Was ist Zielgruppen-Targeting? Definition, Vorteile und Beispiele.

Adobe for Business-Team

09-16-2025

Eine Marketing-Expertin analysiert ein Kundensegment mit hoher Tendenzbewertung, zielgerichteten E-Mail-Anzeigen und Kennzahlen zur Content-Performance.

Mit Zielgruppen-Targeting könnt ihr eure Zielgruppe in kleinere Gruppen segmentieren – zum Beispiel nach Verhaltensmerkmalen, demografischen Daten, Interessen oder Kaufabsicht. So gewinnt ihr wertvolle Einblicke und könnt Kampagnen entwickeln, die eure gewünschte Zielgruppe wirklich ansprechen.

Zielgruppen-Targeting bietet euch das Potenzial, personalisierte und optimierte Erlebnisse bereitzustellen, die genau zu den Bedürfnissen und Interessen eurer Kundschaft passen.

In diesem Beitrag werden die folgenden Themen behandelt:

Was ist Zielgruppen-Targeting?

Zielgruppen-Targeting ist der Prozess, bei dem ihr eure gesamte potenzielle Kundschaft in kleinere Gruppen aufteilt – anhand klarer Merkmale und Verhaltensweisen, zum Beispiel Demografie, Interessen oder Kaufabsicht. So könnt ihr persönlichen Erlebnisse für genau die Personen schaffen, die am wahrscheinlichsten kaufen werden – und damit Conversions steigern und euer Business wachsen lassen.

Ursprünglich war Zielgruppen-Targeting vor allem ein Grundwerkzeug im Marketing: Es half, gezielt einzugrenzen, wen ihr ansprecht, und diejenigen anzusprechen, die am ehesten bereit sind, in eure Produkte oder Dienstleistungen zu investieren. Heute ist das Zielgruppen-Targeting deutlich weiter. Ursprünglich konzentrierte sich der Prozess nur auf einige primäre und sekundäre Zielgruppen mit ein, zwei groben demografischen Segmenten. Heute werden Customer Journey Analytics einbezogen und alle Verhaltensdaten eurer Kundschaft verstanden. So könnt ihr den Fokus auf granularere Zielgruppensegmente richten: wen ihr gezielt ansprechen möchtet und warum.

So definiert ihr eure Zielgruppe.

Eure Zielgruppe wirklich zu verstehen, gehört zu den entscheidenden Schritten auf dem Weg zu einer erfolgreichen Marketing-Strategie. Mit Zielgruppe ist die Gruppe von Menschen gemeint, die sich mit hoher Wahrscheinlichkeit für eure Produkte oder Services interessiert – also diejenigen, die ihr mit Markenbotschaften, Kampagnen und Angeboten erreichen wollt. Indem ihr wisst, wer diese Personen sind und was ihnen wichtig ist, könnt ihr stärker personalisierte Erlebnisse schaffen, die Interaktion und Performance steigern.

Demografische Daten.

Demografische Daten sind eine zentrale Grundlage für die Definition von Zielgruppensegmenten. Aufgeschlüsselt umfassen sie in der Regel Angaben wie Alter, Geschlecht, Wohnort, Einkommen, Bildungsgrad, Familienstand und Beruf.

Diese Merkmale vermitteln euch ein grobes, aber entscheidendes Verständnis davon, wer eure Zielgruppe ist und wie ihre Lebensumstände aussehen.

Kundenanalyse.

Kundenanalysen liefern Erkenntnisse darüber, wie Menschen mit eurer Marke interagieren. Dabei werden Verhaltensdaten wie Website-Besuche, Kaufverlauf, Produktansichten, auf der Site verbrachte Zeit und Reaktionen auf frühere Kampagnen betrachtet. Diese Erkenntnisse können mithilfe von Tools wie Adobe Analytics, CRM-Systemen (Customer Relationship Management) oder der Meta Business Suite gewonnen werden.

First-Party-Daten – also Informationen, die ihr direkt von eurer Kundschaft erhebt – sind besonders wertvoll, da sie in der Regel genauer und spezifischer für eure Zielgruppe sind. Diese Daten bilden die Grundlage für die Erstellung aussagekräftiger Kundenprofile und ermöglichen ein präziseres Targeting.

