Wie CMOs eine effektive GEO-Strategie aufbauen | Adobe Deutschland
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CMO INSIGHTS

KI verändert die Suche. So passt sich Marketing mit einer GEO-Strategie an.

Markenentdeckung verschiebt sich von Keywords zu Kontexten.

Suche und Entdeckung haben sich grundlegend gewandelt. Kunden scrollen nicht mehr durch endlose Linklisten. Stattdessen wenden sie sich an KI-Tools und Chatbots, stellen ihnen direkte Fragen und erwarten konkrete Antworten, Lösungen und Empfehlungen.

Marketing- und Kreativ-Teams müssen ihren Content gezielt für KI-gestützte Suche und Entdeckung aufbereiten – ohne dabei grundlegende Prinzipien der Suchmaschinen-Optimierung oder die menschliche Verbindung zu vernachlässigen. Als CMO habt ihr die Möglichkeit, eine KI-first-Strategie zu führen: Versteht, wie sich die Interaktion eurer Kunden mit eurer Marke verändert, und lernt, euren Content erfolgreich zu auditieren und anzupassen, um in dieser neuen Welt der Entdeckung zu punkten.

Die Evolution der Suche – von der Aufmerksamkeit zur Absicht.

Der digitale Raum befindet sich im Wandel. Anstatt durch endlose Linklisten und unvollständige Antworten zu scrollen, suchen Kunden heute nach personalisierten Antworten auf konkrete Fragen. Große Sprachmodelle (LLMs) wie ChatGPT und Google Gemini treiben diesen Wandel voran – mit Auswirkungen auf jede Branche.

KI entwickelt sich zum wichtigsten Einstiegspunkt für die Produktentdeckung. Verbrauchende nutzen sie, um Angebote zu filtern, auszuwerten und Empfehlungen auf Basis individueller Bedürfnisse und Vorlieben zu erhalten. Statt nach „Die besten Hotels in Costa Rica“ zu suchen, stellen Menschen heute Fragen wie: „Wo kann ich in Costa Rica für unter 200 $ pro Nacht gut übernachten?" – und erhalten darauf direkt passende Antworten.

Im vergangenen Jahr ist KI-gestütztes Shopping um 4.700 % in die Höhe geschnellt, während Reise-Sites einen Anstieg des KI-gesteuerten Traffics um 3.500 % verzeichneten. Indem KI die Auswahl einschränkt und konkrete Bedürfnisse adressiert, wird deutlich: KI-generierte Ergebnisse zeigen nicht nur Optionen auf – sie prägen Meinungen. Genau deshalb scheint der LLM-gesteuerte Traffic kaufbereiter und zielgerichteter zu sein als der über klassische Kanäle.

Prognostizierter US-Umsatz, der bis 2028 durch KI-gestützte Suche beeinflusst wird.

Quelle: McKinsey

KI-generierte Zusammenfassungen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Marken müssen sich heute in einem Umfeld behaupten, in dem Sichtbarkeit von klassischen Rankings, wahrgenommener Glaubwürdigkeit, Markensentiment und mehr abhängt. Dennoch geben 63 % der Marketing-Fachleute an, dass ihre Firma weder Zeit, Budget noch Personal in die Optimierung für diese neue Realität investiert. Da KI die Wahrnehmung bereits vor dem ersten Klick prägt, müssen CMOs ihre Suchmaschinen-Optimierungs-Strategien jetzt um KI-Suchtaktiken erweitern – um hart erkämpfte Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit zu sichern.

Was GEO und SEO für eure Marke bedeuten.

Generative Engine Optimization (GEO) und SEO verfolgen dasselbe Ziel: die Expertise eurer Marke mit der Absicht eurer Kunden zu verknüpfen – und geben eurer Marke dabei mehr Kontrolle über ihre eigene Darstellung. Einzeln betrachtet beeinflusst jede Methode andere Phasen der Customer Journey; gemeinsam decken sie ein breiteres digitales Ökosystem ab, in dem Kunden und Agents sich ein Bild von eurer Marke und euren Angeboten machen. SEO sorgt dafür, dass euer Content so strukturiert ist, dass Agents ihn abrufen können. GEO erweitert die konsistente Repräsentation eurer Marke – in euren eigenen Worten und in denen anderer – auf Drittanbieter-Sites, auf denen Kunden zunehmend nach Validierung für ihre Kaufentscheidungen suchen.

