruppe: An wen werden Projektmitteilungen gesendet? Gibt es für verschiedene Arten der Kommunikation unterschiedliche Gruppen?
- Zweck: Werden bei jedem Meilenstein Fortschrittsberichte versendet? Werden Änderungsanträge mit allen Stakeholdern geteilt?
- Kanal: Welche Kanäle werden für die Kommunikation verwendet? Überlegt, welche kollaborativen Plattformen euer Team am besten unterstützen würden, insbesondere wenn ihr hybride oder remote arbeitende Mitglieder habt.
Der Kommunikationsmanagement-Plan sollte möglichst viele Details enthalten. Dies sorgt für klare und verständliche Erwartungen und eine reibungslose Kommunikation mit allen Stakeholdern.
2. Kommunikation verwalten.
Sobald alle Stakeholder dem Kommunikationsmanagement-Plan zugestimmt haben, muss die Projektmanagerin bzw. der Projektmanager sicherstellen, dass die Projektkommunikation diesen Richtlinien folgt. Der Kommunikationsplan sollte während des gesamten Projektlebenszyklus als lebendiges Dokument betrachtet werden; Änderungen müssen dem Projektteam mitgeteilt werden, damit alle auf dem gleichen Stand sind.
Projektmanagerinnen und Projektmanager sind dafür verantwortlich, eine effektive Kommunikation mit Präsenz-, Hybrid- und Remote-Teams zu fördern. Es ist wichtig, Soft Skills wie Empathie und aktives Zuhören weiterzuentwickeln, um Vertrauen aufzubauen und auch in virtuellen Umgebungen eine effektive Zusammenarbeit zu gewährleisten. Effektive Collaborationplattformen wie Adobe Workfront spielen in diesen Situationen eine zentrale Rolle, da sie Freigabe und Aktualisierungen in Echtzeit ermöglichen, sodass sich alle Team-Mitglieder gleichermaßen eingebunden und als Teil des Teams fühlen.
3. Kommunikation kontrollieren.
Nicht zu jedem Projektdetail wird die Meinung aller Stakeholder benötigt. Um effizient zu bleiben, Stakeholder nur bei Bedarf in die Kommunikation einbinden. Untergruppen von Stakeholdern bilden, die bestimmte Mitteilungen erhalten müssen. Dies kann zum Beispiel Aktualisierungen zum Projektstatus und zur Projektleistung oder eine Risiko- und Kostenanalyse umfassen.
Effektive Kommunikationskontrolle optimiert das Projekt-Management und bewahrt Führungskräfte sowie Team-Mitglieder davor, irrelevante Aktualisierungen und E-Mails zu erhalten, die sie von anderen Aufgaben ablenken. Es ist außerdem wichtig, Kommunikationsstrategien kontinuierlich auf Basis des Stakeholder-Feedbacks weiterzuentwickeln, um sicherzustellen, dass deren Kommunikationspräferenzen erfüllt werden.