ARTIKEL

Was ist E-Commerce? Definition und Geschichte.

Unternehmen müssen mit der Zeit gehen, wenn sie konkurrenzfähig bleiben möchten. Deshalb verfügen immer mehr mittlerweile über eine eigene Website inklusive Online-Shops, in denen sich Kunden rund um die Uhr informieren und Bestellungen aufgeben können. 

Hier erfährst du mehr über die Bedeutung des E-Commerce und wie du das Konzept auch in deinem eigenen Unternehmen nutzen kannst. 
 

Alles, was du wissen musst:
 

  1. Was ist E-Commerce?
  2. Die Vorteile des E-Commerce
  3. E-Commerce: Geschäftsmodelle
  4. Starte dein eigenes E-Commerce-Geschäft
  5. So baust du deine Online-Präsenz auf
  6. E-Commerce: Order Management und Bestellabwicklung
  7. Marketing für deinen Online-Handel
  8. Starte deinen Online-Shop noch heute

 

Was ist E-Commerce ?

 

E-Commerce steht für den englischen Begriff „Electronic Commerce”, welcher übersetzt „elektronischer Handel” bedeutet. Mit einer E-Commerce-Plattform ist es Verkäufern möglich, Waren online aufzulisten, wo sie von Kunden direkt gekauft werden. 

Viele Unternehmen setzen mittlerweile auf beide Varianten: sowohl auf den Online-Shop als auch auf Filialen vor Ort. Dieses sogenannte Omnichannel-Konzept sorgt dafür, dass Kunden sich über beide Kanäle mit dem Unternehmen austauschen können. 

Der erste Online-Einkauf wurde schon 1994 auf einer Website namens Netmarket getätigt. Seitdem hat sich viel getan und heute ist es viel einfacher, Waren online zu verkaufen, da Online-Verkaufsplattformen sowohl von kleinen als auch von großen Unternehmen genutzt werden können. 

Erfahre hier, wie du dein eigenes Omni-Channel-Konzept nahtlos umsetzen kannst.

 

Die Vorteile des E-Commerce.

 

E-Commerce hat die Art und Weise, wie wir einkaufen, revolutioniert. Bestellungen können mittlerweile zu jeder Zeit und mit Computer oder Smartphone aufgegeben werden. Das große Angebot an Versandoptionen und eine moderne Lagerhaltung machen es möglich, dass die bestellte Ware den Empfänger innerhalb von kürzester Zeit erreicht.

Unternehmen, die die Vorteile des Online-Verkaufs nutzen, erzielen meist höhere Gewinne. Mit einem Onlineshop kannst du Kunden auf der ganzen Welt erreichen, weshalb E-Commerce eine einzigartige Chance für deine Unternehmensexpansion und Ertragswachstum sein kann. 

Da für einen Online-Handel keine Geschäftsräume gemietet, gekauft oder gebaut werden müssen und weniger Personal nötig ist, sparst du diese Ausgaben. Zudem sind E-Commerce-Plattformen nicht von begrenzten Verkaufs- und Lagerflächen in den vollen Innenstädten abhängig, sondern können außerhalb mit guten Anbindungen an Autobahnen und Häfen weiterwachsen. 

Eine Kombination aus E-Commerce und Filialen vor Ort ist ebenfalls möglich und in vielen Fällen sinnvoll. So können Kunden Ware online bestellen und anschließend im Laden um die Ecke abholen oder Produkte online entdecken und vor Ort noch einmal ansehen, bevor sie den Kauf abschließen. 

Als Unternehmen hast du so die Möglichkeit, noch mehr über deine Kunden zu erfahren und deine Marketingstrategie zu optimieren – sowohl online als auch offline.  

Mit dem Einstieg in den Online-Handel nutzt du die kontinuierlich wachsende Popularität des Smartphones: Laut der Digitalstudie der Postbank 2020 ist die Internetnutzung mit dem Handy auf 79% gestiegen und hat somit Laptops (71%) und Desktop-PCs (58%) abgehängt. 

Wer konkurrenzfähig bleiben möchte, muss seinen Online-Shop also auch für das Surfen auf mobilen Endgeräten, wie Handys und Tablets, optimieren. 

 

E-Commerce: Geschäftsmodelle.

 

Als Online-Händler kannst du verschiedene Geschäftsmodelle nutzen, um dein Unternehmen zum Erfolg zu führen. Zwei Modelle sind besonders bekannt: 

 

Business-to-Consumer (B2C).

 

Von B2C spricht man, wenn ein Unternehmen seine Waren oder Leistungen direkt an Privatpersonen (Kunden) verkauft, etwa, wenn ein Kunde ein T-Shirt in seinem Lieblingsgeschäft kauft.  

 

Business-to-Business (B2B).