Eure Marke braucht beides: um Content auffindbar zu machen und alle Orte zu berücksichtigen, an denen eure Marke diskutiert, zitiert und verglichen wird. Von der Kaufentscheidung bis zur Treue lenkt ein integrierter SEO- und GEO-Ansatz den Traffic, prägt die Wahrnehmung und stärkt das Vertrauen der Verbrauchenden.

Strategische Überlegungen zu SEO und GEO.

SEO

GEO

Was ist das primäre Ziel?
Sichtbarkeit gewinnen durch Top-Platzierungen in den Suchergebnissen.
Einfluss gewinnen, indem eure Marke in KI-generierten Antworten genannt, zitiert und empfohlen wird.
Woran erkennt man Erfolg?
Traffic-Wachstum durch starke Positionen auf den Ergebnisseiten der Suchmaschine.
Präsenz der Marke genau in dem Moment, in dem Entscheidungen fallen.
Welche Wirkung hat das?
Hohe Rankings steigern die Wahrscheinlichkeit eines Klicks.
KI-Integration definiert die Auswahl, bevor der Klick erfolgt.
Wie interagieren Benutzer?
Eigenständige Auswertung mehrerer Links und Quellen.
KI wertet Quellen aus und fasst sie stellvertretend zusammen.
Welche Produktmetriken sind entscheidend?
Rankings, Impressions, Sitzungen und Absprungraten.
Anteil an KI-Antworten, Qualität der Zitate, Genauigkeit der Darstellung.
Welche strategische Rolle spielt das im Trichter?
Entdeckung fördern und Besuche auf der Site steigern.
Markenwahrnehmung und -präferenz gezielt formen und bei Kaufentscheidungen auf die Shortlist gelangen.
Was macht die Marke einzigartig?
Wie ihr euch in den Seiten-Rankings behauptet.
Wie KI beschreibt, warum eure Marke anders ist oder zur Absicht der Benutzer passt.
Welche Risiken birgt eine zu geringe Investition?
Weniger Webtraffic und ein geschwächtes Ansehen in der KI-Bewertung.
Unsichtbarkeit der Marke oder Fehlinformationen bei der KI-gestützten Auffindbarkeit.
Welchen langfristigen Markenwert schafft das?
Nachhaltige Auffindbarkeit aufbauen.
Autorität und Präsenz in KI-Ökosystemen stärken.

Wer sowohl auf SEO als auch auf GEO setzt, schafft eine konsistentere Markengeschichte. Stellt euch vor, ihr führt eine große Hotelmarke und jemand fragt ein LLM nach einem Vergleich günstiger Hotels in Costa Rica. KI-Agents stützen ihre Antworten nicht allein auf eure Blogs und euren Content – sie analysieren auch, wie eure Marke auf Reddit, Wikipedia, YouTube, TikTok und anderswo erwähnt wird. Der Unterschied: Eure Marke wird nicht nur genannt, sondern aktiv empfohlen.

  • Wird euer Hotel immer wieder mit Formulierungen wie „Sauber, erschwinglich und fußläufig zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten“ beschrieben, übernehmen LLMs genau diese Sprache – und Kundinnen und Kunden gewinnen noch vor dem ersten Besuch eurer Site einen positiven Eindruck von eurer Marke.
  • Spiegeln eure Website oder euer Content die KI-Formulierungen wider – etwa mit Begriffen wie „budgetfreundliches Hotel in der Nähe des Manuel-Antonio-Nationalparks“ oder einem Artikel mit dem Abschnitt „Was loben Gäste besonders?" – stärkt diese Konsistenz die KI-Empfehlung und schafft sofort Vertrauen.

Da KI-Tools auf LLM-Basis die Kundenstimmung und Quellen im gesamten Internet überwachen, ist die Optimierung für Drittanbieter-Sites eine unverzichtbare langfristige Marketing-Strategie. Wie eure Marke auf Rückmeldungen reagiert, beeinflusst Recommendations und kann künftige Produktbeschreibungen sowie Werbekampagnen prägen.