Ein gutes Beispiel für erfolgreiches Zielgruppen-Targeting sind die Marketing-Aktivitäten von Sephora. Der Kosmetikeinzelhändler nutzt Daten aus dem Treueprogramm „Beauty Insider“, um detaillierte Profile seiner Kundschaft zu erstellen. Durch die Analyse von Informationen wie vergangenen Käufen, Produktpräferenzen und dem Online-Browsing-Verhalten kann die Marke ihre Zielgruppe in hochspezifische Gruppen segmentieren und individuelle Produktempfehlungen, gezielte E-Mails sowie Erlebnisse im Laden bereitstellen. Dieses Maß an Kundensegmentierung ermöglicht es Sephora, nicht nur den Umsatz zu steigern, sondern auch nachhaltig die Loyalität der Kundschaft zu sichern.

Vorteile des Zielgruppen-Targetings.

Zielgruppen-Targeting ist eine zentrale Strategie für alle, die ihre Marketing-Aktivitäten optimieren möchten. Wenn ihr versteht, wen eure Produkte und Services besonders ansprechen, könnt ihr Botschaften und Angebote gezielt zuschneiden. Das zahlt sich in vielen Bereichen eurer Marketing-Performance aus.

Hier einige der wichtigsten Vorteile der Zielgruppen-Ansprache:

Höhere Relevanz.

Wenn ihr eure Zielgruppe versteht, könnt ihr maßgeschneidertes Messaging entwickeln und Angebote machen, die genau zu den Interessen, Bedürfnissen und Verhaltensweisen eures Marktes passen. Diese Personalisierung macht eure Inhalte relevanter – und erhöht die Chance, dass eure Zielgruppe wirklich hinschaut. Dadurch werden Kampagnen überzeugender und führen häufiger zu Conversions.

Verbesserter ROI.

Ein weiterer Vorteil des Zielgruppen-Targeting ist, dass ihr Streuverluste deutlich reduziert. Statt eure Ressourcen dafür einzusetzen, an alle zu vermarkten, könnt ihr euch auf potenzialstarke Zielpersonen konzentrieren, die mit höherer Wahrscheinlichkeit konvertieren. Das macht eure Kampagnen nicht nur kosteneffizienter und wirkungsvoller, sondern ihr erzielt auch einen höheren ROI, da eure Maßnahmen dorthin gelenkt werden, wo sie am meisten Wirkung zeigen.

Mehr Interaktion.

Menschen reagieren stärker auf Inhalte, die zu ihren persönlichen Vorlieben, Gewohnheiten und Werten passen. Personalisierte Messaging kann Klicks, Shares und Interaktionen über verschiedene Kanäle hinweg erhöhen. Das kann die Kampagnen-Performance steigern und Marken helfen, sich von der Konkurrenz abzuheben. Mit der Zeit entsteht dadurch mehr Vertrautheit und Vertrauen – weil eure Zielgruppe das Gefühl hat, dass Inhalte speziell für sie gemacht sind. Das vertieft die Beziehung zwischen eurer Marke und eurer Kundschaft.

Wie funktioniert Zielgruppen-Targeting im Marketing?

Zielgruppen-Targeting bedeutet, dass ihr analysiert, wer mit eurem Marketing-Content interagiert, damit ihr relevanten Content ausspielen könnt. Publisher und Advertiser nutzen dafür in der Regel Tools, die Kundenprofile erstellen und aufzeigen, wer eure Kundschaft ist und wie ihr sie am besten ansprecht.

Sobald ihr die Daten habt, könnt ihr beginnen, eure Zielgruppen aktiv mit euren Kampagnen anzusprechen. Beim Zielgruppen-Targeting geht es um Aktivierung: Ihr identifiziert bestimmte Segmente eurer Zielgruppe und sprecht sie gezielt an. Das kann zum Beispiel so aussehen, dass ihr passende Anzeigen ausspielt, per A/B-Test verschiedene Startseiten und Landingpages testet, um für jedes Segment die passendste Version auszupielen, oder ihnen basierend auf ihren Interessen oder demografischen Merkmalen eine zielgerichtete E-Mail sendet.

Zielgruppen-Targeting ist heute unverzichtbar, wenn ihr mit Marketing wirklich Ergebnisse erzielen wollt. Der Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Verbrauchenden ist aktuell so groß wie nie zuvor. Marken, die die richtigen Menschen mit der richtigen Botschaft, zum richtigen Zeitpunkt und über den richtigen Kanal erreichen, verschaffen sich einen klaren Vorsprung.

