Digital Asset Management (DAM)-Systeme | Vorteile und Beispiele | Adobe Deutschland
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Digital Asset Management (DAM): Grundlagen und Vorteile

Lächelnde Fachkraft im Büro beim Prüfen digitaler Assets mit Upload-Fortschrittsbalken für PNG-, JPEG- und MP4-Dateien.

Digital Asset Management (DAM) bezeichnet den Prozess der strukturierten Organisation, Speicherung und Verteilung digitaler Dateien mithilfe spezialisierter Software. Durch die Zentralisierung von Medienbibliotheken optimieren DAM-Systeme Workflows, gewährleisten eine einheitliche Markenkommunikation und unterstützen die rechtliche Compliance.

Eine geordnete Verwaltung digitaler Assets ist für moderne Unternehmen unverzichtbar, die große Mengen an Medieninhalten teamübergreifend managen. DAM-Systeme bieten eine Vielzahl von Vorteilen, die Teams dabei helfen, ihre digitalen Ressourcen effizienter zu organisieren und zu nutzen.

In diesem Artikel beleuchten wir die Bedeutung von Digital Asset Management, die Funktionsweise dieser Systeme sowie die verschiedenen verfügbaren Arten von Asset-Management-Systemen.

Dieser Blog-Artikel behandelt:

Was ist Digital Asset Management?

Digital Asset Management (DAM) bietet einen strukturierten Ansatz zur Verwaltung der digitalen Dateien einer Organisation – von der Organisation und Speicherung bis hin zum gezielten Abrufen digitaler Assets. Zu diesen Assets zählen Bilder, Videos, Audiodateien, Dokumente und weitere digitale Inhalte. Ziel von DAM ist es, die Effizienz, Sicherheit und Zugänglichkeit digitaler Assets zu verbessern, deren konsistente Nutzung sicherzustellen und Unternehmen dabei zu unterstützen, das volle Potenzial ihrer Assets auszuschöpfen.

Was sind Digital-Asset-Management-Systeme und wie funktionieren sie?

Ein Digital-Asset-Management-System ist eine Softwareplattform zur Organisation, Speicherung, Verwaltung und dem Abrufen digitaler Dateien über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg – von der Erstellung und Verteilung über die Archivierung und Wiederverwendung bis hin zur endgültigen Ablösung.

Zu den Funktionen eines Digital-Asset-Management-Systems gehören:

  • Asset-Erstellung: Viele DAM-Tools verfügen über integrierte Bild- und Videobearbeitungsfunktionen, die den Erstellungsprozess beschleunigen. Mit leistungsstarker DAM-Software wie Adobe Experience Manager Assets könnt ihr sogar generative KI für die Content-Erstellung einsetzen.
  • Bearbeitung und Review: DAM-Lösungen erleichtern die Zusammenarbeit mit integrierten Tools für Kommentare, Anmerkungen und Versionskontrolle – so können mehrere Nutzende gleichzeitig Feedback und Verbesserungsvorschläge zu einem Asset hinterlassen.
  • Integrationen: Nutzt die Möglichkeit, euer System mit anderen Tools zu verbinden – darunter Adobe Creative Cloud, Content-Management- Systeme und Projektmanagement-Tools.
  • Freigabe und Verteilung: Durch die Verknüpfung eures DAM-Systems mit anderen Plattformen – etwa Content-Management-Systemen oder Social-Media-Plattformen – lässt sich die Verteilung finaler Assets erheblich vereinfachen.
  • Nachverfolgung, Organisation und Archivierung: Nach Abschluss von Projekten sorgen Digital-Asset-Management-Lösungen dafür, dass Assets strukturiert nach Datum, Metadaten-Tags oder Dateityp abgelegt werden.
  • Sicherer Speicher: Mit DAM-Lösungen schützt ihr eure Assets zuverlässig vor nicht autorisiertem Zugriff oder unerwünschten Änderungen – durch klar definierte Nutzerrollen und Berechtigungen. Viele DAM-Lösungen bieten zusätzlich Verschlüsselung als weitere Schutzebene.
  • Suche und Abruf: Nach der Archivierung stellen DAM-Lösungen leistungsstarke Werkzeuge für die Organisation, Indexierung und Suche von Assets bereit. Einige Digital-Asset-Management-Tools verfügen über KI-gestützte Suchfunktionen und ermöglichen es, Assets nach bestimmten Kriterien zu gruppieren – so lassen sich gesuchte Inhalte künftig schnell und gezielt auffinden.

