Wenn aus Autoteilen ein Shopping-Erlebnis wird.

VW Classic Parts baut für seinen Teile-Shop auf Adobe Commerce und Adobe Experience Manager.

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Volkswagen AG

Gegründet

1937

Mitarbeitende: 662.600

VW Classic Parts

Gegründet

1997

Mitarbeitende: 60

Wolfsburg, Deutschland

www.volkswagen-classic-parts.com/de_de

TechDivision

Kolbermoor, Deutschland

www.techdivision.com

LexCom

München, Deutschland

www.lexcom.de

Ein Shop,

der technisch auf dem neusten Stand ist und emotionale Geschichten erzählen kann.

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Ziele

Ein benutzerfreundliches digitales Ökosystem für Ersatzteile, Merchandising-Artikel und Zertifikate 

Integration mit Stammdaten von VW After Sales

Implementierung einer erweiterten Teile-Suche  

Integration von Storytelling und Erlebnis-Shopping.

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Ergebnisse

Der integrierte Shop mit Adobe Commerce und Adobe Experience Manager in Kombination mit den Stammdaten von VW After Sales ermöglicht den Kunden der VW Classic Parts ein umfassendes Einkaufserlebnis inklusive der emotionalen Bindung, die mit dem Handel von Old- und Youngtimer-Teilen verbunden ist.

Einzigartig dabei: die umfassende Suche von Teilen nach Fahrgestellnummern (ab 1998) ist konkurrenzlos einfach.

60.000 Ersatzteile auch nach mehr als 15 Jahren noch im Online-Shop

Von A wie „Abreissschraube für Mantelrohr“ bis Z wie „Zündverteilerantriebswelle“: Der mehrheitlich zum VW-Konzern gehörige Online-Shop Volkswagen Classic Parts liefert vieles, was die Augen der Fans von Young- und Oldtimern zum Glänzen bringt: Rund 60.000 Ersatzteile inklusive Zubehör und Accessoires hat der VW-Shop im Sortiment. Schon deswegen ist der im Juli 2021 gelaunchte neue Online-Shop für Klassik-Teile von Volkswagen kein Shop wie jeder andere, sondern eine sehr emotionale Angelegenheit – übrigens auch für die rund 60 Mitarbeiter:innen von Volkswagen Classic Parts, die mit ihren eigenen Fahrzeugen zu einem guten Teil selbst Kund:innen bei den Classic Parts sind.

 

Mit der Produktlinie „Volkswagen Classic Parts“ bietet der VW-Konzern bereits seit mehr als 20 Jahren eine speziell auf ältere Modelle zugeschnittene Ersatzteilversorgung an. Anders als ebenfalls auf solche Teile spezialisierte Mitbewerber kann Volkswagen Classic Parts Teile auch dann liefern, wenn es

im After Sales des Konzerns keine Lagerbestände mehr dafür gibt. So stellt VW Classic Parts die Ersatzteillieferung weit über gesetzlichen Vorgaben hinaus sicher, die für die Lieferung sogenannter Fahrbereitschaftsteile vorgesehen ist. Und über die Neufertigung besonders gefragter Ersatzteile, für die Lieferanten normalerweise überhaupt keine Werkzeuge mehr haben, schließt der Online-Shop auch schwierige Versorgungslücken. Das sind dann zwar keine Originalteile mehr, aber immerhin 1:1-Nachbauten in Original-Qualität.

 

Neuer Shop für bessere Performance und stabilere Systeme

Anders als die Ersatzteile für längst nicht mehr neu lieferbare Fahrzeuge, die mit zunehmendem Alter immer begehrter werden, kann ein Online-Shop sehr wohl in die Jahre kommen. Seit 2013 schon setzt VW auf das Shopsystem Magento 1 und entschied sich nach der Übernahme von Magento durch Adobe schlussendlich für die Migration seines Shops auf Basis von Adobe Commerce als Nachfolger von Magento. 

