Enterprise-Marketingbibliotheken speichern und verwalten freigegebene Bildmaterialien, bewahren institutionelles Wissen und erleichtern die teamübergreifende Wiederverwendung. Gleichzeitig sind diese Archive wertvolle Trainings- und Konfigurationsressourcen für benutzerdefinierte KI-Modelle.
Historische Marketingbilder zeigen, wie eine Marke in Kampagnen, bei verschiedenen Zielgruppen, in Kanälen und in unterschiedlichen Formaten visuell kommuniziert. Anstatt dieses archivierte Material nur als historisches Dokument zu betrachten, sollten Teams es als strukturierten Beispielpool nutzen, um benutzerdefinierte KI-Modelle zu trainieren und zu konfigurieren.
Verschiedene Asset-Typen vermitteln unterschiedliche Aspekte der visuellen Identität einer Marke:
- Bilder aus Kampagnen-Produkteinführungen, saisonalen Kampagnen und wiederkehrenden Programmen zeigen, wie die Marke über die Zeit hinweg konsistent kommuniziert. Sie offenbaren wiederkehrende Muster in Komposition, Farbe, Motivgestaltung und Layout.
- E-Mail-Bildwelten zeigen, wie die Marke ihr visuelles System in einem begrenzten Format einsetzt und dabei Farbe, Typografie und Bildsprache sofort erkennbar hält.
- Bilder aus bezahlten Anzeigen zeigen, wie die Marke ihre Botschaft prägnant in einem einzigen Bild kommuniziert – mit einem starken Blickfang, Markenfarben und einer klaren visuellen Hierarchie.
- Landing-Page-Bilder zeigen, wie die Marke ein Hero-Visual und eine Layout-Hierarchie aufbaut, die die Seite strukturiert.
- Social-Media-Bildwelten können auffällige, kontrastreiche Bilder nutzen, um auf verschiedenen Plattformen, bei unterschiedlichen Zielgruppen und in kulturellen Momenten aus der Masse hervorzustechen – ohne dabei die Kernidentität der Marke aufzugeben.
- Bilder in Sales-Unterlagen wie Präsentationen, One-Pager und Pitch-Materialien zeigen, wie die Marke ihren Mehrwert in Gesprächen mit Käuferinnen und Käufern vermittelt.
- Diagramme, die den Erfolg der Kundschaft belegen, zeigen, wie die Marke ihren Mehrwert mit konkreten Ergebnissen verknüpft.
Visuelle Assets liefern die gleiche Art von Belegen für die kreative Identität. Freigegebene Kampagnen-Bildwelten, Fotoshoot-Bibliotheken, Icon-Systeme, Illustrationsstile und weitere Marken-Assets zeigen, wie die Marke Farbe, Komposition, Beleuchtung, Motivgestaltung und visuelle Hierarchie einsetzt.
Die nützlichsten Trainingsbeispiele für benutzerdefinierte KI-Modelle sind aktuell, relevant und an der Marke ausgerichtet. Anstatt auf das gesamte Archiv zurückzugreifen, sollten Teams die Assets priorisieren, die am besten widerspiegeln, wie die Marke heute kommunizieren sollte.