1. Wie Starbucks einen Omni-Channel-Ansatz nutzt.
Der internationale Kaffeeriese optimiert weiterhin die Customer Experience mit neuen Omni-Channel-Strategien. Starbucks hat seine Filialen, seine Website und die beliebte App nahtlos miteinander integriert, sodass Kundinnen und Kunden online oder über die App einkaufen und ihren Auftrag in einer Filiale abholen können.
Die Firma verlangt die Anmeldung mit einer persönlichen E-Mail-Adresse, um das kostenlose WLAN zu nutzen. So kann Starbucks Daten von Millionen Kundinnen und Kunden sammeln, die die Firma mit E-Mail-Marketing, Rabatten und anderem Messaging als Zielgruppe ansprechen kann. Und das Prämienprogramm, das Kundinnen und Kunden an ihrem Geburtstag und bei anderen Gelegenheiten mit Gratisgetränken belohnt, sorgt für mehr Kundeninteraktion und Kundenbindung.
Durch die Integration der Anwendung in die Abläufe in den Filialen stellt Starbucks sicher, dass ihr eure Getränke ganz nach euren Bedürfnissen bestellen und abholen könnt – egal, ob ihr es eilig habt oder euren Besuch geplant habt.
2. Wie Walgreens Omni-Channel-Marketing angeht.
Walgreens kombiniert sein Treueprogramm mit digitalen Tools, um Komfort für Kundinnen und Kunden zu schaffen. Sie können die Anwendung nutzen, um Rezepte zu verwalten, Benachrichtigungen zur Abholbereitschaft zu erhalten und Prämienpunkte bei allen Einkäufen zu sammeln. Im Laden werden diese Punkte nahtlos beim Kassengang angewendet und verknüpfen das digitale mit dem physischen Einkaufserlebnis.
3. Wie Sephora Augmented Reality einsetzt.
Sephora ist seit Jahren führend im Omni-Channel-Marketing mit dem Fokus auf die Schaffung eines nahtlosen, kundenzentrierten Einkaufserlebnisses.
Die Marke nutzt AR-Technologie (Augmented Reality) über ihr Virtual Artist Tool, mit dem man virtuell Make-up-Produkte, Farben und Farbtöne für verschiedene Hauttöne ausprobieren kann. Mit dieser Funktion lässt sich das Ausprobier-Erlebnis im Laden online nachbilden, was das Vertrauen stärkt und die Zahl der Rücksendungen reduziert.
Mit der Sephora App erhält die Kundschaft Tutorials, Neuigkeiten aus der Beauty- und Modewelt, Produktstarts und die Möglichkeit, auf Treueprämien zuzugreifen. Sie kann zum Beispiel nahtlos vom Ansehen eines Make-up-Tutorials zum Kauf der vorgestellten Produkte direkt in der App wechseln und dabei Treuepunkte sammeln.
Mit den AR-Tools von Sephora lässt sich das Erlebnis im Laden online nachbilden, sodass Kundinnen und Kunden zuversichtlich entscheiden können, ohne einen Laden aufsuchen zu müssen.
Dieser ganzheitliche Ansatz für das Omni-Channel-Marketing hat nicht nur die Kundenzufriedenheit verbessert, sondern auch höhere Interaktionsraten und Wiederholungskäufe vorangebracht. Durch die Verbindung von Läden, Website und Anwendung sorgt Sephora für ein nahtloses, einheitliches Erlebnis, das Kundinnen und Kunden überall erreicht.
4. Wie Target Herausforderungen im Offline- und Online-Bereich aktiv angeht.
Target kombiniert das physische Ladenerlebnis mit digitalem Komfort. Zum Beispiel können Kunden Produkte online ansehen, die Verfügbarkeit im Laden prüfen und sich für die Abholung am Straßenrand entscheiden, bei der Mitarbeitende beim Einladen der Einkäufe helfen. Diese nahtlose Integration führte zu einem deutlichen Anstieg der Online-Aufträge, die direkt über die Filialen abgewickelt werden.
5. Wie REI E-Mail-Marketing im Zusammenspiel mit E-Commerce nutzt.
REI kombiniert sein Koop-Mitgliedsprogramm mit gezieltem E-Mail-Marketing, um Treue aufzubauen. Mitglieder erhalten maßgeschneiderte Empfehlungen und exklusive Angebote per E-Mail. Zum Beispiel können Kundinnen und Kunden nach dem Kauf von Wanderausrüstung eine Follow-up-E-Mail mit Empfehlungen für Wanderwege und Einladungen zu Workshops vor Ort erhalten.