In Adobe Real-Time CDP bezeichnet Modularität einen flexiblen Ansatz, der es Unternehmen ermöglicht, Daten dort zu aktivieren, wo sie sich befinden – ohne unnötige Duplizierung oder Verschiebung. Organisationen können Daten direkt aus Unternehmens-Data-Warehouses für Erlebnisse mit niedriger Latenz einbinden, Zielgruppen aus Warehouse-Datensätzen aufbauen, ohne die zugrundeliegenden Daten zu kopieren, oder beide Ansätze je nach Use Case kombinieren. Diese Flexibilität ermöglicht einheitliche, intelligente Profile und unterstützt skalierbare Personalisierung sowie bessere Data Governance.
Unternehmen setzen zunehmend auf Cloud-basierte Data Warehouses als Fundament für das Sammeln, Speichern und Verwalten großer Mengen von Kundendaten, einschließlich historischer Transaktionen und vergangener Interaktionen. Marketing-Teams benötigen normalerweise nur eine Teilmenge dieser Daten, um Zielgruppen zu erstellen und zeitnahe, personalisierte Erlebnisse zu liefern. Ein modularer Ansatz ermöglicht es Organisationen, Zero-, First-, Second- und Third-Party-Daten für die Aktivierung zu harmonisieren, ohne ganze Datensätze zu verschieben oder zu duplizieren. Das unterstützt schnellere Einführung und betriebliche Effizienz.
Bei der Datenaufnahme werden Daten direkt aus Unternehmens-Data-Warehouses in Adobe Experience Platform eingebracht, um Erlebnisse mit niedriger Latenz und in Echtzeit zu ermöglichen. Datenföderierung ermöglicht es, Zielgruppen direkt aus Warehouse-Datensätzen aufzubauen und zu erweitern, ohne die zugrundeliegenden Daten zu kopieren. Adobe Real-Time CDP unterstützt beide Muster – sowie Kombinationen aus beiden –, sodass Organisationen den passendsten Ansatz für verschiedene Datensätze und Use Cases wählen können.
Die Komposition föderierter Zielgruppen ermöglicht es Kundschaft, Zielgruppen direkt aus ihrem Unternehmens-Data-Warehouse zu erstellen und bestehende Zielgruppen mit Attributen von Warehouse-Partnern anzureichern. Mit diesem Ansatz können Kundinnen und Kunden relevante Datensätze in einer einzigen Umgebung abfragen, um Segmentierung, Targeting und Aktivierung zu unterstützen. Gleichzeitig können sie weiterhin nach Bedarf Daten aus internen und externen Quellen aufnehmen. Dies hilft dabei, Datenkopien zu minimieren, die Nutzung sensibler Daten zu steuern und IT-Investitionen zu optimieren.
Ja. Adobe Real-Time CDP ermöglicht es Unternehmen, Warehouse-Daten zu aktivieren und gleichzeitig Echtzeit-Erlebnisse zu unterstützen. Durch die gezielte Aufnahme von Daten, die für Interaktionen mit niedriger Latenz benötigt werden, und die Föderierung anderer Datensätze können Kundinnen und Kunden Personalisierung in Echtzeit, Same-Page-Erlebnisse und Cross-Channel-Aktivierung ermöglichen, ohne alle Warehouse-Daten migrieren oder duplizieren zu müssen.
Modulare Datenkonnektivität ermöglicht es IT-Teams, die Kontrolle über Data Governance, Datenschutz und Sicherheit zu behalten, indem sensible Daten in Unternehmenssystemen verbleiben. Gleichzeitig können Marketing-Teams über eine Marketer-freundliche Oberfläche auf relevante Zielgruppendaten zugreifen, um Zielgruppen kanalübergreifend zu erstellen, anzureichern und zu aktivieren. Dieser einheitliche Ansatz vereinfacht Workflows, reduziert Datenduplizierung und unterstützt die konsistente, skalierbare Bereitstellung personalisierter Erlebnisse.