Beispiele für Zielgruppen-Targeting.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eure Zielgruppen zu segmentieren und so bessere Kampagnenergebnisse zu erzielen. Damit eure Strategie aufgeht, ist es wichtig, die richtigen Segmente zu wählen – und eure Maßnahmen konsequent an deren Bedürfnisse und Vorlieben auszurichten.

Hier findet ihr einige Beispiele für das Zielgruppen-Targeting:

Demografisches Targeting.

Beim demografischen Targeting segmentiert ihr eure Zielgruppe nach Merkmalen wie Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsgrad, Familienstand oder Beruf. Unternehmen nutzen demografisches Targeting, um sicherzustellen, dass ihr Messaging zur jeweiligen Lebensphase oder Einkommenssituation passen.

Beispiel: Eine Luxus-Uhrenmarke nutzt demografisches Targeting, um gezielt einkommensstarke Männer zwischen 35 und 55 Jahren anzusprechen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit Premium-Uhren kaufen.

Psychografisches Targeting.

Psychografisches Targeting geht einen Schritt weiter und betrachtet die psychologischen Merkmale eurer Zielgruppe – also Eigenschaften wie Lebensstil, Werte, Persönlichkeitsmerkmale und Einstellungen. Diese Form des Targeting ermöglicht es Marken, Zielgruppen auf einer emotionaleren, persönlicheren Ebene anzusprechen.

Beispiel: Eine Wellness-Marke spricht gesundheitsbewusste Personen an, denen Nachhaltigkeit und ein ganzheitlicher Lebensstil wichtig sind. Sie wirbt mit umweltfreundlichen Produkten und Botschaften, die genau zu diesen Werten passen.

Behavioral Targeting.

Behavioral Targeting betrachtet das tatsächliche Verhalten eurer Zielgruppe – zum Beispiel Browser-Verlauf, vergangene Käufe, Seitenaufrufe oder Interaktionen in Apps – und nutzt diese Informationen gezielte Ansprache. Mit diesem Ansatz können Marken in Echtzeit auf die Absichten und Interessen der Zielgruppe reagieren.

Beispiel: Ein E-Commerce-Unternehmen nutzt Behavioral Targeting, um Personen erneut anzusprechen, die ihren Kauf abgebrochen haben. Diese sehen anschließend Anzeigen mit genau den Produkten, die sie im Warenkorb zurückgelassen haben – und werden so gezielt dazu motiviert, ihren Kauf abzuschließen.

Interessenbasiertes Targeting.

Interessenbasiertes Targeting zielt darauf ab, Personen anhand ihrer Hobbys, Leidenschaften und Vorlieben anzusprechen. Das ist besonders effektiv, um personalisierte Inhalte und Angebote zu erstellen, die zum Lebensstil der Kundschaft passen und als relevant wahrgenommen werden.

Beispiel: Eine Sportartikelmarke richtet ihr Targeting auf Personen aus, die Interesse an Laufen oder Fitness-Equipment gezeigt haben, und bewirbt bei ihnen neue Produkt-Launches oder Rabatte auf Laufschuhe und passendes Zubehör.

Kontextuelles Targeting.

Beim kontextuellen Targeting werden Anzeigen auf Basis des gerade betrachteten Inhalts ausgespielt – nicht auf Grundlage personenbezogener Daten. Dadurch wird sichergestellt, dass euer Marketing in relevanten Umgebungen erscheint, wodurch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass es von Personen gesehen wird, die sich ohnehin dafür interessieren.

Beispiel: Ein Unternehmen, das Küchengeräte verkauft, schaltet seine Anzeigen auf Rezept-Blogs oder Food-bezogenen YouTube-Channels – also dort, wo sich die Zielgruppe bereits aktiv mit Kochen und Kulinarik beschäftigt.

Was ist eine Strategie zur Zielgruppensegmentierung?

Wenn Unternehmen verschiedene Methoden der Zielgruppenansprache effektiv einsetzen, fügen diese sich zu einer schlüssigen Segmentierungsstrategie zusammen Eine Segmentierungsstrategie beschreibt den Prozess, bei dem ihr eine breite Zielgruppe in kleinere, klar abgegrenzte Segmente mit gemeinsamen Merkmalen aufteilt. Dadurch können Marken Messaging, Angebote und Content auf bestimmte Gruppen zuschneiden.

Starke Segmentierungsstrategien ermöglichen es euch, von einer breiten Massenansprache zu präziser, personalisierter Kommunikation überzugehen und so in jedem Schritt der Customer Journey bessere Ergebnisse zu erzielen.

