Da Paid Media-Strategien durch Signalverlust, Änderungen im Datenschutz und operative Komplexität neu gestaltet werden, überdenken Marketing-Fachleute, wie ihre Daten, Technologien und Medieninvestitionen zusammenwirken, um die Werbeleistung zu verbessern. Allerdings beeinträchtigen Kanal- und Datensilos zwischen der „Quelle der Wahrheit“ der jeweiligen Kundschaft und den von Agenturen gesteuerten Paid-Aktivitäten die Fähigkeit, vernetzte und begeisternde Verbraucherinteraktionen in kanalübergreifenden Customer Journeys zu orchestrieren.
Adobe kündigt heute Neuerungen in seinem Angebot zur Datenzusammenarbeit an, die dabei helfen, die Lücken zwischen Marken und ihren Agenturen auf sichere Weise zu schließen und vernetzte, wirkungsvolle Paid-to-Owned-Kundenerlebnisse zu ermöglichen.
Wir stellen vor: Real-Time CDP Collaboration für Agenturen.
Real-Time CDP Collaboration, nativ in Adobe Real-Time Customer Data Platform (CDP) integriert und auch als eigenständiges Programm verfügbar, hilft Marken dabei, sich über speziell entwickelte, datenschutzorientierte Workflows mit dem Paid Media-Ökosystem zu vernetzen, um Kampagnen über eine plattformunabhängige und radikal einfache Benutzeroberfläche zu entdecken, zu planen, zu aktivieren und zu messen.
Während viele Marken dies heute intern oder mit Agenturunterstützung verwalten, erweitert Adobe das Angebot um eine dedizierte Lösung, die es Agenturen ermöglicht, Real-Time CDP Collaboration im Namen ihrer Kunden zu betreiben.
Agenturen können neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Publishern entdecken, die Zielgruppenaktivierung mit bestehenden Partnern erweitern und Co-Marketing-Programme mit komplementären Marken aufbauen. Dies ermöglicht es ihnen, Medien mit First-Party-Daten zu planen, zu aktivieren und zu messen. So können sie neue Zielgruppen erreichen, bestehende Kundschaft erneut ansprechen und Werbewirkung mit Online und Offline-Ergebnissen verknüpfen, um die tatsächliche Wirkung über Paid- und Owned-Kanäle hinweg zu erfassen und zu verstehen.
Neue, bidirektionale Integrationen mit Agentur-Holdinggesellschaften.
Um die Art und Weise zu erweitern, wie Real-Time CDP Collaboration mit Agenturpartnern zusammenarbeitet, kündigen wir auch neue Integrationen mit Plattformen von Agentur-Holdinggesellschaften an.
Durch diese erstmalige Integration zwischen Epsilon, einem Unternehmen der Publicis Groupe, und Adobe können Marken das verbinden, was bisher getrennt war: Paid Media mit Owned Media, um nahtlose Erlebnisse für den vollständigen Trichter zu orchestrieren. Gemeinsame Kunden können Identitäten nativ innerhalb von Real-Time CDP Collaboration mit Epsilon COREid abgleichen und Epsilon-Attribute sowie Paid Media-Erkenntnisse für Analysen, Prospecting und Profilanreicherung nutzen.
Wichtig dabei: Dies wird erreicht, ohne zugrundeliegende Daten zu kopieren oder zu übertragen. So behalten Marken die volle Kontrolle, während Epsilon auf Basis der in Adobe verfügbaren First-Party-Daten und Events segmentieren, modellieren, aktivieren, messen und optimieren kann.
Durch die Zusammenführung von First-Party-Daten aus Adobe mit Epsilon-Identitätsdaten und proprietären Daten erhalten Marken eine vollständigere und beständigere Sicht auf ihre Kundschaft und Interessierte. Kunden können höhere Performance bei der Medienaktivierung über Owned- und Paid-Kanäle, bessere Interaktion und präzisere Ansprache potenzieller Verbraucherzielgruppen erwarten.
Dieser Ansatz ermöglicht geschlossene, kanalübergreifende Messungen. Mit personenbasierten Berichten können Marketing-Fachleute die Performance sowohl auf Mikro- als auch auf Makroebene verstehen und diese Erkenntnisse kontinuierlich zur Optimierung künftiger Kampagnen nutzen.