Die Auswahl an Digital- und Creative-Asset-Management-Systemen ist groß – von einfachen Cloud-basierten Lösungen bis hin zu Enterprise-Systemen mit umfangreichen Funktionen und Integrationsmöglichkeiten. Um die optimale Lösung für eure Organisation zu finden, solltet ihr die spezifischen Workflows und Prozesse eures Teams, die Arten der genutzten digitalen Assets sowie den gewünschten Grad an Kontrolle und Sicherheit berücksichtigen.

Beispiel eines Digital-Asset-Management-Systems

Adobe Experience Manager Assets ist ein Cloud-natives, KI-gestütztes DAM, das kreative Prozesse und die Content-Produktion effizienter gestaltet – dank leicht auffindbarer und einfach nutzbarer Assets sowie der Unterstützung individuell zugeschnittener Kundenerlebnisse. Das anpassbare Digital-Asset-Management-System von Experience Manager ermöglicht die Entdeckung, Verwaltung und Aktivierung von Assets, um personalisierte Erlebnisse mühelos zu skalieren.

Ladet beliebige Asset-Typen hoch und nutzt die Filterfunktion, um Assets im DAM schnell zu finden. Mit der Asset-Generierung lassen sich neue oder bestehende Assets mithilfe von Generativ-KI-Integrationen mit Adobe Firefly erstellen und bearbeiten. Die Digital-Rights-Management- Funktionen gewährleisten rechtliche Konformität sowie Markentreue und entziehen abgelaufenen Assets automatisch den Zugriff – für einen zuverlässigen Schutz der Markenidentität.

Digital Asset Management (DAM) vs. Creative Asset Management (CAM)

Creative Asset Management (CAM) ist ein systematischer Ansatz zur Organisation, Speicherung und Verwaltung von kreativen Assets, die in Marketing- und Werbekampagnen sowie Design-Projekten eingesetzt werden. Während CAM vorrangig Assets aus dem kreativen Schaffensprozess verwaltet – etwa Entwürfe und Werke in Bearbeitung – bezieht sich DAM auf die Speicherung finalisierter Assets zur unternehmensweiten Nutzung.

Was ist ein digitales Asset?

Ein digitales Asset ist jede Art von Medien oder Daten, die in einem digitalen Format gespeichert sind und Wert schaffen können. Dazu zählt eine Vielzahl von Dateien. Einige Beispiele:

  • Dokumente: PDF, Word (DOC/DOCX), Excel (XLS/XLSX), Google Docs/Sheets.
  • Webseiten und Code: HTML, CSS, JavaScript, XML, JSON, PHP oder Python.
  • Tabellen und Daten: Excel, CSV, Google Sheets, Datenbanken (SQL und DB).
  • Technische Dateien: CAD-Dateien (DWG, DWF), Baupläne oder Schaltpläne.
  • Rechtliche und administrative Dokumente: Verträge, Lizenzen, Rechnungen, HR-Formulare (PDF und DOCX).

Digitale Assets umfassen auch spezialisierte Dateitypen wie Computer-Aided-Design-Dateien (CAD), wissenschaftliche Daten und andere Formen digitaler Inhalte. Grundsätzlich werden digitale Assets von einem Unternehmen erstellt, genutzt oder verwaltet – und ihr Wert lässt sich kanalübergreifend einsetzen. So können Produktbilder im E-Commerce genutzt werden, Videos im Marketing und Dokumente für die Recherche.

Kategorisierte Liste digitaler Dateitypen, darunter Bilder, Videos, Audio, Dokumente, 3D-Formate und Webcode.

Was ist ein kreatives Asset?

Ein kreatives Asset ist jede Ressource, die in Werbung, Marketing oder Branding eingesetzt wird. Es kann sich dabei um beliebige Dateien handeln – von Bildern und Videos bis hin zu Designelementen wie Logos und Markenfarben. Hier sind einige Beispiele für kreative Assets:

  • Bilder: JPEG, PNG, GIF, TIFF, RAW, PSD, AI, SVG.
  • Videos: MP4, AVI, MOV, WMV, MKV.
  • Audio: MP3, WAV, AIFF, FLAC, OGG.
  • 3D-Modelle und Animationen: STL, OBJ, FBX, GLB, BLEND.
  • Design-Dateien: Adobe Illustrator (AI), Photoshop (PSD), InDesign (INDD), Sketch, Figma.
  • Präsentationsmedien: PowerPoint (PPT/PPTX), Keynote, interaktive PDFs.
  • Kreativtexte und Skripte: TXT, DOCX, Final Draft (FDX), Celtx.