Die Segmentierung basiert typischerweise auf vier Hauptkategorien – Demografie, Psychografie, Verhalten und Geografie. Die Segmentierung eurer Zielgruppe in diese vier Kategorien kann euch helfen, euren Markt produktiver und sinnvoller zu organisieren.

Zum Beispiel könnte eine E-Commerce-Marke Verhaltensdaten nutzen, um Stammkundschaft von neuen Besuchenden zu unterscheiden. Daraufhin könnten sie zwei unterschiedliche E-Mail-Workflows aufbauen – einen, der Treue mit exklusiven Angeboten belohnt, und einen weiteren, der darauf abzielt, neue Besucherinnen und Besucher zu informieren und zu konvertieren. Diese Strategie kann die Kampagnen-Performance verbessern, weil jede Nachricht relevant ist und im passenden Moment kommt.

Wenn alle Targeting-Methoden in eine kohärente Strategie integriert werden, können Marken intelligentere Kampagnen ausliefern, die nicht nur die richtigen Menschen erreichen, sondern auch zum Handeln motivieren – und so stärkere, langfristige Kundenbeziehungen aufbauen.

Wie baut ihr eine Zielgruppe auf?

Zielgruppen bestehen aus einzelnen Kundinnen und Kunden – und je besser ihr eure Kundschaft kennt, desto spezifischer könnt ihr Zielgruppen erstellen. Der beste Ausgangspunkt sind Kundenprofile. Verwalten könnt ihr diese in einer Data Management Platform (DMP), einem CRM-System oder einer Kundendatenplattform (Customer Data Platform, CDP). Ergänzend lassen sich diese Profile mit Daten aus eurem Analytics-Tool anreichern – etwa mit Customer-Journey-Informationen oder Kaufverhalten. Zusätzlich könnt ihr über einen Data Marketplace Daten zukaufen oder austauschen, um eure Kundenprofile weiter zu verfeinern.

Jeder Kunde und jede Kundin sollte eine eindeutige Kennung haben, mit der ihr die jeweiligen Interaktionen konsistent über verschiedene Geräte und Datenquellen tracken könnt. Dadurch könnt ihr vermeiden, dass ein und dieselbe Person nicht mehrfach erfasst wird. Gängige Kennungen sind zum Beispiel Besucher-IDs, die an Nutzerkonten gekoppelt sind, Geräte-IDs oder Werbe-IDs wie Apples IDFA oder Androids AdID. Ihr könnt auch First-Party-Cookies nutzen, die nach wie vor unterstützt werden und sich gut zum Tracking eignen. Anders als Third-Party-Cookies, die in den meisten Browsern abgeschafft werden, erfordern First-Party-Cookies allerdings eine Einwilligung der Nutzenden, um Datenschutzvorgaben und Browser-Richtlinien zu entsprechen.

Sobald ihr eure Daten und Kundenprofile habt, folgt als nächster Schritt die Aktivierung: Ihr nutzt eure Erkenntnisse, um Erlebnisse über eure Website, eure App, per E-Mail oder per SMS bereitzustellen. Indem ihr die gemeinsamen Merkmale eurer Käuferschaft analysiert, die eure Produkte oder Dienstleistungen kaufen, könnt ihr Kampagnen entwickeln, die genau die Loyalität stärken und so Folgekäufe fördern.

So nutzt ihr Zielgruppenansprache-Tools, um eure Zielkundschaft erfolgreich anzusprechen.

Es gibt eine Reihe von Tools, die euch dabei helfen, eure Zielgruppe gezielt anzusprechen. Ob Data-Management-Plattformen oder Kundendatenplattformen: Ihr könnt Kundendaten erfassen, bündeln und analysieren, um Zielgruppen mit dem größten Kaufpotenzial zu identifizieren.

Um das Maximum aus Audience-Targeting-Tools herauszuholen, könnt ihr euch an diesen Schritten orientieren:

Schritt 1: Segmentiert eure Zielgruppe.

Schritt 2: Analysiert die Kampagnen-Performance.

Schritt 3: Optimiert auf Basis von Erkenntnissen.

Wenn eure Zielgruppe breit gefasst ist – zum Beispiel Frauen im Alter von 18 bis 49 Jahren – und die Konversion niedrig ist:

Schritt 4: Sprecht Nicht-Konvertierte erneut an.

Wie sieht Zielgruppen-Targeting im Social Media Marketing aus?

