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Was ist eine Kundendatenplattform?

Eine Marketing-Fachfrau prüft ein einheitliches Kundenprofil, das Aktivitäten wie Seitenbesuche, per SMS erhaltene Buchungscodes und E-Mail-Interaktionen zeigt.

Zusammenfassung: Kundendatenplattformen ( Customer Data Platforms, CDPs) lösen eine der größten Herausforderungen im modernen Marketing: Kundendaten liegen verstreut in voneinander getrennten Systemen. Sie führen Daten von sämtlichen Touchpoints – Web, Mobile, CRM, Callcenter – zu Echtzeitprofilen zusammen, die personalisierte, datenschutzkonforme Erlebnisse im benötigten Umfang aktivieren. Im Gegensatz zu älteren Martech-Systemen sind CDPs für Agilität, Data Governance und Integration auf Unternehmensebene konzipiert. In einer Digital-First-Welt sind Daten das Erlebnis. Jede Kundenerwartung – von Relevanz bis Geschwindigkeit – basiert darauf, wie gut ihr Daten erfasst, verknüpft und nutzt.

Eine Kundendatenplattform zentralisiert Kundendaten für Marketing und Personalisierung über alle Kanäle hinweg. In diesem Leitfaden erklären wir euch, was eine Kundendatenplattform ist, wie sie funktioniert und warum sie für moderne Marketing-Teams so wichtig ist.

In diesem Beitrag werden die folgenden Themen behandelt:

Was ist eine Kundendatenplattform?

Ein CDP hilft Unternehmen, Kundendaten aus verschiedenen Systemen und Quellen zu verwalten.

Stellen wir uns vor, eure Firma hat eine hervorragende Marketing-Strategie. Wahrscheinlich habt ihr Analyse-Tags auf eurer Firmen-Website, sodass ihr Verhaltens-Daten darüber sammelt, wie Interessierte mit der Seite interagieren.

Vielleicht schaltet ihr außerdem Werbekampagnen und erfasst Daten dazu, wer mit diesen Kampagnen in Berührung gekommen ist und wie sie darauf reagiert haben.

Ihr habt möglicherweise ein E-Mail-System, das Newsletter und Sonderangebote versendet, und möchtet nachvollziehen, wie die Interaktion eurer Kunden mit diesen E-Mails aussieht.

Das ist eine ganze Menge an Daten, die im Alltag schnell unübersichtlich wird. Eine Kundendatenplattform macht das leichter.

Wofür wird eine Kundendatenplattform verwendet?

Kundenpräferenzen entwickeln sich kontinuierlich weiter – und Personalisierung wird schnell zur Mammutaufgabe, wenn ihr keine Lösung habt, die große Mengen kanalübergreifender Daten durchforstet und sauber einzelnen Kundenprofilen zuordnet. Genau diese Skalierbarkeit ist eine der großen Stärken von Kundendatenplattformen.

Im Marketing setzen Unternehmen Kundendatenplattformen ein, um personalisierte Kampagnen und konsistente, kanalübergreifende Erlebnisse zu bieten – oft spricht man von CDP-Marketing. Indem ihr einheitliche Profile erstellt, könnt ihr eure Kundschaft zum richtigen Zeitpunkt und über den richtigen Kanal mit relevanten Nachrichten erreichen – sei es per E-Mail, im Web, in der Mobile App oder im Laden.

Was eine CDP einzigartig macht, ist ihre Fähigkeit, Daten aus allen Bereichen eures Unternehmens zu erfassen und sie für die Aktivierung an allen Touchpoints verfügbar zu machen. Anders als eine Data Management Platform (DMP), wie z. B. Adobe Audience Manager, arbeitet eine CDP mit bekannten Kundendaten. Sie erfasst und speichert personenbezogene Daten wie E-Mail-Adressen, Postadressen und Telefonnummern, um eine genauere und effektivere Kundeninteraktion zu ermöglichen.

Was ist ein Kundenprofil?

Ein Kundenprofil ist eine zentrale Sammlung aller Datenpunkte, die ihr zu einer einzelnen Person habt – von demografischen Angaben über Verhaltenssignale bis hin zu Transaktionshistorie und Präferenzen. Je vollständiger ein Kundenprofil, desto besser das Kundenerlebnis, das ihr bereitstellen können.

Doch es reicht nicht aus, alle Daten an einem Ort zu haben. Damit ein Profil wirklich wertvoll ist, muss es fortlaufend in Echtzeit aktualisiert werden – also über alle Kanäle hinweg jede neue Interaktion widerspiegeln. Das ist eine der wichtigsten CDP-Funktionen – und einer der Hauptgründe, warum viele Unternehmen auf eine Real-Time CDP wie die von Adobe setzen.

Wenn ein Kunde zum Beispiel eure Website auf der Suche nach einem Produkt durchstöbert und anschließend euer Service-Team kontaktiert, kann ein Echtzeit-Kundenprofil diese Interaktion unmittelbar anzeigen. Dadurch kann das Service-Team relevanteren Support bieten – und es wird sichergestellt, dass Marketing-, Vertriebs- und Service-Abteilungen alle mit denselben aktuellen Informationen arbeiten.

Auf einer Kundendatenplattform sind diese Profile der Motor für Personalisierung, Segmentierung, Journey-Analysen und vieles mehr.

Häufige Use Cases für eine CDP.