Eure eigenen Kanäle spielen in der Entdeckungsphase nach wie vor eine wichtige Rolle – müssen aber sowohl für KI als auch für Menschen optimiert werden. Laut dem IDC-Bericht „From Gateways to Gatekeepers" nehmen KI-Crawler strukturierte Daten auf und entscheiden, was zitiert wird. Deshalb müssen Marken über die Benutzeroberfläche hinausdenken und statisches Rendering, eine klare Architektur sowie konsistente Signale in den Fokus rücken.

Werden SEO und GEO gemeinsam eingesetzt, kann euer Content mehrere Ziele auf einmal erfüllen – und ihr holt das Maximum aus euren Assets heraus. SEO macht euer Fachwissen auffindbar und gut erfassbar. GEO sorgt dafür, dass es verständlich ist und die Sprache verwendet, die Kundinnen und Kunden tatsächlich nutzen. Content im Frage-und-Antwort-Format mit klaren, prägnanten Antworten erfüllt beide Anforderungen – er verbessert die Auffindbarkeit und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass KI eure Informationen aufgreift und als vertrauenswürdig einstuft.

FAZIT

Suchmaschinen-Optimierung entscheidet darüber, ob und wie LLMs euren Content finden, aufgreifen und zitieren. Eine Strategie, die sowohl SEO- als auch GEO-Prinzipien vereint, sorgt dafür, dass eure Marke genau dann und dort präsent ist, wo es auf Sichtbarkeit, Entscheidungen und Conversions ankommt.

Was CMOs riskieren, wenn sie jetzt nicht handeln.

Da KI immer häufiger als Standard-Discovery-Tool genutzt wird, beantworten Nutzende ihre Fragen zunehmend direkt in KI-Zusammenfassungen, ohne auf Links zu klicken. Wer dennoch klickt, ist bereits bestens informiert und kaufbereit – denn Studien belegen, dass Besuchende, die über eine LLM-generierte Antwort auf eine Website gelangen, mehr als viermal besser konvertieren als solche aus der herkömmlichen Suche.

Ohne eine GEO-Strategie, die Kernbotschaften in KI-generierten Antworten verankert, riskieren Marken einen Rückgang des organischen Traffics um 20–50 %, weil sie in Zusammenfassungen nicht zitiert oder von KI zum entscheidenden Moment nicht erwähnt werden. Dieses Defizit zwingt zu teuren Aufstockungen in der Pipeline – etwa durch überhöhte Ausgaben für Paid Traffic und gesponserten Content – und treibt die Kundenakquisekosten (CAC) in die Höhe. Doch selbst ein höheres Budget garantiert keine vergleichbare Absichtsqualität wie Traffic, der durch KI-Zitierungen entsteht.

Ohne eine klare GEO-Strategie wird auch die Erfolgsmessung zunehmend schwieriger. Da KI die Customer Journey grundlegend verändert, verlieren Rankings und Klicks als Nachfragesignale an Aussagekraft. Konversationsbasierte Abfragen und antwortorientierte Erlebnisse sorgen dafür, dass eure Markenbotschaft schwankender und weniger berechenbar wird. Da LLMs auf eine Vielzahl von Quellen jenseits eurer Website zugreifen, kann sich eure Markenpositionierung täglich verschieben – eure Teams müssen daher kontinuierlich Foren, Social Media und Bewertungsseiten überwachen, um authentisch auf Kundenstimmungen einzugehen.

der Nutzenden verlassen sich bei mindestens 40 % ihrer Abfragen auf KI-generierte Zusammenfassungen.

Quelle: Bain

Handeln CMOs nicht jetzt, überlassen sie die Kontrolle über ihre Markenbotschaft externen Stimmen – und schwächen damit ihre Markenautorität in Kategorien mit hohem Entscheidungsaufwand, wo Vertrauen, Klarheit und Expertise die Conversions antreiben. Langfristig bedeutet das Fehlen einer GEO-Strategie, dass wichtige Rückmeldungen darüber ausbleiben, wie KI eure Marke interpretiert – und euren Teams die Daten fehlen, die Personalisierung, Targeting und künftige Strategien prägen.