Vorteile des Digital Asset Managements

Digital Asset Management bietet Unternehmen vielfältige Vorteile – von Effizienzgewinnen und der Kontrolle über Marke und rechtliche Belange bis hin zu messbaren Auswirkungen auf die Performance. DAM hilft Unternehmen jeder Größe, Zeit zu sparen und Workflows zu optimieren. Hier sind zehn zentrale Vorteile des Digital Asset Managements:

  1. Höhere Effizienz. Durch die zentrale Verwaltung und strukturierte Organisation digitaler Assets lassen sich Dateien schnell und unkompliziert auffinden – ohne zeitaufwendiges Suchen in verschiedenen Ordnern oder Speicherorten.
  2. Gesteigerte Produktivität. Schneller Zugriff auf Dateien ermöglicht effizienteres Arbeiten. DAM-Tools automatisieren wiederkehrende Aufgaben wie Größenänderungen, Zuschneiden und die Organisation von Inhalten – und schaffen so Freiraum für wirklich wichtige Tätigkeiten.
  3. Bessere Zusammenarbeit. DAM-Systeme ermöglichen es mehreren Nutzenden gleichzeitig, auf digitale Assets zuzugreifen und damit zu arbeiten. Das erleichtert die teamübergreifende Zusammenarbeit an gemeinsamen Projekten erheblich.
  4. Mehr Sicherheit. DAM-Lösungen regeln den Zugriff auf digitale Assets und sichern Dateien automatisch an einem geschützten Ort. So lässt sich Datenverlust effektiv vorbeugen und die Einhaltung geltender Vorschriften und gesetzlicher Anforderungen sicherstellen.
  5. Optimale Asset-Nutzung. Tools für digitales und kreatives Asset-Management erfassen und analysieren die Nutzung von Assets. So können Unternehmen digitale Ressourcen gezielt optimieren und ungenutzte Potenziale erkennen.
  6. Konsistente Markenpräsenz. Eine DAM-Lösung sorgt für einen einheitlichen Einsatz aller digitalen Assets und stellt so sicher, dass Markenauftritt und Botschaften über alle Kanäle hinweg konsistent bleiben.
  7. Rechtliche Compliance. Eine DAM-Lösung unterstützt Unternehmen dabei, digitale Assets stets im Einklang mit Urheberrecht und anderen gesetzlichen Anforderungen zu nutzen.
  8. Kanalübergreifende Distribution. Digital-Asset-Management-Systeme vereinfachen die Verteilung und Weiterverwendung von Assets über verschiedene Kanäle und Plattformen hinweg.
  9. Niedrigere Produktionskosten. Zentral verwaltete Assets lassen sich einfacher finden und wiederverwenden. Das reduziert den Aufwand für die Neuerstellung von Assets und verhindert doppelte Arbeit.
  10. Höheres Engagement. Mit klar organisierten Assets können Teams zur richtigen Zeit relevante, markenkonforme Inhalte bereitstellen – genau dort, wo sie in der Customer Buying Journey gebraucht werden. Ein Digital-Asset-Management-System (DAM) hilft dabei, das Erlebnis zu personalisieren und Kundinnen und Kunden effizienter durch die Journey zu begleiten.

Wer nutzt DAM?

DAM fungiert als zentrale Medienquelle für alle Personen in eurer Organisation, die digitale oder kreative Assets nutzen oder verteilen. Eingesetzt wird es von einer Vielzahl von Organisationen und Unternehmen, darunter:

