Was ist ein CMS?
Ein Content-Management-System (CMS) ermöglicht die einfache Content-Erstellung, die Zusammenarbeit im Team und die reibungslose Bereitstellung ansprechender digitaler Erlebnisse auf allen Kanälen. Unternehmen sind damit in der Lage, mühelos die Nachfrage nach Content zu erfüllen und mit der Kundschaft in Kontakt zu treten.
In diesem Artikel zu Content-Management-Systemen erfahrt ihr mehr über folgende Themen:
- Was ist ein CMS?
- Wie funktioniert ein CMS?
- Warum ist ein CMS für Unternehmen wichtig?
- Was sind die wichtigsten Funktionen eines CMS?
- Was sind die Vorteile eines CMS?
- Beliebte CMS-Plattformen
- Erste Schritte mit dem richtigen CMS
Was ist ein CMS?
Ein Content-Management-System ist eine Software, mit der digitaler Content erstellt, verwaltet und bereitgestellt werden kann. Es ist ein zentraler Ort, an dem Web-Content verwaltet werden kann und Teams Content gemeinsam bearbeiten, veröffentlichen und aktualisieren können.
Besonders praktisch sind die Funktionen für Echtzeit-Bearbeitung und -Vorschau. Content-Änderungen werden damit sofort angezeigt, sodass ihr unmittelbar feststellen könnt, wie Content nach seiner Veröffentlichung aussieht. Dies optimiert den gesamten Content-Erstellungsprozess. Ein CMS lässt sich auch mit bestehenden Sammlungen digitaler Assets integrieren. Damit wird sichergestellt, dass alle Ressourcen stets aktuell sind und nicht doppelt bearbeitet werden.
Im Prinzip dient ein CMS als Brücke zwischen Unternehmen und Zielgruppe, da ihr damit auf allen Kanälen konsistente digitale Erlebnisse bereitstellen könnt.
Wie funktioniert ein CMS?
Die Verwaltung einer Website ohne ein CMS kann schwierig sein, da dazu manuelle Programmierung und umfangreiche technische Kenntnisse erforderlich sind. Ein CMS unterstützt euch dabei. Es bietet Tools zum Erstellen, Aktualisieren und Verwalten von Content, ohne dass Programmierungsarbeit erforderlich ist.
Adobe Experience Manager Sites bietet beispielsweise drei CMS-Optionen: traditionell, hybrid und headless. Diese ermöglichen nahtlose Zusammenarbeit zwischen Marketing- und Entwicklungs-Team. Marketing-Fachleuten stehen Drag-and-Drop-Tools zur Erstellung und Aktualisierung von Seiten zur Verfügung, während das Entwicklungs-Team APIs verwenden kann, um Personalisierungsmaßnahmen zu skalieren.
Im Headless-Modus wird Content getrennt von seiner Darstellungsebene gespeichert. Dadurch kann er wiederverwendet und für unterschiedliche Kanäle, wie etwa E-Mails, Mobile Apps und Web-Seiten, konsistent und effizient bereitgestellt werden.
Experience Manager Sites vereinfacht den Content-Workflow von der Erstellung bis zum Targeting, sodass dafür nur drei einfache Schritte erforderlich sind:
- Content-Erstellende aktualisieren den Website-Content. Diese Aktualisierungen können in einer Vorschau angezeigt, überprüft und für die Veröffentlichung freigegeben werden – bei Bedarf auch kanalübergreifend.
- Content wird veröffentlicht. Die Veröffentlichung erfolgt entweder sofort oder wird für einen künftigen Zeitpunkt geplant.
- Website-Besucherinnen und -Besucher sehen die Änderungen auf der Livesite.
Warum ist ein CMS für Unternehmen wichtig?
Große Unternehmen haben spezielle Anforderungen. So müssen große Mengen an Content verwaltet, die Zusammenarbeit zwischen Teams koordiniert und konsistente Customer Experiences weltweit bereitgestellt werden. Ohne die richtigen Tools sind diese Prozesse nicht effizient zu bewältigen. Darüber hinaus sind Skalierbarkeit und Personalisierung nur eingeschränkt möglich.
Ein für die Anforderungen von Großunternehmen konzipiertes CMS wie Adobe Experience Manager Sites schafft Abhilfe. CMS-Systeme der Enterprise-Klasse verfügen über Funktionen wie Headless-Content-Bereitstellung, vorlagenbasiertes Authoring und nahtlose Integration mit Adobe Experience Cloud und ermöglichen es Teams, diesen hohen Anforderungen gerecht zu werden.
CMS-Systeme der Enterprise-Klasse haben mehrere entscheidende Vorteile und ermöglichen Unternehmen Folgendes:
- Bereitstellung von Omni-Channel-Erlebnissen. Headless-CMS-Tools ermöglichen die konsistente, kanalübergreifende Bereitstellung von Content.
- Optimierung von Workflows. Zentralisierte Plattformen beseitigen Silos und fördern die Zusammenarbeit.