GEO gibt eurer Marke Kontrolle und Effizienz in der Suche zurück. Indem CMOs ihre KPIs auf das ausrichten, was in KI erwähnt und zitiert wird, können sie Budgets gezielt für Assets einsetzen, die Entscheidungen prägen, die Abhängigkeit von Paid Media reduzieren, vom Cost-per-Click zum Cost-per-Decision wechseln und Marketing von einem reaktiven Kostenfaktor in einen kapitaleffizienten Wachstumsmotor verwandeln.

KERNAUSSAGE

GEO hilft Marken, ihre Botschaft zu steuern und ihr Budget optimal einzusetzen.

  • Besucher aus LLMs konvertieren 4x besser. Der Fokus sollte auf der Qualität des Traffics liegen, nicht auf der Anzahl.
  • Marken, die in KI-Zusammenfassungen nicht genannt werden, riskieren, bis zu 50 % ihres organischen Traffics zu verlieren.
  • Ohne GEO bricht die Messung zusammen und die Markenkonsistenz schwindet.

Der Aktionsplan für CMOs zur Stärkung der Markenautorität.

KI verändert grundlegend, wie Kunden Marken recherchieren, vergleichen und auswählen. CMOs können sich mit einem strukturierten, bereichsübergreifenden Plan darauf einstellen – und gezielt beeinflussen, wie ihre Unternehmen in der KI-gesteuerten Suche erscheinen.

Von schnellen Optimierungen bis hin zur langfristigen strategischen Neuausrichtung: Hier sind konkrete Maßnahmen, mit denen CMOs diesen Wandel souverän gestalten können.

Prüft und optimiert euren Content für KI-Sichtbarkeit.

Wenn eure Marke nicht weiß, wo und wie sie in KI-generierten Antworten erscheint, arbeitet die Discovery-Phase mit einem toten Winkel. LLM Optimizer Tools scannen Domains und Websites und analysieren euren Content auf Lesbarkeit – sie prüfen, ob er zu lang oder zu schwer verständlich ist.

Habt ihr euren leistungsstärksten Content identifiziert, könnt ihr euer Team damit beauftragen, Blogs in FAQ- und Erklärungs-Hybriden umzuwandeln und ergänzende Videos sowie Anleitungsvisuals zu erstellen, die eingebettet und zitiert werden können.

Wenn ihr bestehenden Content prüft, gibt es vier Punkte, die ihr im Hinterkopf behalten solltet – und konkrete Maßnahmen, die ihr ergreifen könnt, um ihn für eine KI-Zielgruppe zu optimieren.

KI-Lesbarkeit und Struktur.

Fügt am Anfang eures Longform-Contents eine Zusammenfassung von 40 bis 60 Wörtern hinzu, die beschreibt, worum es geht und für wen der Content gedacht ist.

Sorgt für eine übersichtliche H2/H3-Hierarchie, FAQ-Blöcke, kurze Abschnitte und eine einheitliche Produktterminologie.

Messaging-Konsistenz.

Spielt dieselben Definitionen und Positionierungen in PR, Bewertungsportale, Einträge und Partner-Seiten aus.

Stellt Customer Experience- und Social-Teams genehmigte Fragen-Antworten-Blöcke zur Verfügung, damit sie auf Reddit, YouTube und in Foren konsistent kommunizieren können.

Answer-first-Format.

Formuliert H2/H3-Überschriften als Fragen, die Kunden tatsächlich stellen, oder fügt FAQ-Abschnitte ein.

Stellt sicher, dass euer Content entweder euer Produkt mit Alternativen vergleicht, Use Cases hervorhebt, Preise erläutert oder Benutzer Schritt für Schritt durch die Anwendung führt.

Strukturierbarkeit.

Unterteilt dichte Absätze in Unterabschnitte von 150 bis 200 Wörtern und nutzt Aufzählungen, Tabellen und Checklisten.

Implementiert Content-Gliederungen, Sprunglinks und Inhaltsverzeichnisse. Sorgt dafür, dass Seiten als statisches, schlankes HTML gerendert werden, und minimiert JS-abhängigen Content.