  • Marketing: Digitale Asset-Management-Systeme vereinfachen es Kreativen, Assets für Marketingmaterialien und Werbekampagnen zu erstellen. Die Zusammenarbeit mit dem Vertriebsteam bei der Entwicklung von Präsentationen und der gemeinsamen Nutzung relevanter Assets wird deutlich erleichtert. DAM-Software hilft zudem dabei, die Wirksamkeit von Marketing- und Vertriebsmaßnahmen zu messen – indem sie nachverfolgt, wie Assets genutzt werden und wer sie verwendet.
  • Design: Designer nutzen DAM-Lösungen, um Reviews und Anmerkungen zu zentralisieren, vorhandene Projektdateien zu organisieren und abgeschlossene Assets teamübergreifend bereitzustellen. DAM-Lösungen ermöglichen die gleichzeitige Zusammenarbeit mehrerer Designerinnen und Designer an Projekten – mit Versionskontrolle, gemeinsam genutzten Ressourcen und integrierten Bearbeitungswerkzeugen.
  • IT: Entwicklerinnen, Entwickler und IT-Abteilungen setzen digitale und kreative Asset-Management-Lösungen ein, um digitale Assets zu speichern, zu organisieren und darauf zuzugreifen – Assets, die mit der Entwicklung, Wartung und Bereitstellung von Software, Websites und anderen digitalen Produkten verbunden sind. DAM-Lösungen können Code-Snippets, Dateibibliotheken und weitere Ressourcen speichern, die für neue Projekte wiederverwendet werden können.
  • Recht: Rechtsteams können DAM-Lösungen nutzen, um digitale Assets rund um rechtliche Verfahren und Verhandlungen zu organisieren, zu speichern und abzurufen – darunter Dokumente, Verträge, Schriftsätze und weitere relevante Unterlagen. DAM erleichtert die Zusammenarbeit und vereinfacht die gemeinsame Nutzung dieser Dokumente mit anderen Rechtsfachleuten.

DAM wird von allen Organisationen genutzt, die große Mengen an digitalen Inhalten erstellen, verwenden oder verwalten. Es steigert die Effizienz und den Zugriff auf digitale Assets, minimiert das Risiko von Datenverlust und unterstützt die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen. Unternehmen, die mit externen Beteiligten zusammenarbeiten – wie Agenturen, Kundinnen und Kunden sowie Auftragnehmerinnen und Auftragnehmern – können DAM-Lösungen einsetzen, um geeignete Dateiberechtigungen festzulegen, Änderungen und Anmerkungen nachzuverfolgen und die Verwendung bestimmter Assets gezielt zu steuern.

Wie Pfizer seine Content-Lieferkette transformiert hat

Pfizer treibt den Fortschritt im Gesundheitswesen voran – durch die Transformation unternehmensweiter Prozesse von der Forschung bis zur Vermarktung.

Im Rahmen dieser Initiative setzt der Biopharmakonzern auf unternehmensweite Lösungen von Adobe. Mit dem digitalen Asset-Management-System von Adobe erhält Pfizer einen verbesserten Zugriff auf digitale Assets und senkt sowohl Zeit- als auch Kostenaufwand in der Content-Produktion – durch eine effiziente Wiederverwendung von Assets.

Nahtlose Integrationen zwischen Adobe Experience Manager Sites, Adobe Workfront und Adobe Creative Cloud-Anwendungen optimieren Workflows für die Content-Erstellung und -Lieferung.

Erfahrt mehr darüber, wie Pfizer mit Adobe Innovation vorantreibt.

Da Marken- und Marketing-Assets über digitale Kanäle wie Social Media immer sichtbarer werden, ist ein einheitliches Erscheinungsbild wichtiger denn je – nur so lässt sich echte Markenautorität aufbauen. Digitale Asset-Management-Systeme werden dabei zu einem unverzichtbaren Baustein erfolgreicher digitaler Transformation.