- Mühelose Skalierung. Tools der Enterprise-Klasse bewältigen die steigende Nachfrage nach Content auf der ganzen Welt.
Was sind die wichtigsten Funktionen eines CMS?
Benutzerfreundliche Oberfläche.
Ein CMS sollte über intuitive Tools zur Erstellung und Bearbeitung von Content verfügen. Tools wie Drag-and-Drop-Funktionen und visuelle Editoren ermöglichen es Marketing-Fachleuten, Seiten ohne technisches Fachwissen einfach zu gestalten und zu aktualisieren. Dies reduziert die Abhängigkeit von der Entwicklungsabteilung, sodass sich Marketing-Teams ganz auf die schnelle Bereitstellung von ansprechendem Content konzentrieren können.
Workflow und Freigabeprozess.
Ein leistungsstarkes CMS verfügt über Workflow-Tools für einen reibungslosen Freigabeprozess. In großen Teams sorgen Workflows dafür, dass Content vor seiner Veröffentlichung die erforderlichen Freigaben erhält , z. B. von der Rechtsabteilung, der Geschäftsführung oder den Autorinnen und Autoren. Funktionen wie rollenbasierte Berechtigungen und automatische Benachrichtigungen ermöglichen, dass dieser Prozess ordnungsgemäß und termingerecht abläuft.
Integration mit anderen Systemen.
Die nahtlose Integration mit Tools wie E-Commerce-Plattformen, CRM-Systemen und DAM-Systemen (Digital Asset Management) ist für eine moderne Content Supply Chain unerlässlich. Diese Integrationen ermöglichen kohärente digitale Erlebnisse, da sie verschiedene Funktionen miteinander verknüpfen, wie etwa die Überwachung von Produktbeständen, den Bezahlvorgang und die Erfassung von Kundendaten bei Web-Erlebnissen.
Analyse und Personalisierung.
Ein innovatives CMS bietet Analyse- und Personalisierungsfunktionen – entweder nativ oder über Integrationen. Mithilfe dieser Tools kann die Content-Performance erfasst und Customer Experiences können an bestimmte Zielgruppen angepasst werden. So können Analysen beispielsweise Aufschluss darüber geben, welcher Content bei Besucherinnen und Besuchern am besten ankommt, sodass künftige Strategien entsprechend ausgerichtet werden können.
Content-Speicherung und Asset-Management.
Ein CMS mit integriertem Digital Asset Management vereinfacht die Organisation von Bildern, Videos und anderen Assets. Durch die zentrale Speicherung ist Content für alle zugänglich und unnötige Doppelarbeit wird vermieden. Dies verbessert außerdem die Auffindbarkeit und Wiederverwendbarkeit von Assets.
Kanalübergreifende Bereitstellung von Content.
Heutzutage interagieren Zielgruppen mit Marken über verschiedene Kanäle, ob über Websites, Mobile Apps, Geräte im Internet der Dinge oder Social Media. Ein CMS muss deshalb in der Lage sein, Content an all diesen Touchpoints nahtlos bereitzustellen und dabei jedes Mal eine konsistente User Experience zu bieten.
Was sind die Vorteile eines CMS?
1. Einfache Erstellung und Veröffentlichung von Content.
Benutzerfreundliche Tools ermöglichen es Marketing-Fachleuten, Web-Seiten, Blogs und anderen Content ohne technische Herausforderungen zu erstellen und zu bearbeiten. So können sich Marketing-Fachleute auf die Qualität des Contents konzentrieren, während sich das Entwicklungs-Team um komplexe technische Aufgaben kümmern kann.
2. Optimierung von Workflows und Zusammenarbeit.
Ein CMS ist eine zentrale Plattform, auf der Teams von jedem beliebigen Ort aus effizient zusammenarbeiten können. Während Marketing-Fachleute Content erstellen und bearbeiten, kann sich die Entwicklungsabteilung auf Backend-Prozesse konzentrieren und Stakeholder können die Inhalte mühelos freigeben.
3. Integrierte Optionen zur Suchmaschinenoptimierung (SEO).
Viele CMS-Plattformen verfügen über integrierte SEO-Optionen, wie z. B. anpassbare Metatags, URL-Optimierung und XML-Sitemaps. Diese Funktionen ermöglichen es euch, Content für Suchmaschinen zu optimieren, die Sichtbarkeit zu erhöhen und den organischen Traffic zu steigern.
4. Effektive Organisation und Verwaltung von Content.
Tagging-, Kategorisierungs- und Metadaten-Tools unterstützen bei der Organisation von Content, damit er mühelos abgerufen werden kann. Funktionen zur Versionskontrolle und Archivierung stellen sicher, dass Content auch langfristig aktualisiert wird und relevant bleibt.
5. Konsistentes Branding und Design.
Vorlagen und anpassbare Design-Elemente sorgen für Markenkonsistenz. Ein CMS gewährleistet eine einheitliche visuelle Darstellung von Content – unabhängig davon, ob er auf einer Website veröffentlicht oder per Update an eine Mobile App gesendet wird.