 

B2B beschreibt den Verkauf von Produkten oder Leistungen von einem Unternehmen an ein anderes. Das ist meist der Fall, wenn ein Unternehmen Waren für seinen eigenen Produktionsprozess einkauft. Zeitsparend werden B2B-Transaktionen online abgewickelt, da Waren nicht persönlich abgeholt werden müssen. 

 

Starte dein eigenes E-Commerce-Geschäft.

 

Sobald du weißt, welches Geschäftsmodell dein Unternehmen beschreibt, musst du drei Fragen klären:

 

  1. Wie sollen Produkte oder Leistungen geliefert werden?
  2. Welchen Marktbereich willst du abdecken?
  3. Was unterscheidet dich von deinen Konkurrenten?
     

E-Commerce kann vielseitig umgesetzt werden, sodass du dein Unternehmen den Wünschen entsprechend strukturieren kannst. Als Online-Händler kannst du Produkte kaufen oder herstellen, die du dann lagerst und weiterverkaufst. 

E-Commerce ist auch für Dropshipping geeignet – d.h. wenn ein Online-Händler Ware verkauft, die er selbst gar nicht lagert. Stattdessen bestellt er diese erst nach dem Einkauf des Kunden beim Hersteller, der das Produkt direkt an den Kunden versendet. Weitere mögliche Geschäftsmodelle, die sich mit E-Commerce verbinden lassen, sind Großhandel, Crowdfunding und Abo-Services.

Wie du E-Commerce zu deinem Vorteil nutzen kannst, hängt vor allem von dem Marktbereich ab, in dem du tätig bist. Beachte dabei, welche Marktlücke deine Produkte oder Leistungen füllen. Sei jedoch vorsichtig, dass du nicht zu stark in einen übersättigten Markt einsteigst, der womöglich in einigen Monaten wieder verschwindet. 

Wer auf der Suche nach noch mehr Tipps für den richtigen Einstieg in den E-Commerce ist, findet in unserem E-Book noch mehr nützliche Informationen.

 

So baust du deine Online-Präsenz auf.

 

Auf die richtige Plattform kommt es an – denn eine zügige und reibungslose Geschäftsabwicklung kann dafür sorgen, dass Gelegenheits-Shopper zu lebenslangen Stammkunden werden. Magento bietet daher die folgenden wichtigen B2B-Features

 

  • Content Management.
    Ein zentrales Admin-Interface, mit dem sich alle Aufgaben rund um die Produktion und Veröffentlichung von Content plattformübergreifend managen lassen. Dazu gehören Publishing Tools, Social-Media-Integration und SEO-Tools.  

  • Analytics und Berichtsfunktionen.
    Ein integriertes Analytics-System erlaubt es dir, mehr über das Kaufverhalten deiner Kunden zu erfahren, sodass du deine Marketingstrategie optimieren und Unternehmensentwicklungen besser nachvollziehen kannst. 

  • Personalisierung.
    Mit deiner E-Commerce-Plattform solltest du Kunden eine persönliche Einkaufserfahrung bieten können; d.h. Content, Produktempfehlungen und Sonderangebote sollten auf Faktoren wie die Surfgewohnheiten, das Einkaufsverhalten und die Eigenschaften der Zielgruppe abgestimmt sein.  

  • Skalierbarkeit.
    Deine Website sollte in der Lage sein, zusammen mit deinem Unternehmen zu wachsen. Ein flexibles System, das je nach Bedarf erweitert werden kann, ist die ideale Lösung. 

  • Entwickler-Ökosystem.
    Halte nach einer Plattform Ausschau, die von einem Entwickler-Ökosystem unterstützt wird. So ist gewährleistet, dass die digitale Plattform stets weiterentwickelt und verbessert wird. 

 

Sobald du dich für eine E-Commerce-Plattform entschieden hast, kannst du mit dem Bau deiner Seite beginnen. Markenentwicklung, ansprechende Bilder, individueller Content – all diese Dinge gilt es zu beachten, damit jede deiner Seiten verlässlich läuft. Der Aufwand lohnt sich, wenn du deinen Kunden am Ende ein einwandfreies Erlebnis bietest. 

Möglicherweise ist auch eine Progressive Webapp (PWA) die richtige Lösung für dich. Mit einer PWA können deine Kunden sofort und ohne Download-Wartezeiten über eine URL auf deinen Shop zugreifen und die App anschließend für eine bestmögliche User Experience herunterladen. 

 

E-Commerce: Order Management und Bestellabwicklung.

 

Die Bestellabwicklung ist ein entscheidender Teil des Online-Handels. Bestandsmanagement, Auftragsverfolgung und -abwicklung – wer das alles selbst regeln möchte, hat viel zu tun. Damit du dich mehr auf das Wachstum deines Unternehmens konzentrieren kannst, gibt es effiziente Lösungen:

 

PIM. 

