Grundlagen der Customer Experience (CX): Strategien und Beispiele aus der Praxis.

Adobe for Business Team

10-17-2025

Eine Fachkraft sitzt an einem Schreibtisch, umgeben von digitalen Overlays, die ein personalisiertes Angebot und eine Aufschlüsselung der Marketingausgaben über wichtige Kanäle zeigen.

Customer Experience (CX) beinhaltet die Summe aller Interaktionen, die Kundinnen und Kunden mit eurer Marke haben – und wie sie diese Interaktionen empfinden. In B2B-Umgebungen sind Erlebnisse häufig komplexer und erfordern längere Kaufzyklen, mehrere Verantwortliche und einen kontinuierlichen Nachweis des Werts. Dennoch bleiben die Erwartungen hoch. Eure Kundschaft will nahtlose, personalisierte und zuverlässige Erlebnisse über alle Kanäle und Touchpoints hinweg.

Hierfür ist eine Abstimmung zwischen Marketing-, Vertriebs-, Produkt- und Service-Teams erforderlich, unterstützt von Technologien, die Daten vereinheitlichen, Journeys orchestrieren und Ergebnisse messen. Gut umgesetzt, ist das Kundenerlebnis mehr als nur eine Initiative – es ist das Unterscheidungsmerkmal, das Loyalität, Wachstum und den Lifetime Value fördert.

In diesem Beitrag werden die folgenden Themen behandelt:

Was bedeutet Customer Experience?

Customer Experience beinhaltet jede Interaktion, die ein Kunde mit eurer Firma über alle Kanäle und Abteilungen hinweg hat – vom ersten Touchpoint bis zur Verlängerung und darüber hinaus.

Im B2B-Kontexte umfasst dies Marketing, Vertrieb, Beschaffung, Onboarding und Support. Jeder Touchpoint prägt die Wahrnehmung und Stimmung und entscheidet letztendlich darüber, ob die Beteiligten Ihre Marke als zuverlässig, reaktionsschnell und wertorientiert wahrnehmen.

CX ist mehr als eine Checkliste von Aktionen. Sie umfasst Gefühle, Eindrücke und Erwartungen. Jeder Website-Besuch, Support-Anruf oder jede Produktdemo hat das Potenzial, die Beziehung zu stärken oder zu schwächen.

Warum ist Customer Experience wichtig?

In wettbewerbsintensiven Märkten, in denen Produkte und Dienstleistungen scheinbar austauschbar sind, ist die Customer Experience der entscheidende Faktor. Sie wirkt sich auf Umsatz, Kundenbindung, Markentreue und den Customer Lifetime Value aus.

Ein nahtloses B2B-Erlebnis verkürzt die Time-to-Value, fördert interne Fürsprecher und erschließt Crosssell- sowie Upsell-Opportunities. Ein schlechtes Erlebnis bewirkt genau das Gegenteil – es bremst die Einführung, untergräbt das Vertrauen und erhöht die Abwanderungsrate.

Baut eine persönliche Verbindung auf.

Eure Kundschaft erwartet maßgeschneiderte, reibungslose Interaktionen. Die Erfüllung dieser Erwartungen stärkt Vertrauen und Treue und verwandelt Transaktionen in Beziehungen.

Prägt Bewertungen und Empfehlungen.

Zufriedene Kundinnen und Kunden teilen positive Erlebnisse, während unzufriedene negative verstärken und weitergeben. Bewertungen und Empfehlungen haben eine große Gewichtung bei Kaufentscheidungen, besonders in B2B-Einkaufsgruppen.

Fördert die Markentreue.

Wenn sich Kundinnen und Kunden wertgeschätzt fühlen, kommen sie eher zurück, empfehlen euch weiter und wachsen mit euch – das senkt die Marketing-Kosten und steigert den ROI.

Beispiele für Customer Experience.

Customer Experience kann je nach Unternehmen und Branche viele Formen annehmen. Zum Beispiel:

Was ist Customer Experience Management?

Customer Experience Management (CXM) ist die Disziplin der Analyse, Messung und Optimierung jeder Kundeninteraktion.

Im B2B bedeutet CXM, Teams auf komplexe Vertriebsprozesse abzustimmen, ein reibungsloses Onboarding sicherzustellen und den ROI fortlaufend nachzuweisen. Es erfordert einheitliche Daten, rollenbasierte Personalisierung und abteilungsübergreifende Sichtbarkeit, um Bedarfe zu antizipieren und Beziehungen zu festigen.