  • KI zur Bewältigung der Content-Nachfrage: Unternehmen werden zunehmend auf KI setzen, um den Bedarf an grundlegendem Content zu decken – sei es durch automatisierte Content-Erstellung, schnelles und effizientes Bildbearbeitung oder optimiertes Metadaten-Management.
  • KI-gestütztes Tagging und Content-Organisation: KI-Tools werden verstärkt für automatisiertes Tagging und die strukturierte Ablage von Inhalten eingesetzt. So verbessern sich Suchergebnisse spürbar, und alle im Unternehmen finden ihre Assets deutlich schneller.
  • Nachhaltigkeit im Fokus: Cloud-basierte Lösungen können den CO₂-Fußabdruck eines Unternehmens reduzieren. Digitales Asset-Management unterstützt darüber hinaus nachhaltiges Marketing und ESG-Reporting.
  • Vernetzte Workflows: DAM-Plattformen übernehmen eine immer zentralere Rolle, wenn es darum geht, Content-Erstellung, -Verwaltung und Marketing-Workflows miteinander zu verzahnen. Durch diese Vernetzung arbeiten Teams effizienter: Manuelle Übergaben entfallen, Assets bleiben konsistent, und freigegebene Inhalte sind jederzeit leicht zugänglich und wiederverwendbar. Wenn Adobe GenStudio for Performance Marketing beispielsweise mit einem DAM wie Experience Manager Assets verbunden ist, können Assets Metadaten mitführen, die Suche, Organisation und Auffindbarkeit verbessern. Teams finden freigegebene Creatives schneller, sehen deren Kampagnenkontext und können sie für neue Kampagnen wiederverwenden – statt Inhalte von Grund auf neu zu erstellen.

Die richtige DAM-Software wählen

Bei der Auswahl einer DAM-Lösung sollten Unternehmen ihre spezifischen Anforderungen, gewünschten Integrationen und den benötigten Skalierungsrahmen sorgfältig abwägen. Analysiert zunächst die größten Herausforderungen eures Teams im Umgang mit digitalen Assets und leitet daraus eine Liste der erforderlichen DAM-Funktionen ab. So findet ihr die Plattform, die eure Marketing-Anforderungen am besten erfüllt.

Adobe Experience Manager Assets.

Adobe Experience Manager Assets ermöglicht Unternehmen und Teams, personalisierte Kundenerlebnisse über mehrere Kanäle hinweg zu erstellen, zu verwalten, zu optimieren und bereitzustellen – darunter Web, Apps, Social Communities und stationärer Handel. Experience Manager Assets as a Cloud Service bietet umfassende Funktionen wie Adobe Asset Link, um die vielfältigen Anforderungen und Workflows der verschiedenen Nutzergruppen innerhalb eines Unternehmens zu erfüllen. Die Plattform bietet zwei unterschiedliche Nutzererlebnisse: die Admin-Ansicht und die Assets-Ansicht.

Die Admin-Ansicht ist die etablierte Benutzeroberfläche für Experience Manager Assets as a Cloud Service und bietet Zugang zum vollen Spektrum erweiterter DAM-Funktionen. Diese Ansicht eignet sich besonders für Nutzende, die Funktionen wie die Integration mit anderen Unternehmenssystemen, die Verwaltung komplexer Workflows, die Umsetzung von Content-Automatisierungsstrategien sowie die Veröffentlichung von Assets an verschiedene Ziele benötigen. Dank ihres umfassenden Funktionsumfangs ist sie ideal für DAM-Bibliothekarinnen und -Bibliothekare, Entwickelnde und Power-User, die eine präzise Steuerung der Asset-Management-Umgebung benötigen.

Die Assets-Ansichtbietet ein schlankeres und leichtgewichtiges Asset-Management-Erlebnis, das auf ein breites Publikum zugeschnitten ist – darunter Kreative, Marketing-Fachleute und operative Teams. Die Benutzeroberfläche konzentriert sich auf wesentliche DAM-Aufgaben und stellt intuitive Werkzeuge für den Asset-Upload, die Metadatenverwaltung, die Suche, das Herunterladen von Inhalten sowie die gemeinsame Nutzung von Assets mit relevanten Stakeholdern bereit. Sie richtet sich an Nutzende, die Kern-DAM-Funktionen benötigen, ohne die erweiterten Konfigurationsmöglichkeiten der Admin-Ansicht zu benötigen.

Content-Workflows werden durch die Integration der Plattform mit dokumentenbasiertem Authoring für Adobe Edge Delivery Services zusätzlich optimiert. Diese Funktion ermöglicht es Website-Autorinnen und -Autoren, in Assets-Repositorys gespeicherte Bilder nahtlos in Dokumente einzubinden, die sie in vertrauten Anwendungen wie Microsoft Word oder Google Docs bearbeiten.

Acquia DAM

Acquia DAM (ehemals Widen) unterstützt Marketing-Teams über den gesamten Asset-Lebenszyklus hinweg – von der Erstellung über die Distribution bis hin zur langfristigen Verwaltung. Die tiefe Integration mit dem Drupal CMS macht die Lösung besonders attraktiv für Unternehmen, die Drupal als ihre Web-Plattform einsetzen.