Hier sind einige der gängigsten Möglichkeiten, wie Unternehmen Kundendatenplattformen einsetzen, um erfolgreicheres Marketing zu betreiben:

  • Personalisierungs- und zielgerichtete Marketing-Kampagnen: Mit Kundendatenplattformen können Unternehmen umfassende, einheitliche Kundenprofile aufbauen, die hochgradig personalisierte Erlebnisse schaffen. Beispielsweise kann ein Einzelhändler eine Kundendatenplattform nutzen, um Produkte basierend auf dem jüngsten Browsing-Verhalten, dem Einkaufsverlauf und dem Standort dynamisch zu empfehlen. Dieses Maß an Granularität verbessert die Klickrate, die Konversionsrate und den Lebenszeitwert – und ist ein wesentlicher Vorteil einer Kundendatenplattform.
  • Omni-Channel Customer Experience: Die Kundschaft wechselt nahtlos zwischen Kanälen und erwartet, dass ihr Erlebnis sie dabei begleitet. Ein CDP sorgt dafür, dass das Messaging über E-Mail, Apps, Websites und sogar physische Storefronts hinweg konsistent ist. Indem ihr Daten zentralisiert, könnt ihr eure Maßnahmen koordinieren und kohärente Erlebnisse bereitstellen, die sich für die Kundschaft nahtlos anfühlen.
  • Customer Journey Analytics: Mit einer CDP erhalten Marketing- und Analysten-Teams einen vollständigen Blick darauf, wie sich Kundinnen und Kunden durch ihre Journey bewegen – vom ersten Touchpoint bis zur Conversion und darüber hinaus. So könnt ihr Absprungpunkte identifizieren, die Kampagneneffektivität bewerten und Verhaltensmuster aufdecken, die zu smarteren Strategien führen.
  • Account-basiertes B2B-Marketing: In B2B-Umgebungen unterstützt eine B2B-CDP dabei, Daten auf Konto-Ebene zu vereinheitlichen – indem mehrere Verantwortliche und Interaktionen mit einer einzigen Organisation verbunden werden. So können Marketing und Vertrieb personalisierte, Account-spezifische Kampagnen steuern und auf Basis von Echtzeit-Interaktionssignalen hochwertige Opportunities priorisieren.

DieseUse Cases für eine CDP zeigen die Flexibilität und Leistungsfähigkeit einer Kundendatenplattform – sie unterstützen nicht nur skalierbare Personalisierung, sondern sorgen auch dafür, dass Marketing, Vertrieb und Service eine einheitliche, zuverlässige Sicht auf die Kundschaft haben.

CDP vs. CRM vs. DMP

Kriterium
CDP
CRM
DMP
Hauptzweck
Vereinheitlicht und organisiert Kundendaten zur Personalisierung von Marketing-Maßnahmen
Verwaltet Kundenbeziehungen und Vertriebsinteraktionen
Erfasst anonyme Benutzerdaten für Anzeigen-Targeting
Datentyp
First-Party-, Second-Party- und Third-Party-Daten
Hauptsächlich First-Party-Daten
Hauptsächlich Third-Party-Daten
Benutzeridentität
Bekannte und anonyme Benutzende, zu einheitlichen Profilen zusammengeführt
Bekannte Kundinnen und Kunden sowie potenzielle Kundinnen und Kunden
Anonyme Benutzende, segmentiert in Zielgruppen
Datenspeicherdauer
Langfristige Speicherung
Langfristige Speicherung
Kurzzeitige Datenspeicherung (Cookie-basiert, oft max. 90 Tage oder weniger)
Use Cases
Personalisiertes Marketing, Zielgruppensegmentierung, Customer-Journey-Analyse
Vertriebs-Management, Kundenbetreuung, Lead-Tracking
Anzeige-Targeting, Anzeigeneinkauf, Lookalike-Modellierung
Echtzeit-Aktivierung
Ja
Begrenzt
Ja
Cross-Channel-Integration (kanalübergreifende Integration)
Stark (Web, E-Mail, Mobile)
Begrenzt
Mittel
Typische Nutzerschaft
Marketing-Teams
Vertrieb, Kundendienst, Marketing-Teams
Advertising-Teams

Quelle: CDP vs. CRM vs. DMP – Unterschiede, Ähnlichkeiten und Kriterien für die Auswahl.

Was ist der Unterschied zwischen einer CDP und einem CRM?

Kundendatenplattformen (Customer Data Platform, CDP) und Customer-Relationship-Management-Systeme (Customer Relationship Management, CRM) erfassen beide Kundendaten zur Analyse, sind aber in ihrer Ausrichtung eher unterschiedlich als ähnlich.

Der Hauptunterschied liegt in der Art der Daten, die sie erfassen. Ein CRM organisiert, verwaltet und protokolliert vor allem kundennahe Interaktionen mit euren Teams – zum Beispiel Gespräche mit Sales, Service oder Support. Eine CDP dagegen sammelt Daten zum Verhalten eurer Kundschaft, wenn sie mit Angeboten für euer Produkt oder eure Dienstleistung interagieren.

Möglicherweise gibt es Überschneidungen bei Funktionen und erfassten Daten. Deshalb sollten Unternehmen genau prüfen, welche Vorteile ihre bestehenden Business-Tools bieten, bevor sie etwas ablösen oder ergänzen.