Im Social Media Marketing hilft euch Zielgruppen-Targeting dabei, euer Marketing zu optimieren, indem ihr eure Inhalte genau den Menschen zeigt, die ihr wirklich erreichen wollt, und das zur richtigen Zeit und auf dem richtigen Kanal. Zielgruppen-Targeting im Social Media Marketing beinhaltet die Bereitstellung von maßgeschneidertem Content an spezifische Benutzergruppen, die gemeinsame Merkmale wie Demografie, Interessen, Verhalten oder geografische Lage teilen. Soziale Plattformen wie Instagram, Facebook, TikTok und LinkedIn bieten ausgereifte Tools für das Targeting, mit denen Marken spezifischere Zielgruppensegmente definieren und erreichen können. So wird sichergestellt, dass euer Content von den Benutzenden gesehen wird, die wahrscheinlich interagieren, konvertieren oder die gewünschte Aktion ausführen.

Eine Haarpflegemarke, die eine neue Schuppenbehandlung startet, könnte zum Beispiel die Targeting-Funktionen von Instagram nutzen, um Männer und Frauen im Alter von 20 bis 40 Jahren anzusprechen, die mit Haarpflege-Content interagiert haben oder Beauty-Influencerinnen und -Influencern folgen. So erreicht die Kampagne eine Zielgruppe, die sich voraussichtlich für Kopfhaut- und Haargesundheit interessiert – was die Relevanz erhöht und zu bedeutenderen Interaktionen führt. Solche Arten des Targetings zeigen, wie stark Social Media Marketing sein kann, wenn es darum geht, Markenbekanntheit aufzubauen, Traffic zu steigern und echte Markenloyalität zu fördern.

Herausforderungen beim Zielgruppen-Targeting.

Zielgruppen-Targeting ist in den meisten Fällen hilfreich und unerlässlich für effektives Marketing, bringt aber auch einige Herausforderungen mit sich. Beispiele:

1. Zielgruppe zu breit gewählt.

Eine häufige Herausforderung: Die Zielgruppe ist zu breit gefasst. Wenn eure Reichweite zu groß ist – zum Beispiel Personen im Alter von 18–49 Jahren – könnt ihr diese Zielgruppe kaum gezielt ansprechen und bedienen. Ihr erreicht vielleicht viele Menschen, aber sie konvertieren möglicherweise weniger als eine stärker segmentierte Zielgruppe.

Lösung: Fokussiert euch auf kleinere, granularere Zielgruppensegmente. Statt ein großes Altersgruppen-Targeting zu verwenden, solltet ihr euren Fokus auf eine bestimmte Zielgruppe legen, zum Beispiel Frauen im Alter von 18–49 Jahren mit Interesse an Beauty oder Hautpflege. So erreicht ihr Personen, die mit höherer Wahrscheinlichkeit konvertieren. Setzt Lösungen wie Adobe Real-Time CDP zusammen mit Adobe Customer Journey Analytics ein, um präzisere Daten über eure Zielgruppe zu sammeln und einheitliche Kundenprofile aufzubauen, die euch bei einer wirksamen Segmentierung und Ansprache unterstützen.

2. „Dauerbeschallung“ derselben Zielgruppe.

Eine weitere Herausforderung besteht darin, eine zu häufige Ausspielung der Anzeigen an dieselbe Gruppe zu vermeiden. Wenn ihr weiterhin Anzeigen an Kunden ausspielt, die bereits Interesse an eurem Produkt oder eurer Dienstleistung gezeigt haben, kann das zu Über-Targeting und Werbemüdigkeit führen. Diese wiederholte Ausspielung kann eure Kunden frustrieren und zu verschwendeten Anzeigeausgaben führen. Euer Budget wird also nicht optimal eingesetzt. Entscheidend ist hier die richtige Frequenz.

Lösung: Findet die richtige Anzeigenhäufigkeit und stellt sicher, dass eure Anzeigen zur richtigen Zeit bei den richtigen Personen ankommen. Passt eure Strategie so an, dass sich eure Kundschaft nicht von euren Anzeigen überrollt fühlt. Mit Tools wie Adobe Advertising könnt ihr die Anzeigenhäufigkeit steuern und Kampagnen optimieren, um die besten Ergebnisse zu erzielen, ohne eure Zielgruppe zu übersättigen.

3. Fehlende Personalisierung in After-Sales-Kampagnen.

Viele Marken sind inzwischen gut darin, Inhalte und Anzeigen zu personalisieren – aber nach dem Kauf endet diese Personalisierung oft abrupt. Personalisierung sollte jedoch nicht mit dem Abschluss der Transaktion enden. Marken sollten Kundendaten von allen Touchpoints nutzen – vor, während und nach dem Kauf.

