Erstellt nahtlose digitale Erlebnisse mit responsivem Webdesign.

In diesem Beitrag werden die folgenden Themen behandelt:
Herausforderung: inkonsistente digitale Erlebnisse auf verschiedenen Geräten
Was ist responsives Webdesign?
Nutzung von responsivem Webdesign in Experience Manager Sites
Stellt mit Adobe Experience Manager Sites konsistente, leistungsstarke Web-Erlebnisse für alle Bildschirmgrößen bereit.
Mit den Funktionen für responsives Webdesign in Experience Manager Sites könnt ihr sicherstellen, dass Content automatisch und bei voller Markenintegrität für das Zielgerät angepasst wird – ob Smartphone, Tablet oder Desktop. Einmal erstellen, überall veröffentlichen – dank integrierter Tools wie automatischen Asset-Versionen, kontextbezogenen Komponenten und intuitivem Authoring. Behaltet die vollständige kreative Kontrolle bei der Skalierung personalisierter Erlebnisse, die an allen Touchpoints großartig aussehen und makellose Performance bieten.
Herausforderung: inkonsistente digitale Erlebnisse auf verschiedenen Geräten.
Kundinnen und Kunden wechseln heute fließend zwischen Desktops, Laptops, Tablets und Smartphones. Dabei erwarten sie an jedem Touchpoint ein nahtloses und hochwertiges Erlebnis. Sie möchten Websites mit schnellen Ladezeiten, einfacher Navigation und klarer Präsentation der Inhalte und dies unabhängig von Bildschirmgröße oder -ausrichtung.
Doch viele Websites bleiben hinter den Erwartungen zurück. Ein Layout, das auf einem Desktop perfekt funktioniert, kann auf Mobilgeräten untauglich sein. Häufige Probleme sind unleserlicher Text, verzerrte Bilder, lästiges horizontales Scrolling und mangelhafte Navigation. Diese negativen Erlebnisse höhlen das Vertrauen aus, frustrieren die Nutzenden und schaden den Conversions. Wenn digitale Reibungen auftreten, wechseln Kundinnen und Kunden, ohne zu zögern, zu einem Wettbewerber.
Die Lösung heißt responsives Webdesign (RWD), ein strategischer Ansatz, der dafür sorgt, dass eure Website sich dynamisch an das Gerät oder den Browser aller Nutzenden anpasst. Durch Verwendung von responsivem Design in Experience Manager Sites können Marken konsistente, optimierte digitale Erlebnisse bereitstellen, die die Loyalität fördern und bessere Resultate erzielen.
Was ist responsives Webdesign?
Responsives Webdesign ist ein moderner Ansatz für Design und Entwicklung, durch den das Layout und der Content einer Website automatisch an das Anzeigegerät angepasst werden kann. Ob Smartphone, Tablet, Laptop oder Desktop: Responsives Design stellt ein konsistentes und benutzerfreundliches Erlebnis bei allen Bildschirmgrößen und Auflösungen sicher.
Statt starrer Layouts bietet der Ansatz die Flexibilität, um Benutzerfreundlichkeit, Performance und grafische Integrität auf allen Geräten gewährleisten zu können. Diese Anpassungsfähigkeit basiert auf drei wichtigen technischen Säulen:
1. Fluid Grids.
Fluid Grids nutzen proportionale Einheiten wie Prozentsätze oder relative Maßeinheiten statt fester Pixel-Werte. Dadurch können Layout-Elemente nahtlos entsprechend der Größe des Bildschirms oder übergeordneten Containers skaliert werden. Die Struktur wird ohne Einbußen dynamisch an die Viewport-Größe angepasst.
2. Flexible Bilder und Medien.
Responsives Design stellt sicher, dass Bilder und Videos sich flüssig in das Layout einpassen. Mit Regeln wie „max-width: 100%“ werden Grafikelemente automatisch so skaliert, dass sie in ihre Container passen. Dies verhindert Layout-Probleme auf kleineren Bildschirmen. Gleichzeitig bleibt die Darstellung optimal. Auch die Optimierung von Medien hinsichtlich der Performance ist wichtig. Zu den responsiven Strategien zählt die Bereitstellung von Bild-Assets in passender Größe je nach Gerätetyp, Verbindungsgeschwindigkeit oder Auflösung.
3. CSS-Media-Queries.
Media-Queries sind CSS-Funktionen, die basierend auf Geräteeigenschaften wie Breite, Ausrichtung oder Auflösung des Viewports bestimmte Stile anwenden. Sie ermöglichen Entwicklungs-Teams die Definition von Breakpoints. Dies sind vordefinierte Bildschirmbreiten, bei denen Layout-Anpassungen erforderlich sind. So werden Benutzerfreundlichkeit und Präsentation optimiert. An jedem Breakpoint könnt ihr Design-Elemente wie Navigation, Typografie und Content-Struktur anpassen, um Lesbarkeit, Barrierefreiheit und Userflow zu verbessern.