Beide Systeme helfen Marketing-Teams dabei, ein möglichst vollständiges Bild von einzelnen Kundinnen und Kunden aufzubauen, um künftige Marketing- und Outreach-Aktivitäten gezielter auszuspielen. Eine CDP geht jedoch noch weiter: Sie kann etwa Produkt- oder Engineering-Teams Hinweise darauf liefern, wo Website- oder App-Besuchende im Konversionstrichter aussteigen oder welche Funktionen besonders häufig genutzt werden.

Diese Technologie nimmt fragmentierte Kundendaten – darunter auch Informationen aus einem CRM – und baut daraus ein umfassenderes Profil auf, als es isolierte Segmentierungs-Tools leisten könnten

Was ist der Unterschied zwischen einer CDP und einer DMP?

Kundendatenplattformen (Customer Data Platforms, CDPs) und Data Management Platforms (DMPs) sammeln und organisieren beide Daten – unterscheiden sich aber grundlegend darin, welche Daten sie verarbeiten und wofür diese genutzt werden.

CDPs arbeiten hauptsächlich mit First-Party-Daten – das sind Informationen, die direkt aus euren eigenen Kanälen wie Websites, Mobile Apps, CRM-Systemen und E-Mail-Interaktionen stammen. Manche Unternehmens-CDPs können auch Second-Party-Daten einbeziehen, die direkt von einem vertrauenswürdigen Partner bereitgestellt werden. Diese Daten enthalten oft personenbezogene Informationen, was eine Identitätsbestimmung und die Erstellung einheitlicher Kundenprofile ermöglicht.

Im Gegensatz dazu nutzen DMPs vor allem Third-Party-Daten, die häufig anonymisiert und von externen Websites oder Plattformen aggregiert werden. Diese Daten sind pseudonym – das heißt, sie sind nicht direkt mit bestimmten Personen verknüpfbar und werden überwiegend für das breite Zielgruppen-Targeting in der programmatischen Werbung verwendet.

Einige CDP-Anbieter ermöglichen es Unternehmen, First-Party-Daten mit ausgewählten Third-Party-Daten – etwa aus einer DMP – anzureichern, um Verhaltensmuster besser zu verstehen. Diese Praxis wird jedoch immer seltener, da sich die Datenschutzbestimmungen weiterentwickeln und Third-Party-Cookies schrittweise auslaufen.

Im Gegensatz zu DMPs, die oft nur für kurzfristige Kampagnennutzung eingesetzt werden, speichern CDPs Daten langfristig und ermöglichen die Aktivierung sowohl auf eigenen als auch auf bezahlten Kanälen. Dadurch sind sie wichtig für langfristige Kundeninteraktion, Personalisierung und Datenschutzkonforme Marketing-Strategien.

Wenn euer Unternehmen seine Datenstrategie zukunftssicher machen möchte, solltet ihr in eine Kundendatenplattform investieren, die die Kontrolle über First-Party-Daten und das Einverständnis-Management klar in den Mittelpunkt stellt.

Vorteile einer Kundendatenplattform.

1. Einheitliches Datenformat und 360-Grad-Kundensicht.

Eine CDP führt Daten aus allen Touchpoints der Customer Journey – Web, Mobile, CRM, Offline und mehr – und bringt sie in ein einheitliches Format.

Statt Informationen aus verschiedenen, voneinander getrennten Tools manuell zusammentragen zu müssen, können Entscheiderinnen und Entscheider auf ein vollständiges Kundenprofil an einem zentralen Ort zugreifen. Das erhöht die Effizienz und Genauigkeit und ermöglicht gleichzeitig eine strategischere Segmentierung und ein gezielteres Messaging.

Diese „Single Source of Truth“ ist eine grundlegende CDP-Funktion, die Marketing-, Vertriebs- und Serviceteams dabei hilft, auf derselben Datengrundlage zu arbeiten.

2. Echtzeit-Kundenprofile, die automatisch aktualisiert werden.

Eine moderne Real-Time-CDP aktualisiert Kundenprofile, sobald neue Daten verfügbar werden – zum Beispiel nach einem Produktaufruf, einem E-Mail-Klick oder einer Interaktion im Laden.

Diese Aktualisierungen erfolgen automatisch, ohne dass es zu manuellen Synchronisierungen oder Verzögerungen bei der Batch-Verarbeitung kommt. Wenn sich diese Echtzeit-Responsivität auf Tausende von Kunden skalieren lässt, erhalten eure Teams genau die Erkenntnisse, die sie brauchen, um schnell zu handeln und relevant zu bleiben.

Adobe Real-Time CDP unterstützt außerdem hybride Personalisierungsmodelle – indem Echtzeitsignale aus Web oder App mit föderierten Daten aus unternehmensweiten Data Warehouses kombiniert werden. So könnt ihr sensible Daten – wie den Kontostatus oder die Kreditwürdigkeit – nutzen, ohne sie zu importieren, und sie mit In-Session-Signalen wie einem Website-Besuch oder einer Formularübermittlung anreichern, um latenzarme, personalisierte Experiences bereitzustellen.

3. Kundenverhalten in verwertbare Erkenntnisse verwandeln.

Eine CDP verknüpft Verhaltenssignale wie Warenkorbabbrüche, Produktpräferenzen oder Content-Interaktionen direkt mit Kundenprofilen.

Dadurch haben Marketing-Teams die Möglichkeit, Zielgruppen zu segmentieren, gezielte Kampagnen durchzuführen und „Next Best Actions“ auf Basis von Echtzeitverhalten steuern.

