KI-Modelle verändern grundlegend, wie Unternehmen an die kreative Produktion herangehen. Stellt euch dieses zunehmend verbreitete Szenario vor: KI/ML-Forschende und Software-Entwickelnde trainieren ein benutzerdefiniertes KI-Modell mit den visuellen Assets ihrer Marke, um Content effizienter zu erstellen. Die ersten Ergebnisse sind beeindruckend: Content durchläuft die Produktion schneller, Kreativ-Teams verbringen weniger Zeit mit der Neuerstellung visueller Iterationen, und die Ausgaben spiegeln die Marke durchgehend wider. Sechs Monate später wirken die visuellen Ergebnisse jedoch veraltet und inkonsistent – sie entsprechen nicht mehr dem Ton oder der kreativen Ausrichtung, die die Teams erwarten.
Die Marke entwickelte sich weiter – mit neuen Kampagnen, einer aktualisierten visuellen Identität und veränderten Botschaften –, während das Modell weiterhin Content auf Basis dessen generierte, was es zum Ende des Trainings gelernt hatte. Vor dieser Herausforderung stehen Unternehmen, wenn sie die kreative Produktion mit KI skalieren: Modelle, die auf Marken-Assets trainiert wurden, liefern relevante Inhalte nicht von selbst. Mit der Zeit spiegeln sie möglicherweise nicht mehr die aktuellen Markenstandards, Unternehmensprioritäten oder Kampagnen-Verschiebungen wider.
Laut Adobe 2026 AI and Digital Trends Report berichten 76 % der 3.000 befragten Führungskräfte und Fachleute in CX-Funktionen von deutlichen bis moderaten Verbesserungen bei Volumen und Geschwindigkeit der Content-Produktion durch generative KI. Während Unternehmen weiter in benutzerdefinierte KI-Modelle investieren, um die kreative Produktion zu skalieren, ist es ebenso wichtig, die Modellqualität nach Konfiguration und Bereitstellung aufrechtzuerhalten. Das Nachtraining von KI-Modellen hilft Teams dabei, Qualität, Konsistenz und Markenkonformität der KI-generierten Ausgaben langfristig zu sichern.
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