 

Nach einem ersten Proof of Concept Anfang 2020 startete das Projekt der Migration von Magento 1 auf Adobe Commerce und Adobe Experience Manager dann im Oktober 2020. Der Go-Live des neuen Shops erfolgte weniger als zehn Monate nach Projektstart, am 27. Juli 2021. Von Anfang an waren der Adobe-Partner TechDivision aus dem bayerischen Kolbermoor und LexCom, ein Münchner IT-Dienstleister, an Bord. TechDivision war schon lange vor der Übernahme Magentos durch Adobe einer der führenden Adressen für Magento-Projekte in Europa, und so lag es nahe, das Unternehmen mit dem Umstieg auf Magento 2 bzw. Adobe Commerce und der Einführung des Adobe Experience Managers zu betrauen. LexCom ist der weltweit führende Spezialist für After-Sales Lösungen im Bereich Parts & Service und unterstützt mit seinen Systemen den Vertrieb von Ersatzteilen auf allen Handelsebenen. Die Publikationssysteme sind Benchmark in der Automobilindustrie. Im Migrationsprojekt hat LexCom die Aufgabe der Integration von Stamm- und Katalogdaten sowie die Navigation innerhalb des Shops durch das Partsmodul übernommen. Dadurch ist die exakte, fahrzeugbezogene Auswahl des Classic Parts Sortiments sichergestellt.

Bessere Performance, mehr Stabilität

Mit dem Umstieg auf Adobe Commerce verbanden die Projektpartner vor allem das Ziel, die Performance des bisherigen Shopsystems zu verbessern und das System insgesamt zu stabilisieren. „Wir wollten für unsere Geschäfts- und Privatkunden ein benutzerfreundliches digitales Ökosystem für Ersatzteile, Merchandising-Artikel und Zertifikate schaffen“, sagt dazu Jens-Uwe Siebert, Projektleiter für das Volkswagen Classic Parts Projekt. „Der Shop soll die gezielte Suche nach Ersatzteilen ebenso ermöglichen wie das eher ziellose Stöbern.“ Ein Highlight des neuen VW-Shops ist dabei die Option, Ersatzteile nach Fahrgestellnummer zu suchen. Bei Volkswagen ist es für Fahrzeuge mit Baujahr ab 1998 möglich, Ersatzteile mit den individuellen Fahrzeugeigenschaften zu verknüpfen und in Kombination mit der Fahrzeugidentifikationsnummer FIN anzeigen zu lassen.


„Wir wollten für unsere Geschäfts- und Privatkunden ein benutzerfreundliches digitales Ökosystem für Ersatzteile, Merchandising-Artikel und Zertifikate schaffen. Der Shop soll die gezielte Suche nach Parts ebenso ermöglichen wie das eher ziellose Stöbern. Dieses Ziel haben wir in enger Kooperation und Kommunikation mit unseren Projektpartnern voll erreicht.“

 
Jens-Uwe Siebert

K-GVO-LC/4 / Programm Manager und Projektleiter für das Volkswagen Classic Parts Projekt


Emotionales Storytelling rund um Autoteile

Damit eröffnet der Shop nicht nur seinen Kunden bessere Möglichkeiten für die Teilesuche, auch der Shop-Betreiber selbst erhält durch die Integration des Content-Management-Systems Adobe Experience Manager neue Optionen für emotionales Storytelling rund um die Classic Parts für die Fahrzeuge mit dem berühmten VW-Logo. Dafür hat VW ein Magazin in seine digitale Erlebnisplattform integriert, in dem das Unternehmen Geschichten erzählt. „30 Jahre Volkswagen T4“, Stories über den Original-Kotflügel des VW Käfer oder über das „MyKäferTreffen 2020“ etwa sind dort zu finden. 