Ganz gleich, ob ihr eine E-Mail zur Wiederansprache senden oder Anzeigen für Käufer unterdrückt, die zuletzt gekauft haben: Diese Erkenntnisse verbessern die Effizienz und steigern den ROI.

4. Datenschutz- und Governance-Funktionen auf Enterprise-Niveau.

CDPs konsolidieren Daten in einer zentralen Schicht. So lassen sich Datenschutz-Einstellungen, Einwilligungen und Compliance-Anforderungen globaler Vorschriften wie der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des California Consumer Privacy Act (CCPA) erfüllen.

Für Unternehmen vereinfacht das Audits, verringert rechtliche Risiken und verschafft IT- und Rechtsabteilungen mehr Transparenz darüber, wie Daten genutzt werden.

Sie verbessert außerdem die Datenhygiene inklusive Backup- und Governance-Praktiken –, was für Unternehmen mit stark datengetriebenem Marketing geschäftskritisch ist.

Davon profitieren nicht nur Marketing-Teams. CDPs unterstützen auch IT- und Rechtsabteilungen außerdem dabei, die Kontrolle, Transparenz und Compliance beim Umgang mit Daten zu sichern. Genehmigungsprozesse werden schneller, und Risiken werden reduziert.

Holt das Maximum aus euren First-Party-Daten heraus.

CDPs sind darauf ausgelegt, First-Party-Daten in den Mittelpunkt zu stellen – die zuverlässigsten und datenschutzkonformsten Daten, die euer Unternehmen besitzt.

Da die Daten direkt aus den Kundeninteraktionen stammen – statt von Dritten –, sind sie zuverlässiger und ihr habt die volle Kontrolle.

Im Gegensatz zu Ad-hoc-Tools, die auf externes Tracking angewiesen sind, bietet euch eine Kundendatenplattform die Hoheit über die Datenerfassung, Datenspeicherung und Nutzung von Daten – und schafft damit die Basis langfristig agiles Marketing.

Wie eine CDP arbeitet.

Kundendatenplattformen sind darauf ausgelegt, Kundendaten aus verschiedenen Systemen zu erfassen, zu vereinheitlichen und zu aktivieren. Manche CDPs arbeiten mit geplanten Batch-Prozessen, während weiterentwickelte Lösungen – wie Adobe Real-Time CDP – Daten in Echtzeit verarbeiten und aktivieren.

Datenerfassung.

Das Fundament einer CDP ist ihre Fähigkeit, Kundendaten aus allen relevanten Quellen zu erfassen – darunter Websites, Mobile Apps, CRM-Systeme, E-Mail-Plattformen und Third-Party-Tools. Adobe Real-Time CDP nutzt dafür vorkonfigurierte Integrationen, APIs, SDKs und ereignisbasierte Tracker. Gleichzeitig werden Identitäten über alle Touchpoints hinweg aufgelöst, sodass einheitliche Kundenprofile entstehen.

Moderne CDPs wie der von Adobe gehen noch einen Schritt weiter, indem sie Federated Data Access unterstützen. Das heißt: Marketing-Teams können Zielgruppen direkt aus Enterprise Data Warehouses – etwa Snowflake oder Databricks – erstellen und aktivieren, ohne die Daten physisch in die CDP zu übernehmen. Dieser Ansatz ohne Datenkopien wird durch Komposition föderierter Zielgruppen ermöglicht – einer Adobe-Innovation, die Datenredundanz verringert, die Governance verbessert und die Kampagnenbereitschaft beschleunigt.

Beispielsweise startete AT&T seinen ersten Use Case in nur 43 Tagen mit einem vollständig föderierten Workflow. Das Composable-CDP-Lizenzmodell von Adobe unterstützt genau diese Art von Warehouse-nativer Aktivierung und bietet zugleich die Flexibilität, bei Bedarf in hybride Datenstrategien zu wachsen.

Datenaktivierung – Daten für euch arbeiten lassen.

Daten zu sammeln ist nur die halbe Miete. Eine CDP muss diese Daten auch sinnvoll organisieren und aktivieren, um Mehrwert zu schaffen.

Sobald die Kundenprofile vereinheitlicht sind – sei es durch Datenaufnahme oder Föderation – können sie auf Marketing-, Werbe-, Kundendienst- und Analyseplattformen aktiviert werden. Dadurch können Teams:

  • personalisierte E-Mails auslösen,
  • irrelevante Anzeigen unterdrücken,
  • Website-Erlebnisse dynamisch anpassen,
  • den Sales-Outreach priorisieren.

All das geschieht auf Basis eines gemeinsamen, in Echtzeit aktualisierten Verständnisses von der Kundschaft.

Adobe Real-Time CDP ermöglicht es sowohl B2C- als auch B2B-Unternehmen, Daten über die einzelnen Kanäle – E-Mail, Web, Mobile, Anzeigeplattformen und mehr – mithilfe nativer Connectoren und nahtloser Integrationen zu aktivieren.

Genau das macht eine Kundendatenplattform so leistungsstark: Sie vereint nicht nur Daten, sondern versetzt eure Teams in die Lage, in Echtzeit auf diese Daten zu reagieren – mit der Skalierbarkeit und Governance, die moderne Unternehmen benötigen.