In Kombination bilden Fluid Grids, flexible Medien und Media-Queries das Fundament des responsives Webdesigns. Jedes dieser Features spielt eine wesentliche Rolle bei der Bereitstellung kohärenter, adaptiver Erlebnisse, die den Kundenerwartungen entsprechen – unabhängig vom Gerät. Fehlt eines dieser Elemente, wird die Effektivität der responsiven Strategie beeinträchtigt.
Nutzung von responsivem Webdesign in Experience Manager Sites.
Für die Bereitstellung von responsivem Webdesign im benötigten Umfang wird die richtige Plattform benötigt. Mit Experience Manager Sites können Unternehmen responsive Design-Prinzipien schnell, konsistent und kontrolliert in die Tat umsetzen. Mit Experience Manager Sites wird responsives Webdesign von aufwendiger Programmierarbeit zu einen intuitiven, reproduzierbaren Prozess. Die Lösung ist für Unternehmen entwickelt und bietet Folgendes:
- Komponentenbasierte Design-Systeme, die sich an verschiedene Bildschirmgrößen anpassen
- Automatische Medienversionen, damit Assets auf jedem Gerät optimal dargestellt werden
- Kontextbezogene Authoring-Tools, die Layout-Entscheidungen an verschiedenen Breakpoints vereinfachen
- Integrierte Test- und Vorschaufunktionen, um Erlebnisse vor der Veröffentlichung auf verschiedenen Viewports zu validieren
Mit Sites können Teams leistungsstarke, markenkonsistente Erlebnisse bereitstellen, die nahtlos auf alle Nutzenden und Bildschirme reagieren.
Erstellt visuell flüssige Layouts mit responsiven Komponenten.
Entwicklungs-Teams nutzen Sites zur Erstellung modularer, wiederverwendbarer Komponenten – oft „Blöcke“ genannt –, die bei jeder Seite als Funktionselemente dienen. Diese responsiven Komponenten wurden für maximale Flexibilität entwickelt, damit Content-Erstellende mit intuitiven Tools wie dem universellen Editor Seiten visuell zusammenstellen können. Mit diesem Drag-and-Drop-Erlebnis können problemlos und ohne Programmieraufwand komplexe, adaptive Layouts konstruiert werden.
Um diese Flexibilität noch auszuweiten, ermöglicht es das Style-System in Experience Manager Sites den Entwicklungs- und Designteams, für jede Komponente eine Reihe voreingestellter Stilvarianten zu definieren. Diese Stile können das Layout, Abstände, die Farbe oder sogar das Verhalten modifizieren. Authoring-Teams können diese Stile dann direkt im Editor zuweisen und Komponenten sofort auf verschiedene Bildschirmgrößen oder Design-Anforderungen abstimmen.
Beispiel: Ein Layout-Block kann Content auf einem Desktop in einer horizontalen Reihe anzeigen, aber auf Mobilgeräten automatisch in eine vertikale Anzeige wechseln – vollständig gesteuert über vordefinierte, responsive Stile. Dieser „Visual first“-Ansatz beim Layout-Authoring beschleunigt die Content-Erstellung und stellt Konsistenz über alle Geräte hinweg sicher. So können Teams responsive Webdesigns problemlos für Hunderte oder Tausende Seiten skalieren.
Intelligente Skalierung von Content und Bildern mit Experience Manager.
Responsives Webdesign dreht sich nicht nur um Layouts. Es geht auch um die Bereitstellung von Medien, die sich nahtlos an verschiedene Geräte anpassen. Experience Manager Sites passt den Text- und Content-Fluss automatisch an, doch bei Bildern ist dies nicht ganz so einfach. Hier glänzt die Plattform durch die Integrationen mit Experience Manager Assets – einem Digital Asset Manager (DAM).
Mit mehreren wichtigen Features gewährleistet Experience Manager die intelligente, responsive Bereitstellung von Bildern:
- Automatische Versionen. Mit dem optionalen Feature „Dynamic Media“ kann Experience Manager Assets automatisch mehrere Versionen jedes Bilds generieren, die auf verschiedene Bildschirmgrößen, Auflösungen und Formate zugeschnitten sind, einschließlich Next-Gen-Formaten wie WebP für kürzere Ladezeiten und bessere Komprimierung.
- Kontextsensitive Bereitstellung. Die Komponenten in Experience Manager wählen basierend auf dem Echtzeit-Nutzerkontext wie Gerätetyp, Bildschirmgröße, Pixel-Dichte (DPI) und Netzwerkstatus dynamisch die am besten passende Bildversion aus. So wird eine hohe Qualität der Darstellung mit minimalem Einfluss auf die Performance sichergestellt – beides entscheidend für optimale Mobile-Erlebnisse.
- Authoring-Kontrolle. Marketing- und Authoring-Fachleute können Bildeinstellungen problemlos verwalten und essenzielle Attribute wie Alternativtext zuweisen. Dies gewährleistet visuelle Konsistenz, Barrierefreiheit und Reaktionsfähigkeit an allen Breakpoints – von Desktops bis zu Mobilgeräten.