Zu den zentralen Funktionen gehören ein zentraler Asset-Speicher für übersichtlichen Zugriff und strukturierte Organisation, Versionskontrolle und Rechteverwaltung zur Sicherung der Markenkonsistenz sowie erweiterte Freigabe- und Zugriffssteuerungen für eine verbesserte Zusammenarbeit. Leistungsstarke Metadaten-Tags ermöglichen eine schnelle Asset-Suche, während Performance-Analysen die Content-Nutzung und das Engagement nachverfolgen.

Acquia DAM integriert zudem KI-Funktionen wie automatisches Tagging, KI-generierte Beschreibungen und Werkzeuge zum Übersetzen, die die Lokalisierung von Inhalten verbessern und globale Marketinginitiativen unterstützen.

Bynder

Bynder überzeugt durch eine benutzerfreundliche Oberfläche und umfangreiche Sicherheitsfunktionen für die Freigabe digitaler Assets. Zu den zentralen Funktionen zählen Drag-and-drop-Upload, Zugriff auf die Fotobearbeitung während des Hochladens, die Suche nach Metadaten sowie ein erweitertes Berechtigungsmanagement. Bynder unterstützt alle Dateiformate und lässt sich mit zahlreichen Marketingplattformen integrieren.

Bynder hat neue Funktionen eingeführt: Dateikonsolidierung beim Upload für eine bessere Organisation, KI-gestützte Suche in natürlicher Sprache für eine intuitivere Asset-Erkennung sowie einen Duplikatfinder für saubere Asset-Bibliotheken.

Canto DAM

Canto DAM bietet Marketing-Teams ein zentrales Repository für alle digitalen Assets und vereinfacht so Verwaltung und Zugriff erheblich. Zu den wichtigsten Funktionen gehören erweiterte Suchfunktionen, Versionskontrolle zur Nachverfolgung von Asset-Revisionen, Benutzerzugriffs- und Berechtigungssteuerungen für sicheres Teilen sowie Asset-Freigabe- und Verteilungsoptionen über teilbare Links und gebrandete Portale.

Canto bietet außerdem anpassbare Workflows zur Optimierung von Content-Management-Prozessen. Das System lässt sich mit einer Vielzahl von Tools und Software integrieren – darunter Content-Management-Systeme wie WordPress und Kreativsoftware wie Adobe Creative Cloud.

Brandfolder

Brandfolder überzeugt durch ein visuell ansprechendes und intuitives Interface – ideal für Teams, die Benutzerfreundlichkeit und ein ausgereiftes visuelles Erlebnis in den Vordergrund stellen. Die Lösung bietet robuste Markenmanagement-Funktionen und ermöglicht die Integration mit anderen Plattformen wie Canto, was Unternehmen mit wachsenden Anforderungen die nötige Flexibilität bietet.

MediaValet

MediaValet richtet sich gezielt an kreative Teams und Designer, mit Funktionen und Integrationen, die speziell auf kreative Prozesse ausgerichtet sind. Die Plattform bietet leistungsstarke Funktionen für die Verwaltung und Verteilung von Creative-Assets – darunter Zusammenarbeit, Versionsverwaltung und die Integration mit Design-Software. Zusätzlich lässt sich MediaValet als Video-Asset-Management-Plattform nutzen, um die Erstellung und Verwaltung von Video-Inhalten zu optimieren.

Aprimo.

Aprimo positioniert sich als Best-of-Suite-Lösung, die DAM-Funktionalität mit Ressourcen-Management-Funktionen für Marketing-Teams kombiniert. Die Plattform bietet umfangreiche Automatisierungsfunktionen, die Workflows kreativer Teams effizienter gestalten – eine überzeugende Wahl für größere Unternehmen, die eine ganzheitliche Marketing-Management-Plattform mit robustem Asset-Management suchen.

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Adobe Experience Manager Assets ermöglicht skalierbares Asset-Management für die effiziente Bereitstellung personalisierter Kundenerlebnisse. Die Plattform beschleunigt die Zusammenarbeit, indem Kreativschaffende direkt über benutzerfreundliche Tools und native Integrationen Feedback erhalten. Gleichzeitig dient sie als zentrales Speichersystem, das allen Teammitgliedern einfachen Zugriff auf Assets bietet.

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