Zielgruppen-Targeting ist in den meisten Fällen hilfreich und unerlässlich für effektives Marketing, bringt aber auch einige Herausforderungen mit sich. Beispiele:
1. Zielgruppe zu breit gewählt.
Eine häufige Herausforderung: Die Zielgruppe ist zu breit gefasst. Wenn eure Reichweite zu groß ist – zum Beispiel Personen im Alter von 18–49 Jahren – könnt ihr diese Zielgruppe kaum gezielt ansprechen und bedienen. Ihr erreicht vielleicht viele Menschen, aber sie konvertieren möglicherweise weniger als eine stärker segmentierte Zielgruppe.
Lösung: Fokussiert euch auf kleinere, granularere Zielgruppensegmente. Statt ein großes Altersgruppen-Targeting zu verwenden, solltet ihr euren Fokus auf eine bestimmte Zielgruppe legen, zum Beispiel Frauen im Alter von 18–49 Jahren mit Interesse an Beauty oder Hautpflege. So erreicht ihr Personen, die mit höherer Wahrscheinlichkeit konvertieren. Setzt Lösungen wie Adobe Real-Time CDP zusammen mit Adobe Customer Journey Analytics ein, um präzisere Daten über eure Zielgruppe zu sammeln und einheitliche Kundenprofile aufzubauen, die euch bei einer wirksamen Segmentierung und Ansprache unterstützen.
2. „Dauerbeschallung“ derselben Zielgruppe.
Eine weitere Herausforderung besteht darin, eine zu häufige Ausspielung der Anzeigen an dieselbe Gruppe zu vermeiden. Wenn ihr weiterhin Anzeigen an Kunden ausspielt, die bereits Interesse an eurem Produkt oder eurer Dienstleistung gezeigt haben, kann das zu Über-Targeting und Werbemüdigkeit führen. Diese wiederholte Ausspielung kann eure Kunden frustrieren und zu verschwendeten Anzeigeausgaben führen. Euer Budget wird also nicht optimal eingesetzt. Entscheidend ist hier die richtige Frequenz.
Lösung: Findet die richtige Anzeigenhäufigkeit und stellt sicher, dass eure Anzeigen zur richtigen Zeit bei den richtigen Personen ankommen. Passt eure Strategie so an, dass sich eure Kundschaft nicht von euren Anzeigen überrollt fühlt. Mit Tools wie Adobe Advertising könnt ihr die Anzeigenhäufigkeit steuern und Kampagnen optimieren, um die besten Ergebnisse zu erzielen, ohne eure Zielgruppe zu übersättigen.
3. Fehlende Personalisierung in After-Sales-Kampagnen.
Viele Marken sind inzwischen gut darin, Inhalte und Anzeigen zu personalisieren – aber nach dem Kauf endet diese Personalisierung oft abrupt. Personalisierung sollte jedoch nicht mit dem Abschluss der Transaktion enden. Marken sollten Kundendaten von allen Touchpoints nutzen – vor, während und nach dem Kauf.
Lösung: Indem Marken Daten aus allen Phasen der Customer Journey analysieren, können sie auch nach dem Kauf relevante, maßgeschneiderte Erlebnisse bieten und so Loyalität, Bindung und Wiederkäufe fördern. Mit Customer Journey Analytics und Real-Time CDP könnt ihr das Tracking des Kundenverhaltens in jeder Phase nachverfolgen und Erlebnisse in Echtzeit personalisieren – sodass die Interaktion nicht nach dem Kauf endet.
Viele Unternehmen tun sich schwer damit, ihre Zielgruppe zu verstehen und gezielt anzusprechen, da ihnen die richtigen Tools fehlen. Ohne saubere Datenerfassung, Segmentierung oder Analyse können Unternehmen wertvolle Chancen zur Personalisierung ihrer Kampagnen verpassen. Wenn eure Tools Kundendaten nicht optimal aufbereiten oder sich Erkenntnisse nicht einfach in Maßnahmen übersetzen lassen, wird es schwer, Produkte und Services den richtigen Menschen zu zeigen.
Lösung: Investiert in eine Lösung, mit der ihr Daten über mehrere Touchpoints erfassen, analysieren und aktivieren könnt. Mit Plattformen wie Adobe Analytics und Real-Time CDP könnt ihr das Kundenverhalten kanalübergreifend nachverfolgen, Zielgruppen präziser segmentieren und personalisierte Erlebnisse bereitstellen. Diese Tools können euch dabei helfen, genaue Kundenprofile aufzubauen und nachzuvollziehen, wo in der Customer Journey sich eine Person gerade befindet.
5. Veraltete Daten.
Kundendaten müssen in Echtzeit aktualisiert werden, damit ihr wisst, wo sich eure Kundschaft im Verkaufszyklus befindet. So stellt ihr sicher, dass sie zu jedem Zeitpunkt den passenden Segmenten zugeordnet sind. Kundinnen und Kunden fallen zu unterschiedlichen Zeiten in verschiedene Kategorien. Daher ist es wichtig, dass ihr immer den Überblick darüber behaltet, wo eure Kundschaft gerade steht – und dabei alle Veränderungen berücksichtigt, die in ihrem Leben passiert sein könnten und eure Targeting-Strategie beeinflussen könnten.
Lösung: Arbeitet mit einer Plattform, die Datenaktualisierungen in Echtzeit unterstützt und es euch ermöglicht, Zielgruppen auf Basis des aktuellen Verhaltens schnell zu segmentieren und erneut anzusprechen, beispielsweise Adobe Experience Platform. Diese Suite interoperabler Tools ersetzt Marketing-Teams in die Lage, personalisierte Erlebnisse zu bieten – auf Basis von Echtzeitdaten und Insights, die Kundenprofile laufend aktuell und relevant halten.