 

Damit die Kombi von Verkauf und Erlebnis nahtlos funktioniert, baut VW auf die Integration von Adobe Commerce und Adobe Experience Manager mit den Stammdaten und Schnittstellen innerhalb des Volkswagen-Konzerns. Für die Anbindung an die bestehende IT-Infrastruktur nutzt der Adobe-Partner TechDivision die eigens entwickelte Commerce-Integration-Plattform, die sich inzwischen in einer Vielzahl unterschiedlichster Projekte erfolgreich im Praxiseinsatz befindet.

Das, so Jens-Uwe Siebert, gehörte zu den größten Herausforderungen des Projekts: Ein so umfangreiches Teilesortiment wie bei VW Classic Parts steht und fällt mit den Stammdaten. Produktbeschreibungen und Bemaßungen stammen aus dem „Electronic Parts Information System“ EPIS des ebenfalls am Projekt beteiligten VW-Partners LexCom. Daten über Bestände, Verfügbarkeiten und Preise wiederum werden über den Magento Service Layer aus dem Warenwirtschaftssystem von VW Classic Parts integriert. Basierend auf dem Redaktionssystem gelang es mit dem partsmodul e-Commerce relevante Informationen mit der technischen Ersatzteildokumentation zu verknüpfen und somit ein System zu schaffen, welches dem Endbenutzer auf einfachste Art und Weise ermöglicht, die für sein individuelles Fahrzeug relevanten Sortimente zu ermitteln.

 

Um diese Daten nahtlos auch im Classic-Parts-Shop nutzen zu können, war die Anbindung über Schnittstellen nötig, für die es eine enge Kommunikation der Projektbeteiligten und am Ende Service-Layer gab, die das ermöglichen. „Hier, an dieser zentralen Stelle, haben die Teams der drei Partner besonders gut funktioniert“, erinnert sich Siebert an diese erfolgskritische Phase, bei der es darum ging, den hohen Anteil an Shop- und E-Commerce-Funktionalitäten zu erweitern, den Adobe Commerce und Adobe Experience Manager schon von Haus aus mitbringen. „Hier war der größte Anteil von Customizing, also an individueller Anpassung nötig“, ergänzt Stefan Willkommer, CEO des Adobe-Partners TechDivision, der neben der Implementierung dafür auch die passende Middleware lieferte.


„Wir unterstützen Volkswagen Classic Parts bereits seit 2017 beim Betrieb ihres Online-Shops. Deshalb freut es uns umso mehr, dass VW Classic Parts beim Relaunch ihrer Digital-Commerce-Experience-Plattform auf Basis von Adobe Commerce in Kombination mit dem Adobe Experience Manager weiter auf unser Know-how und unsere Erfahrung in diesem sehr komplexen Umfeld setzt und unserer Integration in die vorhandene IT-Infrastruktur vertraut.“

 
Stefan Willkommer

CEO des Adobe-Partners TechDivision


Kommunikation und Integration: Das Geheimnis hinter dem Erfolg

Am Ende steht nicht nur ein fertiger, leistungsfähiger und für die Zukunft gerüsteter Teile-Shop der VW Classic Parts, sondern auch eine Projekterfahrung der drei teilnehmenden Partner, die übereinstimmend die gute Zusammenarbeit und die enge Kommunikation loben, die angesichts der Herausforderungen bei der Integration von Systemen und Daten eine herausragende Rolle gespielt hat.


„Die Zusammenarbeit zwischen den Projekt-Teams der VW Classic Parts der TechDivision sowie LexCom war während der gesamten Projektlaufzeit extrem konstruktiv und selbst während der heißen Phase vor dem Go Live immer zielgerichtet. Somit konnten auch die letzten Aufgabenstellungen kurzfristig gelöst werden, so dass dieses anspruchsvolle Projekt fristgerecht abgeschlossen werden konnte. Ein besonderer Dank geht hier an Herrn Jens-Uwe Siebert, der als Projektleiter der Volkswagen Classic alle beteiligten Parteien sehr gut gesteuert hat.“

 
Ernst Hagl

Produktmanagement LexCom 


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