Technologie spielt eine zentrale Rolle. Von Marketing-Automatisierung bis hin zu Customer Success-Plattformen stützt sich CXM auf Tools, die Interaktion personalisieren, die Gesundheit der Konten überwachen und Erkenntnisse liefern, die proaktive Aktionen ermöglichen.

Wie sieht eine positive Customer Experience aus?

Ein Kundenerlebnis muss nicht auffällig sein. Es geht darum, es eurer Kundschaft einfach zu machen, ihre Ziele zu erreichen, während ihr durch Zuverlässigkeit und schnelle Reaktion Vertrauen aufbaut.

Wie sieht ein schlechtes Kundenerlebnis aus?

Ein schlechtes Kundenerlebnis entsteht oft durch generalisierte, unzusammenhängende Ansätze. Im B2B kann sich dies folgendermaßen zeigen:

Der Preis dafür ist hoch. Weltweit gehen jedes Jahr Milliarden durch vermeidbare Kundenabwanderung infolge schlechter Erlebnisse verloren.

Kundenerlebnis im Vergleich zu Kundenservice.

Kundenservice ist ein Teil der Customer Experience. Er konzentriert sich darauf, Probleme zu lösen und die Kundschaft in bestimmten Momenten zu unterstützen. Customer Experience (CX) ist umfassender und beinhaltet alle Interaktionen in Marketing, Vertrieb, Onboarding, Support und Verlängerung.

Eine geteilte Grafik, die Kundendienst und Customer Experience vergleicht, mit Symbolen und Definitionen, die Support- und Interaktion-Strategien hervorheben.

Beides ist wichtig. Hochwertiger Service stärkt das Vertrauen, aber eine starke CX-Strategie sorgt dafür, dass sich dieses Vertrauen über die gesamte Customer Journey hinweg erstreckt.

Erstellung einer Customer-Experience-Strategie.

Eine effektive CX-Strategie erfordert unternehmensweite Abstimmung. Im B2B-Bereich bedeutet dies gemeinsame KPIs wie die Nettoumsatzbindung (NRR), funktionsübergreifende Playbooks und rollenspezifisches Messaging für technische Anwender, Beschaffungsteams und Führungskräfte.

Wichtige Elemente:

Customer Experience messen und analysieren

Um zu wissen, ob eure CX-Strategien funktionieren, müsst ihr die Ergebnisse messen. Diese Messungen sind am effektivsten, wenn sie miteinander verbunden sind und nicht isoliert betrachtet werden. Jede Methode bietet eine andere Perspektive. Zusammen ergeben sie ein vollständiges Bild davon, wie zufrieden eure Kundschaft ist.

Zusammen bilden diese Ansätze ein Feedback-Ökosystem: Umfragen erfassen die Wahrnehmung, KPIs und Abwanderungsraten zeigen die Auswirkungen, Tests belegen, welche Maßnahmen erfolgreich sind, Feedback aus der Praxis erläutert den Kontext und externe Signale bestätigen den Umfang. Mit Adobe for Business – unterstützt durch Adobe Experience Platform, Adobe Journey Optimizer, Adobe Analytics, Adobe Target und Adobe Customer Journey Analytics – können Unternehmen diese Signale miteinander verknüpfen, um Strategien zu optimieren, Lücken zu schließen und den ROI der Customer Experience nachzuweisen.

Verbessert das Kundenerlebnis mithilfe einer robusten Tool-Plattform.

Das Kundenerlebnis ist heute ein geschäftskritisches Unterscheidungsmerkmal. Der Erfolg hängt von Erkenntnissen in Echtzeit, vereinheitlichten Daten und nahtloser teamübergreifender Koordination ab.

Adobe Experience Platform bildet das Fundament, indem sie Kunden- und Konto-Daten zu Echtzeitprofilen zusammenführt. Diese Profile ermöglichen personalisierte Interaktion in jeder Phase der Journey.

Flussdiagramm, das zeigt, wie Adobe Experience Platform die Customer Experience verbessert, indem es Problembereiche adressiert und Journeys optimiert.

Gemeinsam unterstützen diese Lösungen Unternehmen dabei, von isolierten Touchpoints zu einer einheitlichen, messbaren und skalierbaren Customer-Experience-Strategie zu gelangen – einer Strategie, die Kundentreue, Kundenbindung und langfristiges Wachstum fördert.

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