Der Einzelhandel ist in eine neue Ära der Hyperpersonalisierung eingetreten. Was vor einigen Jahren noch als innovativ galt, gehört heute zum Standard. Verbrauchende wundern sich kaum noch, wenn sie einen Rabattgutschein für ein Produkt erhalten, das im Kühlschrank fast leer ist – oder wenn sie beim Betreten eines Geschäfts eine SMS mit personalisierten Produktempfehlungen bekommen.
Verbrauchende und Einzelhändlerinnen und Einzelhändler sind sich einig: Hyperpersonalisierung ist entscheidend für den Erfolg. Doch wirklich unvergessliche Erlebnisse zu schaffen, wird immer anspruchsvoller. Laut dem Adobe 2025 AI and Digital Trends Report geben nur 14 % der Fachleute an, außergewöhnliche digitale Kundenerlebnisse bieten zu können, die wirklich begeistern. Die Herausforderung liegt im stetig wachsenden Erwartungsniveau: 71 % der Verbrauchenden möchten, dass Marken ihre Bedürfnisse antizipieren und ihnen personalisierte Angebote oder nützliche Informationen liefern – doch nur 34 % der Marken erfüllen diese Erwartung. Besonders besorgniserregend ist die Vertrauenslücke: 88 % der Verbrauchenden erwarten, dass ihre personenbezogenen Daten verantwortungsvoll und sicher verarbeitet werden, aber nur 49 % der Unternehmen erfüllen diese Anforderung. Um die Loyalität zu stärken, die nachhaltiges Wachstum antreibt, müssen Unternehmen diese Lücken schließen. „Wir müssen Kundinnen und Kunden dort erreichen, wo sie ihre Zeit verbringen – mit Inhalten, die ihren persönlichen Stil und ihre Interessen widerspiegeln. Es geht nicht nur um den Preis. Shoppende möchten spüren, dass wir ihnen zuhören und auf sie eingehen. Personalisierte Angebote, Empfehlungen und bevorzugte Inhalte vermitteln Kundinnen und Kunden das Gefühl, wertgeschätzt zu werden, und fördern Wiederkäufe. Unser Ziel ist es, sicherzustellen, dass unsere treuen Mitglieder bei ihren Einkaufsbedürfnissen zuerst an Macy’s denken“, so Bennett Fox-Glassman, Senior Vice President of Customer Journey bei Macy’s.
Doch je stärker die Nachfrage nach individuellen Einkaufserlebnissen wächst, desto größer wird auch der Bedarf an Content. Um Kundinnen und Kunden an jedem digitalen und physischen Touchpoint sowie in jeder Phase ihrer Journey zu erreichen, müssen Einzelhändler tausende oder sogar Millionen von Content-Assets erstellen und die Bereitstellung dieses Contents nahtlos in digitale und physische Kanäle integrieren.
„Entscheidend für Erfolg oder Misserfolg eurer Retail-Personalisierungsstrategie ist, wie viel Content eure Supply Chain zusammenstellen kann und wie schnell ihr ihn aufbauen könnt“, so Brett Wachter, EMEA Marketing Technology Consulting Leader bei IBM.