Echtzeit-Aktivierung sorgt nicht nur für schnellere Kampagnen, sondern stärkt auch die Beziehung zu eurer Kundschaft. Tatsächlich schreiben 47 % der Marketing- und Customer Experience-Führungskräfte ihrer CDP zu, ihnen dabei zu helfen, direktere Kundenbeziehungen zu aufbauen. 40 % melden eine höhere Kundenloyalität — laut einer Adobe-Studie, die zeigt, dass CDPs Beziehungen und Loyalität verbessern. Damit wird deutlich, welchen Kernnutzen aktivierte, vereinheitlichte Profile haben: relevantere Erlebnisse, stärkere Interaktion und langfristiges Kundenwachstum.

Welche Daten braucht eine CDP?

Eine Kundendatenplattform stützt sich in erster Linie auf First-Party-Daten – Informationen, die direkt aus Kundeninteraktionen auf Kanälen wie der Website eures Unternehmens, eurem Customer Relationship Management, Mobile Apps und Social-Media-Plattformen erfasst werden. Diese Daten sind äußerst genau, datenschutzkonform und gehören eurem Unternehmen.

Einige CDPs unterstützen außerdem Second-Party-Daten von vertrauenswürdigen Partnern sowie die begrenzte Nutzung von Third-Party-Daten, die in der Regel über externe Websites oder soziale Plattformen bezogen werden. Auch wenn Drittanbieter-Daten dazu beitragen können, die Reichweite eurer Zielgruppen zu vergrößern, sind sie mit erheblichen Risiken verbunden – darunter Datenpannen, mangelnde Transparenz und zunehmend strengere Regulierungen. Da Third-Party-Cookies abgeschafft werden, setzen viele Unternehmen auf Privacy-first-Strategien mit First-Party-Daten, unterstützt durch CDPs auf Enterprise-Niveau.

Allerdings bieten nicht alle CDPs das gleiche Niveau an Daten-Governance- oder Compliance-Unterstützung, was jedoch zunehmend wichtig wird. Enterprise-CDPs wie Adobe Real-Time CDP bieten native Funktionen, um globale Datenschutzanforderungen zu unterstützen, darunter:

  • die Payment Card Industry Data Security Standards (PCI DSS)
  • die Apple Mail Privacy Protection (MPP)
  • der California Consumer Privacy Act (CCPA)

Diese Schutzmechanismen unterstützen Marketing-Teams dabei, Compliance-Prozesse zu optimieren und rechtliches Risiko bei der Aktivierung von Kundendaten zu reduzieren.

Die vier wichtigsten Datentypen, die in einer CDP verwendet werden:

Um einheitliche Kundenprofile zu erstellen und die Einhaltung von Vorschriften zu unterstützen, organisieren die meisten CDPs ihre Daten in vier Kernkategorien:

  • Identitätsdaten. Dabei handelt es sich um persönliche Angaben zu einer Person, wie deren Name, Adresse, Bankkontonummer, Gesundheitsdaten und andere sensible Informationen, die in der Regel nicht öffentlich einsehbar sind.
  • Deskriptive Daten. Dieser Datentyp beschreibt und veranschaulicht die wichtigsten Merkmale einzelner Datensätze und fasst sie zu übersichtlichen Profilen zusammen.
  • Quantitative Daten und Verhaltensdaten. Diese Daten liefern Erkenntnisse über die Interaktionen der Kundschaft mit eurem Unternehmen. Die Daten werden über Marketing-Systeme, Callcenter und verschiedene Third-Party-Datenbanken erfasst.
  • Qualitative Daten. Hierzu gehören persönliche Informationen, die nicht quantifiziert oder einfach anhand von Zahlen ausgedrückt werden können. Sie wird in der Regel aus Quellen wie Audio-, Text-, Bild- oder Cloud-Systemen erfasst.

Die Fähigkeit einer CDP, adiese unterschiedlichen Datentypen aufzunehmen, zu verwalten und zu schützen, ist entscheidend, um personalisierte Erlebnisse im benötigten Umfang bereitzustellen. Gleichzeitig hilft sie dabei, moderne Anforderungen an Sicherheit, Transparenz und eine agile Nutzung von Daten zu erfüllen.

Datenaufnahme vs. Datenverbund: Auswahl des richtigen Ansatzes für eure Daten.

Nicht jedes Unternehmen möchte große Datenmengen in eine CDP verschieben – und nicht jeder Use Case erfordert das.

Adobe Real-Time CDP unterstützt sowohl die Datenaufnahme als auch den Datenverbund und gibt Unternehmen damit volle Flexibilität über das gesamte Spektrum einer modularen Architektur hinweg. Manche Teams importieren operative Daten – wie Web-Verhalten oder Transaktionsereignisse – für Echtzeit-Entscheidungen. Andere entscheiden sich dafür, sensible oder selten abgerufene Attribute – wie Kreditwürdigkeit, Produkteignung oder Geschäftskontostrukturen – direkt aus ihrem Data Warehouse zu föderieren, ohne sie in die Plattform zu kopieren.

Föderation ist ideal für Teams mit Fokus auf Data Warehouses, die Marketing-Use-Cases aktivieren möchten, ohne Daten zu duplizieren. Im Gegensatz dazu eignet sich Ingestion für High-Speed-Usecases, bei denen Entscheidungen mit minimaler Latenz gefragt sind – etwa für Onsite-Personalisierung oder Next-Best-Action-Empfehlungen.