Um den Schwung aufrechtzuerhalten, empfiehlt es sich, einen Governance-Rhythmus zu etablieren, der die Brieferstellung, den kreativen Prozess und den Content-Output standardisiert. Dazu gehören:

  • Monatliche Aktualisierungslisten der Top-50-Assets nach Umsatzrelevanz.
  • Vierteljährliche Audits für verbleibende Inhalte.
  • Anforderungsdokumente für Content-Produkte mit Ziel-Prompts, Antwortzusammenfassungen, FAQs, verbindlicher Terminologie und einem Messplan.

Ein klares Framework für die Erstellung und Messung von Content ist ausschlaggebend, da Entscheidungen zunehmend durch KI-generierte Antworten geprägt werden. Marken steigern ihre Auffindbarkeit, wenn sie ein dauerhaftes und skalierbares Content-System aufbauen, in dem jede Seite in Abschnitte teilbar ist, klare Antworten liefert und konsistent formuliert ist. Wer Autorität aufbaut und mehr Zitierungen sowie Recommendations erhält, reduziert die Abhängigkeit der Organisation von Paid Media, verbessert die Conversion-Effizienz und gewinnt kontinuierliche Erkenntnisse darüber, wie die Marke beschrieben und wahrgenommen wird.

Länge und Tiefe spielen nach wie vor eine Rolle – entscheidend ist jedoch, dass euer Content die drängendsten Fragen eurer Zielgruppe direkt beantwortet.

Baut einen kontinuierlichen Feedback-Loop auf.

Eine zukunftsorientierte GEO-Strategie verwandelt Suche und Entdeckung in eine integrierte, teamübergreifende Gemeinschaftsleistung.

CMOs sollten gezielt dafür sorgen, dass ihre Teams reibungsloser zusammenarbeiten – und dafür gibt es verschiedene Ansätze.

  • Richtet ein wöchentliches bereichsübergreifendes Kurzmeeting ein mit Beteiligung aus Suchmaschinen-Optimierung, Content und Creative, PR und Kommunikation, Social Media, Paid und Entwicklung.
  • Verfolgt wichtige Quellen nach Thema oder Kategorie, darunter Subreddits, Wikipedia-Seiten, YouTube-Kanäle, TikTok und Instagram, führende Bewertungsplattformen, relevante Publisher und Konzerngesellschaften.
  • Weist euer Analyse-Team an, den KI-Antwortanteil, die Zitierqualität und die inhaltliche Korrektheit der Darstellung in den Fokus zu rücken.
  • Führt alle Content-, PR-, Produktbeschreibungs- oder Angebots-Updates durch einen schlanken Validierungsprozess, der Nachrichtenkonsistenz, eine antwortorientierte Struktur und die Synchronisation mit Drittanbietern sicherstellt.
  • Definiert klare Rollen pro Team – Content und Creative (Content KI-gerecht aktualisieren), PR und Kommunikation (Marken-POV in vertrauenswürdigen Medien platzieren und auf Top-Sichtbarkeits-Threads mit genehmigten Q&As reagieren), Paid (autoritative Produktplatzierungen sowie Creator- und Influencer-Partnerschaften verstärken) und Social Media (Antworten auf wiederkehrende Fragen standardisieren).
  • Legt Entscheidungs-Schwellenwerte fest, zum Beispiel automatische Korrekturen beim Absinken des KI-Sichtbarkeitsanteils oder Budgetverschiebungen auf Basis der Content-Performance.

Ein bereichsübergreifendes System hilft Teams dabei, die KI-Darstellung ihrer Marke zu erkennen, zu verstehen und gezielt zu verbessern. Externe Veränderungen lassen sich so schneller korrigieren – mit präziseren Narrative-Anpassungen, klügerer Budget-Zuordnung, einem höheren KI-Antwortanteil und niedrigeren Gesamtakquisitionskosten.

Übergreifende Zusammenarbeit zwischen Marketing- und Kreativ-Teams.

Wenn Teams auf Basis derselben Erkenntnisse und Informationsquellen arbeiten, wird der kreative Output strategisch fokussierter und datengestützt.