Lösung: Indem Marken Daten aus allen Phasen der Customer Journey analysieren, können sie auch nach dem Kauf relevante, maßgeschneiderte Erlebnisse bieten und so Loyalität, Bindung und Wiederkäufe fördern. Mit Customer Journey Analytics und Real-Time CDP könnt ihr das Tracking des Kundenverhaltens in jeder Phase nachverfolgen und Erlebnisse in Echtzeit personalisieren – sodass die Interaktion nicht nach dem Kauf endet.

4. Falsche Tools für Zielgruppenerkenntnisse.

Viele Unternehmen tun sich schwer damit, ihre Zielgruppe zu verstehen und gezielt anzusprechen, da ihnen die richtigen Tools fehlen. Ohne saubere Datenerfassung, Segmentierung oder Analyse können Unternehmen wertvolle Chancen zur Personalisierung ihrer Kampagnen verpassen. Wenn eure Tools Kundendaten nicht optimal aufbereiten oder sich Erkenntnisse nicht einfach in Maßnahmen übersetzen lassen, wird es schwer, Produkte und Services den richtigen Menschen zu zeigen.

Lösung: Investiert in eine Lösung, mit der ihr Daten über mehrere Touchpoints erfassen, analysieren und aktivieren könnt. Mit Plattformen wie Adobe Analytics und Real-Time CDP könnt ihr das Kundenverhalten kanalübergreifend nachverfolgen, Zielgruppen präziser segmentieren und personalisierte Erlebnisse bereitstellen. Diese Tools können euch dabei helfen, genaue Kundenprofile aufzubauen und nachzuvollziehen, wo in der Customer Journey sich eine Person gerade befindet.

5. Veraltete Daten.

Kundendaten müssen in Echtzeit aktualisiert werden, damit ihr wisst, wo sich eure Kundschaft im Verkaufszyklus befindet. So stellt ihr sicher, dass sie zu jedem Zeitpunkt den passenden Segmenten zugeordnet sind. Kundinnen und Kunden fallen zu unterschiedlichen Zeiten in verschiedene Kategorien. Daher ist es wichtig, dass ihr immer den Überblick darüber behaltet, wo eure Kundschaft gerade steht – und dabei alle Veränderungen berücksichtigt, die in ihrem Leben passiert sein könnten und eure Targeting-Strategie beeinflussen könnten.

Lösung: Arbeitet mit einer Plattform, die Datenaktualisierungen in Echtzeit unterstützt und es euch ermöglicht, Zielgruppen auf Basis des aktuellen Verhaltens schnell zu segmentieren und erneut anzusprechen, beispielsweise Adobe Experience Platform. Diese Suite interoperabler Tools ersetzt Marketing-Teams in die Lage, personalisierte Erlebnisse zu bieten – auf Basis von Echtzeitdaten und Insights, die Kundenprofile laufend aktuell und relevant halten.

Startet mit Real-Time CDP.

Effektives Zielgruppen-Targeting ist entscheidend, um sinnvolle Interaktion zu erzielen, den ROI zu steigern und die Customer Journey zu personalisieren. Alle Zielgruppen möchten das Gefühl haben, dass Produkte und Dienstleistungen speziell für sie entwickelt wurden. Das Zielgruppen-Targeting kann dazu beitragen, ein solches persönliches Erlebnis zu schaffen.

Damit Zielgruppen-Targeting erfolgreich ist, müssen Marken zverlässliche Daten sammeln, moderne Tools für Segmentierung und Analyse nutzen und Personalisierung über alle Phasen des Kundenzyklus hinweg anwenden.

Adobe bietet leistungsstarke Lösungen, mit denen ihr eure Targeting-Strategie optimieren und bessere Ergebnisse erzielen könnt. Mit Adobe Real-Time CDP könnt ihr auf Kundendaten von verschiedenen Touchpoints zugreifen und sie nutzen, um in Echtzeit präzise, verwertbare Profile aufzubauen. So könnt ihr genauere Zielgruppensegmente erstellen, maßgeschneiderten Content bereitstellen und die Kampagnen-Performance insgesamt verbessern.

Erkundet die Lösungen von Adobe for Business, um eure Marketing-Strategie zu verbessern:

Für euch empfohlen

https://business.adobe.com/fragments/resources/cards/thank-you-collections/rtcdp