Die meisten Unternehmen setzen auf ein hybrides Modell – sie importieren Daten, die für Use Cases mit niedriger Latenz benötigt werden, und föderieren Daten, die sensibel, träge oder bereits gut im Data Warehouse verwaltet sind. Dieser duale Ansatz erhöht die Agilität, stärkt die Governance und ermöglicht es Teams, Kampagnen schneller zu aktivieren – und das alles innerhalb einer einzigen CDP-Architektur.

Ist eine CDP das Richtige für euer Unternehmen?

Nicht jedes Unternehmen braucht eine Kundendatenplattform – insbesondere wenn eure Datenmengen gering sind oder eure bestehenden Tools einfache Segmentierung bereits gut abdecken. Aber für Unternehmen mit wachsender Komplexität oder Omni-Channel-Anforderungen kann ein CDP ein wichtiger Hebel für Skalierung, Personalisierung und Governance sein. Wenn ihr nicht sicher seid, ob euer Unternehmen die CDP-Anforderungen erfüllt, stellt euch die folgenden Fragen:

  1. Sind eure Kundendaten über isolierte Tools und Teams verstreut?
  2. Fehlt es euren Marketing-, Vertriebs- und IT-Abteilungen außerhalb ihrer eigenen Systeme an Transparenz zum Kundenverhalten?
  3. Entwickeln sich eure Marketing-Technologien schneller als eure Fähigkeit, diese zu integrieren?
  4. Habt ihr große Mengen an First-Party-Daten, aber keine Möglichkeit, sie kanalübergreifend zu aktivieren?

Wenn ihr eine der oben genannten Fragen mit „Ja“ beantwortet habt, ist eure Organisation wahrscheinlich bereit für eine Kundendatenplattform.

In diesem Schritt ist es wichtig, dass ihr beginnt, eure spezifischen Use Cases für eine CDP zu identifizieren – sei es der Aufbau einheitlicher Kundenprofile, die Aktivierung von Echtzeit-Personalisierung oder die Verbesserung der Effizienz von Cross-Channel-Kampagnen. Diese Use Cases helfen euch dabei, CDP-Anbieter und -Funktionen auswerten.

Kann eine CDP die Komplexität jedes Unternehmens bewältigen?

Nicht alle CDP-Anbieter sind gleich. Auch wenn viele CDP-Anbieter oberflächlich ähnliche Funktionen anbieten, kann ihre Fähigkeit, Daten, Integrationen und Governance im Unternehmensmaßstab zu bewältigen, stark variieren.

Einige CDP-Lösungen befinden sich noch in der frühen Entwicklungsphase oder sind auf kleine und mittelständische Unternehmen ausgerichtet. Viele dieser Lösungen bringen möglicherweise nicht die nötige Infrastruktur, den Support oder die Skalierbarkeit mit, um mit eurem Wachstum Schritt zu halten. Darum ist es wichtig, ein Enterprise-CDP zu wählen, das euer Unternehmen sowohl heute als auch in Zukunft unterstützen kann.

Wenn ihr Plattformen bewertet, solltet ihr euch unter anderem diese Fragen stellen:

  • Kann die Plattform so skalieren, dass sie der Komplexität und dem Datenvolumen eures Unternehmens gerecht wird?
  • Unterstützt die Plattform euren aktuellen Technologie-Stack durch robuste, vorkonfigurierte CDP-Integrationen?
  • Hat sich die Plattform in ähnlichen Branchen oder Use Cases bewährt?

Adobe Real-Time CDP bietet zum Beispiel eine tiefe Integration mit Adobe Experience Cloud sowie offene APIs und Partner-Connectoren. Das beschleunigt die Implementierung – und reduziert gleichzeitig eure Abhängigkeit von IT-Ressourcen.

Die Plattform unterstützt außerdem ein modulares Lizenzmodell, das speziell auf Warehouse-zentrierte Unternehmen zugeschnitten ist. Wenn eure Datenstrategie darauf abzielt, Kundendaten in eurem Enterprise Data Warehouse zu halten, bietet Adobe ein modulares Zielgruppenpaket an, das eine Echtzeit-Aktivierung aus föderierten Daten ermöglicht – mit minimaler Duplizierung und flexibler Preisgestaltung. Dieser Ansatz hilft Unternehmen, ihre Architektur zu ihren eigenen Bedingungen zu modernisieren – ohne unnötige Kompromisse.

Die Implementierung ist jedoch nur ein Teil des Gesamtbilds. Entscheidend ist, wie gut die einzelnen Funktionen der CDP im gesamten Unternehmen zusammenspielen.

Eine moderne CDP ist mehr als nur ein Paket von Funktionen. Es ist ein integriertes System, in dem Datenvereinheitlichung, Echtzeit-Profilerstellung, Aktivierung, Personalisierung und Governance optimal zusammenspielen. Für heutige Unternehmen müssen diese Funktionen kontinuierlich aktualisiert und teamübergreifend skaliert werden sowie den Compliance-Anforderungen entsprechen. Deshalb setzen führende Plattformen wie Adobe Real-Time CDP auf eine modulare Architektur und vorkonfigurierte Integrationen. So können Unternehmen sich schnell anpassen und ab Tag eins echten Mehrwert voranbringen.

