Eine Kundendatenplattform (Customer Data Platform, CDP) ist eine Art von Software, die Kundendaten aus verschiedenen Quellen zentralisiert. Sie führt Daten aus Kanälen wie Websites, Apps, CRM-Systemen und Offline-Transaktionen zusammen.
Das Ziel einer CDP ist es, ein einheitliches Kundenprofil zu erstellen. Ein solches Profil enthält sowohl Echtzeit-Verhaltensweisen als auch historische Daten, sodass Marketing-Fachleute einen vollständigen Überblick über jede einzelne Person erhalten.
CDPs sind darauf ausgelegt, Kundendaten Team-übergreifend nutzbar zu machen. Sie bieten Tools zur Verwaltung, Segmentierung und Aktivierung von Zielgruppen in großem Umfang.
Durch die Verknüpfung von Echtzeit-Erkenntnissen mit Marketing-Systemen hilft eine CDP Unternehmen, relevantere, personalisierte Kundenerlebnisse bereitzustellen. Außerdem wird die Effizienz durch den Abbau von Datensilos und manueller Datenverarbeitung verbessert.
Weitere Informationen zu CDPs
Adobe Real-Time CDP ist eine Kundendatenplattform, die auf Adobe Experience Platform basiert. Diese Plattform führt bekannte und unbekannte Kundendaten in einem einzigen System zusammen.
Sie erstellt anhand von Daten aus verschiedenen Quellen verlässliche Kundenprofile in Echtzeit. Dazu gehören Verhaltens-, Transaktions- und demografische Daten.
Mit diesen vereinheitlichten Profilen können Marketing-Teams mithilfe von KI und regelbasierter Logik intelligente Zielgruppensegmente definieren. Die Segmente werden bei Erfassung neuer Daten in Echtzeit aktualisiert.
Adobe Real-Time CDP unterstützt die sofortige Aktivierung über alle Kanäle hinweg. So können Marken ihrer Kundschaft während der gesamten digitalen Customer Journey personalisierte Erlebnisse bieten.
Darüber hinaus vereinfacht die Plattform auch die Datenintegration und -Governance. Dies hilft den Teams, Kundendaten verantwortungsvoll zu nutzen und gleichzeitig die Präzision und Geschwindigkeit von Marketing zu erhöhen.
Customer Data Integration umfasst eine Reihe von Protokollen und Prozessen, die Kundendaten aus verschiedenen Quellen kombinieren und organisieren. CDI stellt eine Verbindung zu mehreren Datenbanken her und importiert die Informationen in ein zentrales Silo.
Die an zentraler Stelle gesammelten Informationen sind einfacher zu verwalten, abzurufen und zu schützen. Vor allem aber können Unternehmen durch die zentrale Erfassung von Kundendaten diese besser analysieren und visualisieren – und das in kürzester Zeit.
CDI ist ein wesentlicher Aspekt jeder Unternehmensstrategie, die auf darauf abzielt, Entscheidungen auf Basis des Verbraucherverhaltens zu treffen.
Der Hauptunterschied zwischen DMP, CDP und CRM liegt im primären Zweck für die Speicherung und Organisation von Kundendaten. Egal ob es um die Verwaltung von Bestandskundinnen und -kunden, das Marketing für Interessentinnen und Interessenten oder die Integration dieser Informationen zur Erstellung eines einheitlichen Kundenprofils geht: Jede Plattform nutzt Daten auf unterschiedliche Weise.
Eine Kundendatenplattform (Customer Data Platform, CDP) erstellt ein aussagekräftiges, differenziertes Bild von Kundinnen und Kunden, indem sie Daten aus einer Vielzahl von Quellen erfasst. Eine CDP führt Kundendaten von eurer Website, zu Interaktionen mit dem Kunden-Service sowie über Aufrufe eurer Mobile App und Besuche vor Ort in der Filiale zusammen und kann sogar Informationen aus CRMs oder DMPs einbeziehen.
Bei einem CRM-System (Customer Relationship Management) liegt der Fokus auf der Geschäftsbeziehung zu Bestandskundinnen und -kunden sowie Leads. Es hilft bei der Organisation von Daten wie Einkaufshistorien, Kundenkontaktdaten und jeglicher Kommunikation, die mit der betreffenden Person stattgefunden hat.
Eine Daten-Management-Plattform (DMP) ruft Third-Party-Anwenderdaten ab, um Zielgruppen gezielter anzusprechen und wichtige Attribute zur Erstellung von Segmenten zu finden. Sie erfasst Anwenderdaten, anonymisiert sie und tauscht sie dann mit anderen Unternehmen zur Bereitstellung zielgruppengerechter Werbung aus.
Ja. Adobe Real-Time Customer Data Platform (CDP) ist ein
zentrales System für Kundendaten-Management während des gesamten Kundenlebenszyklus – von Interessierten, die noch nie mit einer Marke interagiert haben, über Erstbesuchende, wiederkehrende Besuchende, akquirierte Kundinnen und Kunden bis zu treuer Stammkundschaft für unterschiedliche Produkte oder Dienstleistungen in verschiedenen Geschäftsbereichen.
Echtzeit-Segmentierung bezieht sich auf die sofortige Gruppierung von Personen auf der Grundlage von Live-Daten. Dies kann ihr aktuelles Verhalten, ihre jüngsten Handlungen oder ihre aktuellen Eigenschaften einbeziehen.
Im Gegensatz zur traditionellen Segmentierung, die sich auf statische oder historische Daten stützt, reagiert die Echtzeit-Segmentierung auf das, was eine Benutzerin oder ein Benutzer im jeweiligen Moment tut. Dies ermöglicht den Marketing-Fachleuten eine sofortige Anpassung.
Durch die Verwendung von Echtzeitdaten können Unternehmen Inhalte, Erlebnisse oder Angebote unmittelbar während der Interaktion personalisieren. Dies verbessert die Relevanz und erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Conversion.
Echtzeit-Segmentierung hilft Marketing-Fachleuten, den Bedürfnissen und Vorlieben von Nutzenden gerecht zu werden, sobald sie auftreten. Die Ergebnisse sind intensivere Interaktion, schnellere Entscheidungsfindung und bessere Kampagnen-Performance.