6. Skalierbarkeit und Flexibilität.
Wenn euer Unternehmen wächst, wächst euer CMS mit. Plug-ins, Erweiterungen und Integrationen statten die Plattform mit neuen Funktionen aus. Dadurch könnt ihr neue Herausforderungen und Chancen angehen, ohne euer System austauschen zu müssen.
Beliebte CMS-Plattformen der Enterprise-Klasse.
Adobe Experience Manager Sites.
Coca-Cola, BMW, Dell, Casio und Sony nutzen Experience Manager Sites, da diese Lösung kanalübergreifende Content-Bereitstellung, vorlagenbasiertes Authoring und Headless-CMS-Funktionen bietet. Durch die Integration von Experience Manager Sites mit Adobe Experience Cloud entsteht eine nahtlose Verbindung mit Adobe Customer Journey Analytics, Adobe Real-Time CDP und Adobe Target. Dies ermöglicht datengestützte Personalisierung und Echtzeit-Erkenntnisse.
WordPress VIP.
WordPress VIP vereint die Flexibilität von WordPress mit Funktionen der Enterprise-Klasse, wie z. B. vollständig verwaltetem Hosting, einem Headless-CMS und einer umfangreichen Plug-in-Bibliothek. WordPress VIP lässt sich nahtlos mit Tools wie WooCommerce und Analyseplattformen integrieren und bietet globale Skalierbarkeit und zuverlässige Performance für Websites mit hohem Traffic. Diese benutzerfreundliche Lösung ermöglicht es Teams, außergewöhnliche digitale Erlebnisse im benötigten Umfang bereitzustellen.
Drupal.
Drupal ist ein flexibles, skalierbares Open-Source-CMS, das sich optimal für komplexe, umfangreiche Websites eignet. Diese Lösung ist bei Behörden beliebt, da sie hohe Sicherheits- und Compliance-Standards bietet. Drupal ermöglicht durch seine modulare Architektur umfassende Anpassung, sodass Entwicklerinnen und Entwickler maßgeschneiderte Lösungen für spezifische Anforderungen erstellen können. Durch seine umfassenden Sprachoptionen und seinen starken Community-Support ist es eine hervorragende Wahl für Institutionen, die vielfältige Plattformen mit großen Content-Mengen betreiben.
Joomla.
Joomla ist ein vielseitiges Open-Source-CMS, das Benutzerfreundlichkeit mit innovativen Funktionen vereint. Es eignet sich insbesondere für Unternehmen, die flexible Content-Strukturen und Funktionen für mehrere Sprachen benötigen. Die umfangreiche Erweiterungsbibliothek ermöglicht es Unternehmen, Websites an ihre spezifischen Anforderungen anzupassen. Deshalb eignet sich diese Lösung hervorragend für mittlere bis große Unternehmen.
Salesforce CMS.
Salesforce CMS ist eine Cloud-basierte Plattform zur Erstellung und Verwaltung personalisierter, kanalübergreifender Inhalte. Salesforce CMS ist nahtlos mit anderen Salesforce-Tools integriert. Unternehmen sind damit in der Lage, während der gesamten Customer Journey konsistente Botschaften auszusenden. Diese Lösung bietet Skalierbarkeit, KI-gestützte Empfehlungen und Benutzerfreundlichkeit und eignet sich ideal für Unternehmen, die eine Plattform für zentralisiertes Content-Management suchen.
Sitecore.
Sitecore ist ein CMS auf Enterprise-Niveau, das Content-Management mit datengestützter Personalisierung vereint. Mit dieser Lösung können Unternehmen gestützt auf Kundendaten und Analysen kanalübergreifend maßgeschneiderte Erlebnisse bereitstellen. Sitecore verfügt über eine modulare Plattform, Skalierbarkeit und Digital-Marketing-Tools und ist damit ideal für Unternehmen, die die Kundeninteraktion verbessern und Conversions steigern möchten.
Erste Schritte mit dem richtigen CMS.
Die Bereitstellung personalisierter Inhalte im benötigten Umfang kann schwierig sein. Adobe Experience Manager Sites vereinfacht diesen Prozess durch Tools, die die Zusammenarbeit von Marketing- und IT-Teams auf derselben Plattform ermöglichen.
Mit Experience Manager Sites kann euer Team:
- Omni-Channel-Erlebnisse bereitstellen. Drag-and-Drop-Tools und Headless-CMS-Funktionen vereinfachen die kanalübergreifende Content-Bereitstellung, sparen Zeit und gewährleisten Konsistenz.
- Content- und Entwicklungs-Workflows optimieren. Zentralisierte Abläufe beseitigen Silos, verbessern die Zusammenarbeit und minimieren manuelle Aufgaben.
- Problemlos skalieren. Tools der Enterprise-Klasse stellen sicher, dass euer CMS mit eurem Unternehmen mitwächst sowie steigende Content-Nachfrage und neue digitale Strategien bewältigt.
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