1. Fangt mit euren Use Cases an.

Bevor ihr Plattformen miteinander vergleicht, solltet ihr euch klar machen, was die CDP für euch leisten muss. Definiert zuerst eure wichtigsten CDP-Use-Cases, zum Beispiel:

  • Zusammenführung von Daten aus mehreren Kanälen in einem einzigen Kundenprofil
  • Echtzeit-Personalisierung über Web, E-Mail und Mobile hinweg
  • Vorantreiben fortschrittlicher Segmentierung oder Customer-Journey-Analysen
  • Ermöglichung von B2B-Account-basiertem Marketing oder Datenschutzorientiertem Targeting

Je klarer eure Ziele sind, desto leichter könnt ihr beurteilen, ob einw CDP euren Anforderungen entspricht.

2. Worauf solltet ihr bei der Auswahl einer CDP achten?

Wenn ihr eine Lösung auswählt, gewertet CDPs nach den Fähigkeiten und Eigenschaften, die für euer Unternehmen am wichtigsten sind. Das solltet ihr priorisieren:

  • Echtzeit- oder Batch-Datenverarbeitung. Wenn eure Use Cases sofortige Aktualisierungen erfordern – wie zum Beispiel die spontane Personalisierung von Web-Content – benötigt ihr eine Real-Time CDP.

  • Composable- oder All-in-one-Architektur. Entscheidet, ob ihr eine vollständig integrierte Plattform oder eine komponierbare CDP wollt, die eine Verbindung zu euren vorhandenen Tools herstellt.

    • Eine modulare CDP, auch Composable-CDP genannt, ermöglicht es euch, erstklassige Komponenten einzubinden (z. B. euer eigenes Data Warehouse, BI-Tools, Aktivierungsebene).
    • Eine CDP-Paketlösung bietet eine All-in-One-Lösung – ideal für Unternehmen, die schnellen Mehrwert mit weniger technischem Aufwand erzielen wollen.
  • Integrationsökosystem. Sucht nach Plattformen, die robuste vorkonfigurierte Integrationen bieten.Die Adobe-CDP-Integration von bietet native Unterstützung für Werbeplattformen, E-Mail-Tools, Customer-Relationship-Management-Systeme und Analysesysteme.

  • Implementierungsaufwand. Überlegt, wie schnell ihr die CDP bereitstellen und eure internen Teams aktivieren könnt. Eine benutzerfreundliche Benutzeroberfläche und guter Onboarding-Support verkürzen die Time-to-Value deutlich.

  • Kosten und Preismodell. Vergleicht die Gesamtbetriebskosten der verschiedenen Anbieter. Berücksichtigt dabei Lizenzierung, Implementierung, Support und alle möglicherweise anfallenden versteckten Gebühren für die Datenübertragung.

  • Sicherheit, Datenschutz und Compliance. Gerade im Enterprise-Umfeld sollte eure CDP Governance-Anforderungen wie Einverständnis-Management, rollenbasierten Zugriff und Compliance mit globalen Vorschriften (zum Beispiel DSGVO, CCPA, PCI DSS) unterstützen.

3. Testet, bevor ihr euch festlegt.

Sobald ihr eure Liste der CDP-Anbieter eingegrenzt habt, fordert Demos an und testet die Plattform nach Möglichkeit mit echten oder Beispieldaten.

Nutzt diese Zeit, um:

  • den Integrationsaufwand zu überprüfen,
  • eure wichtigsten Use Cases zu testen,
  • die Performance unter Skalierungsbedingungen zu bewerten,
  • Feedback von euren internen Teams (Marketing, IT, Analytics) einzuholen.

Ein guter Anbieter erfüllt nicht nur eure aktuellen Anforderungen, sondern begleitet euch auch als strategischer Partner, wenn euer Unternehmen wächst und sich weiterentwickelt.

Braucht ihr Hilfe bei der Entscheidung? Lest unseren ausführlichen Leitfaden zu zur Auswahl der passenden Customer Data Platform für euer Team. Es werden Evaluationskriterien, Plattformtypen und Hinweise dazu, was ihr Anbieter fragen solltet, behandelt – all das soll euch dabei unterstützen, eine informierte und sichere Entscheidung zu treffen. Oder bucht eine Demo.

Adobe Real-Time CDP: Business-Impact für Menschen, Prozesse und Technologie.

Bei der Auswahl einer Kundendatenplattform geht es nicht nur um Features, sondern um echte Resultate. Adobe Real-Time CDP hilft Enterprise-Teams dabei, messbare Business-Resultate zu erzielen: vereinheitlichte Daten, effizientere Abläufe und relevantere, skalierbare Kundenerlebnisse.

So wirkt sich Adobe Real-Time CDP auf Menschen, Prozesse und Technologie aus:

Effizienz und Skalierbarkeit,

  • Reduzierung der Kampagnenqualifizierung von 7 Tagen auf 24 Stunden
  • 10-mal schnellere Bereitstellung personalisierter Erlebnisse
  • Reduzierung des Aufwands für Marketing-Operations von mehreren Tagen auf unter einer Stunde
  • Laden von 60 Millionen Kundeneinträgen und 1,7 Milliarden Ereignissen am ersten Tag der Bereitstellung
  • Echtzeit-Aktivierung über mehr als 2.000 Standorte – mobil und im Store
  • Verkürzung des Datenaktualisierungszyklus von 72 Stunden auf 14 Sekunden
  • Zentrale Verwaltung von über 100 Millionen Kundenprofilen in Adobe Real-Time CDP

Erkenntnisse und Interaktion.

