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Warum E-Commerce und E-Marketing so wichtig sind.

Wer sein Business digital aufsetzt und Produkte über einen Onlineshop vertreibt, braucht eine zielsichere Marketing-Strategie. E-Commerce hat sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt und auch kleine Unternehmen überzeugt, den Verkauf von Produkten ausschließlich über das Internet oder Social-Media-Kanäle zu vertreiben. Aber wie lassen sich Marken aufbauen und das ausgewählte Sortiment bewerben? Wir haben die wichtigsten Informationen für Start-ups und Kleinunternehmer zusammengestellt.

 

Was euch erwartet:

 

 

Die Vorteile des E-Commerce-Marketing.

 

Marketing ist nicht gleich Marketing: Ihr habt zahlreiche Möglichkeiten, das eigene Business voranzutreiben und euch an unterschiedliche Zielgruppen zu richten. Junge Zielgruppen mögen es dynamisch, laut und trendig. Ältere Kunden bevorzugen solides Marketing, das sich auf die wesentlichen Fakten stützt. Das Wichtigste ist also, dass ihr eure potenziellen Kunden kennt.

 

Neben den Inhalten ist es beim E-Commerce-Marketing wichtig zu wissen, wo sich die Zielgruppen erreichen lassen. Für junge Brands eignen sich Social Media. Kampagnen lassen sich auf Instagram, Facebook und Co. zielgerichtet auf Alter, Vorlieben und demografische Komponenten anpassen und ausspielen. Streuverluste sind auf diese Weise beinahe auszuschließen. Die Möglichkeit des Influencer-Marketings kann bei euren Kampagnen auch für mehr Reichweite sorgen.

 

Das richtige Branding.

 

Für den Aufbau des Brandings und des gewünschten Image ist die Kooperation mit Testimonials nicht zu unterschätzen. Folgende Fragen solltet ihr euch im Vorfeld stellen:

 

  • Wie soll unser Business aufgenommen werden?
  • Welche Werte vertreten wir?
  • Für welche Zielgruppe ist unser Produkt/unsere Dienstleistung gemacht?
  • Wie sieht unser Kunde aus?

 

Durch Beantwortung dieser Fragen lassen sich erste Ideen für die richtige Strategie im E-Commerce-Marketing gewinnen. Im besten Fall wird die Kampagne organisch aufgesetzt und wird durch bezahlte Werbung flankiert. Dies ist kostengünstig und sorgt für ein natürliches Wachstum. Dennoch gilt: Wer mehr Geld in Werbung investiert, wird vermutlich größere Einnahmen generieren.

 

Suchmaschinenoptimierung.

 

E-Commerce über Suchmaschinenoptimierung zu pushen, ist eine weitere Option. Hier kommt es darauf an, eure Homepage mit den treffenden Keywords auszustatten, Google-Algorithmen zu beachten und das Ranking in den Suchmaschinen permanent zu optimieren.

 

Kunden konzentrieren sich vorrangig auf die Google-Suchergebnisse auf den ersten beiden Seiten. Allerdings habt ihr im Internet immer Konkurrenz durch andere Anbieter, die oft gleichwertige Artikel und Dienstleistungen anbieten. Um aus der Masse herausstechen zu können, solltet ihr eure Website immer auf dem aktuellen Stand halten und nutzerfreundlich gestalten. Veraltete Angaben, langsame Ladezeiten oder kopierte Inhalte werden von Google und anderen Suchmaschinen abgestraft. Einmaliger, hilfreicher Content, der eure Kunden anspricht und inspiriert, ist im E-Commerce-Marketing besonders ausschlaggebend.

 

B2B- und B2C-Marketing.

 

Die Ausrichtung der Marketing-Strategie und der Bewerbung richtet sich nicht nur nach Alter und Vorlieben eurer Endkunden. Ihr solltet auch die Grenze zwischen B2B- und B2C-Marketing kennen.

 

B2B spricht Händler und Unternehmenskunden an, während sich B2C an den Endverbraucher richtet. Die Unterscheidung liegt im Allgemeinen in den folgenden Aspekten:

 

  • Die Ansprache für B2B ist deutlich faktenorientierter, während B2C emotionaler wirkt.
  • B2B benötigt selten Markenwelten, während B2C ein Verkaufserlebnis voraussetzt.
  • B2B vertreibt stärker individuelle und kundenangepasste Produkte, während B2C die breite Masse bedient.