Mithilfe eines Product Information Management Systems (PIM) kannst du den Weg von Produkten nachverfolgen und deinen Kunden aktuelle Informationen liefern. Ein PIM-System nutzt die gleichen Daten (SSOT: Single Source of Truth) für alle Produkt-Aktivitäten, um allen Mitarbeitern den Zugang zu den gleichen Informationen möglich zu machen. 

Das System lässt sich in deine E-Commerce-Plattform integrieren, sodass nicht nur deine Mitarbeiter, sondern auch deine Kunden stets aktuelle Produktinformationen und -bestände einsehen können. Ein PIM-System lohnt sich vor allem dann, wenn sich deine Warenbestände häufig ändern. 

 

OMS. 

Ein hilfreiches Tool, um Bestellungen zu verfolgen und abzuwickeln, ist ein Order-Management-System (OMS). Mit einem OMS kannst du Bestellungen aller Verkaufskanäle verfolgen – sowohl online als auch offline. Auch dieses System kannst du in deinen Online-Shop integrieren. 

 

Fulfillment-Unternehmen. 

Wer Probleme mit der Lagerverwaltung und pünktlichen Lieferungen hat, kann sich diesbezüglich an ein Fulfillment-Drittunternehmen wenden. Solche Firmen sind darauf spezialisiert, die Bestellungen von Kunden zu bearbeiten und zu verschicken. So hast du mehr Zeit, dich um andere Dinge zu kümmern. 

 

Die Zahl solcher Fulfillment-Unternehmen steigt rasant, weswegen du sicherlich eines finden wirst, welches deine Erwartungen erfüllt. 

 

Marketing für deinen Online-Handel.

 

Die Zahl der Online-Shops ist riesig. Das bedeutet, dass du deinen Kunden auf deiner Seite einiges bieten musst, um aus der Menge hervorzustechen. Du kannst zugleich Besucherzahlen und somit auch Umsätze mithilfe von digitalen Marketingstrategien erhöhen.

 

E-Mail-Marketing.

E-Mail-Marketing ist für jeden Händler im E-Commerce ein guter Startpunkt. Mit einem Sales Funnel kannst du die Effektivität deiner E-Mails besser nachvollziehen. Mittlerweile setzen auch immer mehr Unternehmen auf Marketing Automation, um E-Mails persönlicher zu gestalten. 

 

Content Marketing.

Zwar ist E-Mail-Marketing effektiv, doch ist anfangs der Aufbau eine E-Mail-Liste nötig. Content Marketing in Kombination mit SEO ist hier eine gute Möglichkeit, um genau das zu erreichen. Investiere in qualitativ hochwertigen Content wie Blogs und E-Books, um deine Marke zu stärken und mehr Besucher auf deine Website zu locken. 

Wichtig ist, dass du bei deinem Content darauf achtest, dass er in erster Linie informiert. Bleibe beim Anpreisen von Produkten zurückhaltend und platziere stattdessen nur an passenden Stellen einen Call-to-Action (CTA). 

 

Diese Tipps sind nur die Spitze des Marketing-Eisbergs. Soziale Medien, Influencer, Videos – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie du deine Kunden erreichen kannst. Finde einen Weg, der am besten zu deinem Unternehmen passt. 

 

Starte deinen Online-Shop noch heute.

 

Der Online-Handel boomt wie nie zuvor. Geschäfte sind nicht länger an einen bestimmten Ort gebunden, um ihre Waren und Leistungen zu verkaufen. Zudem lohnt sich E-Commerce für eine Vielzahl von Geschäftsmodellen – egal ob B2C oder B2B. 

In einem virtuellen Shop kannst du Kunden ein noch besseres Shopping-Erlebnis bieten, während du gleichzeitig laufende Kosten reduzierst und effektive Marketingstrategien entwickelst, die speziell auf die Ansprüche deiner Kunden abgestimmt werden können. 

Um dein Online-Abenteuer zu beginnen, brauchst du eine E-Commerce-Plattform, die deinen Kunden ein perfektes Shopping-Erlebnis bietet und die mit deinen steigenden Ansprüchen wachsen kann. 

Mit Adobe Commerce, powered by Magento hast du alle Tools, die du für das Erstellen einer E-Commerce-Seite brauchst, an einem Ort. Magento unterstützt unter anderem:

 

  • Mobile Commerce
  • Omni-Channel-Retailing
  • Progressive Webapps (PWAs) 
  • Verlässliche Analytics-Tools 
  • Order-Management-Lösungen 

 

Der Extensions Marketplace verbindet alles von Enterprise-Resource-Planning (ERP), Customer-Relationship-Management (CRM) und die Zusammenarbeit mit internationalen Versanddiensten. 

Nutze die Vorteile des E-Commerce und teste jetzt die kostenlose Adobe Commerce, powered by Magento Demo.