  • 62 % mehr personalisierte Kampagnen
  • Verbesserung des Targetings um 60–70 %
  • 46 % mehr Conversions
  • 400%ige Steigerung der Formularabschlüsse
  • 22%ige Steigerung der Click-to-Open-Rate und 16%ige Steigerung der Klickrate
  • 300%ige Steigerung der Website-Interaktionen
  • Dreimal so hohe Konversionsrate für optimierte Journeys

Umsatz und Produktivität.

  • Über 0,5 Millionen US-Dollar Umsatz in nur zwei Monaten
  • Mehr als 20 Teammitglieder in neue Personalisierungsstrategien eingebunden
  • 80 % der Marketing-Fachleute nutzen einen zentralen Hub für die Kampagnenausführung.
  • Steigerung der Marketing-Produktivität um 50 % im Jahresvergleich
  • Es wurden 71 Datennutzungs-Label in 13 Schemata implementiert.
  • Deutliche Reduzierung von Kunden-Opt-outs

Diese Ergebnisse zeigen, für welche Dimensionen Adobe Real-Time CDP gebaut ist: schnellere Kampagnenzyklen, verlässliche Daten, starke Governance – und kanalübergreifend stärkere Interaktion.

CDP-Kundenreferenz: Echtzeit-Personalisierung bei der TSB Bank.

Als Director of Analysis and Design bei TSB Bank legt Mike Gamble besonderen Wert auf das Feedback seiner Kundschaft. Jede Bewertung, jeder Touchpoint mit der Kundschaft – Gamble und sein Team schauen ganz genau hin. Dieses Commitment spiegelt sich auch in den Technologien wider, die sie wählen, um eine sich rasant digitalisierende Kundschaft zu unterstützen.

Da immer mehr Privatpersonen und kleine Unternehmen online und geräteübergreifend Bankgeschäfte tätigen, benötigte TSB eine Möglichkeit, fragmentierte Kundendaten zu vereinheitlichen und konsistente, personalisierte Erlebnisse zu liefern – egal ob jemand eine Filiale besucht oder sich per Mobile App einloggt „Wir brauchten ein vollständiges Bild von jeder Person, die bei uns ein Konto hat“, so Gamble. „Von ihrem Verlauf über ihre Bedürfnisse bis hin dazu, wie sie sich durch die Customer Journey bewegen – und das bedeutete, dass wir unsere Daten auf einer einzigen Plattform zentralisieren mussten.“

Früher hatte TSB bei der Personalisierung einen linearen, segmentierten Ansatz verfolgt. Die Teams arbeiteten in Silos – sie sammelten Daten, gruppierten Kundinnen und Kunden in groben Segmenten und verschickten Batch-Marketing-Nachrichten. Dieser Ansatz konnte einfach nicht mit Kundinnen und Kunden Schritt halten, die sich nahtlos zwischen Devices und Kanälen bewegen.

Adobe Real-Time CDP vereinheitlicht Daten entlang der gesamten Journey.

TSB implementierte Adobe Real-Time CDP, um Kundendaten aus Online- und Offline-Interaktionen zusammenzuführen. Wo es früher über zwei Wochen dauerte, bis die Bank Erkenntnisse sammeln, verarbeiten und anwenden konnte, ermöglicht die CDP jetzt Profilaktualisierungen in Echtzeit und die sofortige Aktivierung über sämtliche Marketing-Kanäle hinweg.

Diese Veränderung hatte tiefgreifende geschäftliche Auswirkungen:

  • TSB verzeichnete innerhalb eines Jahres nach dem Go-Live einen Anstieg der Kreditanträge um 400 %.
  • Teams konnten ereignisbasierte Kommunikation auslösen und unmittelbar auf Kundenaktionen reagieren, während diese geschahen.
  • Die Konsistenz verbesserte sich über alle Kanäle hinweg – von digitalen Plattformen bis hin zu Interaktionen in der Filiale.

Mit Adobe Real-Time CDP bekam TSB eine Enterprise-Plattform, die Folgendes ermöglichte:

  • Verarbeitung großer Datenmengen über Web-, Mobil- und physische Kanäle hinweg
  • Skalierbare Echtzeit-Personalisierung
  • Empfehlung der nächsten besten Aktionen auf Basis jeder Kundeninteraktion

„Die wertvollen Erkenntnisse, die wir durch Adobe Real-Time CDP gewinnen, prägen unsere Personalisierungsstrategie und verbessern das Kundenerlebnis spürbar“, berichtet Gamble. Am wichtigsten ist: Wir können diese Qualität online wie offline konsistent liefern, weil unsere Entscheidungen auf jeder einzelnen Interaktion in der Vergangenheit des Kunden oder der Kundin basieren.“

Erste Schritte mit einer CDP.

Adobe Real-Time CDP führt bekannte und unbekannte Daten von Einzelpersonen und Firmen zu umfassenden, Echtzeit-Kunden- und Konto-Profilen zusammen. Diese Profile werden kontinuierlich aktualisiert – so können eure Teams personalisierte, relevante Erlebnisse in großem Umfang auf jedem Kanal bereitstellen.

Ob ihr im B2C- oder B2B-Bereich tätig seid – das Enterprise-CDP von Adobe unterstützt komplexe Customer Journeys mit:

Seht euch das Übersichtsvideo zu Adobe Real-Time CDP an, um mehr zu erfahren.

Fordert noch heute eine Demo an und erfahrt, wie Adobe Real-Time CDP euren nächsten Wachstumsschritt unterstützen kann.

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