Real-Time CDP standardisiert, validiert und verknüpft Daten aus Online-, Offline- und pseudonymen Quellen zu einem einzigen
Echtzeit-Kundenprofil. Jede Quelle wird einem gemeinsamen Datenmodell zugeordnet, sodass ein Feld überall dieselbe Bedeutung hat. Bei der Aufnahme werden die Daten direkt validiert, damit Qualitätsprobleme frühzeitig erkannt werden. Über die Identitätsbestimmung werden separate Einträge einer Person zugeordnet und zu einem einzigen Profil zusammengeführt. Das Ergebnis: eine kontinuierlich aktualisierte Ansicht jedes Kunden und jeder Kundin, auf die Aktivierung, Analyse und Orchestrierung gleichermaßen zugreifen – statt unterschiedlicher Wahrheiten in jedem Tool.
Alle Teams arbeiten mit demselben Profil, weil Real-Time CDP eine einheitliche Kundenansicht pflegt, die kontinuierlich aus allen verbundenen Quellen aktualisiert wird – anstatt Kopien in einzelne Tools zu exportieren. Standardisierte Datenstrukturen, Validierung bei der Aufnahme und geräte- sowie systemübergreifende Identitätsbestimmung gewährleisten, dass das Profil, das Marketing-Fachleute für Targeting nutzen, das Analyse-Fachkräfte messen und das ein Orchestrierungs-Tool verwendet, stets derselbe Eintrag ist. Dieses gemeinsame Profil sorgt dafür, dass
Zielgruppen, Berichte und Messaging Team-übergreifend konsistent bleiben – und nicht auseinanderdriften.
Real-Time CDP bestimmt Identitäten deterministisch auf Basis bekannter, übereinstimmender Identifikatoren in Standard- und benutzerdefinierten Namespaces, ohne probabilistische Schätzungen. Identitätsdaten werden aufgenommen, validiert und in ein Identitätsdiagramm eingetragen, das die Geräte, Anmeldungen und Identifikatoren einer Person verknüpft. So können ein anonymes Gerät und eine bekannte E-Mail-Adresse als dieselbe Person erkannt werden, sobald ein gemeinsamer Identifikator auftaucht. Da die Auflösung deterministisch erfolgt, basiert die Verknüpfung auf tatsächlich übereinstimmenden Identifikatoren – das ermöglicht es euch, auf Basis des einheitlichen Profils zuverlässig zu handeln, sowohl bei bekannter Kundschaft als auch bei Interessierten.
Ja, die Daten werden dem
Experience Data Model (XDM) zugeordnet – diese Standardisierung ist die Grundlage für das Harmonisieren der Daten. Doch Real-Time CDP übernimmt einen Großteil des Mappings automatisch. Vorgefertigte Quellkonnektoren ordnen gängige Felder bei der Aufnahme automatisch Standard-XDM-Schemata zu. Ihr prüft und passt das Mapping an, anstatt alles von Grund auf neu modellieren zu müssen. Standard-Schemaklassen gibt es sowohl für Verbrauchende als auch für B2B-Daten (Personen und Accounts). Der Mapping-Aufwand richtet sich also danach, wie individuell eure Daten sind – nicht nach der bloßen Anzahl der Felder.