Eine erfolgreiche GEO-Implementierung erfordert, dass Creative-, Suchmaschinen-Optimierungs-, PR/Marken-, Entwicklungs- und Marketing-Teams Hand in Hand ein Content-Produktionssystem aufbauen, das auf die Erstellung kanalübergreifend nutzbarer Assets ausgerichtet ist. Führt euer PR-Team zum Beispiel eine Umfrage zu einem bestimmten Trend durch, kann das Kreativ-Team die Ergebnisse für die Website nutzen – etwa als ausführlichen Blogpost oder als Grundlage für TikTok-Videos, die von der Sprache der Verbrauchenden inspiriert sind. Dieser Ansatz stärkt einen kreativen Prozess, der auf aktuellen Erkenntnissen, authentischer Kundensprache, aktuellem Stimmungsbild und klaren Narrativen aufbaut.

Als CMO habt ihr die Möglichkeit, eure Creative- und Marketing-Teams stärker zu verzahnen und das Potenzial der KI-Ära voll auszuschöpfen.

  1. Legt fest, dass alle Kreativ-Briefings die wichtigsten Kundenfragen und Suchanfragen, das aktuelle Stimmungsbild sowie die zentralen Markenbotschaften enthalten müssen, die die Marke in KI-Antworten verankern soll.
  2. Baut eine gemeinsame Pipeline von der Erkenntnis zum Asset auf, indem ihr Erkenntnisse aus Suchmaschinen-Optimierung, PR, Social Listening und Analyse zentralisiert und dann einer kreativen Fachkraft übertragt, diese Erkenntnisse in einen Multiformatplan (Blogs, Videos, Social-Media-Posts, PR-Platzierungen) zu übersetzen.
  3. Gestaltet jedes Asset so, dass es wiederverwendbar (modulare Skripte, Zitate, Daten-Callouts), leicht erfassbar (klare Überschriften, Zusammenfassungen, Captions) und KI-tauglich (eindeutige Aussagen, einheitliche Begriffe, transkriptfähige Texte) ist.
  4. Stimmt den kreativen Output auf die Sprache der Verbrauchenden ab, indem ihr Formulierungen aus Rezensionen, Suchanfragen und Community-Diskussionen aufgreift und diese Begriffe dann in Texten, Visuals, Captions und Transkripten einheitlich verwendet.
  5. Messt die Wirkung kanalübergreifend, indem ihr verfolgt, wie eine einzelne Erkenntnis auf Web, Social Media, Video und in KI-Erwähnungen performt.

Ein einheitliches Betriebssystem bringt das Maximum aus eurem Content heraus. Das Ergebnis: höhere Sichtbarkeit, stärkere Markenautorität und ein effizienterer Einsatz von Creative- und Medienbudgets für eine konsistente, relevante Customer Journey.

Bringt eine ganzheitliche Perspektive in eure GEO-Journey.

Da KI-gestützte Suche die klassische Suche zunehmend ablöst, benötigen CMOs Sichtbarkeit aus verschiedenen Blickwinkeln. Erfolg in einem KI-vermittelten Markt bedeutet, GEO und Suchmaschinen-Optimierung gemeinsam zum Einsatz zu bringen – damit eure Marke gefunden und gewählt wird. Das erfordert kontinuierliche Sichtbarkeit darüber, wo eure Marke in KI-Antworten erscheint, wie sie beschrieben wird und welche externen Signale diese Antworten beeinflussen.

Mit dem CMO-Aktionsplan und der Checkliste kann euer Team Botschaften schnell korrigieren, gezielt auf die Assets setzen, die Käuferinnen und Käufer überzeugen, und Autorität aufbauen – noch bevor der erste Klick erfolgt.

Adobe Brand Visibility bietet Marketing-Teams ein zentrales Tool, mit dem ihr eure GEO-Strategie aufbauen und verwalten könnt. Statt verschiedene Tools zu jonglieren oder verstreute Erkenntnisse zusammenzusuchen, erhaltet ihr eine einheitliche Plattform, die zeigt, wie eure Marke auf den wichtigsten KI-Plattformen interpretiert, zusammengefasst und empfohlen wird. Mit gezielten, priorisierten Empfehlungen – von strukturellen Korrekturen bis hin zu Verbesserungen der Klarheit – befähigt Brand Visibility Marketing-Verantwortliche, entschlossen zu handeln, Ressourcen dort einzusetzen, wo sie den größten Unterschied machen, und die Performance ihrer Marke im wachsenden generativen Ökosystem kontinuierlich zu stärken.

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