 

Euer Weg zum Erfolg wird von der richtigen Sprache und Strategie bestimmt. Eine falsche Ansprache kann Kunden abschrecken und ein eigentlich tolles Produkt uninteressant erscheinen lassen.

 

Erfolgreiche Marketing-Strategien für E-Commerce aufsetzen.

 

Hier geben wir euch einen detaillierten Überblick darüber, welche Vorteile die richtige Strategie für das E-Commerce-Business bringt. Alle Aspekte lassen sich angepasst auf B2B- als auch B2C-Bereiche anwenden.

 

SEO-Marketing.

 

Ohne SEO (Search Engine Optimization) funktioniert E-Commerce-Marketing in der digitalen Welt nicht mehr. Die Strategie der Suchmaschinenoptimierung beschäftigt sich damit, wie optimiert eure Web-Präsenz ist und wie schnell sie gefunden werden kann.

Dazu ist die Keyword-Recherche eine der Hauptkomponenten: Keywords sind Suchbegriffe, nach denen eure Kunden generell suchen, wenn sie relevante Themen oder Produkte finden möchten. Je effektiver diese relevanten Keywords auf der eigenen Seite untergebracht werden und je mehr präzise Antworten ihr auf die Fragen eurer Kunden bietet, desto wahrscheinlicher ist es, dass Suchmaschinen eure Website prominenter platzieren.

 

Es ist wichtig, die Algorithmen von Google und Co. regelmäßig zu prüfen, um eure Seite erfolgreich zu platzieren. Auch der Einsatz aktiver Links und die Korrektur von Leer-Links oder fehlerhaften Verknüpfungen tragen dazu bei, gute Ranking-Positionen zu halten.

Das erklärte Ziel von SEO-Marketing ist Reichweite.

 

Content-Marketing.

 

Im E-Commerce-Marketing setzt Content auf Informationen und Emotionen. Hier wird der User und Kunde auf eine Reise in die Produktwelt genommen, die einen Blick hinter die Kulissen offenbart und mehr Informationen über das Unternehmen preisgibt. Über Blogs und Social-Media-Kanäle wird Content-Marketing vorrangig betrieben.

 

Content-Marketing ist langfristig ausgerichtet und setzt Konzeption, Produktion und Vertrieb voraus. Bestimmte Themen sollten über mehrere Beiträge, Blogposts oder Storys ausgespielt werden, um eine Bindung zum Kunden aufbauen zu können. Der Nutzer entwickelt Interesse und möchte die Geschichten weiterverfolgen. Es sollten somit immer Themen gewählt werden, die langfristig neuen Output generieren. Hierzu können Jubiläen, neue Produkteinführungen oder Geschichten über die Personen hinter dem Business konzipiert werden.

 

Je mehr diese Themen auf News-Seiten, in Feeds oder als Podcasts gestreut werden, umso größer wird die Welt, in die der Kunde eintaucht. Es wird ein Bezug geschaffen, der über die einfache Nutzung des Artikels hinausgeht.

 

Social-Media-Marketing.

 

Über die sozialen Netzwerke lassen sich Markenbekanntheit und die Generierung von Leads am schnellsten erreichen. Durch Gewinnspiele, Flash-Aktionen, Live-Chats, die Integration des Shops oder exklusive Angebote wird euer Kanal zum verlängerten Marketing-Arm. Früher übernahmen Flyer und Print-Magazine für Offline-Werbung diese Maßnahmen. Heute ist ein Social-Media-Kanal der effektivere Weg zu Klicks und Conversions.

 

Zudem lassen sich über Social Media deutlich bessere Kundenbeziehungen aufbauen. Die Interaktion mit Usern und Followern ist wichtig, um ein Gefühl für die Bedürfnisse und Wünsche zu erhalten. Keine Umfrage oder Studie kann bessere Aussagen liefern als die direkte Nachfrage bei euren Kunden selbst.

 

Verschiedene Netzwerke bieten euch dafür hilfreiche Tools. Austesten und probieren gilt als bester Tipp, wenn ihr soziale Medien in eurem E-Commerce-Marketing nutzen wollt. Wichtig ist, dass die Kanäle stetig aktualisiert und priorisiert werden.

 

E-Mail-Marketing.