Durch zentrales Asset-Management und automatische Bildanpassung optimiert Experience Manager die Workflows beim responsiven Design und verbessert die Performance im benötigten Umfang. Damit sind die komplexesten technischen Herausforderungen im modernen Webdesign gelöst.
Geräteübergreifende Vorschau und Optimierung.
Experience Manager Sites bietet integrierte Geräteemulations- und Vorschau-Tools, mit denen Authoring- und Entwicklungsfachleute sofort sehen können, wie die Seiten auf verschiedenen Bildschirmgrößen dargestellt werden, ob Smartphones, Tablets, Laptops oder Desktops. All dies ist möglich, ohne die Authoring-Umgebung zu verlassen. Diese Vorschaufunktionen sind entscheidend für die Validierung des responsiven Verhaltens an wichtigen Breakpoints, also den Viewport-Größen, bei denen signifikante Änderungen des Layouts erfolgen. Teams können vor der Veröffentlichung prüfen, ob der Content-Fluss reibungslos angepasst wird, die Navigation intuitiv bleibt und die User Experience über das gesamte responsive Spektrum hinweg konsistent ist.
Experience Manager geht noch einen Schritt weiter und verwaltet die zugrunde liegenden Medien- und Layout-Regeln, die das Verhalten an Breakpoints bestimmen. Dadurch fügt sich das Testen und Optimieren responsiver Designs nahtlos in den Authoring-Workflow ein. Folgende zusätzliche Features verbessern Effizienz und Kontrolle:
- Automatische Größenänderung von Elementen reduziert manuelle Layout-Anpassungen.
- Komponentenrichtlinien und das Style-System setzen Marken- und UX-Standards durch.
- Schutzmechanismen ermöglichen es nicht-technischen Authoring-Teams, responsiven Content zuverlässig innerhalb genehmigter Parameter zu erstellen.
Gemeinsam beschleunigen diese Tools die Content-Produktion und gewährleisten Markenkonsistenz und Best Practices beim responsiven Design. So können Teams digitale Erlebnisse ohne Qualitätseinbußen skalieren.
Praxisbeispiele für responsives Webdesign.
Responsives Webdesign ist nicht nur eine Theorie. Vielmehr werden digitale Erlebnisse konkret in Echtzeit angepasst, damit die Kundenerwartungen auf jedem Bildschirm erfüllt werden. Adobe Experience Manager Sites stellt die Tools und die Flexibilität bereit, mit denen ihr diese Transformationen nahtlos implementieren könnt. Einige gängige Beispiele:
- Transformation der Navigation. Auf einem Desktop kann eine Website über die gesamte Breite eine horizontale Navigationsleiste mit mehreren Menüelementen anzeigen. Auf kleineren Bildschirmen von Tablets oder Smartphones können die Komponenten in Experience Manager Sites das Menü automatisch auf ein „Hamburger“-Symbol reduzieren. Beim Aufklappen dieses Symbols wird dann eine vertikale, Touchscreen-optimierte Navigationsliste angezeigt. Die volle Benutzerfreundlichkeit bleibt erhalten, ohne dass der Bildschirm überladen wird.
- Layout-Anpassung. Mehrspaltige Layouts, zum Beispiel auf einer Homepage, die mehrere Vorschauen von Artikeln nebeneinander anzeigt, werden auf kleineren Bildschirmen automatisch in gestapelte Layouts geändert. Das Fluid-Grid-System in Experience Manager stellt sicher, dass Content als einzelne, scrollbare Spalte dargestellt wird – ideal für Mobilgeräte. Auch kartenbasierte Elemente passen sich flüssig an. Die Struktur bleibt erhalten, während Größe und Position im Raster angepasst werden.
- Adaptive Typografie. Text, der auf Desktops großartig aussieht, kann auf Smartphones mit hoher Auflösung zu klein oder zu gedrängt wirken. Experience Manager Sites passt Texte automatisch mit responsiven Typografieeinstellungen für beste Lesbarkeit an, zum Beispiel mit relativen Schriftgrößen, Zeilenhöhen und Zeichenabständen. Durch Konfiguration der Komponenten und des Style-Systems könnt ihr die Lesbarkeit auf allen Geräten sicherstellen, ohne dass manuelle Eingriffe erforderlich sind.
Häufig gestellte Fragen.
Bildgrößenanpassung und intelligenter Zuschnitt: Experience Manager Sites und Experience Manager Assets stellen sicher, dass Bilder intelligent skaliert und zugeschnitten werden, damit der Fokus und die Layout-Integrität auf allen Bildschirmgrößen gewahrt bleiben.
Interaktionsanpassungen: Komponenten in Experience Manager Sites passen Buttons und Links an verschiedene Eingabegeräte an, zum Beispiel größere Ziele auf Touchscreens oder alternatives Verhalten von Cursor-Effekten, um die Benutzerfreundlichkeit auf allen Geräten zu optimieren.
Weitere Informationen zu responsivem Webdesign.
Content as a Service v3 - experience-manager-sites - Tuesday, May 20, 2025 at 15:34