 

Über E-Mail-Marketing können Unternehmen ihre Kunden gezielt ansprechen und individuelle Angebote erstellen, die nur für den Empfänger bestimmt sind. Neben Kundennähe und besseren Umsätzen kann E-Mail-Marketing euch auch deutlich mehr Aufschluss über Marketing-Aktionen geben. Tracking spielt bei dieser Strategie eine wichtige Rolle, die zur Analyse der Erfolge und verpassten Chancen beiträgt.

 

Die intuitive Bedienung der E-Mail-Versand-Tools ermöglicht es auch Laien, die richtigen Newsletter für ihr E-Commerce-Marketing zu gestalten. Meist sind Vorlagen vorhanden, die für den eigenen Bedarf nur adaptiert werden. Mit wenigen Klicks lassen sich Kampagnen und Reportings ziehen, die mit aussagekräftigen Informationen zum Öffnen der Mails, Anmeldungen, Klickraten und Conversions begeistern.

 

Das Geheimnis eines guten Newsletters ist schnell gelüftet: Der richtige Call-To-Action kann Wunder bewirken. Auffordern, animieren und anbieten: Wer diese Aktionen berücksichtigt, kann eine vielversprechende Klickrate erwarten.

 

Die besten Tipps für E-Commerce-Marketing.

 

Tipp 1: Tools und Tutorials nutzen.

Zahlreiche Tutorials und Videos, die das Thema E-Commerce auf anschauliche Weise vermitteln, geben euch einen detaillierten Einblick in die Arbeitsweise und Funktionen einzelner Bereiche. Ein grundsätzliches Know-how der Marketing-Tools und deren Auswirkung sind im E-Commerce-Marketing äußerst hilfreich.

 

Tipp 2: Langfristig planen.

Ihr solltet Strategien immer langfristig etablieren und keineswegs als Schnellschuss konzipieren. Ergebnisse treten bei der Verbesserung von Traffic und Verkäufen auf Websites selten sofort ein. Daher lohnt es sich, einen detaillierten und langfristigen Plan für euer E-Commerce-Marketing zu entwerfen, auf den ihr im Laufe des Prozesses zurückkommen könnt.

 

Stellschrauben zu optimieren oder kleinere Faktoren auszutauschen, gehört zum täglichen Business dazu. Euer Plan kann die Identifizierung der besten Social-Media-Kanäle, demografischen Zielgruppen oder die Optimierung von Blog-Seiten beinhalten.

 

Tipp 3: Von anderen lernen.

Die Analyse der Konkurrenz und die Erstellung eines Plans, der positive Unterschiede hervorhebt, ist auch im E-Commerce-Marketing Gold wert. Was machen Mitbewerber anders? Wo liegen deren Stärken und Schwächen? Was kann adaptiert werden? Der Blick über den Tellerrand hilft, eigene Fehlerquellen zu entdecken.

Bei der Umsetzung der Marketing-Strategie kann Adobe Commerce, powered by Magento, eine Menge Zeit und Geld sparen, da viele Prozesse rationalisiert werden und das Tool als Zentrum der Geschäftsabläufe dient.

 

Häufig gestellte Fragen.

 

Was ist E-Commerce-Marketing?

 

E-Commerce-Marketing beschreibt die Werbemaßnahmen, die Unternehmer für ihre rein digitalen Produkte und Dienstleistungen einsetzen.

 

Was ist E-Commerce?

 

E-Commerce umschreibt den Handel und Vertrieb des jeweiligen Angebots, das ausschließlich digital angeboten und verkauft wird. Marketing ist die reine Vermarktung.

 

Was machen E-Commerce-Kaufleute?

 

Das Berufsbild ist noch relativ neu. Kaufleute im E-Commerce entwickeln neue Wege und Maßnahmen, Produkte über digitale Kanäle zu vertreiben. Marketing-Wissen ist hierbei ebenso wichtig wie Kenntnisse über den digitalen Handel.

 

Weiterführende Infos.

 

Omni-Channel-Erlebnisse.

Erfolgreiche Marken setzen auf Omni-Channel-Erlebnisse. Der Vorteil eines kanalübergreifenden Shopping-Erlebnisses ist der ständige Kontakt zum Kunden und deren schnellere Bereitschaft zum Kauf. Die Implementierung einer Schnittstelle, die Verkäufe überall ermöglicht? Es kann so einfach sein.
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Mobile Commerce.

Einkäufe über den Desktop verlieren im E-Commerce immer01 stärker an Bedeutung. Um euer Business auf die Gewohnheiten eurer Kunden anzupassen, ist E-Commerce für Smartphones und Tablets unerlässlich.
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